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Vieles spricht fürs Eigenheim als Altersvorsorge
Viele Deutsche streichen auf ihre alten Tage eine automatische Zusatzrente ein. Und das geht so: Sie erwerben ein Häuschen, für das sie im Rentenalter keine Miete mehr zahlen müssen. So betreuen heute die Bausparkassen mehr als 33 Millionen Bausparverträge mit einer Bausparsumme von 1,3 Billionen DM. Gründe für die hohe Attraktivität des Bausparens sind u.a. absolute Zinsstabilität und beliebige Tilgungsmöglichkeit. Zum Schluss heißt es dann: Ende gut, alles gut. Denn in der Summe, so die Deutsche Bausparkasse Badenia AG, entspricht die Mieteinsparung im Alter einer Zusatzrente. 1999 überwiesen Rentnerhaushalte jede vierte Mark auf das Konto ihrer Vermieter. Für diesen Sachverhalt hat die Bevölkerung einen verblüffend genauen Blick. Nach einer Umfrage von Infratest sehen vier von fünf Bürgern Wohneigentum als besonders sichere Vorsorgestrategie an. Das Institut für Demoskopie kommt sogar auf einen Wert von 86 Prozent. Tatsächlich sind die Wertsteigerungsraten von Einfamilienhäusern unschlagbar: Nach Ermittlungen der "Deutsche Bausparkasse Badenia" erzielte z.B. ein Einfamilienhaus mittleren Wohnwerts in einer westdeutschen Großstadt innerhalb von 25 Jahren eine Wertsteigerung von knapp 150 Prozent, aus 236.000 Mark werden 585.000 Mark.
Klingt eine wenig nach Badenia Werbung. Die Zahlen sehe ich prinzipiell als Milchmädchenrechnung, denn wer auf wertsteigerung abstellt, liegt irgendwie daneben. Was interessiert mich im Normalfall die Wertsteigerung, wenn ich im Häuschen wohne. Da ist mir der Wert "rille", da zählt allein, dass ich tatsächlich mietfrei wohne. Ja und wie sieht es denn aus mit Wertsteigerung bei Eigentumswohnungen?? Wer 1994 eine ETW gekauf hat, kann sich kaum über Wertsteigerung freuen. Im Durchschnitt hat er gegenwärtig so ziemlich 50% eingebüst, wenn er jetzt verkaufen müsste und wohn bis zu 70% im Fall dr Zwangsversteigerung. Das ist eben das leben und die Realität. Das weniger Hilfreich kommt deshalb, weil hier eigentlich nur Inhalte von einschlägigen Werbeprospekten oder firmeneigenen "Verkaufshilfen" abgeschrieben wurde und keine eignene Erfahrungen, die auf eigenem Erleben basieren eingefolssen sind. Schade, die Realität sprich eben eine andere Sprache. Vom grundsatz her muss aber zur Ehrenrettung gesagt werden - Sparen, und sei es Bausparen muss man so oft und so gut man kann. Und eigene 4-Wände sind derzeit eben tatsächlich eine wirklich sinnvolle Altersvorsorge. Nur was weis man, wie es weitergeht in Politik und Wirtschaft. Wenn der regierung einfällt, eine Steuer für Wohneigentum zu erheben, kans zum Problem werden! Die Eigenheimzulage scheint den Bach runter zu gehen. Gerade das war ja das Argument dafür, dass de Staat die Schaffung von Wohneigentum bewußt unterstützt, um Altersarmut zu mindern, Sozialfälle abzubauen und die verantwortung in die Hände des Eigentümers zu legen. Jetzt dreht sich der Wind und keiner kann sagen, wohin in 5 Jahren der Wind zielt. Wirklich immer noch zugunsten von Eigenheimbesitzeern ? Oder werden das die mlkenden Kühe, da sie ja Kapital besitzen???
09.11.2003 00:27
Klingt eine wenig nach Badenia Werbung. Die Zahlen sehe ich prinzipiell als Milchmädchenrechnung, denn wer auf wertsteigerung abstellt, liegt irgendwie daneben. Was interessiert mich im Normalfall die Wertsteigerung, wenn ich im Häuschen wohne. Da ist mir der Wert "rille", da zählt allein, dass ich tatsächlich mietfrei wohne. Ja und wie sieht es denn aus mit Wertsteigerung bei Eigentumswohnungen?? Wer 1994 eine ETW gekauf hat, kann sich kaum über Wertsteigerung freuen. Im Durchschnitt hat er gegenwärtig so ziemlich 50% eingebüst, wenn er jetzt verkaufen müsste und wohn bis zu 70% im Fall dr Zwangsversteigerung. Das ist eben das leben und die Realität. Das weniger Hilfreich kommt deshalb, weil hier eigentlich nur Inhalte von einschlägigen Werbeprospekten oder firmeneigenen "Verkaufshilfen" abgeschrieben wurde und keine eignene Erfahrungen, die auf eigenem Erleben basieren eingefolssen sind. Schade, die Realität sprich eben eine andere Sprache. Vom grundsatz her muss aber zur Ehrenrettung gesagt werden - Sparen, und sei es Bausparen muss man so oft und so gut man kann. Und eigene 4-Wände sind derzeit eben tatsächlich eine wirklich sinnvolle Altersvorsorge. Nur was weis man, wie es weitergeht in Politik und Wirtschaft. Wenn der regierung einfällt, eine Steuer für Wohneigentum zu erheben, kans zum Problem werden! Die Eigenheimzulage scheint den Bach runter zu gehen. Gerade das war ja das Argument dafür, dass de Staat die Schaffung von Wohneigentum bewußt unterstützt, um Altersarmut zu mindern, Sozialfälle abzubauen und die verantwortung in die Hände des Eigentümers zu legen. Jetzt dreht sich der Wind und keiner kann sagen, wohin in 5 Jahren der Wind zielt. Wirklich immer noch zugunsten von Eigenheimbesitzeern ? Oder werden das die mlkenden Kühe, da sie ja Kapital besitzen???