Produktbewertung des Autors:
| Pro: |
sehr milde, keine anregende Wirkung, für Kinder und Diabetiker geeignet |
| Kontra: |
sehr milde, keine anregende Wirkung, daher nicht für den Morgen geeignet |
| Kompletter Erfahrungsbericht |
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Heute musste ich trotz Glatteis mal wieder aus der Wohnung raus, weil mir die Lebensmittel ausgegangen waren (na ja, nicht alle, aber mein Mann kommt morgen von einer 1-wöchigen Geschäftsreise zurück und da will ich ihn nicht mit Tütensuppe empfangen). Die Stelle, an der ich Donnerstag ausgerutscht bin, ist immer noch genauso glatt, daher habe ich lieber die Straße genommen, um zur Haltestelle zu kommen …
Neben den Lebensmitteln brauchte ich auch etwas Kosmetik und bin daher auch in eine Filiale von Budnikowsky gegangen und da entdeckte ich ihn in der Bio-Ecke: Den ultimativ neuen Tee ohne Krauseminze (der leider in allen neuen Yogi-Tee-Mischungen enthalten ist – bäääh) oder künstliche Aromastoffe. Bei dem Preis habe ich erstmal kräftig geschluckt, aber wer hat so was schließlich schon getrunken:
Bambus-Tee.
Die Verpackung:
Die 25 Teebeutel befinden sich in einer fast vollständig leuchtend grünen Schachtel, auf der auf der linken Seite ein Bambusrohr abgebildet ist, in der Mitte groß auf den vier langen Seiten „Bambus Tee / Bamboe Tea / Tisana di bambù / Tisane de bambou“ steht und auf der rechten Seite vermutlich in Chinesisch etwas über Bambustee steht (aber das kann ich nur raten, sollte ein Sinologe unter den Lesern sein, wäre ich über einen Hinweis dankbar). In der Packung befinden sich 25 cremeweiße wasserfeste Beutel (habe ich nicht ausprobiert, fühlen sich aber wasserfest an).
Das ist schon ganz schön viel Beschreibung, ich hör lieber auf und füge Fotos bei.
Hersteller/ Vertrieb:
Deutsche Bambusland Ltd.
Müllerstraße 55 a
D-13349 Berlin
Telefon: +49 30 – 457 99 110
Telefax: +49 30 – 457 99 106
Email: info@bambusland.de
Web.: www.bambusland.de
www.bambusland.de
Headoffice:
69 Great Hampton Street
Birmingham B18 6EW, UK
Companies House of Cardiff, No. 06181234
Information des Herstellers auf seiner Homepage:
Für den Bio-Bambustee werden nur die handgepflückten ganz jungen Blätter verwendet. Der angenehme Geschmack des Tee's wird Sie begeistern. Weitere Qualitätsmerkmale sind: kein Teein (Koffein) und keine Reizungen der Mundschleimhäute. Daher ist er auch für Kinder sehr bekömmlich und ist zudem ein hervorragender Durstlöscher. Er kann den Harnausfluss erhöhen. Nach dem Essen getrunken, kann die Verdauung angeregt werden und entsteht ein angenehmes Leichtigkeitsgefühl.
Der Bambus ist kein Baum, sondern ein Gras, das es in mehr als 1000 Arten und in 75 Gattungen gibt. Die Ur-Einwohner dieser Gegenden wussten schon seit Jahrtausenden um die vielseitigen und segenreichen Eigenschaften der Bambusblätter. Die im Osten als eines der wertvollsten Geschenke der Natur hoch angesehene Pflanze gibt es jetzt auch bei uns – als köstlicher Durstlöscher und vielseitiger Helfer, aus 100% naturreinem Wildwuchs.
Bambus ist die am schnellsten wachsende Pflanze der Welt. Einzelne Sorten wachsen bei guten Wetterverhältnissen zwischen 0.80 und 1.60 m pro Tag. Wegen all dieser guten Eigenschaften findet der Bambusblätter-Tee eine stetig wachsende Anzahl von begeisternden Freunden in der asiatischen Welt. Jetzt steht die längst verdiente Verbreitung in unseren Breitengraden bevor und es wird nur eine Frage der Zeit sein, bis dieser wahrscheinlich älteste Gesundheitstee der Menschheit auch in Europa auf ein großes Interesse stoßen wird.
Preis:
Bei dem Preis musste ich erstmal schlucken – 3,49 Euro für 25 Teebeutel à 0,7g kostet dieser Tee bei Budnikowsky (wenn ihr keinen habt, solltest ihr mal bei DM gucken, die arbeiten irgendwie zusammen). Wenn ich mal rechne, sind das 3,49 Euro für 17,5 g oder 199,43 Euro pro Kilo (und das ist noch preiswerter als der Internetpreis, dort werden 4,50 Euro für das Paket verlangt, daraus errechne ich 257 Euro pro Kilo). Geniale Geschäftsidee.
Zutaten:
100 % Bambusblätter aus Südkorea
Nährwerte pro 100 g:
dazu steht hier nichts, aber 0,7 g Bambusblätter können keine nennenswerte Anzahl von Nährwerten haben.
Aufbewahrung:
Das Paket ist haltbar bis Januar 2012, also 2 Jahre.
Zubereitung:
Nach Packungsanweisung wird 1 Teebeutel in einer Tasse Wasser mit siedendem Wasser aufgegossen. 1-3 Minuten ziehen lassen, Beutel schwach ausdrücken und herausnehmen.Katzimotos Zubereitung:
Ich habe den Beutel beim 2. Versuch (ja, ich habe gleich noch eine zweite Tasse zubereitet) den Beutel für 5 Minuten ziehen lassen.
Geruch / Geschmack:
Beim Öffnen der Verpackung riecht man erstmal nur Pappe von der Verpackung – und das ist auch gut so, denn das Aroma soll ja nicht verfliegen.
Die Teebeutel-Umhüllung hat oben seitlich einen kleinen Schlitz, an dem sie sich leicht aufreißen lassen. Also erstmal die Umhüllung aufgerissen und einen Beutel entnommen und vor die Nase gehalten. Der Geruch ist sehr fein und dezent und erinnert mich am ehesten an grünen Tee, aber viel viel schwächer.
Dann den Teebeutel in die Tasse gehalten, Schnur raus und mit Wasser übergossen. Jetzt rieche ich tatsächlich einen leichten Geruch nach Bambus. Woher ich diesen Geruch kenne? Ich habe einen Bambus-Dämpfer, immer wenn ich den auf meinen Wok zum Dämpfen setze, kann ich genau diesen Geruch riechen.
Bei der ersten Tasse halte ich mich genau an die Gebrauchsanweisung, nach 1,5 Minuten nippe ich schon mal ganz vorsichtig am Becher, aber da ich kaum etwas schmecke, verlängere ich auf die Höchstzeit. So, und jetzt soll ich den glühendheißen Beutel ausdrücken? Wie gut, dass ich das „Löffelpatent“ beherrsche, Teebeutel auf einen Teelöffel legen, mit der Schnur seitlich an den Löffel fesseln und mit dieser Schnur den armen Beutel würgen, bis das Wasser herausläuft …
Und nun der aufregende Augenblick, wird er schmecken????
Ja, er schmeckt nicht schlecht, so ähnlich wie ein sehr sehr milder weißer Tee, aber man muss auch schon ganz genau hinschmecken, um aus dem vielen Wasser das bisschen Tee herausschmecken zu können. Spontan beschließe ich, nach dem Genuss der ersten Tasse gleich noch eine zweite mit der Doppelten Ziehzeit auszuprobieren. Jetzt hat der Tee ein bisschen mehr Geschmack, ist aber noch immer sehr sehr milde.
Fazit:
Wer einen kräftigen Tee sucht, ist hier völlig verkehrt, dieser Tee wird vermutlich auch nach einer halben Stunde noch kein kräftiger Tee sein. Überlasst die Bambusblätter lieber den Pandabären, die diese schätzen (und bei der Kälte im Winter über einen heißen Tee bestimmt auch mal ganz froh sind).Wer aber mal etwas neues ausprobieren will, kann dies bedenkenlos tun, denn der Geschmack unterscheidet sich schon etwas von allen anderen Teesorten, die ich bisher probiert habe. Wegen des Preises von fast 200 Euro für ein Kilo getrocknete Blätter und nur 0,7 g Tee pro Beutel (auf der Homepage empfehlen sie selber 1 g pro Tasse vom losen Tee) ziehe ich aber zwei Sterne ab.