Bammental - Kurpfalz-Internat

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Kurpfalz Internat Bammental ------------------------------------------ "Wenn intelligente Kinder schlechte Schüler sind" Nicht möglich? Doch! Ich selber habe es am eigenen Leibe erfahren. Ich bin 22 Jahre alt, habe eine abgeschlossene Berufsausbildung zum Einzelhandelskaufmann ... Bericht lesen





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Kurpfalz-Internat
Erfahrungsbericht von der_willy über Bammental - Kurpfalz-Internat
13.12.2007


Produktbewertung des Autors:   


Pro: Gute Schule, Betreuung fast tadellos
Kontra: Intrenat eben, Essen nicht immer toll

Empfehlenswert? ja 

Kompletter Erfahrungsbericht

Kurpfalz Internat Bammental
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"Wenn intelligente Kinder schlechte Schüler sind"

Nicht möglich?

Doch! Ich selber habe es am eigenen Leibe erfahren.

Ich bin 22 Jahre alt, habe eine abgeschlossene Berufsausbildung zum Einzelhandelskaufmann hinter mit und bin mittlerweile im Bereich Computer, HiFi, Handyzubehör und Büromaterial selbstständig.
Ich bin nach der 7. Klasse der Schule verwiesen worden, weil ich zu schlechte Leistungen erbrachte und zum zweiten Mal eine Klasse hätte wiederholen müssen.
Mit einem Notendurchschnitt zwischen 4 und 5 verließ ich meine alte Schule mit der Empfehlung, man solle mich eine Ausbildung auf dem Bau machen lassen, mehr würde meiner Intelligenz sowieso nicht entsprechen.
Nicht falsch verstehen... Ich habe überhaupt nichts gegen Leute, die auf dem Bau arbeiten. Viele Freunde von mir sind Maurer, Zimmerer und auch Elektriker. Und das ist sogar gut. Wir ergänzen uns nämlich perfekt. Aber das hat jetzt nichts mit dem Thema zu tun.
Jedenfalls waren weder ich noch meine Mutter, die mir damals zum Glück zur Seite stand, der Meinung, dass das der Wahrheit entspräche. Wir machten uns zunächst nur auf die Suche nach anderen Schulen, die mir noch eine Chance geben würden.
Nach einer Untersuchung durch einen Psychologen, die durch das Jugendamt angeordnet wurde, wurde festgestellt, dass ich durchaus die Taugluchkeit zu einem Schulabschluss habe. Inwiefern man nun der Meinung eines Psychologen in dieser Sache Glauben schenken mag ist eine andere Sache.
Jedenfalls wurde uns dann vom Jugendamt das Kurpfalz-Internat Bammental empfohlen.
"Internat" super-tolle Vorstellung für einen 15 jährigen. Aber nach einem Sommerferienkurs von 3 Wochen war ich sehr zufrieden mit der Einrichtung. Gepflegte Mensa, halbwegs anständiges Essen (ich war schlimmeres gewohnt :-D ) und Lehrkräfte wie auch Betreuer (Tutoren) waren stets bemüht uns den Einstieg ins Internatsleben leicht zu machen. Ich war zufrieden.
Als dann das Schuljahr begann war es für mich, der ich ja noch Teenager war, sehr schwierig. Viel mehr Schüler als im Sommerferienkurs, viel mehr Schulstunden, aber es war OK.
Die Unterbringung war absolut in Ordnung. Im ersten Schuljahr mit 3 Leuten, im zweiten und dritten Schuljahr mit jeweils einem Kameraden. Absolut OK.
Das Essen schwankte in diesen drei Jahren in seiner Qualität extrem, aber es war stets genießbar :-). Und wenn es mal nicht so war, so gab es immer noch den Döner-Laden gegenüber.

Zum Tagesablauf:

Morgens gegen 6:30 Uhr wurden wir geweckt (Ich stand eher so gegen 7:20 auf). Dann gab es bis 07:45 Uhr Frühstück. Um 7:55 Uhr began der Unterricht. nach den ersten 3 Stunden (á 0,45 h) fand die große Pause statt, in der, neben der normalen Pause, auch die tägliche Schülerversammlung abgehalten wurde. In dieser Versammlung wurde wichtige Mitteilungen verbreitet und, sofern vorhanden, Geburtstagskinder beschenkt.
Dann ging es weiter mit dem Unterricht. Nach der fünften Stunde war Mittagspause. Diese dauerte eine Stunde.
Nach der Mittagspause ging es noch 3 Schulstunden lang in den Unterricht. Gegen 15:30 Uhr war dann Schulschluss.
Bis 17:30 hatten wir Zeit uns ausserhalb des Geländes aufzuhalten.
Als Internatsschüler findet man die unmöglichsten Orte um sich mit seinen Kameraden einen schönen Nachmittag zu machen. Auch das gehört zum Internatsleben dazu.
Sehr störend waren die Anwesenheits- und Alkoholkontrollen vor dem Abendessen. Wir wurden nach dem Namen gefragt und abgezählt, damit auch alle da sind und keiner ausgerissen ist. Stichprobenartig gab es Alkoholkontrollen mit Alkomaten, wie sie die Polizei verwendet.
Wurde jemand mit Alkohol erwischt, so durfte er mit einer kräftigen Strafe rechnen. "Sozialwochenenden" waren das schlimmste. Wie diese gestaltet wurden, war universell. Jedenfalls mussten die Kandidaten jedesmal etwas gemeinnütziges tun. Das konnte auch schonmal ein Hilfsdienst im Altenheim sein, oder Müll sammeln am Straßenrand.
Das heisst jedoch nicht, dass man gar keinen Alkohol trinken durfte.
Jugendliche über 16 konnten sich einmal in der Woche eine Erlaubnis ihres Tutors holen um Alkohol zu trinken. Dann aber nur bis 0,5 Promille (Was etwa 2 Bier entspricht).
Aber zurück zum Tagesablauf.
Nach dem Abendessen hatte man Zeit und Möglichkeit sich auf dem großzügigen Gelände den Abend zu vertreiben. Tischtennisplatten und Basketballkörbe, sowie Computerräume und Billiardtische gaben und eine große Auswahl an Aktivitäten. Und wer dazu keine Lust hatte, der schmiedete Pläne für den nächsten Tag, während man in der Raucherecke gemeinsam eine rauchte.
Desweiteren stand uns auf dem Gelände ein stets zugänglicher Sportplatz zur Verfügung (direkt neben der Mensa).
Je nach Alter war um eine bestimmte Uhrzeit Ausgangssperre. Ab dieser Uhrzeit durfte man nicht mehr aus dem Wohnhaus. Das klingt schlimm, aber es war eigentlich gart nicht so wild.

Zum Schulalltag:

Eine Klasse bestand nie aus mehr als 8 Schülern. Eine Traumvorstellung für die meisten Eltern, da die Kinder dann ja viel mehr gefördert werden können. Im Kurpfalz-Internat war und ist dies der Fall.
Die Lehrkräfte waren immer bemüht uns in den Unterricht einzubinden. Und man merkte auch als Schüler, dass sie ihren Beruf nicht wegen des Geldes machen, sondern, weil sie uns etwas beibringen wollten.
Und das trug auch seine Früchte. Innerhalb eines Jahres entwickelte ich mich von einer Englisch- und Deutschniete zum Klassenstufenbesten und zum achtbesten Schüler des gesamten Internates.
Durch die in den Schulplan eingebauten Silentiumsstunden (Studier- und Hausaufgabenzeit) gab es auch keine Probleme mit dem Lernen. Man hätte unter der Aufsicht der dafür abgestellten Lehrer eh nichts anderes machen können. Und wenn man mal Probleme mit einer Aufgabe hatte waren sie mit Rat und Tat zur Stelle.

Auch die Nachmittagsaktivitäten darf man nicht unerwähnt lassen.
Von Sport-AGs wie Fussball oder Badminton über Modellbahn-AGs bis zur Schülerzeitungs-AG wurde das gesamte Spektrum angeboten.

Mein Fazit fällt daher sehr gut aus:
Ich kam als hoffnungsloser Teenager ohne Aussicht auf einen Schulabschluss auf das Internat und bin gegangen als ein junger Mann, der seit dem wieder eine Perspektive hat.
Desweiteren kam ich als Teenager, der die typischen Vorurteile ála Gefängnis oder Abschiebemöglichkeit gegenüber einem Internat hatte und ging als junger Mann, der diese Vorurteile überhaupt nicht mehr verstehen kann. Die Kameradschaft, die sich in solch einem Internat entwickelt findet man nur selten. Und noch heute, fast 5 Jahre nach meinem Abgang, habe ich noch Kontakt mit meinen ehemaligen Kameraden.
Fazit als Schulnote: 1-   
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Lieber nicht
Bewertung für Bammental - Kurpfalz-Internat von Zarathustra1954

Pro: Acht Schüler in der Klasse
Kontra: Organisation mangelhaft, Desinteresse am Schüler

Am Kurpfalz Internat werden alle Prüfungen extern durchgeführt. Das kann für die Schüler schonmal acht Prüfungen an zwei Tagen bedeuten. Diese Prüfungen beinhalten dann den Stoff von zwei Schuljahren beim Abitur, den von einem Schuljahr beim Realschulabsc ... Bericht lesen

Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich
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04.08.2010
(06.08.2010)
Mir hat das Kurpfalz-Internat sehr geholfen!
Bewertung für Bammental - Kurpfalz-Internat von Silke9977

Pro: gute Lehrer und Tutoren, nette Leitung, viel Unterstützung in der Schule
Kontra: auch sehr teuer

Ich habe nur gute Erfahrungen mit dem Kurpfalz-Internat gemacht. Die Lehrer waren nett und freundlich und haben sich Zeit für meine Probleme und Fragen genommen. Durch den Ferienkurs gelang es mir meine Lücken in Mathematik zu schließen und ich habe mich ... Bericht lesen

Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als hilfreich
hilfreich

21.10.2008
Wir waren sehr zufrieden!
Bewertung für Bammental - Kurpfalz-Internat von Claume

Pro: kleine Klassen, nette Lehrer und Betreuer, gute Erfolge
Kontra: kein Musik in der Oberstufe

Ich habe die anderen Erfahrungsberichte über das Kurpfalz-Internat gelesen und fühle mich dadurch motiviert auch „unsere“ Geschichte zu erzählen. Meine Tochter geriet durch die Pubertätskrise in eine schulische Schieflage und stand kurz davor das Gymnasi ... Bericht lesen

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06.08.2010
ist nicht das beste
Bewertung für Bammental - Kurpfalz-Internat von jojasweet12

Pro: nach der schule ist es ganz in Ordnug
Kontra: Schlecht Schulleitung, man hat Schlechte Lehrer

Also ich bin momentan auf dem Internat. Und ich kann nur gut über die Internatszeit reden also die Zeit nach der Schule. Aber die Schule selbst ist schlecht man glaubt den Schülern nicht , die Schüler sind der Schulleitung völlig egal. (man wird in Nachhi ... Bericht lesen

Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als weniger hilfreich
weniger hilfreich

05.02.2012

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