...
"Bang Boom Bang" stand in riesengroßen Lettern auf der Vorderseite, und als Untertitel:
"Ein todsicheres Ding".
"Pah", dachte ich mir, denn für mich war es alles andere als ein todsicheres Ding. Immer wieder begutachtete ich das Cover in der Videothek und nie hatte ich den Mumm aufgebracht ... Bericht lesen
nur weil darin jemand einen Anzug und eine Sonnenbrille trägt. Hier kommt man nicht drumherum, denn was für Tarantino Los Angeles an der Westküste ist, ist für Peter Thorwarth in Bang Boom Bang das gute alte Ruhrgebiet "tief im Westen". Gangster gibt es auch zwischen Unna und Dortmund: Der stets gut mit Dope versorgte Keek (Oliver Korritke) hatte da diesen Bruch mit dem ultraharten Kalle (Ralf Richter). Und hätte er nicht dessen Anteil verwettet, hätte er am Schluss noch seinen Daumen an der Hand. Als Kalle durchdreht und aus dem Knast ausbricht, weil er seine Gattin (Sabine Kaack) in dem Porno "Eingelocht - Sex auf dem Billiardtisch" wiedererkennt, wird das Leben schwer für Keek. Es bleiben nur noch des armen Schluckes (Martin Semmelrogge) großer Coup, der Safe des widerlichen Spediteurs Kampmann (Diether Krebs in seiner letzten Rolle) und eine große Tour des Versagens. Bang Boom Bang ist eine Geschichte voller Geschichten mit der ganzen Riege an großartigen Schauspielern, die der Pott aufbieten kann -- und alle schwimmen wie die Fische im Emscherwasser. Christian Kahrmann als Kampmanns reicher Sohn ist so eklig wie Alexandra Neldel ("Gute Zeiten, Schlechte Zeiten") als blonde Azubine Melanie zuckersüß. Markus Knüfken überzeugt als an der Profikarriere gescheiterter Vorstadtkicker ebenso wie Til Schweiger als "Blutgrätsche" Soccerplayer Brown. Willi Thomczyk kommt als pedantischer Tankstellenbesitzer und Safeaufschweißer so gut wie Ingolf Lück als aalglatter Pornoregisseur. Und wenn man zusammen mit Keek die dreihundert Meter zur Videothek in seinem alten, grünen Taunus zurücklegt, mit Andy und einer Dose Pils den Blues schiebt oder mit Kampmann über den Fußballplatz "seines" Vereines wandelt und zu allem noch die H-Blockx den Soundtrack spielen, dann ist das Realismus pur, nur ein kleines bisschen bunter, besser, schöner. --Thorsten Mücke
Knast schmachtet, verprasst Kleinganove Keek das gemeinsam geraubte Geld. Als Kalle ausbricht, unvermittelt vor Keeks Tür steht und seinen Anteil verlangt, sieht Keek sich gezwungen, zusammen mit seinem besten Freund Andy, dem trottelig-liebenswürdigen Schlucke und dem zwielichtigen Ratte in die Spedition des windigen Geschäftsmannes Kampmann einzubrechen. Doch der Bruch geht völlig schief: Der Safe ist leer, es kommt zu einem unappetitlichen Zwischenfall, und am Ende gibt es auch noch einen Toten...
nur weil darin jemand einen Anzug und eine Sonnenbrille trägt. Hier kommt man nicht drumherum, denn was für Tarantino Los Angeles an der Westküste ist, ist für Peter Thorwarth in Bang Boom Bang das gute alte Ruhrgebiet "tief im Westen". Gangster gibt es auch zwischen Unna und Dortmund: Der stets gut mit Dope versorgte Keek (Oliver Korritke) hatte da diesen Bruch mit dem ultraharten Kalle (Ralf Richter). Und hätte er nicht dessen Anteil verwettet, hätte er am Schluss noch seinen Daumen an der Hand. Als Kalle durchdreht und aus dem Knast ausbricht, weil er seine Gattin (Sabine Kaack) in dem Porno "Eingelocht - Sex auf dem Billiardtisch" wiedererkennt, wird das Leben schwer für Keek. Es bleiben nur noch des armen Schluckes (Martin Semmelrogge) großer Coup, der Safe des widerlichen Spediteurs Kampmann (Diether Krebs in seiner letzten Rolle) und eine große Tour des Versagens. Bang Boom Bang ist eine Geschichte voller Geschichten mit der ganzen Riege an großartigen Schauspielern, die der Pott aufbieten kann -- und alle schwimmen wie die Fische im Emscherwasser. Christian Kahrmann als Kampmanns reicher Sohn ist so eklig wie Alexandra Neldel ("Gute Zeiten, Schlechte Zeiten") als blonde Azubine Melanie zuckersüß. Markus Knüfken überzeugt als an der Profikarriere gescheiterter Vorstadtkicker ebenso wie Til Schweiger als "Blutgrätsche" Soccerplayer Brown. Willi Thomczyk kommt als pedantischer Tankstellenbesitzer und Safeaufschweißer so gut wie Ingolf Lück als aalglatter Pornoregisseur. Und wenn man zusammen mit Keek die dreihundert Meter zur Videothek in seinem alten, grünen Taunus zurücklegt, mit Andy und einer Dose Pils den Blues schiebt oder mit Kampmann über den Fußballplatz "seines" Vereines wandelt und zu allem noch die H-Blockx den Soundtrack spielen, dann ist das Realismus pur, nur ein kleines bisschen bunter, besser, schöner. --Thorsten Mücke
nur weil darin jemand einen Anzug und eine Sonnenbrille trägt. Hier kommt man nicht drumherum, denn was für Tarantino Los Angeles an der Westküste ist, ist für Peter Thorwarth in Bang Boom Bang das gute alte Ruhrgebiet "tief im Westen". Gangster gibt es auch zwischen Unna und Dortmund: Der stets gut mit Dope versorgte Keek (Oliver Korritke) hatte da diesen Bruch mit dem ultraharten Kalle (Ralf Richter). Und hätte er nicht dessen Anteil verwettet, hätte er am Schluss noch seinen Daumen an der Hand. Als Kalle durchdreht und aus dem Knast ausbricht, weil er seine Gattin (Sabine Kaack) in dem Porno "Eingelocht - Sex auf dem Billiardtisch" wiedererkennt, wird das Leben schwer für Keek. Es bleiben nur noch des armen Schluckes (Martin Semmelrogge) großer Coup, der Safe des widerlichen Spediteurs Kampmann (Diether Krebs in seiner letzten Rolle) und eine große Tour des Versagens. Bang Boom Bang ist eine Geschichte voller Geschichten mit der ganzen Riege an großartigen Schauspielern, die der Pott aufbieten kann -- und alle schwimmen wie die Fische im Emscherwasser. Christian Kahrmann als Kampmanns reicher Sohn ist so eklig wie Alexandra Neldel ("Gute Zeiten, Schlechte Zeiten") als blonde Azubine Melanie zuckersüß. Markus Knüfken überzeugt als an der Profikarriere gescheiterter Vorstadtkicker ebenso wie Til Schweiger als "Blutgrätsche" Soccerplayer Brown. Willi Thomczyk kommt als pedantischer Tankstellenbesitzer und Safeaufschweißer so gut wie Ingolf Lück als aalglatter Pornoregisseur. Und wenn man zusammen mit Keek die dreihundert Meter zur Videothek in seinem alten, grünen Taunus zurücklegt, mit Andy und einer Dose Pils den Blues schiebt oder mit Kampmann über den Fußballplatz "seines" Vereines wandelt und zu allem noch die H-Blockx den Soundtrack spielen, dann ist das Realismus pur, nur ein kleines bisschen bunter, besser, schöner. --Thorsten Mücke
nur weil darin jemand einen Anzug und eine Sonnenbrille trägt. Hier kommt man nicht drumherum, denn was für Tarantino Los Angeles an der Westküste ist, ist für Peter Thorwarth in Bang Boom Bang das gute alte Ruhrgebiet "tief im Westen". Gangster gibt es auch zwischen Unna und Dortmund: Der stets gut mit Dope versorgte Keek (Oliver Korritke) hatte da diesen Bruch mit dem ultraharten Kalle (Ralf Richter). Und hätte er nicht dessen Anteil verwettet, hätte er am Schluss noch seinen Daumen an der Hand. Als Kalle durchdreht und aus dem Knast ausbricht, weil er seine Gattin (Sabine Kaack) in dem Porno "Eingelocht - Sex auf dem Billiardtisch" wiedererkennt, wird das Leben schwer für Keek. Es bleiben nur noch des armen Schluckes (Martin Semmelrogge) großer Coup, der Safe des widerlichen Spediteurs Kampmann (Diether Krebs in seiner letzten Rolle) und eine große Tour des Versagens. Bang Boom Bang ist eine Geschichte voller Geschichten mit der ganzen Riege an großartigen Schauspielern, die der Pott aufbieten kann -- und alle schwimmen wie die Fische im Emscherwasser. Christian Kahrmann als Kampmanns reicher Sohn ist so eklig wie Alexandra Neldel ("Gute Zeiten, Schlechte Zeiten") als blonde Azubine Melanie zuckersüß. Markus Knüfken überzeugt als an der Profikarriere gescheiterter Vorstadtkicker ebenso wie Til Schweiger als "Blutgrätsche" Soccerplayer Brown. Willi Thomczyk kommt als pedantischer Tankstellenbesitzer und Safeaufschweißer so gut wie Ingolf Lück als aalglatter Pornoregisseur. Und wenn man zusammen mit Keek die dreihundert Meter zur Videothek in seinem alten, grünen Taunus zurücklegt, mit Andy und einer Dose Pils den Blues schiebt oder mit Kampmann über den Fußballplatz "seines" Vereines wandelt und zu allem noch die H-Blockx den Soundtrack spielen, dann ist das Realismus pur, nur ein kleines bisschen bunter, besser, schöner. --Thorsten Mücke
verprasst, obwohl das Geld eigentlich seinem inhaftierten Kumpel Kalle gehört. Nicht einmal den goldenen Mercedes, der er Kalle kaufen soll, kann er mehr bezahlen. Deshalb linkt Keek eine Autohehlerbande mit Falschgeld. Und dann steht plötzlich der leibhaftige Kalle vor Keeks Tür - zwei Jahre vor seiner Entlassung! Kalle ist ausgebrochen und verlangt sein Geld. Sofort! Keek bleibt nichts Anderes übrig, als gemeinsam mit seinem besten Freund Andy, dem durchgeknallten Schlucke und dem brutalen Ratte in die Spedition des halbseidenen Geschäftsmannes Kampmann einzubrechen. Doch das scheinbar todsichere Ding artet zum Fiasko aus....
verprasst, obwohl das Geld eigentlich seinem inhaftierten Kumpel Kalle gehört. Nicht einmal den goldenen Mercedes, der er Kalle kaufen soll, kann er mehr bezahlen. Deshalb linkt Keek eine Autohehlerbande mit Falschgeld. Und dann steht plötzlich der leibhaftige Kalle vor Keeks Tür - zwei Jahre vor seiner Entlassung! Kalle ist ausgebrochen und verlangt sein Geld. Sofort! Keek bleibt nichts Anderes übrig, als gemeinsam mit seinem besten Freund Andy, dem durchgeknallten Schlucke und dem brutalen Ratte in die Spedition des halbseidenen Geschäftsmannes Kampmann einzubrechen. Doch das scheinbar todsichere Ding artet zum Fiasko aus....
nur weil darin jemand einen Anzug und eine Sonnenbrille trägt. Hier kommt man nicht drumherum, denn was für Tarantino Los Angeles an der Westküste ist, ist für Peter Thorwarth in Bang Boom Bang das gute alte Ruhrgebiet "tief im Westen". Gangster gibt es auch zwischen Unna und Dortmund: Der stets gut mit Dope versorgte Keek (Oliver Korritke) hatte da diesen Bruch mit dem ultraharten Kalle (Ralf Richter). Und hätte er nicht dessen Anteil verwettet, hätte er am Schluss noch seinen Daumen an der Hand. Als Kalle durchdreht und aus dem Knast ausbricht, weil er seine Gattin (Sabine Kaack) in dem Porno "Eingelocht - Sex auf dem Billiardtisch" wiedererkennt, wird das Leben schwer für Keek. Es bleiben nur noch des armen Schluckes (Martin Semmelrogge) großer Coup, der Safe des widerlichen Spediteurs Kampmann (Diether Krebs in seiner letzten Rolle) und eine große Tour des Versagens. Bang Boom Bang ist eine Geschichte voller Geschichten mit der ganzen Riege an großartigen Schauspielern, die der Pott aufbieten kann -- und alle schwimmen wie die Fische im Emscherwasser. Christian Kahrmann als Kampmanns reicher Sohn ist so eklig wie Alexandra Neldel ("Gute Zeiten, Schlechte Zeiten") als blonde Azubine Melanie zuckersüß. Markus Knüfken überzeugt als an der Profikarriere gescheiterter Vorstadtkicker ebenso wie Til Schweiger als "Blutgrätsche" Soccerplayer Brown. Willi Thomczyk kommt als pedantischer Tankstellenbesitzer und Safeaufschweißer so gut wie Ingolf Lück als aalglatter Pornoregisseur. Und wenn man zusammen mit Keek die dreihundert Meter zur Videothek in seinem alten, grünen Taunus zurücklegt, mit Andy und einer Dose Pils den Blues schiebt oder mit Kampmann über den Fußballplatz "seines" Vereines wandelt und zu allem noch die H-Blockx den Soundtrack spielen, dann ist das Realismus pur, nur ein kleines bisschen bunter, besser, schöner. --Thorsten Mücke
verprasst, obwohl das Geld eigentlich seinem inhaftierten Kumpel Kalle gehört. Nicht einmal den goldenen Mercedes, der er Kalle kaufen soll, kann er mehr bezahlen. Deshalb linkt Keek eine Autohehlerbande mit Falschgeld. Und dann steht plötzlich der leibhaftige Kalle vor Keeks Tür - zwei Jahre vor seiner Entlassung! Kalle ist ausgebrochen und verlangt sein Geld. Sofort! Keek bleibt nichts Anderes übrig, als gemeinsam mit seinem besten Freund Andy, dem durchgeknallten Schlucke und dem brutalen Ratte in die Spedition des halbseidenen Geschäftsmannes Kampmann einzubrechen. Doch das scheinbar todsichere Ding artet zum Fiasko aus....
verprasst, obwohl das Geld eigentlich seinem inhaftierten Kumpel Kalle gehört. Nicht einmal den goldenen Mercedes, der er Kalle kaufen soll, kann er mehr bezahlen. Deshalb linkt Keek eine Autohehlerbande mit Falschgeld. Und dann steht plötzlich der leibhaftige Kalle vor Keeks Tür - zwei Jahre vor seiner Entlassung! Kalle ist ausgebrochen und verlangt sein Geld. Sofort! Keek bleibt nichts Anderes übrig, als gemeinsam mit seinem besten Freund Andy, dem durchgeknallten Schlucke und dem brutalen Ratte in die Spedition des halbseidenen Geschäftsmannes Kampmann einzubrechen. Doch das scheinbar todsichere Ding artet zum Fiasko aus....
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Erfahrungsbericht von DerSchwabe über Bang Boom Bang - Ein todsicheres Ding 20.06.2001
Produktbewertung des Autors:
Humor
sehr humorvoll
Spannung
sehr spannend
Action:
geht so
Romantik:
wenig
Pro:
kurzweilige,abwechslungsreiche Gaunerkomödie mit hohem Spaßfaktor
Kontra:
Der Pferd heisst Horst ! ! ! * pruust *
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Vor diesem Film hatte ich Angst. Fürchterliche Angst. Ich hatte die Hosen gestrichen voll. Monatelang umkurvte ich diesen Film in der Videothek, wie der Teufel das Weihwasser. Nur mit vorsichtigen Schritten näherte ich mich dem Regal und griff nach dem Cover. "Bang Boom Bang" stand in riesengroßen Lettern auf der Vorderseite, und als Untertitel: "Ein todsicheres Ding".
"Pah", dachte ich mir, denn für mich war es alles andere als ein todsicheres Ding. Immer wieder begutachtete ich das Cover in der Videothek und nie hatte ich den Mumm aufgebracht ihn auszuleihen.
Warum ?
Die Angst des Torwarts vor dem Elfmeter !?
Ich hatte Angst, dass der Film sich als Flop herausstellt, obwohl alle Informationen zu diesem Film, die zu mir durchgesickert waren, ergaben zusammen nur eine Botschaft: "Das ist DEIN Film"
In jeder Kritik wurde der Vergleich zu "Pulp Fiction" thematisiert. Man nannte den Film auch eine "Ruhrpottkomödie a la Tarantino".
Ich bin ein glühender Verehrer von "Pulp Fiction" und habe schon viele sehr schlechte Filme gesehen, die versuchten Tarantinos Machart zu kopieren.
Der Film spielt, wie bereits erwähnt, im Ruhrpott und ich liebe diesen Pott-Charme.
Und last but not least hat der Regisseur Peter Thorwart den Film mit einigen meiner absoluten Film bzw. Fernsehhelden besetzt.
Aus alter Verbundenheit zu Diether Krebs und Ralf Richter wurde der Druck immer größer. Zudem ist es der letzte Film von Diether Krebs – sollte ich es riskieren, dass EIN Film den kompletten Ruf von meinem Diether zerstört ? Ich denke wehmütig an die ersten Staffeln von "Soko 5113", wo Krebs den Polizeiobermeister Diether Herle spielte und an seine legendäre Comedy Show "Sketchup", obwohl es damals den Begriff Comedy noch gar nicht gab.
Auch Ralf Richter gehört schon seit ca. 15 Jahren zu meinen absoluten Favoriten auf der Mattscheibe. Keiner spielt den Jogginghosentragenden Vollassi gekonnter als er. Zudem gehört er ja zur legendären Boot-Crew. Und ich habe Ralf Richter vor ein paar Jahren mal LIVE getroffen. Morgens um 4 Uhr in einer Stuttgarter Discothek. Ich war mal wieder sturzbetrunken und konnte mich nur sehr mühsam artikulieren. Aaaaaaaaber wir haben immerhin zwei Sätze gewechselt, bevor ihn der Disco Besitzer beiseite nahm und ihn in den VIP Bereich schleuste.
Dann noch Semmelrogge( auch von der "Boot"-Crew), Korritke und als Special Guest Ingolf Lück, der wohl beste Formel Eins Moderator aller Zeiten. Nein – nicht Formel Eins- Autorennen, sondern die Musiksendung im Dritten. (Anfang/Mitte der 80er).
Die Besetzung stimmt, die Story klingt spannend, der Handlungsort ist geradezu prädestiniert – alles stimmt !
Da stimmt doch was nicht !
Das wäre ja zu schön, um wahr zu sein.
Das kann doch nur in die Hosen gehen.
Also, binnen 120 Minuten könnte dieser Film meine komplette cineastische Grundhaltung um 180 Grad drehen.
Ich würde danach den deutschen Film hassen, meinen Diether, meinen Ralf und alle anderen auch. Ich würde nie mehr einen deutschen Film anschauen können, und ich würde auch nie mehr "Pulp Fiction" anschauen können, weil er mich ja immer an die "deutsche Ausgabe" erinnern würde.
Ach herrje, wieso kann ich nicht wie jeder andere nen Film ausleihen und ankucken ??
Als "Bang Boom Bang" dann endlich im Free TV lief, nahm ich all meinen Mut zusammen und legte mich entspannt auf mein Sofa. Entspannt ? Neee, das ist wohl der falsche Begriff. Ich hatte mich mit ein paar Bierchen etwas aufgelockert und versuchte diesen für mich so dermaßen bedeutenden Film, als einen ganz "gewöhnlichen" zu betrachten. Nur ein paar frühe "Lacher" konnte verhindern, dass der Abend in einem Fiasko endet. Der Film muss gut starten, sonst isses nach der ersten Werbepause für mich schon vorbei. Sicherheitshalber legte ich eine leere Videocassette ein, um den Film aufzuzeichnen, denn es könnte ja auch sein, dass der Film ein "Knaller" ist. Doch so optimistisch war ich eigentlich gar nicht. Aber ich überlasse nichts dem Zufall. Ach, wäre das schön, wenn ich nach dem Film sagen würde: "Boooooah, ist DER GEIL !!!!"
Vorhang auf – der Film beginnt und ich bin gespannt wie ein geöffneter Regenschirm.
Keek (überragend: Oliver Korritke) und Kalle (herrlich assi: Ralf Richter) haben vor Jahren eine Bank überfallen. Kalle wurde dabei geschnappt und sitzt nun im Knast. Die beiden haben sich auf folgenden Deal geeinigt. Kalle gibt seinen Komplizen nicht preis und bekommt dafür 90% der Beute, die Keek solange draußen verwaltet.
Der arbeitslose, stinkfaule und ständig bekiffte Keek hat keinen atemberaubenden Alltag. Meist pendelt er nur zwischen Sofa und Videothek. Selbst zu der nur ca.500 Meter entfernten Videothek fährt er mit dem Auto. Da Kalle noch 2,5 Jahre abzusitzen hat, bedient sich Keek desöfteren an dessen Kohle. Vor allem beim Pferderennen. Natürlich verliert Keek, denn sein türkischer Lotto-Totto-Rennquintett-Experte (genial: Hilmi Sözer) wettete auf ein Pferd Namens "Horst" und Horst hatte leider einen schlechten Tag.
Unglücklicherweise hat sich Kalle im Knast dazu entschlossen bei dem Mithäftling Ratte (schön fies: Heinrich Giskes) einen Mercedes für DM 40.000 zu bestellen.
Keek soll das Geschäft draußen abwickeln, doch leider ist die einst "fette Beute" auf nur noch DM 20.000 geschrumpft und somit muss sich Keek was einfallen lassen. Auch hier "hilft" sein türkischer Freund. In diesem Fall mit einer Portion Falschgeld. Zum Autokauf braucht Keek Unterstützung, da er selbst nix von Autos versteht nimmt er seinen Kumpel und Automechaniker Andy (Markus Knüfken) mit. Dieser ist momentan ohne Führerschein und somit braucht man noch einen Dritten Mann der Keeks Auto zurückfährt.
Der unterbelichtete und von allen verspottete Schlucke ( Martin Semmelrogge mal ganz anders !!) soll diesen Part übernehmen. Um ein bisschen Anerkennung zu bekommen, plaudert der debile Schlucke dabei aus dem Nähkästchen. Er behauptet er sei gerade bei der Planung eines Einbruchs – ein todsicheres Ding.
In Wirklichkeit wurde er allerdings von seinem Chef, dem halbseidenen Geschäftsmann und Spediteur Werner Kampmann (weltklasse: Diether Krebs) beauftragt den "Bruch" nur vorzutäuschen um die Versicherung zu bescheißen.
Richtig eng wird es für Keek erst, als Kalle überraschenderweise aus dem Knast ausbricht und unverzüglich seinen Anteil fordert. Keek beschließt sich an Schluckes "Bruch" zu beteiligen, da er recht zeitnah viel Kohle benötigt, denn Kalle ist relativ humorlos.
Der Einbruch wird zum Horrortrip und hat fatale Auswirkungen. Alles was schief gehen kann, geht schief und es beginnt eine turbulente "Schnitzeljagd" in bester Tarantino-Marnier.
Regisseur und Drehbuchautor Peter Thorwarth ist es gelungen zwischen mehreren kleineren und größeren Geschichten hin-und herzuspringen. Ähnlich wie bei "Pulp Fiction" laufen mehrere Stories parallel und am Schluss treffen sich alle zum "Grande Finale". Die komplizierte Story wirkt sauber verwoben und sorgt ständig für überraschende und aberwitzige Wendungen.
Viele kleine episodenartige Geschichten laufen quasi nebenher, bestimmen aber ständig den Plot des Films. So haben, beispielsweise, Jochen Nickel ("Stalingrad") als Videothekenbesitzer Franky, und Willi Thomczyk("Die Camper") als Tankwart Willi zwar nur kleine Nebenrollen, spielen aber ganz groß auf. In noch kleineren und vor allem sehr ungewöhnlichen Rollen sind dann u.a. noch Ingolf Lück und Til Schweiger zu sehen.
Auch die ehemalige "GZSZ" Darstellerin Alexandra Neldel, als Kampmanns Büro-Auszubildende Melanie, hüpft nur selten durchs Bild, hat aber trotzdem eine nicht unwichtige Rolle. Und zudem liefert sie den wohl besten Spruch des Films ( und das ist bei der Masse an Sprüchen nicht gerade einfach)
Kampmanns verwöhnter und leicht dümmlich wirkender Sohn Marc, gespielt von Christian Kahrmann ( früher Benny Beimer in der Lindenstraße) baggert die attraktive Blondine Melanie unaufhörlich an > sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz.
Marc (pseudocool):" Ist das so deine Masche......die Zickentour ? Komm gibs doch zu, in Wirklichkeit biste doch ganz geil auf mich, .....ansonsten hättest du doch gar kein so enges T-Shirt angezogen. Sach ma....willste nicht mal deinen Lolly ausspucken und dafür meinen Pimmel in den Mund nehmen ????"
Melanie (genervt): "Geh auf Toilette und hol dir einen runter, aber lass mich BITTE in Ruhe !"
Marc (überheblich): "Ich glaube kaum, dass ich das nötig habe, denn ich habe gestern Nacht erst wieder so richtig schön wild rumgevögelt"
Melanie (tough): "Und jetzt tut dir dein Arsch weh !"
Ich habe den Film mittlerweile zigfach gesehen und es fällt mir immer noch schwer meine Lieblingsszene zu benennen. Denn es wimmelt in diesem erstklassigen Film nur so von "genialen Szenen". Aber die Tendenz geht ganz klar zu der Szene, als Keek und Andy des nächtens bei Tankwart Willi klingeln und ihm um Hilfe bitten.
"Hömma, ihr seht nicht nur Scheiße aus, ihr seid auch Scheiße !!!"
Diejenigen die den Film bereits kennen, wissen wovon ich rede und den anderen möchte ich nicht alles verraten, da der Film doch sehr stark von Überraschungsmomenten lebt.
Meine anfänglichen Bedenken und Zweifel haben sich recht schnell in Luft aufgelöst, und am Ende des Films starrte ich mit offenem Mund in den Fernseher und konnte es kaum fassen. In meinen Kopf überholten sich gegenseitig die Superlative und Lobeshymnen. "Bang Boom Bang" stürmte sofort in die Spitzengruppe meiner Lieblingsfilme und der Faktor, dass es der letzte Auftritt von Diether Krebs war, machte den Film natürlich noch um einiges wertvoller – für mich.
Vergesst "Knockin on heavens door", vergesst alles was ihr an deutschen Film in den letzten 10 Jahren gesehen habt und schaut euch "Bang Boom Bang" an.
Kurzweilige Unterhaltung auf hohem Niveau mit erstklassiger Besetzung, da kann ich nur sagen "Daumen hoch" – ähm...Daumen ??? Moment, da war doch was.....*prust*
Hut ab, Herr Thorwarth !!
Zu einem guten Film, gehört immer auch ein guter Soundtrack. In diesem Fall stellt sich nur die Frage: Was ist besser ? Der Film oder der Soundtrack ?
Die Münsteraner Band "H-Blockx" liefert den Großteil der Songs zu diesem Streifen und das kann sich wirklich hören lassen. Exzellent, meine Herren !! Seit Wochen höre ich nichts anderes mehr. Auf dem Soundtrack befinden sich auch drei Dialoge aus dem Film ( u.a. natürlich auch der "jetzt tut dir dein Arsch weh" –Dialog). Ebenfalls mit von der Partie sind: Guano Apes, Lou Bega, Ellen Ten Damme, Motörhead...
Der Westernhagen-Song "Mit 18" taucht zwar im Film auf, aber auf dem Soundtrack sucht man ihn vergeblich.
Ironie des Schicksals: Während der Kino-Premiere in Köln wurde Ralf Richter ( der im Film ja den Knackie Kalle spielt), wegen Kokainbesitzes, von der Kripo verhaftet.
Und nun schiebe ich euch, virtuell, diesen Film über die Ladentheke und verabschiede mich mit den, leicht abgewandelten, Worten von Jochen Nickel alias Videotheken Besitzer und Kotletten-König Franky:
"Lacht nicht,....... kuckt ihn euch an.....es ist der Geilste !!!"
Womit fängt ein Joint an? Natürlich mit der richtigen Grundlage. Bei einer Geschichte ist es genauso. Wenn die Grundlage nicht stimmt wird aus der ganzen Geschichte nichts. Basis dieses Filmes ist Unna im Herzen von NRW. Die Personen des Filmes stehen in ...
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Junge, ich sach dir…da trittste nur einmal ganz vorsichtig aufs Gas und BANG! haste die Schallmauer durchbrochen. Dat is wie mit ne Olle. Man kann mal dieses Modell fahren, oder jenes…
Kalle Grabowski sitzt im Knast, will aber sein Mercedes 500 SEC Cou ...
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Humor
Spannung
Action:
Romantik:
sehr hilfreich
19.01.2003
(05.02.2007)
Ein todsicheres Ding Bewertung für Bang Boom Bang - Ein todsicheres Dingvon
Barracuda79
Pro: Ruhrpott hautnah, echte Charaktere, super witzige Dialoge Kontra: *???*
Vor ein paar Jahren stand ich zusammen mit einigen Freunden vor dem Kino. Es hatte sich diese ungeliebte und nervtötende Situation ergeben, daß man sich nicht auf einen Film einigen konnte, mit dem alle einigermassen glücklich gewesen wären. Nach langen D ...
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Pro: sehr lustig, viele dt. Schauspieler Kontra: nichts
Von einem Todsicheren Ding haben bestimmt schon viele von uns geträumt und nach dem Clou setzt man sich im Ausland ab. Das aber nicht alles immer glatt läuft beweißt diese Komödie mit Made in Germany am Besten!
-=| Die Story: |=-
Der Dauerbekiff ...
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Pro: Witz! Spannung! Action! Schauspieler! eigentlich alles!! Kontra: ist wahrscheinlich nicht jedermanns Sache
Es gibt viele deutsche Filme die oftmals einen Kinobesuch nicht lohnen - zugegeben dies kann man auch von über 50% der Hollywood-Streifen sagen. "Bang Boom Bang" ist der Titel einer etwas anderen Gangsterkomödie. Es ist ein Schaulaufen der kantigen Star ...
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...Boah, is der geil!
Treffender kann man einen Film kaum beschreiben, wie es Kalle Grabowski (der einzig wahre Ralf Richter) in der famosen Anfangssequenz von "Bang Boom Bang - ein todsicheres Ding" tut - auch wenn es in diesem Zusammenhang um ein gestohlenes Auto geht.
"Bang Boom Bang" jedoch darf durchaus als beste deutsche Komödie aller Zeiten angesehen werden, zumindest in meinen Augen. Was Regisseur Peter Thorwarth in seinem Kinodebüt auf die Leinwand zauberte, verblüfft und unterhält von der ersten bis zur letzten Sekunde. Einmal. Zweimal. Wieder. Und immer wieder.
Ich bin da grad selbst was am Planen dran.
Im Mittelpunkt der Geschichte steht der Kleinkriminelle Keek (umwerfend komisch: Oliver Korittke); der hat vor Jahren mit dem schon erwähnten Grabowski eine Bank überfallen. Grabowski wurde erwischt, Keek nicht. Nun...
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Pro: geniale Einfälle und Darsteller Kontra: nichts
...als medusenköpfiger Fußballspieler oder Ingolf Lück als Pornoregisseur.
Lieblingsszene bzw. Dialog:
Das ist diesmal eindeutig zu beantworten: Die Entführung des Tresors nach dem fehlgeschlagenen Einbruch. Auf so eine Idee muß man erstmal kommen.
Daten:
Originaltitel: Bang Boom Bang - Ein todsicheres Ding
Land: Deutschland
Jahr: 1999
Länge: 104min
Länge Bonusmaterial: 90min
FSK12/ FSK16 fürs Bonusmaterial
Darsteller: Oliver Korritke, Markus Knüfken, Ralf Richter, Diether Krebs, Martin Semmelrogge, Heinrich Giskes, Alexandra Neldel
Regie: Peter Thorwarth
Drehbuch: Stefan Holtz, Peter Thorwarth
Produktion: Christian Becker, Thomas Häberle
DVD: RC2, DVD9
Sprachen: Deutsch (DD5.1)
Untertitel: keine
Bonusmaterial: Audiokommentar von Regisseur und Hauptdarsteller, Hinter den Kulissen, Alternatives Ende, Gelöschte...
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Pro: Fantastische Momente, sehr witzig und stimmungsvoll. Kontra: Lasches Thema, was jedoch nicht stört.
...eine Autohehlerbande mit Falschgeld. Und dann steht plötzlich der leibhaftige Kalle vor der Tür - zwei Jahre vor seiner Entlassung. Kalle ist ausgebrochen und verlangt sein Geld. Sofort! Keek bleibt nichts anderes übrig, als gemeinsam mit seinem besten Freund Andy (Markus Knüfken), dem durchgeknallten Schlucke (Martin Semmelrogge) und dem brutalen Ratte (Heinrich Giskes) in die Spedition des halbseidenen Geschäftsmanns Kampmann (Diether Krebs) einzubrechen. Doch das scheinbar todsichere Ding artet zum Fiasko aus...
[Kommentar]
"Bang Boom Bang" ist einfach eine wirklich gelungene und ausgesprochen unterhaltsame Art seine Freizeit zu verbringen. Dank dem wohlportionierten Schuss Komik, den guten Darstellern, der coolen Filmmusik und der spannend und ulkig erzählten Geschichte gelingt ein rundes Gesamtergebnis von Cast & Crew, dass sich wirklich sehen...
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hilfreich 01.01.1970
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