Produktbewertung des Autors:
| Pro: |
Rot |
| Kontra: |
schmeckt nicht - kaum Zeitersparnis |
| Kompletter Erfahrungsbericht |
|
Ein wenig Hack und ein paar Zwiebeln anbraten, die Barrilla Base per Bolognese hinzufügen, fertig.
Das klingt doch extrem verlockend, wenn man keine Zeit oder Lust hat eine richtige Bolognese herzustellen
Die Zutatenliste ist ja auch recht viel versprechend:
Tomatenfruchtfleisch 41,4%, Tomatenmarkkonzentrat 14,1%, Zwiebeln 12,6%, Olivenoel 4%, Karotten, Salz, Aromen, Zucker, Basilikum, Knoblauch, Pfeffer
Wo wir schon dabei sind auch gleich die Brennwerte:
pro 100g - 55/226 kcal/kj
Also habe ich im toom-Markt meines Vertrauens zugeschlagen und für € 1,79 ein 400 Gramm Glas dieser Soße erstanden.
Die leckeren Nudeln warteten zu Hause nur darauf mal so richtig gekocht zu werden.
Also nutzte ich die rund zehn Minuten um mein Zwiebelhack anzubraten und die neueste Soßenerrungenschaft beizugeben.
Im Text auf dem typisch blau gehaltenen Glasaufkleber mit rotem Barilla Schriftzug steht noch der Hinweis, dass man die Sauce nach eigenem Gutdünken „verfeinern“ sollte und man wird geradezu ermutigt „etwas Neues auszuprobieren“
Das hätte mir schon zu denken geben sollen...
Die Tomatensoße ist übrigens rot, mit undefinierbaren winzig kleinen Stückchen drin. Ein wenig zähflüssig - ähm wie Tomatensoßen halt aussehen nur nicht ganz so rot wie sonst.
Aber vor dem Verwenden wollte ich erst mal den Rüssel reinhalten.
Geruch
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Im kalten Zustand riecht es wie eine Tiefkühlpizza, kurz bevor sie fertig wird.
Etwas Zwiebelaroma und irgendwas anderes, aber nicht definierbares riecht man deutlich heraus.
Das Aroma entfaltet sich stärker, wenn die Sauce erhitzt wird. Es spielt dann mehr in Richtung Tomate mit irgendwas drin.
Zubereitung
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Da es sich um ein Halbfertigsoße handelt, muss man zunächst selbst tätig werden und ein paar Vorbereitungen machen.
Sollte man Fleisch in seiner Soße haben wollen, so muß man diese und evtl. weitere Zutatne vor Verwendung der Soße in den Endzustand brngen, ehe man die Base per Bolognese hinzufügt.
Bei mir war das, wie oben bereits bemerkt, das Anbraten von ca. 200g Rinderhack und einer kleinen Zwiebel.
Wenn das gar ist, füge ich die 400 ml Bolognese Soße hinzu.
Das reicht dann tatsächlich für 4 Personen, wenn sie nicht allzu hungrig sind.
Geschmack
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Aber nun zum Wichtigsten des Unternehmens. Wie schmeckt das Zeug.
Um es vorweg zu nehmen. Uns hat es nicht geschmeckt.
Es fehlt der fruchtige Geschmack von Tomaten, die gemüsigen Zutaten verschwinden sind nicht mehr identifizierbar.
Überhaupt kann man eigentlich nicht so richtig wahrnehmen, welche Gemüse tatsächlich drin sind.
Die rote Pampe riecht und schmeckt leider nur nach extremer Fertigküche. Jedenfalls hat sie nichts zu tun mit einer echten Bolognese-Soße aus eigener oder gar italienischer Herstellung.
Leider ändert sich dieser Eindruck auch nicht in Verbindung mit den fertigen Nudeln.
Statt unter einer leckeren Tomatenbolognese, finden sich die Nudeln unter einer nicht eben wohlschmeckenden Soße wieder.
Fazit
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Einmal und nie wieder. Die Soße Bolognese von Barilla ist nicht mein Fall. Weder schmeckt sie tomatig, noch nach irgendeinem definierbaren Gemüse.
Es ist nur ’ne rote Pampe, die das Nudelgericht verhunzt.
Ich verlange natürlich keine frische Bolognese, aber selbst nach Fertigsoßenmaßstäben schmeckt es schrecklich.
Das lustigste an dem ganzen Bolognese Desaster ist aber, dass man für etwa das gleiche Geld und ohne viel höherem Aufwand auch gleich eine „frische“ Soße machen kann.
Nur kurz angerissen:
1 Zwiebel (klein würfeln)
1 Knoblauchzehe (klein würfeln)
1 kleine Möhre (schälen und reiben)
200g Hackfleisch
Salz
Pfeffer
1 Tetrapack passierte Tomaten
Alles in Olivenöl anbraten, Pfeffer und Salz hinzufügen, wenn die Zwiebeln glasig sind, die passierten Tomaten hinzufügen, nach Geschmack würzen und evtl. eine Prise Zucker zugeben.
Das dauert ca. 10 Minuten , also kaum länger als die Nudeln brauchen bis sie gekocht sind.
Am Ende vielleicht noch ein wenig Parmesan und das ganze schmeckt wirklich...