Die Prinzessin bittet zum Tee
22.01.2012 (10.02.2012)
Pro:
Gefällt vielen kleinen Mädchen
Kontra:
Wirkt zu erwachsen
Empfehlenswert:
Ja
 XXLALF58
Über sich:
Der Sinn des Lebens besteht in dem Unsinn des Lebens, und der Unsinn des Lebens besteht darin, neuen...
Mitglied seit:26.06.2007
Erfahrungsberichte:408
Vertrauende:112
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 180 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Heute handelt mein Bericht von einem etwas verspäteten Weihnachtsgeschenk, das meine kleine Nichte (5), von mir bekommen hat. Nun, warum verspätet? Nein, ich hab Weihnachten nicht verpennt, vielmehr haben wir, mein Bruder und meine Schwägerin uns so geeinigt, dass die Kinder, so wie es früher üblich war, nur mit wenigem beschenkt werden. Und da ich Bekleidungsschneiderin gelernt habe, wurde Johanna-Sophies Lieblings-Püppchen von mir ganz neu eingekleidet. Klar, freute sie sich riesig, über die neuen Anziehsachen, aber dennoch kam es mir doch ein wenig zu wenig vor, zumal sie mir eine schöne,bunte Papierblume schenkte, die sie im Kindergarten für mich gebastelt hat. Lang überlegen musste ich nicht, über was sich Johanna-Sophie sicher auch freuen würde, zumal es für mich zumindest eine Freude war mitanzusehen, wie liebevoll sie ihren Püppchen das Haar kämmte, mit ihnen sprach und sie an- und auszog. Ein Püppchen für Johanna-Sophie, das jedoch einer Prinzessin gleichen müsste, zumal sie sich wahnsinnig gern als Prinzessin verkleidet, auch wenn kein Karneval ist.Ja, und da kam mir das Wochenangebot von REAL gerade recht, der die Barbie Tee-Party-Prinzessin ab 3 Jahren, statt für 19,99 für 9,99 € im Angebot hatte. Okay, wie sieht nun diese Barbie aus.Groß (30 cm), mit blonden langen Haar und einem Diadem, schlank und langen Beine, die jedoch mit den hohen, rosa Sandalen optisch noch länger wirken. Bekleidet ist sie mit einem modisch-verspielten rosa-farbigen, knielangen Sommerkleid, dessen Rockteil leicht glitzert, bedruckt und weit ausgestellt ist, wobei das rosa Oberteil, welches nur so schillert und glitzert, dagegen eng anliegend und Schulterfrei geschnitten ist. Der Rock ist aus zusätzlich gestärktem Satin, damit dieser immer weit absteht. Und damit die schlanke Taille richtig zur Geltung kommt, wird diese mit einem glitzernden rosa-farbigen breiten Bund hervorgehoben. Nicht wie ein Püppchen wirkt diese Barbie auf mich, sondern mehr wie eine „Dame“, die nicht nur ideale wohlgeformte Proportionen vorzuweisen hat, sondern mit ihrem immerwährenden lächeln, sowohl freundlich, als auch überheblich wirkt, was eventuell auch an ihrem extrem langen, schlanken Hals liegen mag.Okay, wie ein Püppchen zum Spielen, sieht diese Barbie meiner Meinung nach nicht aus, obwohl ihr so einiges Zubehör, wie Tässchen, Teekanne und diverse Tellerchen mit Törtchen darauf, in die Hand gedrückt, bzw. über den Daumen gestülpt werden kann. Aber warten wir es mal ab, was für Augen Johanna-Sophie macht, zumal es für sie die erste Barbie ist, die sie bekommt. Oh Gott, so große Kinderaugen habe ich schon seit langen nicht mehr gesehen, zumal sie, obwohl sie noch nicht lesen kann, ganz genau wusste, dass diese eine „Barbie“ ist. Ihre Kindergartenfreundinnen habe auch zum Teil Barbies, mit welchen sie auch schon gespielt hat. Na ja, dass diese Tee-Party-Prinzessin nicht allein stehen, aber dafür mit ausgestreckten, leicht gespreizten Beinen sitzen kann, das hat Johanna-Sophie bald heraus. Auch dass sich Kopf und Arme nur drehen lassen, musste man ihr nicht eigens zeigen. Was Johanna-Sophie besonders gut an dieser Barbie gefällt, sind die kleinen Tellerchen, Tässchen usw. die sie ihrer Prinzessin über den Daumen streifen kann, weil sie alle mit einem kleinen Ring versehen sind. Ein Arm, der linke, hat die Prinzessin angewinkelt, sodass dieser zum Mund geführt werden kann.Es macht einfach Spaß der Kleinen beim Spielen mit dieser Barbie zuzuschauen, zumal mich als Kind keine Barbie so richtig gereizt hat, dass ich sie auf meinen Wunschzettel geschrieben hätte. Mir persönlich waren und sind diese „Modepüppchen“ zu erwachsenen, haben nichts kindliches mehr an sich, das man diese füttert oder im Puppenwagen spazieren fährt. Klar, die schönen, schillernden Kleider, die man ihr an- und ausziehen kann, reizten mich auch, sowie das lange Haar, aus welchem man die verschiedensten Frisuren zaubern kann. Da sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Das sah ich bei meinen Freundinnen, die Barbie-Puppen besaßen. Okay, in meiner Kind-, bzw. Schulzeit, besaßen nicht viele eine Barbie-Puppe, wobei ich weniger darin den Grund sehe, weil diese teuer war, sondern vielmehr, weil dies das eigentliche Puppen-Spiel vorenthält, nämlich mit der Puppe, so wie mit einem Baby um- bzw. vorzugehen. Dazu erscheint diese einfach zu erwachsen. Vom Hersteller „Mattel“ aus gesehen, fehlt dieser Barbie die richtige Unterhaltung, zumal auf der Rückseite der Verpackung gleich vier Tee-Party-Prinzessinnen abgebildet sind, welche auch Johanna-Sophie schon entdeckt hat.Na ja, Johanna-Sophie hat bis jetzt nur eine Barbie-Puppe zuhause, was sie jedoch gar nicht bekümmert, weil sie mit dieser genauso allein spielen kann, wie mit ihren anderen Puppen. Gut, wenn sie ihre Kindergartenfreundinnen besucht, welche auch Barbie-Puppen besitzen, nimmt sie ihre Tee-Party-Prinzessin mit, damit sie mit den anderen Barbies „Vater-Mutter-Kind“ spielen kann, welches ihr Lieblingsrollenspiel ist. Johanna-Sophie hat diese Tee-Party-Prinzessin Barbie ganz schnell lieb gewonnen, was vielleicht daran liegen mag, weil diese genauso strohblonde Haare hat, wie sie. Außerdem liebt sie alles was rosa ist, glitzert, schillert und funkelt.Nur eins gefällt mir persönlich weniger, das ewig lächelnde Gesicht, das überaus künstlich wirkt. Und der breite Mund, sowie die großen Augen, die jedoch nur aufgemalt sind. Der ganze Gesichtsausdruck wirkt auf mich zum einen freundlich, wie auch überheblich, ja stolz. Na ja, eine Prinzessin eben, wobei ich beim Kauf unter den anderen Barbies keinen großen Unterschied feststellen konnte. Ich persönlich war schon am überlegen, mir selber eine solche Barbie-Puppe zu kaufen, nicht zum Spielen, sondern um sie modisch, bzw. individuell mit selbst-genähtem einzukleiden. An das ewige lächeln, an das könnte ich mich mit der Zeit sicher gewöhnen, aber das sie nicht selbstständig stehen kann, das macht meinem Vorhaben, diese als Modell zu benutzen, einen Strich durch die Rechnung.Wenn mich nun jemand fragen würde, ob ich meiner Tochter, bzw. Töchtern auch eine Barbie gekauft hätte, so muss ich ganz ehrlich zugeben, nur wenn sie sich diese Puppe gewünscht hätten, wobei ich dann wahrscheinlich schon mit dem Hintergedanken gespielt hätte, diese modisch und extravagant auszustaffieren. Das hätte mir schon riesigen Spaß gemacht. Und wenn ich es mir recht überlege, weiß ich heute auch schon was meine kleine Nichte zum Osterhase und Geburtstag bekommt. Nämlich ein neues Kleidchen für die Prinzessin. Fazit: Eine Barbie ist nicht gern alleinDen Stick mit dem Bildchen, hat mein Mann in Freiburg vergessen ;-( Wird aber nachgeholt
Bilder von Barbie Tee-Party Prinzessin
Aktionen zu diesem Erfahrungsbericht
* Alle Preise inkl. gesetzl. MwSt.; Alle Angaben ohne Gewähr.
Das könnte Sie interessieren
Verwandte Tags für Barbie Tee-Party Prinzessin
|
|
14.03.2012 14:28
Genau das Richtige für kleine Prinzessinnen ... ;-) lg
11.03.2012 19:54
Inzwischen gibt es auch eine "Bold-Barbie" für krebskranke Kinder.
15.02.2012 19:00
Alte Barbies aus den 70 gern werden ja jetzt auch wieder wertvoll...