Nach dem Erziehungsurlaub wollte ich wieder arbeiten gehen.Nur mit 2 Kindern ist man nicht sehr flexibel was die Arbeitszeiten angeht, wenn man keinen Hortplatz hat. Das war ein Grund, warum ich meine Tätigkeit bei meinem alten Arbeitsplatz, bei ALDI, nicht wieder aufgenommen habe. Denn für ... Bericht lesen
Erfahrungsbericht von zwockel über Bäckereifachverkäufer/in 21.10.2000
Produktbewertung des Autors:
Einstellungschancen:
mittelmäßig
Aufstiegschancen
mittelmäßig
Verdienstmöglichkeiten:
gut
Sozialleistungen:
überdurchschnittlich
Pro:
Für die Kaffeetafel am Sontag ist gesorgt
Kontra:
Samstag von 5 . 15 - 12 . 30Uhr, das ist hart
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Nach dem Erziehungsurlaub wollte ich wieder arbeiten gehen.Nur mit 2 Kindern ist man nicht sehr flexibel was die Arbeitszeiten angeht, wenn man keinen Hortplatz hat. Das war ein Grund, warum ich meine Tätigkeit bei meinem alten Arbeitsplatz, bei ALDI, nicht wieder aufgenommen habe. Denn für mich war klar, das ich nicht mehr nachmittags arbeite, wenn die Kinder aus der Schule kommen.
Seit Dezember 1999 arbeite ich als Teilzeitangestellte in einer kleinen Familien-Bäckerei. Bis sich das mit den Schulzeiten eingependelt hatte, habe ich dann angefangen wenn die Zwerge in die Schule getigert sind. Und Feierabend konnte ich machen wenn die erste Schule-aus hatte. Das kam mir natürlich sehr gelegen. So habe ich mal um 9Uhr angefangen, mal um 8Uhr. Dann bin ich um 11.30Uhr nachhause oder auch um 12.30Uhr.
Nun haben die Kinder einen festen Stundenplan. Meine Arbeitszeit ist nun von 8Uhr bis 12.30Uhr. Der einzige Haken an der Sache ist, das ich jeden zweiten Samstag auch ran darf. Und der ist sehr hart. Da heißt es um 4Uhr aufstehen damit ich um 5.15Uhr auf der Arbeit sein "darf".
Dann fängt beginnt der Spaß. Zuerst werden die Brote in das Regal einsortiert. Wir haben auch eine kleine Wurst-und Käsetheke, die als nächstes eingeräumt und aufgefüllt wird. Wenn es unsere Konditorin bis dahin schon geschafft hat, wird nun die Tortentheke mit Sahne-und Cremetorten bestückt. Nach und nach sind dann auch die verschiedenen Brötchensorten fertig, die es nun gilt in die Körbe zu schütten und ebenfalls in den Verkaufsraum zu bringen. Samstags sind auch sehr viele Bestellungen, die soweit schon vorhanden, nun eingepackt und in das Bestellregal gelegt werden.
Nun ist es ca. 6.30Uhr. Zeit die Krümel zusammenzufegen, die Tüten aufzufüllen und nochmal über die Preisschilder zu schauen. Ist das alles getan, wird es Zeit für ein kleines Frühstück. Das von den Chefs (wie jeden Tag) gestellt wird. Man kann essen und trinken was man möchte. Nun ist es 7Uhr und die Ladentür wird aufgeschlossen. Nonstop wird nun bis 12.30Uhr bedient und fehlende Ware aufgefüllt. Ab 11Uhr fängt eine Kollegin an schon mal etwas sauberzumachen und aufzuräumen.
Wenn wir gut sind, und das sind wir eigentlich immer, ;-) sind wir um 12.35Uhr fertig und können ins Wochenende durchstarten. Am Rande bemerkt wir öffnen Montag -Freitag 7-12.30 Uhr und von 15-18 Uhr, Samstags von 7- 12.30 Uhr.
Bis jetzt habe ich mir von unserem Bäcker und unserer Konditorin schon jede Menge Tips und Tricks abgeschaut, die man auch zuhause anwenden kann. So weiß ich nun, das Hefeteig nicht unbedingt warmstehen muss zum aufgehen, er macht das auch im Kühlschrank. Oder wie die Kirschfüllung in den Frankfurter Kranz kommt. Zuerst mit einem Spritzbeutel an den Außenseiten die Buttercreme und dann die Kirschen in die entstandene Mulde einfüllen. An dem Trick eine Schwarzwälder Torte samt Teller schräg zu halten und an den Seiten mit Schokoraspeln zu verzieren muss ich noch üben.
Alles in allem habe ich das Glück sehr nette Kollegen und Kolleginnen zu haben, wir sind seit dem ersten Tag per Du. Obwohl einige doppelt so alt sind wie ich. Die Kunden sind zum größten Teil Nachbarn, Eltern die man durch Schule oder Kindergarten kennt. So ergibt sich immer wieder mal ein netter Plausch, wenn nicht so ein Andrang ist.
Ich habe es bis jetzt nicht bereut dort angefangen zu haben. Es ist nicht so das man sich dort langweilt, weil immer was zu tun ist. Aber auf der anderen Seite artet es auch nie in Streß und Hektik aus. So das man eigentlich immer noch gut gelaunt nach Hause kommt.
Für Mütter und Berufseinsteiger oder -unsteiger finde ich es optimal. Über den Verdienst für die Tätigkeit kann ich mich auch nicht beklagen. Als kleinen Bonus wird die Ware die am Samstag nicht verkauft wurde, unter den Angestellten verteilt. Und da kann nach Ladenschluß einiges dabei sein. Brot, Brötchen, Kuchen, Torte und Stückchen. So ist der Sonntagskaffee und das Frühstück ohne weiteren Einkauf gerettet. Und es sind nicht, wie man vielleicht denkt alte oder aufgebackenen Sachen, nein. Dadurch, das jeden Tag wirklich frisch gebacken wird, sind das absolut frische Waren, die verschenkt werden.
Pro: Der Umgang mit Kunden macht sehr viel Spaß Kontra: Man muß sehr schwer heben
Nachdem ich 205 Bewerbungen geschrieben hatte und nur Absagen kamen, war ich schon soweit überhaupt keine Ausbildung mehr zu machen.
Da ich keinen Ausbildungsplatz bekommen hatte, mußte ich noch für ein Jahr auf eine Wirtschaftsschule.
Ich wollte ja auc ...
Bericht lesen
Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich
Pro: Umgang mit Menschen, Abwechslung Kontra: stressig und viel zu lernen
Bei meinem ersten Bericht möchte ich über meine Ausbildung als Fachverkäuferin schreiben. Die ausführliche Bezeichnung für diesen Beruf lautet Fachverkäuferin im Nahrungsmittelbereich spezialisiert auf Bäckerei und Konditorei. Die Ausbildungszeit beträgt ...
Bericht lesen
Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich
1. Wer ist für den Beruf geeignet! Menschen die Spaß am Verkaufen und beraten haben, die mit wenig Geld zurecht kommen. Wem es nichts ausmacht in der Zeit von 5 – 22 Uhr und Sonntags zu Arbeiten! Der Beruf ist sehr undankbar, die Kunden können sehr anst ...
Bericht lesen
Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als hilfreich
So,ich bin 1998 meine Ausbildung angefangen.und mußte in den Beruf Bäckereifachverkäuferin da ich nichts anderes bekommen habe mit meinem Zeugniss.In dem Alter hat man doch wirklich was besseres zu tun wie lernen.Man mag lieber weggehen und dann hat man d ...
Bericht lesen
Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als hilfreich
Pro: lernt viele Leute kennen Kontra: harter Alltag
Nach der 10 Klasse war ich mir noch nicht so ganz schlüssig was ich werden will,deshalb habe ich erst mal mein Fachabitur im Kaufmännischen Bereich begonnen.Nach ca.einenem halben Jahr und ein Praktikum habe ich gemerkt das Büroarbeit nicht gerade mein Fa ...
Bericht lesen
Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als hilfreich
Einstellungschancen:
Aufstiegschancen
Verdienstmöglichkeiten:
Sozialleistungen:
hilfreich
23.10.2002
Vergleichen Sie ähnliche Produkte mit Bäckereifachverkäufer/in
Sind Sie Hersteller/Anbieter von Bäckereifachverkäufer/in ? Klicken Sie hier