... Mit »Der Barbier von Sibirien« scheint Michalkow den opulenten Streifen mit dem unvergessenen Marcello Mastroiannitoppen zu wollen-gelungen ist ihm das allerdings nicht.
Russland 1885: Die junge Amerikanerin Jane Callahan (Julia Ormond) reist nach Russland, um dem übergeschnappten Konstrukteur ... Bericht lesen
Amerikanerin Jane Callahan nach Moskau. Ihr weiblicher Charme soll ihm helfen, Sponsoren für seine Abholzungsmaschine \"Der Barbier von Sibirien\"" zu gewinnen. Im Zug trifft sie den jungen Kadetten Andrej und verliebt sich in ihn. In der Stadt angelangt, möchte der Konstrukteur Jane mit General Radlov verkuppeln, der tatsächlich sein Herz an die schöne Frau verliert. Deshalb will er jemanden, der besser Englisch spricht, damit beauftragen, ihr einen Heiratsantrag zu machen. Seine Wahl fällt auf Andrej..."
Spektakel ohne Tiefe bezeichnet, jedoch handelt es sich bei diesem Film um ein faszinierendes und verrücktes Durcheinander, das man sich aufgrund seiner beeindruckenden Ausstattung und bemerkenswerten darstellerischen Leistungen anschauen sollte. Der Barbier von Sibirien war der teuerste Film, der je in Russland gedreht wurde und zeigt in epischer Breite Landschaften und Szenen voller Unordnung und Trunkenheit, die uns daran erinnern, wie es hinter den oberflächlichen Fassaden des spätzaristischen Lebens wirklich zuging. Jane Callaghan (Julia Ormond) ist eine abenteuerlustige Frau, die dafür angeheuert wurde, McCracken (Richard Harris), dem Erfinder einer riesigen Baumfäll-Maschine, den Weg zu ebnen. Sie stapft durch eine Welt voller Einflussnahmen und Intrigen von Seiten der Aristokratie, wobei sie sich schon so sehr an Betrügereien und Unaufrichtigkeiten gewöhnt hat, dass sie sich nicht mehr bewusst ist, auch Gefühle zu haben. Andrei (Oleg Menshikov) ist ein junger Kadett, den sie im Zug nach Osten trifft. Dieser Ästhet und Glücksritter verliebt sich in sie, obwohl ihr gesunder Menschenverstand ihr davon abrät -- was dann auch ein tragisches Ende findet. Menshikov ist in seiner Rolle als Liebhaber, Clown und tragischer Held durchaus überzeugend. --Roz Kaveney
Spektakel ohne Tiefe bezeichnet, jedoch handelt es sich bei diesem Film um ein faszinierendes und verrücktes Durcheinander, das man sich aufgrund seiner beeindruckenden Ausstattung und bemerkenswerten darstellerischen Leistungen anschauen sollte. Der Barbier von Sibirien war der teuerste Film, der je in Russland gedreht wurde und zeigt in epischer Breite Landschaften und Szenen voller Unordnung und Trunkenheit, die uns daran erinnern, wie es hinter den oberflächlichen Fassaden des spätzaristischen Lebens wirklich zuging. Jane Callaghan (Julia Ormond) ist eine abenteuerlustige Frau, die dafür angeheuert wurde, McCracken (Richard Harris), dem Erfinder einer riesigen Baumfäll-Maschine, den Weg zu ebnen. Sie stapft durch eine Welt voller Einflussnahmen und Intrigen von Seiten der Aristokratie, wobei sie sich schon so sehr an Betrügereien und Unaufrichtigkeiten gewöhnt hat, dass sie sich nicht mehr bewusst ist, auch Gefühle zu haben. Andrei (Oleg Menshikov) ist ein junger Kadett, den sie im Zug nach Osten trifft. Dieser Ästhet und Glücksritter verliebt sich in sie, obwohl ihr gesunder Menschenverstand ihr davon abrät -- was dann auch ein tragisches Ende findet. Menshikov ist in seiner Rolle als Liebhaber, Clown und tragischer Held durchaus überzeugend. --Roz Kaveney
Erfinder Douglas McCracken engagiert worden, um den Zarenhof zur Finanzierung seiner Erfindung, einer gewaltigen Abholzungs-Maschine, zu überzeugen. Sie begibt sich auf die Reise nach Russland und lernt im Zug den jungen Offiziersanwärter Tolstoi kennen. Beide verlieben sich leidenschaftlich ineinander, was Jane in Moskau angekommen jedoch nicht daran hindert, mit Charme und weiblicher Raffinesse den einflussreichen General Radlov zu umgarnen, um McCrackens Vorhaben zu begünstigen. Zwischen Radlov und Tolstoi schwelt Eifersucht, die in einer Kurzschlusshandlung Tolstois kulminiert. Er attackiert den General und wird daraufhin nach Sibirien verbannt. Zehn Jahre später gelingt es Jane, Tolstoi in einem sibirischen Dorf aufzuspüren... Spätestens seit "Urga" und "Die Sonne, die uns täuscht" steht der Name Mikhalkov für Filme voller Poesie, dramatischem Timing und aufwühlenden Geschichten. Auch "Der Barbier von Sibirien" ist ein farbenprächtiges und bildgewaltiges Epos, in dem das alte Russland mit großen Gefühlen, Offiziersehre und prächtigen Landschaften auflebt. Mikhalkov geht es dabei offensichtlich weniger um die eigentliche Liebesgeschichte, die nie voll ausgespielt wird, als um eine romantische Verklärung des monarchistischen Russlands, wobei er sich zahlreicher Klischees bedient. Seine Moskauer Premiere hatte der mit einem Budget von 45 Millionen Dollar teuerste Film Russlands denn auch an keinem geringeren Tag als dem Ehrentag der "Verteidiger des Vaterlandes". DVD-Extras: Interviews, Behind the Scenes, Making of, Trailer.
skurrilen Erfinders McCracken (Richard Harris) soll sie die Autoritäten des Landes zur Finanzierung von dessen dampfbetriebener Abholzungsmaschine, dem "Barbier von Sibirien", überzeugen. Ohne Umschweife macht sich die lebenslustige Amerikanerin an ihre Aufgabe und flirtet ungeniert mit allen Männern in einflussreichen Positionen. Allen voran General Radlov (Aleksej Petrenko), der sie leidenschaftlich verehrt. Als sich Jane und der junge Kadett Andrej Tolstoi (Oleg Menshikov) heftig ineinander verlieben, ahnt sie nicht im mindesten, zu welcher Eifersuchtshandlung General Radlov fähig ist. Jane erkennt viel zu spät, dass sie das Spiel mit dem Feuer und der russischen Seele nicht mehr unter Kontrolle hat...
Spektakel ohne Tiefe bezeichnet, jedoch handelt es sich bei diesem Film um ein faszinierendes und verrücktes Durcheinander, das man sich aufgrund seiner beeindruckenden Ausstattung und bemerkenswerten darstellerischen Leistungen anschauen sollte. Der Barbier von Sibirien war der teuerste Film, der je in Russland gedreht wurde und zeigt in epischer Breite Landschaften und Szenen voller Unordnung und Trunkenheit, die uns daran erinnern, wie es hinter den oberflächlichen Fassaden des spätzaristischen Lebens wirklich zuging. Jane Callaghan (Julia Ormond) ist eine abenteuerlustige Frau, die dafür angeheuert wurde, McCracken (Richard Harris), dem Erfinder einer riesigen Baumfäll-Maschine, den Weg zu ebnen. Sie stapft durch eine Welt voller Einflussnahmen und Intrigen von Seiten der Aristokratie, wobei sie sich schon so sehr an Betrügereien und Unaufrichtigkeiten gewöhnt hat, dass sie sich nicht mehr bewusst ist, auch Gefühle zu haben. Andrei (Oleg Menshikov) ist ein junger Kadett, den sie im Zug nach Osten trifft. Dieser Ästhet und Glücksritter verliebt sich in sie, obwohl ihr gesunder Menschenverstand ihr davon abrät -- was dann auch ein tragisches Ende findet. Menshikov ist in seiner Rolle als Liebhaber, Clown und tragischer Held durchaus überzeugend. --Roz Kaveney
skurrilen Erfinders McCracken (Richard Harris) soll sie die Autoritäten des Landes zur Finanzierung von dessen dampfbetriebener Abholzungsmaschine, dem "Barbier von Sibirien", überzeugen. Ohne Umschweife macht sich die lebenslustige Amerikanerin an ihre Aufgabe und flirtet ungeniert mit allen Männern in einflussreichen Positionen. Allen voran General Radlov (Aleksej Petrenko), der sie leidenschaftlich verehrt. Als sich Jane und der junge Kadett Andrej Tolstoi (Oleg Menshikov) heftig ineinander verlieben, ahnt sie nicht im mindesten, zu welcher Eifersuchtshandlung General Radlov fähig ist. Jane erkennt viel zu spät, dass sie das Spiel mit dem Feuer und der russischen Seele nicht mehr unter Kontrolle hat...
skurrilen Erfinders McCracken (Richard Harris) soll sie die Autoritäten des Landes zur Finanzierung von dessen dampfbetriebener Abholzungsmaschine, dem "Barbier von Sibirien", überzeugen. Ohne Umschweife macht sich die lebenslustige Amerikanerin an ihre Aufgabe und flirtet ungeniert mit allen Männern in einflussreichen Positionen. Allen voran General Radlov (Aleksej Petrenko), der sie leidenschaftlich verehrt. Als sich Jane und der junge Kadett Andrej Tolstoi (Oleg Menshikov) heftig ineinander verlieben, ahnt sie nicht im mindesten, zu welcher Eifersuchtshandlung General Radlov fähig ist. Jane erkennt viel zu spät, dass sie das Spiel mit dem Feuer und der russischen Seele nicht mehr unter Kontrolle hat... ---- Untertitel: Englisch, Russisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Portugiesisch, Niederländisch, Schwedisch, Hebräisch, Arabisch, Chinesisch --- Sprache: Englisch, Russisch
Russisch ( Dolby Digital Stereo ), Englisch ( Untertitel ), WIDESCREEN (2.35:1), BONUSMATERIAL: Szene Zugang, Wechselwirkendes Menü, SYNOPSIS: Im zaristischen Russland verlieben sich 1885 ein junger Offiziersanwärter und eine amerikanische Geschäftsfrau ineinander. Sie soll den Russen eine Abholzungsmaschine verkaufen und umgarnt die einflussreichen Militärs am Zarenhof. Als der eifersüchtige Kadett seinen Nebenbuhler, einen General, umbringen will, wird er nach Sibirien verbannt. Erst Jahre später erzählt die Amerikanerin ihrem aus der kurzen Begegnung hervorgegangenen Sohn ihr Leben. Langatmiges Ausstattungsepos voller Klischees, in dem die Liebesgeschichte nicht richtig funktioniert, die Figuren unglaubwürdig gestaltet und größtenteils unglücklich besetzt sind. Allein die Ausstattung sowie die faszinierenden Landschaftsaufnahmen fesseln. SCREENING/VERGEBEN IN: Cannes Film-Festival, Moskau Internationales Film-Festival, ...Der Barbier von Sibirien / Barber of Siberia (1998) ( Sibirskiy Tsiryulnik )
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Erfahrungsbericht von RA111 über Barbier von Sibirien, Der 01.02.2001
Produktbewertung des Autors:
Humor
kein Humor
Spannung
durchschnittlich spannend
Anspruch
geht so
Action:
wenig
Romantik:
null
Pro:
???
Kontra:
3 Stunden langeweile
Empfehlenswert?
nein
Kompletter Erfahrungsbericht
Nikita Michalkow hat dem Kinovolk aufregende Stunden geschenkt. Man denke nur an seinen wehmütigen Blick auf die Stalinzeit, »Die Sonne, die uns täuscht« (1994), an die warmherzig-ironische Steppenerzählung »Urga« (1990) und natürlich an seinen wohl schönsten Film »Schwarze Augen« (1987). Mit »Der Barbier von Sibirien« scheint Michalkow den opulenten Streifen mit dem unvergessenen Marcello Mastroiannitoppen zu wollen-gelungen ist ihm das allerdings nicht. Russland 1885: Die junge Amerikanerin Jane Callahan (Julia Ormond) reist nach Russland, um dem übergeschnappten Konstrukteur Douglas McCracken (Richard Harris) zu helfen, Geld für den Bau seiner Erfindung zu beschaffen, einer Maschine zum automatischen Abholzen von Bäumen. In der Hoffnung, das Monstrum mit dem Namen »Barbier von Sibirien« an den Mann zu bringen, flirtet Jane mehr oder weniger eindeutig mit dem einflussreichen General Radlow. Der tumbe Tor verfällt ihrem Charme und fängt seinerseits an, der schönen Ausländerin Avancen zu machen. Die hat sich in Wirklichkeit allerdings längst in den jungen Kadetten und Laien-Opernsänger Andrej Tolstoi - »nicht verwandt mit dem Dichter gleichen Namens« -verliebt. Und dieser in sie. Angetrieben von verletzter Eitelkeit und rasender Eifersucht, schmiedet der verschmähte General eine Intrige, an deren Ende die Verbannung Andrejs nach Sibirien und die Trennung der Liebenden steht. Das 40 Millionen Dollar teure und drei Stunden lange Werk ist eine merkwürdige Mischung aus Burleske, folkloristischem Spektakel und Drama. All diese Komponenten hatte auch »Schwarze Augen« aufzuweisen. Was damals jedoch witzig, grotesk und tief melancholisch war, ist diesmal albern, läppisch, gestelzt. Vom Lachen der Ormond bis zum schick-farbenprächtigen russischen Jahrmarkt wirkt allzu vieles gekünstelt und falsch. Statt einer zu Herzen gehenden Geschichte lässt Michalkow seine Protagonisten von einer absurden Begebenheit in die nächste stolpern. Weder mit der hölzernen Julia Ormond noch mit dem chargierenden Oleg Menschikow als angeblich blutjunger Kadett zudem unglaubwürdig wird man warm. Und die 20Jahre nach dem eigentlichen Geschehen an der amerikanischen Militärakademie Westpoint angesiedelte Rahmenhandlung ist nicht nur dämlich (ein Kadett - wer wird das wohl sein - will den Satz »Ich scheiße auf Mozart« nicht sagen und nimmt dafür verschärften Drill in Kauf!), sondern auch überflüssig, weil nach wenigen Minuten durchschaubar. Unverzeihlich peinlich wird es jedoch, wenn Andre) Michalkow in einem Anflug von Vergangenheits-Verklärung seiner schwärmerischen Begeisterung für den Zarismus nachgibt. Auf einem prächtigen Schimmel reitend nimmt der Regisseur höchstselbst in der Rolle von Zar Alexander l II. die Parade der Kadetten an der Militärakademie ab. Die Sehnsucht nach Patriotismus und dem Großmacht-Glanzvergangener Tage treibt in Russland manchmal seltsame Blüten - und befällt nicht nur Kommunisten, Rechtsaußen-Politiker und Don-Kosaken. Natürlich hat der Streifen auch ein paar gelungene Momente, und ob einigerschwelgerischer Bilder sowie der Tragödie einer durch die politischen Verhältnisse getrennten Liebe wird es sicher jede Menge Vergleiche mit David Leans »Dr. Schiwago« hageln. Doch leider: Die Enttäuschung über die nicht erfüllten Erwartungen überwiegt. Vielleicht hat sich Michalkow mit seinem überambitionierten Mammutwerk und seinen verschieden Rollen als Regisseur, Coautor, Coproduzent und Darsteller ja einfach nur übernommen.
Pro: wahrheitstreu, witzig, schöne Bilder, gute Mimen Kontra: zweifelhafte Maximen (s.o.), etwas lang
...Nikita Michalkow liebt sein Land. Das ist seinen Filmen deutlich und unvermeidlich anzumerken, am deutlichsten wohl dem neuen, "Der Barbier von Sibirien". Es ist nichts Verwerfliches daran, sein Land zu lieben, auch wenn wir Deutsche mit einem solchen Bek ...
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Im Vergleich zur Länge des Filmes ist die Story recht schnell erzählt: Die Amerikanerin Jane (Julia Ormond) reist Ende des 19. Jahrhunderts nach Rußland, um dem Erfinder McCracken zuhelfen, seine Holzfällmaschine "Barbier von Sibirien" zu lancieren: Der Z ...
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...Hier einige wertvolle Fakten zu dem Film, der am 21.12.2000 in den Kinos anläuft: Der Barbier von Sibirien Original-Titel: Sibirsky ciryulnik
Drama, Komödie
RUS, F, I, CZ 1999
Kino-Start: 21.12.2000
Filmverleih: Arthaus Regie: Nikita Michalkow ...
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Pro: Man versucht das bester draus zu machen Kontra: Langweilig
Als ich vor zwei Wochen zum zweiten Mal in Wuerzburg in die Sneak fuhr (genauer ins CineWorld nach Dettelbach) hoffte ich, diesmal - im Gegensatz zur Vorwoche - einen guten Film zu sehen.
Aber Pustekuchen.
Schon die Ankuendigung, "Liebe Gaeste, wir ze ...
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Ach, warum sollte das glorreiche russische Kino, vom Fluch des Sozialismus erlöst, nicht genauso bewegende Großwerke wie das kapitalistische a la Hollywood hervorbringen können, also "Vom Winde verweht" auf Russisch oder wenigstens "Doktor Schiwago"?
Die ...
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