... Nachdem ich "Balzac und die kleine chinesische Schneiderin" (Balzac et la petite tailleuse chinoise) gesehen habe, blieb nämlich die Trauer um die schöne Landschaft als einzige Emotion zurück, während mich die Handelnden seltsam kalt ließen. Und deswegen fand ich den Film auch nicht so gut ... Bericht lesen
zur Umerziehung aufs Land geschickt. Bei harter körperlicher Arbeit sollen sie den Einfluss ihrer bourgeoisen Familien kompensieren. Kultur ist verpönt, Bücher gelten als Feinde der Revolution. Als die jungen Männer auf die Tochter des Schneiders treffen, verlieben sich beide in sie. Die Dorfschönheit ist von vielen begehrt, doch Ma und Luo entdecken einen Schlüssel zu ihrem Herzen: Die wissbegierige Analphabetin hungert nach Literatur und Geschichten. Ma und Luo gelangen in Besitz eines verbotenen Romans von Balzac. Die Liebesgeschichte verändert ihr Leben...
zur Umerziehung aufs Land geschickt. Bei harter körperlicher Arbeit sollen sie den Einfluss ihrer bourgeoisen Familien kompensieren. Kultur ist verpönt, Bücher gelten als Feinde der Revolution. Als die jungen Männer auf die Tochter des Schneiders treffen, verlieben sich beide in sie. Die Dorfschönheit ist von vielen begehrt, doch Ma und Luo entdecken einen Schlüssel zu ihrem Herzen: Die wissbegierige Analphabetin hungert nach Literatur und Geschichten. Ma und Luo gelangen in Besitz eines verbotenen Romans von Balzac. Die Liebesgeschichte verändert
Waeckerlin InduniZwei pfiffige chinesische Studenten, die zur >>kulturellen Umerziehung<< in ein abgelegenes Bergdorf ans Ende der Welt verschickt wurden, merken bald, dass sie nur eine einzige Möglichkeit haben zu überleben: Sie müssen in den Besitz jenes wunderbaren Lederkoffers gelangen, der die - verbotenen - Meisterwerke der westlichen Weltliteratur enthält. Denn nur mit ihnen können sie den Widrigkeiten ihres Daseins entkommen - und vielleicht am Ende das Herz der Kleinen Schneiderin gewinnen.
Waeckerlin InduniZwei pfiffige chinesische Studenten, die zur »kulturellen Umerziehung« in ein abgelegenes Bergdorf ans Ende der Welt verschickt wurden, merken bald, dass sie nur eine einzige Möglichkeit haben zu überleben: Sie müssen in den Besitz jenes wunderbaren Lederkoffers gelangen, der die - verbotenen - Meisterwerke der westlichen Weltliteratur enthält. Denn nur mit ihnen können sie den Widrigkeiten ihres Daseins entkommen - und vielleicht am Ende das Herz der kleinen Schneiderin gewinnen.
zur Umerziehung aufs Land geschickt. Bei harter körperlicher Arbeit sollen sie den Einfluss ihrer bourgeoisen Familien kompensieren. Kultur ist verpönt, Bücher gelten als Feinde der Revolution. Als die jungen Männer auf die Tochter des Schneiders treffen, verlieben sich beide in sie. Die Dorfschönheit ist von vielen begehrt, doch Ma und Luo entdecken einen Schlüssel zu ihrem Herzen: Die wissbegierige Analphabetin hungert nach Literatur und Geschichten. Ma und Luo gelangen in Besitz eines verbotenen Romans von Balzac. Die Liebesgeschichte verändert
zur Umerziehung aufs Land geschickt. Bei harter körperlicher Arbeit sollen sie den Einfluss ihrer bourgeoisen Familien kompensieren. Kultur ist verpönt, Bücher gelten als Feinde der Revolution. Als die jungen Männer auf die Tochter des Schneiders treffen, verlieben sich beide in sie. Die Dorfschönheit ist von vielen begehrt, doch Ma und Luo entdecken einen Schlüssel zu ihrem Herzen: Die wissbegierige Analphabetin hungert nach Literatur und Geschichten. Ma und Luo gelangen in Besitz eines verbotenen Romans von Balzac. Die Liebesgeschichte verändert
zur Umerziehung aufs Land geschickt. Bei harter körperlicher Arbeit sollen sie den Einfluss ihrer bourgeoisen Familien kompensieren. Kultur ist verpönt, Bücher gelten als Feinde der Revolution. Als die jungen Männer auf die Tochter des Schneiders treffen, verlieben sich beide in sie. Die Dorfschönheit ist von vielen begehrt, doch Ma und Luo entdecken einen Schlüssel zu ihrem Herzen: Die wissbegierige Analphabetin hungert nach Literatur und Geschichten. Ma und Luo gelangen in Besitz eines verbotenen Romans von Balzac. Die Liebesgeschichte verändert
zur Umerziehung aufs Land geschickt. Bei harter körperlicher Arbeit sollen sie den Einfluss ihrer bourgeoisen Familien kompensieren. Kultur ist verpönt, Bücher gelten als Feinde der Revolution. Als die jungen Männer auf die Tochter des Schneiders treffen, verlieben sich beide in sie. Die Dorfschönheit ist von vielen begehrt, doch Ma und Luo entdecken einen Schlüssel zu ihrem Herzen: Die wissbegierige Analphabetin hungert nach Literatur und Geschichten. Ma und Luo gelangen in Besitz eines verbotenen Romans von Balzac. Die Liebesgeschichte verändert ihr Leben...
Deutsch, ChinesischUntertitel: DeutschOffizieller Festivalbeitrag Cannes 2002. Eine romantische Komödie von Dai Sijie. China 1971: Im Zuge der Kulturrevolution werden der 18-jährige Luo und der 17-jährige Ma zur Umerziehung aufs Land geschickt. Dort lernen die beiden Jungen die Tochter des Schneiders kennen - und verlieben sich in sie. Zwar ist die Dorfschönheit von vielen begehrt. Doch Lou und Ma entdecken einen Schlüssel zu ihrem Herzen: einen Liebesroman von Balzac... Sprachen: Deutsch, Chinesisch.
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Erfahrungsbericht von HilkMAN über Balzac und die kleine chinesische Schneiderin (2002) 29.02.2004
Produktbewertung des Autors:
Pro:
Landschaftsaufnahmen ! Zhou Xun .
Kontra:
Emotionsarmut
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
...und zwar nicht, weil er sich immerzu nach dem großen Vorsitzenden Mao sehnt (so wie Mozart), sondern weil in China eine wunderbare und einmalig anmutende Berglandschaft überflutet wird, um einen überdimensionierten Staudamm zu bauen. Dass dabei auch Millionen von Menschen ihre Heimat verlassen müssen, ist furchtbar - aber nur im realen Leben. Nachdem ich "Balzac und die kleine chinesische Schneiderin" (Balzac et la petite tailleuse chinoise) gesehen habe, blieb nämlich die Trauer um die schöne Landschaft als einzige Emotion zurück, während mich die Handelnden seltsam kalt ließen. Und deswegen fand ich den Film auch nicht so gut wie viele andere.
1971 werden Luo und Ma, zwei junge Stadtmenschen, in den Wirren der Kulturrevolution in die Berge von Sichuan verschickt, weil sie unerzogen werden sollen. Einer ist unverschämterweise der Sohn eines Zahnarztes, der einst Chiang Kai-Shek behandelt hat, und solche Flausen müssen ihm natürlich durch harte Arbeit ausgetrieben werden. Die beiden sind intellektuell frustriert, weil sie nun in einem Bergdorf, in dem es keine Bücher und auch sonst keine intellektuellen Reize zu geben scheint, vor sich hin vegetieren sollen. Aber immerhin ist da die junge Frau aus einem Nachbardorf (Zhou Xun), die alle nur "Kleine Schneiderin" nennen. In diese charmante Dorfschönheit verlieben sich beide unverzüglich, sind aber gleichermaßen erschreckt über ihr einfaches Denken. Sie treiben trickreich einen Koffer mit verbotener westlicher Literatur auf und beginnen, ihr vorzulesen, vor allem Balzac. Und tatsächlich, das Leben der Kleinen Schneiderin verändert sich (sagt sie). Jahrzehnte später kehrt Ma noch einmal zurück und sucht nach seiner Jugendliebe. Inzwischen ist klar, dass die Bergregion dem Drei-Schluchten-Damm weichen muss. Eine letzte Chance für einen Besuch bietet sich...
Im Gegensatz zu den anderen chinesischen Filmen, die kürzlich in Göttingen liefen, war das Lumiere an diesem Abend gestopft voll, obwohl der Film gleichzeitig im Kommerzkino in der deutschen Übersetzung lief (ich glaube kaum, dass es ausschließlich am geringeren Eintrittspreis gelegen haben kann). Ein Jammer - die anderen Filme waren durchweg markant besser. Sicher, "Balzac et la petite tailleuse chinoise" ist kein völlig schlechter Film, aber er hinterlässt eine seltsame Leere, die seinem Anspruch klar zu widerstreben scheint. Unter den tollen Aspekten muss ich wohl zuvorderst die wunderbaren Landschaftsaufnahmen erwähnen. Es drängt sich der Verdacht auf, dass Regisseur Dai Sijie den zu Grunde liegenden Roman (der offenbar von ihm selbst stammt? Da bin ich nicht so ganz sicher) vor allem deshalb verfilmen wollte, weil er noch schnell einen Film in der schönen Bergwelt drehen wollte, bevor sie auf immer in den Fluten versinkt. Daran gibt es aber nichts zu meckern, denn die ist auch einfach toll. Da kam manchmal richtig Sehnsucht auf. Auch einige Einzelszenen wissen durchaus zu überzeugen. Wie Luo und Ma in die Stadt geschickt werden, um einen Propaganda-Film zu sehen und diesen anschließend vor dem ganzen Dorf nachzuerzählen, das gebannt lauscht, vermutlich, ohne überhaupt zu wissen, wie es ist, einen Film zu sehen - das ist schon prima dargestellt. Aber solche Szenen gibt es leider nicht allzu viele. Ein weiteres Lob geht an Zhou Xun in der Rolle der kleinen Schneiderin, die die naive Schönheit vom Lande außerordentlich überzeugend und mit einer wunderbaren Natürlichkeit spielt. Insbesondere diese Rolle fällt in der deutschen Synchronisation mit Sicherheit stark ab, wie schon der Trailer durchblicken lässt. Leider war es das dann aber auch schon so ziemlich, was die Pluspunkte anbetrifft. Und für eine wirklich gute Wertung ist das einfach nicht genug, denn die negativen Aspekte überwiegen klar.
Die anderen beiden Hauptdarsteller (Chen Kun als Luo und Liu Ye als Ma) sind beispielsweise nur Durchschnitt. Allerdings ist ihnen (wie auch Zhou Xun gegen Ende des Films) das Drehbuch klar im Weg. Die potentiell interessante Konstellation zwischen der Frau und den beiden Männern führt unter den beiden Freunden weder zu einem Streit noch zu Diskussionen noch zu irgendwas. Nur einmal kommen in Ma so etwas wie Gefühle hoch, als Luo in die Stadt fahren muss und die Kleine Schneiderin in der Obhut seines Freundes lässt. Das war es dann aber auch schon. Ebenso sieht es gegen Ende mit der Kleinen Schneiderin aus: Sie, deren Leben sich durch Balzac doch angeblich geändert haben soll, zeigt dies in ihrer Ausstrahlung in keiner Weise und in ihren Taten nur marginal. Und wenn das so ist - was will uns der Film dann eigentlich sagen? Ebenso rätsele ich über die Darstellung des Lebens in dem kleinen Dorf in den Bergen. Wir befinden uns da immerhin mitten in der Kulturrevolution, wo das Leben nicht gerade ein Spaß war. Ich hatte das Gefühl, dass die Situation ziemlich bereinigt wurde. Zwar müssen die beiden Jungs durchaus gelegentlich hart arbeiten und werden auch vom Dorfvorsteher ziemlich gequält, aber dennoch scheint ihr Leben hauptsächlich aus Freizeit zu bestehen. Die Exkrementeschlepperei und die harte Arbeit im lokalen Bergwerk verkommen dabei zu Randphänomenen (es scheint allemal mehr Zeit für Baden in malerischen Bergseen zur Verfügung zu stehen als für das bitterharte Geschufte, mit dem die beiden doch eigentlich umerzogen werden sollen). Und so sind die beiden auch vor allem ob der intellektuellen Armut ihrer neuen Umgebung gelangweilt und nicht so sehr wegen des harten Lebens unter Druck. Ebenso leer sind eben die Darstellungen der vermeintlichen Dreiecksbeziehung, der Erinnerungen an die Vergangenheit, des Umgangs mit den resultierenden Problemen und so weiter. Zumindest kommt da nie so viel rüber, und ich denke, dass es gerade daran liegt, dass eine Identifikation mit den beiden männlichen Hauptrollen nie recht möglich ist. Alles wird nur angeschnitten, nie wird nachgesetzt und ein Handlungsstrang wirklich vertieft. Auf die Dauer fand ich das ziemlich anstrengend, und so kam mir der Film viel länger vor als die 111 Minuten, die er wohl umfasst.
Vereinzelte komische Elemente gibt es zwar (siehe das Eingangszitat), aber das rettet den Film auch nicht mehr. Nun bereue ich nicht, ihn gesehen zu haben, aber aufgrund der eigenartigen Gefühlsarmut lässt er nicht viel bei mir zurück. Macht unter dem Strich drei Sterne und eine eher knappe Empfehlung für diejenigen, die mal etwas anderes sehen wollen als den sonstigen Einheitsbrei. Falls jemand das Buch gelesen haben sollte, wäre ich auf einen Vergleich sehr gespannt - das könnte eventuell richtig gut sein.
P.S.: "Balzac et la petite tailleuse chinoise" ist übrigens in Chinesisch gedreht, mit einer kurzen französischen Passage. Seht ihn unbedingt im Original, wenn Ihr Gelegenheit dazu habt und ihn überhaupt irgendwie genießen wollt.
*** Außer der Inhaltsangabe wurde dieser Bericht gelöscht ***
Die Geschichte ist hauptsächlich im Jahre 1971 angesiedelt: Die große Revolution schwappt über das Land, Intellektuelle werden zur Umerziehung in die Betriebe und die Produktion geschickt, u ...
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Pro: Findig gemacht, gibt Einblicke in eine Zeit der chinesischen Geschichte, über die wir im Westen sehr wenig wissen Kontra: Abrupter Knick in der Handlung. Man geht mit einem "Höh? Warn das jetzt" Gefühl aus dem Kino
nach dem großen Vorsitzenden Mao"
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ich war mal wieder im Kino. Angeschaut hab ich mir "Balzac und die kleine chinesische Schneiderin". Angelockt hatte mich ein Teaser, ein Neugierigmach-Trailer, den ich ein paar Wochen vor Erscheinen des Filmes ...
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06.02.2004
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