Produktbewertung des Autors:
| Pro: |
gute Einstimmung, leckeres Endresultat |
| Kontra: |
die Kilos, die man durch die Plätzchen wieder draufkriegt * grins * |
| Kompletter Erfahrungsbericht |
|
In der Weihnachtsbäckerei...
Untertitel: ... oder wie verbreite ich ein riesiges Chaos in der Küche? *smile*
Da ich bisher nur positive Resonanz auf meinen Bericht in Geschichtsform hatte, musste ich diesen natürlich auch so schreiben. Hat sich mir regelrecht so aufgedrängt *grins*.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Es ist Samstag, das Wochenende vor dem ersten Advent. Und was bietet sich da besser an, als Plätzchen zu backen? Schließlich muss ich meine Familie doch wieder mit meinen Köstlichkeiten beglücken... :o) Aber dazu muss natürlich auch die perfekte Stimmung her. Also, Weihnachts - CD geschnappt und Duftlampen mit Weihnachtsdüften an. So, jetzt kann es losgehen.
Also, erst mal überlegen. Was backe ich denn dieses Jahr? Hm, mein Vater mag gerne Terassen. Ich finde Buttergebäck super. Meine Mutter bevorzugt was mit Nuss. Tja, und wir alle mögen Kokosmakronen. Na, da fällt mir die Wahl ja nicht schwer. Diese vier Leckereien sollen es sein. Ist auch schön abwechslungsreich und sieht gut auf den Weihnachtstellern aus.
Nächster Schritt: Rezepte raussuchen. *nachdenk* Wo hatte ich die bloß letztes Jahr her? Welches unserer tausend Koch – und Backbücher war das gleich nochmal gewesen? *grübel* Ah, ich hab’s. Die Rezepte!
Terassen:
300g Mehl mit zwei gestrichenen Teelöffeln Backpulver mischen, auf die Tischplatte sieben, in die Mitte eine Vertiefung eindrücken. 100g Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker und ein Ei hineingeben. Mit einem Teil des Mehls zu einem dicken Brei verarbeiten. 150g kalte Butter in Stücke schneiden, auf den Brei geben, mit Mehl bedecken. Von der Mitte aus alle Zutaten schnell zu einem glatten Teig verkneten. Sollte er kleben, ihn eine zeitlang kalt stellen. Dann den Teig dünn ausrollen. Plätzchen von gleicher Form, aber in drei verschiedenen Grössen ausstechen, auf ein Backblech legen und in den vorgeheizten Backofen schieben. Bei 175 – 200 Grad 8 – 10 Minuten backen. Nach dem Erkalten die Unterseite der kleinen Plätzchen mit Gelee oder Konfitüre bestreichen, terassenförmig auf das größte setzen. Die Plätzchen mit Puderzucker bestäuben.
Spritzgebäck:
250g Butter geschmeidig rühren. Nach und nach 250g Zucker, 2 Päckchen Vanillezucker, 3 Eigelb und eine abgeriebene Schale einer Zitrone unterrühren. 500 g Weizenmehl mit 2 gestrichenen Teelöffeln Backpulver mischen, sieben und ebenfalls nach und nach esslöffelweise mit gut einem Eßlöffel Milch unterrühren. Bevor das Mehl ganz untergearbeitet ist, wird der Teig sehr fest. Dann den Rest des Mehls unterkneten, den Teig durch einen Fleischwolf mit Spezialvorsatz spritze. Stücke von beliebiger Länge als Stangen oder Kränze auf ein Backblech legen. In den vorgeheizten Backofen schieben und bei 175 – 200 Grad für etwa 15 Minuten backen.
Butterplätzchen:
250g Butter zerlassen, kalt stellen. In das erkaltete, wieder etwas fest gewordene Fett nach und nach eßlöffelweise 175 g Zucker und zwei Päckchen Vanillezucker geben. So lange rühren, bis die Butter und der Zucker weißschaumig geworden sind. Dann 300g Weizenmehl sieben. 2/3 davon eßlöffelweise unterrühren. Wenn der Teig fester wird, 1 Eßlöffel Milch hinzufügen. Den Rest des Mehls mit dem Teigbrei zu einem glatten Teig verkneten. Sollte der Teig kleben, ihn eine Zeitlang kalt stellen. Den Teig in kleinen Mengen dünn ausrollen und mit kleinen beliebigen Formen ausstechen. Auf ein Backblech legen und bei 175 – 200 Grad etwa 10 Minuten backen.
Kokosmakronen:
200g Kokosraspeln auf einem Backblech leicht rösten und dann erkalten lassen. 4 Eiweiß steif schlagen. Es muss so fest sein, dass ein Messerschnitt sichtbar bleibt. Nach und nach 200g Zucker, 1 Messerspitze gemahlenen Zimt und zwei Tropfen Bittermandelaroma unterschlagen. Die Kokosraspeln vorsichtig unter den Eischnee heben ( nicht rühren ). Von dem Teig mit zwei Teelöffeln Häufchen auf ein gefettetes Backblech setzen. Das ganze bei 130 – 150 Grad für 20 – 25 Minuten backen.
( Damit mir jetzt keiner „FAKE“ vorwirft *smile*: Die Rezepte habe ich aus drei verschiedenen Büchern, die da wären 1. Dr. Oetker moderne Küche – Plätzchen und Konfekt, 2. Dr. Oetker Rezepte - Festliches Gebäck und 3. Das große Dr. Oetker Backbuch... Hm, mir fällt gerade auf, warum haben wir eigentlich so viele Backbücher von Dr. Oetker? Egal, weiter geht’s. )
Aha, so weit die Theorie. Womit fang ich denn am besten an? Ja, Kokosmakronen. Die gehen recht schnell. Da bin ich zügig fertig und hab schnell mein erstes Erfolgserlebnis *grins*.
Also, wie war das gleich? *argx* *Seiten zusammensuch* Warum haben wir nur so alte Bücher, wo einem die Hälfte immer gleich entgegenkommt? Wo war noch gleich das Rezept? Ach, hier.
„200 g Kokosraspel auf einem Backblech leicht rösten und dann erkalten lassen.“ Na, das klingt ja einfach. Also, Backblech her und erstmal die Packung Kokosraspeln drauf ausgestreut. Ab damit in den Ofen. Was kommt als nächstes? „4 Eiweiß steif schlagen.“ Schüssel her und vier Eier geholt. Erst eins, dann zwei, dann drei, dann... hm, was riecht denn hier so komisch? *argx* Mist, die Kokosraspeln. *leicht braune Kokosraspeln aus dem Ofen hol* Na ja, das fällt sicher nicht auf. Die kommen ja dann in das Eiweiß. Schmeckt bestimmt auch gut... Tu ich sie jetzt einfach mal in eine Schüssel und kalt werden lassen. Und wo geht das am besten, als draußen in der Eiseskälte bei Minus was weiß ich wieviel Grad :o).
Weiter geht’s im Plan. Jetzt kommt noch das vierte Eiweiß hinzu. Die Eigelbe hebe ich sicherheitshalber mal auf. Weiß ja nicht, wozu ich die noch gebrauchen kann... Jetzt den Mixer/Rührer her, Eiweiß steif schlagen. Was sind denn das für komische Brocken da im Eiweiß? Iiih, die kommen ja vom Mixer. Sind wohl noch Brösel vom Brot von letzter Woche. Na ja, egal. Brot ist ja gesund. Nur gut, dass mich hier keiner sieht...
Erledigt. Eiweiß ist steif, das Messer ist immer noch sichtbar. „200g Zucker, eine Messerspitze gemahlener Zimt und 2 Tropfen Bittermandelaroma hinzugeben.“ Gott, was haben wir denn da für eine Uraltwaage? Wie funktioniert denn die? *die Waage schief anguck*. Na, wird schon irgendwie gehen. Ich glaub, jetzt hab ich’s. Also, 200g Zucker abwiegen. Muss ich den jetzt langsam zugeben? Hm, steht nix dabei. Ach, geb ich ihn auf einmal dazu. Wird schon nix passieren. *Messer such* Ach, streu ich den Zimt einfach so dazu. Je mehr, desto besser. Dann fallen die Brotkrümel nicht so auf. Also, einfach so Pi mal Daumen Zimt rein... Ja, die Farbe gefällt mir. Jetzt noch das Bittermandelaroma. Ha! Da hab ich doch vergessen welches zu kaufen. *grumpf* Wird wohl auch ohne gehen... Obwohl, ich könnte ja mal in unserem Vorratssschrank schauen. Vielleicht find ich da ja noch welches... Uff, Glück gehabt. Da steht noch ein Fläschen... Also, so ein paar Tropfen dazu. Wieder natürlich Pi mal Daumen. Aus diesen kleinen Fläschen kriegt man ja keine genauen zwei Tropfen raus.
„Die Kokosraspeln vorsichtig unter den Eischnee heben ( nicht rühren ).“ Also, die schockgefrosteten Kokosraspeln wieder reinholen. Hm, sind immer noch nicht wirklich kalt. Eher handwarm. Was nun? Hm, macht sicher keinen großen Unterschied, oder? Rein damit. Upps, da steht doch „vorsichtig unterheben“... Na ja, war ja nicht besonders vorsichtig, wenn ich da wie eine Bekloppte mit meinem Löffel drin rumrühr. Na ja. Sehen ja immer noch gut aus. Das ist die Hauptsache. Da muss ich doch jetzt gleich mal probieren... *lechz* *seufz* Hm, das ist lecker!
„Von dem Teig mit zwei Teelöffeln Häufchen auf ein gefettetes Backblech setzen.“ Von wegen, gefettetes Backblech. Da sieht man mal, wie alt das Buch ist. Da gab es wohl noch kein Backpapier, oder? Ich mach mir doch nicht die Arbeit ein Blech einzufetten *kopfschüttel*. Und als kleines Schmankerl mach ich die doch lieber auf Backoblaten. Das ist doch viel leckerer. Hm, blöd. Hab gar keine gekauft. Haben wir aber sicher auf noch in unserem Vorratsschrank *kram* *im Schrank versink* *freudestrahlend eine Packung in die Luft heb*. Hehe. Noch welche gefunden. Sind die noch haltbar... ach, bis 2006. Geht also.
So, jetzt Backpapier auf’s Blech und Oblaten drauf. Den Backofen heiz ich schon mal vor. Mist, warum ist das Zeug so klebrig? Das dauert ja ewig, bis das endlich auf den Oblaten sitzt... *seufz* Etwa zehn Minuten später sind die drei Bleche fertig. Hm, sieht gar nicht so schlecht aus... Ab damit in den Ofen!
So, was mach ich jetzt in der Zwischenzeit. Hm. Buttergebäck. Meine Lieblingsplätzchen.
„250g Butter zerlassen und kalt stellen.“ *einen Topf aus dem Schrank kram* *Herd anmach* Auf geht’s zum Schmelzen! Und jetzt? Aha.
„175g Zucker und zwei Päckchen Vanillezucker in das etwas fest gewordene Fett geben.“ Den Zucker kann ich ja schon mal mit der Profiwaage *lach* abwiegen. Hm, die ist ja sowas von ungenau... Aber wird schon stimmen. So, Butter ist geschmolzen und einigermaßen kalt. Dann kann ich den Zucker ja dazugeben. Wo hab ich jetzt den Vanillezucker hin? *durch die Küche stiefel* Hier bist du also! Auf, auf, ab in die Schüssel.
„So lange rühren, bis Butter und Zucker weißschaumig geworden sind.“ *rühr* *rühr* *immer noch rühr* Da tut sich ja mal gar nix! Das ist immer noch so flüssig. Ich seh da keinen Schaum... Egal, wird wohl nix machen. Geb ich halt jetzt das Mehl dazu.
„300g Mehl sieben, 2/3 davon eßlöffelweise unterrühren. Wenn der Teig fester wird, einen Eßlöffel Milch hinzufügen.“ Sicher. Ich stell mich jetzt hier hin und sieb 300g Mehl. Nicht wirklich! Das muss auch so gehen... Also, eßlöffelweise Mehl dazu...
Hm, was riecht denn hier so lecker? Ah, die Kokosmakronen sind fertig. Jammi, die sehen aber lecker aus. Muss ich doch glatt mal eine probieren *grins*. Hui, die schmecken ja auch so, wie sie aussehen. Köstlich! Wenn ich doch nur schon mit allen so weit wäre... *seufz*
Ab auf die erste Platte damit, zum Auskühlen. Und vor allem raus aus der Küche. Hab hier eh schon zu wenig Platz *vorsichtig den Teller mit Kokosmakronen ins Esszimmer trag*.
Wo war ich doch gleich stehen geblieben? Ach ja, das Mehl. So, jetzt ist alles drin... Hm, das sieht aber komisch aus. Wieso ist das denn so krümelig? Hätte wohl doch vorher sieben sollen ;o). Nee, kann nicht sein. Ach, was steht da? „Sollte der Teig kleben, ihn eine Zeitlang kalt stellen.“ Na ja, so kann ich mit dem Teig ja auch nichts anfangen. Also, der wird jetzt auch erst mal rausgestellt.
So, während jetzt der Teig vor sich hin steht, setz ich doch schon mal die Terassen an, oder?
„300g Weizenmehl mit zwei gestrichenen Teelöffeln Backpulver mischen, auf die Tischplatte sieben und in die Mitte eine Vertiefung eindrücken.“ Sicher, ich fang jetzt mit dem Sieben an. Und dann noch auf dem Tisch. Welcher Tisch bitte? Ist doch sowieso schon zu wenig Platz hier. Wird schon gehen, wenn ich das alles in eine Schüssel schmeiß...
„100g Zucker, 1 Vanillezucker und 1 Ei hineingeben und mit einem Teil des Mehls zu einem dicken Brei verarbeiten.“ Hah! Geht doch auch so! Gott sei Dank gibt es Mixer und Rührer! *grins*
„150g kalte Butter in Stücke schneiden und auf den Brei geben. Mit Mehl bedecken. Von der Mitte aus alle Zutaten schnell zu einem glatten Teig verkneten. Sollte er kleben, ihn eine Zeitlang kalt stellen.“ Wie haben die das früher nur ohne Rührstab gemacht? *den Rührer knuddel* ( Natürlich, nachdem er aus ist *smile* ). Na, der Teig sieht doch ganz gut aus. Ist bestimmt nicht klebrig.
„Den Teig dünn ausrollen, Plätzchen von gleicher Form, aber in drei verschiedenen Größen ausstechen. Auf ein Backblech legen.“ Juchuh. Jetzt kommt das Beste. Ich darf mit dem Teig spielen. Erst mal die ganzen Brösel auf die Arbeitsplatte. Und jetzt locker drin rumkneten... Na, das klappt ja wie am Schnürchen. Dann fang ich doch jetzt gleich mit dem Ausstechen an. Hm, hab aber keine drei gleichen Formen. Nehm ich zwei, wird ja auch ok sein... Ist ja egal, Hauptsache es schmeckt. *sing* *pfeif* ~In der Weihnachtsbäckerei...~ *träller* Ja, das macht Spaß. Das Schönste an der ganzen Sache... Och, schade, schon der ganze Teig leer. Aber dafür backen die ersten Bleche schon vor sich hin... Hm, das duftet! Lecker!
So, dann geht es jetzt an das Spritzgebackene... Hm, ich hab das Gefühl, als hätte ich etwas vergessen... *argx* Der Teig vom Buttergebäck! Der steht immer noch draußen. *einen völlig erfrorenen Teig reinhol* *seufz* Was mach ich denn jetzt? Der ist ja steinhart und eiskalt... *doppelseufz* Na ja, mal sehen, vielleicht taut der ja wieder auf... Stell ihn am besten in den Backofen. Der hat noch Restwärme von den Terassen. Das sollte gehen... Währenddessen kann ich ja das Spritzgebackene machen...
*bißchen Angst hab* Hoffentlich wird das nicht so blöd wie letztes Jahr... ( Anmerkung des Autors, also ich: Letztes Jahr habe ich die schon einmal genau nach Rezept gebacken. Nur leider war das Zeug so hart, dass ich Milch dazu hab, damit ich überhaupt war formen konnte. Danach war es aber so weich, dass es im Backofen zerflossen ist und ich ‚Fließgebackenes‘ hatte *lach* )
„250g Butter geschmeidig rühren.“ Rühren? Hah, du meinst wohl mixen? *grins*
„Nach und nach 250g Zucker, 2 Päckchen Vanillezucker, 3 Eigelb und eine abgeriebene Schale einer Zitrone unterrühren.“ Wußte ich doch, wozu es gut ist, die Eigelbe von vorhin aufzuheben... Jetzt muss ich keine neuen Eier opfern *smile*. Aber woher soll ich eine Zitrone nehmen? Hm, ändert das was am Geschmack? Nö, denke nicht. Also, dann lass ich das doch einfach, oder? So, Zucker ist drin. Vanillezucker auch. Jetzt nur noch die Eigelbe. Wie krieg ich die aus der anderen Schüssel? Ah, Löffel! Iiih, warum klebt das Zeug so da dran? Jetzt krieg ich gar nicht das ganze Eigelb da rein. Egal, dann schütt ich einfach die Schüssel mit den vier Eigelben dazu. Das macht ja nicht mehr so einen großen Unterschied, oder?
„500g Weizenmehl mit zwei gestrichenen Teelöffeln Backpulver mischen, sieben. Nach und nach eßlöffelweise mit gut einem Eßlöffel Milch unterrühren.“ Ja, ja. Sicher. Ich fang jetzt mit dem Sieben an *kopfschüttel* *Augen verdreh*. Sicher nicht! Teelöffel für Backpulver. Ach was! Ich sag nur: Pi mal Daumen. Streu ich da einfach ein bißchen rein. So, gut, jetzt ist die Packung auch leer. Dann muss ich schon mal nix mehr aufheben.
„Bevor das Mehl ganz untergearbeitet ist, wird der Teig sehr fest. Dann den Rest des Mehls unterkneten, den Teig durch einen Fleischwolf mit Spezialvorsatz spritzen. Stücke von beliebiger Länge als Stangen und Kränze auf ein Backblech legen und in den vorgeheizten Backofen schieben.“ Apropos, Backofen. Was macht eigentlich mein Butterteig? Hm, sieht gut aus. Ist wieder ein bißchen weicher geworden. Hehe! Gekonnt ist halt gekonnt. Man muss nur wissen wie *smile*. Tja, aber was mach ich jetzt mit meinem Spritzgebackenen? Hm, wollte ich nicht was mit Nuss machen? Ja, eigentlich schon... Dann schmeiß ich doch einfach in den Teig 200g gemahlene Haselnüsse. Oh, im Schrank sind ja noch zwei angebrochene Packungen. Hätte ich wohl keine neuen mehr kaufen müssen... *würgx* Die sind ja schon abgelaufen. Also wirklich. Wer hebt denn sowas auf? *pfeif* *düdeldü* Gut, dass ich doch noch neue gekauft hab. Also, die dazu. Hm, jetzt ist der Teig aber ein bißchen fest und klebrig. Am besten wieder mal ein bißchen Milch dazu. Wird schon werden *per Augenmass Milch reinschütt*. Hm, dürfte ok sein... Aber wo kriegt ich denn jetzt einen Fleischwolf her? Ich hab nur so eine komische Spritze. Na ja *schulterzuck*, nehm ich halt die. Wird schon schiefgehen... Wie krieg ich das jetzt da rein? Hm, hatten wir nicht mal einen Spatel? Ja, da ist er ja.... Wäre doch gelacht, wenn ich als angehende Apothekerin nicht mit einem Spatel ( eigentlich heißt das Ding ja Pflastermesser, aber das ist eine andere Sache *grins* ) umgehen könnte... Aber geht schon ein bißchen schwer in die Spritze... Uffz, und genau so schwer wieder raus. Da spritz ich mir ja einen Wolf, wenn ich damit Plätzchen formen will... Muss wohl noch ein bißchen mehr Milch dazu... *wieder per Augenmass Milch reinschütt*. So, das dürfte reichen. Scheint die richtige Konsistenz zu haben... *wieder Teig in die Spritze quetsch*. Ja, das passt. Kann man gut rausdrücken. Hoffentlich fängt es nicht wieder an im Backofen zu laufen. Mach ich erst mal ein Probeblech *Buttergebäck – Teig aus dem Backofen hol* *Probeblech reinschieb* Mal sehen...
Etwa fünf Minuten später: Jepp. Zerläuft nicht. Scheint richtig zu sein. Dann kann ich ja den restlichen Teig verarbeiten...
Ungefähr vier Bleche später: *seufz* Endlich fertig! Jetzt fehlt nur noch das letzte...
Hm. Was mach ich jetzt nur mit dem Buttergebäck? *Schüssel schief anguck* Mal ausprobieren... Hui, ist das aber fettig. Aber läßt sich gut kneten. Na, dann roll ich es doch mal aus und mach auch ein paar Probekekse. *heul* Wieso bleibt das jetzt an meinem Nudelholz kleben? Muss ich wohl mehr Mehl nehmen *die ganze Arbeitsplatte zumehl* *nebenbei eine gewisse Menge auf meiner Hose und dem Boden verteil* *grins* Gut, dass ich eine schwarze Hose anhabe... Ah, jetzt geht’s. Jetzt klebt das nicht mehr so. Juchuh. Jetzt darf ich ausstechen. Was für Formen nehm ich denn? Hm, Sterne, Herzen, Monde, Sternschnuppen, Pilze, Tannenbäume, Schneemänner... Lecker!
Zehn Minuten später: Uffz, warum hab ich nur so viel Teig? Das scheint ja kein Ende zu nehmen... Wer soll das denn alles essen?
Nochmal zehn Minuten später: Jepp, letztes Blech. In der Zwischenzeit kann ich ja schon mal die Terassen mit Konfitüre bestreichen.
*alles auf dem Tisch bereitleg* Puderzucker? Hier! Terassen? Hier! Messer? Hier! Konfitüre? Hier! Dann mal los. *argx* Wer hat denn dieses blöde Glas so fest zugedreht? *grummel* Das kriegt doch kein Mensch auf... *in den Schubladen stöber* Hatten wir nicht mal so einen komischen Allesöffner? Ja, hier. Mal sehen... Hey, das klappt ja wirklich... *freu* Jetzt geht es an’s Bestreichen... Hm, komm mir vor wie bei Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen... Gott, ist das stupide. Aber na ja. Ist ja wenigstens lecker, was dabei rauskommt... :o) Hm, wie mach ich da jetzt Puderzucker drüber, ohne den gesamten Tisch zu versauen? Ich hab’s. Backpapier! Na prima. ( Ich weiß, ich hätte auch einen Teller nehmen können. Wäre umweltfreundlicher gewesen. Aber da bin ich erst zu spät draufgekommen... ) Gott sei Dank gibt es Puderzucker... mit dem kann man so gut die Farbe kaschieren *grins*. So, die zweiten sind komplett fertig!
*letztes Backblech mit Buttergebäck raushol* So, und auch die dritten sind fertig. Jetzt fehlt nur noch die Schokolade auf dem Spritzgebackenen.... Auch hier gut zum Kaschieren geeignet :o)
*Topf zum Schokolade schmelzen hol* Aha, wieso hab ich jetzt zwei verschiedene Schokosorten? Na ja, brauch ich wohl zwei Töpfe mit Wasser *Schokolade schmelz*. Hm, die eine ist schon fertig. Dann kann ich ja schon mal anfangen. Jamm, das sieht aber lecker aus... *von der Schokolade abgelenkt ist* Wah! Was ist denn mit dem Topf passier? *ins Wasser abgetauchter Schokolade hinterherguck* Wieso ist die denn jetzt untergegangen? *argx* *mit zwei Gabeln die Schale wieder rausfisch* Ob das wohl schlimm ist? Ist ja kein Wasser in die Schokolade gekommen... Mal sehen. Ich probier’s einfach... wäh! Ist das eklig. Hm, das lass ich lieber. Dann ist eben nur die eine Hälfte mit Schokolade... ^_^
*erschöpft auf den Stuhl fall* Uffz, das war’s! Plätzchen sind fertig... *in die Chaos – Küche guck* Jetzt muss ich nur noch das Schlachtfeld wieder in Ordnung bringen...
*schrubb* *putz* *wiener* *saug*
Jetzt blitzt und blinkt alles wieder! Und keiner sieht, was ich hier veranstaltet habe...
So, jetzt nur noch die Plätzchen schön anrichten. Schließlich muss ich ja tolle Fotos für ciao machen *grins*.
Jetzt bin ich ko. Jetzt geh ich ins Bett. Ist ja inzwischen auch schon elf vorbei... Hab jetzt ca. 7 Stunden in der Küche gestanden...
Gute Nacht!
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Auch wenn jetzt der ein oder andere „Profi“ unter euch vor Schreck die Arme über dem Kopf zusammenschlägt.... Mir hat es Spaß gemacht. Die Resultate sind wirklich lecker, und ich bin jetzt schon fast in Weihnachtsstimmung :o) Und das ist doch die Hauptsache, oder?
Zum Abschluss aber noch ein paar Tipps, damit ihr vielleicht das Küchenchaos vermeiden könnt ;o)
Laßt euch Zeit! Seid am besten allein, damit sich niemand über die Unordnung in der Küche beschweren kann :o)
Seid frei beim Improvisieren!
Vergesst nicht den Teig, den ihr zum Schockfrosten rausstellt *drop*
Die Butter besser vorher schon rauslegen, damit sie weicher wird. So läßt sie sich besser verarbeiten.
Nicht alles zu ernst nehmen! *smile* Soll ja schließlich Spass machen...
Keine Panik, wenn mal was nicht klappt. Gibt sicher eine Möglichkeit, das wieder geradezubiegen...
So, dann wünsch ich euch allen viel Spass beim Backen... oder einfach nur beim Lesen meines Berichtes. ‘Tschuldigung, wenn er so lange geworden ist... Aber er beruht auf jeden Fall auf Tatsachen *grins*.
Liebe Grüße, Eure Nisse0815 alias „Der Backteufel“ *lach*
| weitere Erfahrungsberichte |
Frau Grete backt Pustekuchen!
Bewertung für Backen von
Herzenspiratin
Pro: Null Kalorien!
Kontra: Leeres Gefühl
****Frau Grete ist meine neue Kolumne, die sich in unregelmäßigen Abständen mit den wirklich wichtigen Dingen des Lebens befaßt. Oder mit den ganz unwichtigen****
Pustekuchen
Um einen Pustekuchen gebacken zu kriegen, hacke man auf ein pa ...
Bericht lesen
Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich |
|
sehr hilfreich
05.04.2006
|
Wer will...Glückskekse!!!!!
Bewertung für Backen von
Cismet
Pro: Ist n toller Gag zu Sylvester
Kontra: Muss schnell gehen...
Also, ich muss bereits im Vorfeld gestehen, dass ich dieses Rezept aus einer typischen Frauenzeitschrift habe, ist also leider nicht auf meinem Mist gewachsen. Trotzdem wollt ich euch dieses tolle schnelle Rezept nicht vorenthalten!
Gerade zu Sylvester ...
Bericht lesen
Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich |
|
sehr hilfreich
23.12.2004
|
Wenn es eng wird ... der schnelle Obstkuchen!
Bewertung für Backen von
muttibremer
Pro: schnell und einfach zubereitet, wenig Zutaten notwendig, als schnelle Notlösung geeignet
Kontra: nichts
Da kündigt sich doch morgens einfach und unerwartet Besuch an. Und keinen Kuchen im Haus, nicht mal einen Keks. Also muss ich mich schnell ans Werk machen und eine Notlösung finden. Schließlich möchte man doch etwas anbieten können.
Da fällt mir der sc ...
Bericht lesen
Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich |
|
sehr hilfreich
06.05.2006
|
Schneebälle auch wenn es keine Schneebälle gibt!
Bewertung für Backen von
Verbena76
Pro: sieht optisch lecker aus, Zubereitung & Geschmack
Kontra: lese doch einfach selber nach
Hallo liebe Leser und Leserinnen,
mein Bericht heute handelt von der Schneeball – Torte, diese Torte passt irgendwie richtig zu der Jahreszeit und deswegen hab ich mir gedacht, das ich euch dieses Rezept auch mitteile. Obwohl dieses Jahr gar keine rich ...
Bericht lesen
Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich |
|
sehr hilfreich
14.01.2005
|
Guter Duft strömt durch die Küchen.
Bewertung für Backen von
jozeil
Pro: einfach besser, macht spaß, riecht gut im Haus, bringt Freude
Kontra: etwas Arbeit,
...Juhu, es ist so weit. Der Winter zieht langsam aber sicher ins Land. Weihnachten kommt auch immer näher und da ist es ja spätestens Mitte November an der Zeit, mit dem Backen zu beginnen. Besonders Lebkuchen wird erst so richtig gut, wenn er einige Zeit r ...
Bericht lesen
Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich |
|
sehr hilfreich
31.10.2002
|