Produktbewertung des Autors:
| Pro: |
. . . optisch ansprechend präsentiert, fein im Geschmack, nicht zu süß, aber auch nicht zu herb, Preis ist in Ordnung, viele geschmackliche Variationen möglich, kein dicker Kopf am nächsten Tag . . . |
| Kontra: |
. . . irgendwann ist leider jede Flasche leer . . . |
| Kompletter Erfahrungsbericht |
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Hallo liebe Leserinnen und Leser!
Als langhaariger Zottelfreak der gerne laute Musik hört wird man ja immer gleich in die Säufer-Schublade gesteckt, als würde man sich den ganzen Tag einen hinter die Binde kippen, sternhagelvoll durch die Gegend torkeln und alle möglichen Leute anpöbeln. Das ist aber nur bedingt richtig, denn so verhält sich der Metaller von heute in der Regel nur an herkömmlichen Werktagen. Am Wochenende und an Feiertagen wird dann schon ein wenig gepflegter gesoffen und so darf es auch mal ein spezielles Getränk sein, welches man sich einverleibt. Die folgenden Zeilen sollen davon berichten, nehmt aber um Himmels Willen nicht alles so ernst wie es hier geschrieben sein mag. ;)
| ° Ein Fest der Sinne?
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Es war im September 2001, als wir zusammen mit den Apokalyptischen Reitern und ein paar anderen lokalen Acts in Gunzendorf auftreten sollten und uns eine gute Bekannte vom Walls of Fire-Magazin beim Auftritt besuchte. Sie war immer noch ganz hin und weg von unserem zuvorigen Auftritt in Wacken und schenkte uns eine Flasche "Bären Met" zur Feier des Tages. Da kam ich das erste Mal mit diesem leckeren Getränk in Berührung, wenngleich ich zuvor natürlich auch schon anderen Met getrunken hatte. Für alle die's nicht wissen: Ein Met ist ein Honigwein und wird im Prinzip ähnlich wie herkömmlicher Wein gegoren, nur dass hier eben Wein vergoren wird.
Wenn man den "Bären Met" nicht gerade geschenkt bekommt, kann man ihn sich natürlich auch selbst kaufen. Allerdings nicht in jedem Geschäft, denn den Met findet man bei uns nur in größeren Getränkemärkten. Dort kostet er zwischen 7 und 9 Euro, wobei 6,98 Euro der günstige Preis gewesen ist. Für nahezu unschlagbare 6,48 Euro kann man ihn sogar bei diversen Online-Shops (schwarze-schlichte.de) erwerben, aber auch hier sollte man vergleichen, denn der ritterladen.de verlangt beispielsweise stolze 10,50 Euro für die 0,75 Liter-Flasche und das Porto kommt ja in der Regel auch noch hinzu.
Der "Bären Met" enthält 15% Alkohol und ist in einer schicken nahezu sechseckigen Flasche enthalten. Diese macht sich rein optisch ziemlich gut und taugt somit auch als Geschenk. Die Flasche ist mit Wabenformen überzogen, besitzt einen goldenen Plastik-Bienenstock als Verschlusskappe und einen nett illustrierten Aufkleber, der nicht nur das Logo, sondern auch einen wohl vom Met völlig berauschten Honigbären zeigt, den ein paar Bienchen umkreisen (siehe Produktbild).
| ° Walhalla!
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Interessant wird's aber jetzt erst, denn so langsam widmen wir uns mal dem, was sich in der Flasche befindet und nicht darauf oder daran. Ansprechend sieht es ja in jedem Falle aus, wie er da so goldgelb leuchtend vor uns steht. Öffnet man die Verschlusskappe, kann man sogleich den feinen Duft des Mets erschnuppern. Dieser riecht natürlich in erster Linie nach Honig, man merkt aber im Nachhinein auch recht dezent den Alkohol durch. Kein Wunder, es sind ja auch 15% enthalten. Aber in erster Linie merkt man wie gesagt den Honig und der Alkohol kommt auch nicht zu intensiv durch.
Die Konsistenz des Mets ist dabei dann aber alles andere als dem Honig ähnlich und weder dicklich noch zähflüssig. Stattdessen kann man ihn durchaus mit normalem Wein vergleichen, was man anfangs vor allem beim Einschenken merkt, was sich aber auch beim Trinken bemerkbar macht. Und hierbei entfaltet der "Bären Met" dann seinen vollen Geschmack, der in erster Linie zu Beginn doch recht mild ist. Die Süße des Honigs kommt relativ gut zum Vorschein, pappig süß wird's aber nie. Hat man einen Schluck etwas länger im Mund, bzw. im Abgang merkt man dann den Alkohol und ganz leicht auch die Kräuter und Gewürze, mit denen der Met in einem Topf landete. Doch auch wenn man den Alkohol spürt, richtig herb schmeckt der Met eigentlich nicht.
Das hat zur Folge, dass man den Met eigentlich recht gut trinken kann und wenn man in der Stimmung dazu ist, kann die erste Flasche schon mal recht schnell geleert sein. Aber natürlich ist der Met viel zu schade um ihn einfach so in sich zu schütten. Deswegen sollte man ihn nur zu besonderen Gelegenheiten trinken und ihn dann auch entsprechend genießen. Ich persönlich mag ihn beispielsweise bei Festivals recht gerne, da er günstiger ist als der auf den Festivals ausgeschenkte Met und weil er auch nicht gekühlt sein muss um lecker zu schmecken.
Dabei habe ich im vorletzten Jahr eine leckere Entdeckung gemacht, nämlich das sogenannte "Wikingerblut": Honigmet gemischt mit Kirschsaft, was dem Trank der Götter eine neue, fruchtige Note verleiht. Mit dem "Bären Met" lässt sich diese Köstlichkeit auch zuhause leicht zubereiten und ist natürlich noch viel günstiger. Zudem kann man so das Mischungsverhältnis dem eigenen Geschmack anpassen, denn manch einer mag's vielleicht noch etwas fruchtiger, manch einer bevorzugt einen stärkeren Met-Geschmack.
Überhaupt lässt sich der "Bären Met" recht gut mit anderen Getränken mischen, was beispielsweise auch auf schwarze-schlichte.de demonstriert wird. Hier finden sich einige weitere Rezepte, von denen ich eines noch ganz besonders empfehlen möchte, den...
"Apfel-Bär": Man mischt hierbei 12 cl Bären Met mit 8 cl Apfelsaft (kann natürlich an die eigenen Vorlieben angepasst werden) und serviert das ganze an die Jahreszeit angepasst. Im Sommer also in einem Glas mit Eiswürfeln, im Winter nach Bedarf auch erhitzt und mit Zimt und Zucker angereichert. Das ergibt eine sehr schmackhafte, winterliche Met-Variation, die man unbedingt mal probieren sollte.
Und noch etwas Gutes hat der "Bären Met": Egal wieviel ich bisher davon getrunken hatte und egal was da in Kombination mit dem Met noch alles durcheinander getrunken wurde (Stichwort: Pushkin TimeWarp), mir war danach weder schlecht noch hatte ich am nächsten Tag Kopfschmerzen oder sonstige Nachwirkungen. Natürlich soll das kein Freifahrtschein für hemmungslose Besäufnisse werden, denn dazu ist der Met einfach zu schade, aber ich für meinen Teil hab zumindest das gute Gewissen, dass man auch mal über die Stränge schlagen kann, ohne mit einem dicken Schädel dafür bestraft zu werden. Nur mit der stilvollen Trink-Variante aus dem Trinkhorn kann ich mich nicht so ganz anfreunden, das klebt dann immer so wenn's leer ist. ;)
| ° Fazit
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Alle Hobby-Wikinger dürfen also jubilieren, der "Bären Met" ist eine nicht zu teure und vor allem in erster Linie leckere Angelegenheit, die für jede Feier taugt, auf Festivals immer willkommen ist und auch bei gemütlichen Abenden am Lagerfeuer gerne gesehen ist. Deswegen gibt's von mir volle 5 Sterne und natürlich eine uneingeschränkte Kaufempfehlung (sofern man das gesetzlich gesehen schon darf *g*).
In diesem Sinne...
Stay Dark!
The-Metmaster
PS: Alle Freunde des schnellen Klicks sollen von einem wild gewordenen Bienenschwarm attackiert werden... ;)
Shake Heads!
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Na ja, vielleicht eher ein Hauch Subkultur (Stichwor Heavy/Pagan Metal)... Aber Kultur - also ich mein' jetzt so richtige - schwingt bei dieser verkorkten Freude auch mit und z ...
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sehr hilfreich
17.01.2009
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honkatonka
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31.01.2005
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Stefan021976
Pro: Guter Geschmack
Kontra: nicht überall zu bekommen
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Zu Hause angekommen öffnete ich die Flasche mit dem Gebräu.
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sehr hilfreich
29.01.2002
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