Wer träumt nicht davon wie Tom Cruise in "Cocktail" die Shaker und Flaschen durch die Luft zu wirbeln..ein bissel Übung und schon schafft der Goldjunge das..naja, die Realität sieht dann doch etwas anders aus..zum professonellen Flairbartending ist es ein etwas weiterer Weg
..aber fangen ... Bericht lesen
Erfahrungsbericht von Kunstwut über Barkeeper/in 24.06.2007
Produktbewertung des Autors:
Einstellungschancen:
gut
Aufstiegschancen
mittelmäßig
Verdienstmöglichkeiten:
mittelmäßig
Sozialleistungen:
durchschnittlich
Pro:
zurecht im Trend ! !
Kontra:
Verdienst, Arbeitszeiten
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Wer träumt nicht davon wie Tom Cruise in "Cocktail" die Shaker und Flaschen durch die Luft zu wirbeln..ein bissel Übung und schon schafft der Goldjunge das..naja, die Realität sieht dann doch etwas anders aus..zum professonellen Flairbartending ist es ein etwas weiterer Weg
..aber fangen wir von vorne an...
Was sind Bartender?
Bartender ist die englische Bezeichnung für Büffetkellner (hört sich doch gleich nicht mehr so toll an,oder?!). Sie werden auch Barkeeper oder Barmixer genannt und in der Hotellerie ,Commis de Bar.
Wie wird man Bartender?
Ausbildungen in diesem Beruf findet man selten. Die meisten haben den Einstieg als Kellnerin und Barkeeper mit Erfahrung..Gutes, gepflegtes aussehen und Erfahrung von Vorteil. Desweiteren sind die meisten Bartender bis 35 Jahre alt.
Barmixer ist ein Ausbildungsberuf, der mit einer Abschlussprüfung bei der IHK abgelegt wird. Desweiteren gibt es die Möglichkeit seinen Barmeister zu machen. Lehrgänge und die Meisterprüfung bringen einen dorthin. Wer daran Interesse hat, kann sich gut auf der IHK Homepage über die Zulassungskriterien informieren.
Was macht ein Bartender?
In erster Linie Cocktails mixen..wer aber der Meinung ist es reicht aus mal ein bissel von dem und von dem zusammenzuschütten, der sollte in diesem Beruf seine Meinung schnell überdenken. Wenn ein Gast bereit ist, für ein Getränk 7-10 Euro und manchmal noch mehr zu zahlen, dann erwartet er dafür Qualität, nicht nur vom Cocktail, sondern auch vom Keeper. Ein Bartender muss immer freundlich sein. Seine Cocktailkarte kennen und sie aus dem FF mixen..das geht ja mal garnicht mit nem Rezeptbuch am Tresen stehn ;-) Wichtig ist auch Einfühlungsvermögen und in manchen Situationen ist man besser taub ( vorallem wenn der Nachbar über seinen Seitensprung berichtet)..das finde ich persönlich immernoch sehr faszinierend, man arbeitet nicht mal einen Meter von den Gästen entfernt und wenn sie sich unterhalten, dann ist man quasi unsichtbar und ohne Gehör, bis wieder bestellt oder Unterhaltung notwendig ist. *g* Ein guter Bartender weiss einfach was seine Gäste wollen und sollte so flexibel und sein Handwerk so gut kennen, einen Cocktail auch nach Wünschen der Gäste zuzubereiten. Wichtiger Bestandteil ist auch die Deko, da sind der Kreativität fast keine Grenzen gesetzt. Eine frühere Kollegin hatte mal eine Deko ans Glas gemacht und wollte noch eine Physalis oben drauf geben, die fiel aber ab und sie sagte zu dem Stammgast " Diese Syphillis will nicht halten" Er hat sie sehr entsetzt angesehen, da Syphillis ja eine Geschlechtskrankheit ist und sie hat das erst bemerkt als ich es ihr danach erklärt habe. *g* Es gibt immer wieder Ausrutscher die passieren, zerbrochene oder umgeschüttete Gläser, die zum ertränken des Gast Handys führen oder auch ganze Tabletts die fallen. Selbstbewusstsein ist somit von Vorteil. Mit Stress muss man umgehen können, lange Schichten, Nachtarbeit, Feiertag- und Wochenenddienst trüben den Beruf etwas. Auch der Verdienst ist nicht gerade überwältigend. Das Trinkgeld fällt meistesn großzügig aus, hängt aber natürlich vom Keeper und der Lage der Bar ab.
Wenn ein Barkeeper das Flairbartending oder Showbarkeeping beherrscht, steigt dadurch auch das Trinkgeld und man ist flexibler in den Einsatzbereichen.
Flairbartending ist ein Arbeitsstil den es angeblich schon seit 150 Jahren gibt. Es beinhaltet das werfen, fangen, jonglieren, balancieren von Flaschen und Arbeitsgeräten während der Zubereitung eines Drinks. Speedbartending, Working-Flair und Show-Flair sind Möglichkeiten den Flair auszubauen. Fortbildungen kann man an den Bartender Schulen belegen..Sehr bekannte Schulen gibt es in München und Rostock.
FAZIT!
Also es ist mein Traumberuf!! Ich arbeite schon 6 Jahre als Barkeeperin( ganz am Anfang auch nur nebenbei) und habe mich vor 2 1/2 Jahren mit einer Bar selbständig gemacht und ich würde nichts anderes machen wollen. Man muss für diesen Beruf kontaktfreudig, aufgeschlossen, geduldig und freundlich sein und manchmal auch ein dickes Fell haben. Letzendlich kann ich sagen, wär gerne in diesem Beruf arbeiten oder jobben möchte, der sollte es sich erstmal einen Tag ansehen. Oft ist es nicht immer so toll wie es als Gast aussieht und bis man soweit ist eine Flasche in die Luft zu werfen und sie wieder aufzufangen, ohne das ein Gast eine Gehirnerschütterung bekommt, ist es für viele harte Arbeit ;-) . Um in diesem Beruf gut zu werden, solltet ihr sehr genau auf die Bar achten, denn um gut zu werden muss man nicht nur eigenes Engagment mitbringen sondern auch einen guten Ausbilder bzw. Chef haben.
Ich hoffe, ich konnte euch einen kleinen Einblick in diesen Beruf vermitteln, der sehr vielseitig ist und wie in jedem Beruf muss auch hier viel gelernt werden um gut zu sein.
Pro: Jobs gibt es immer und vor allem viel Spaß! Kontra: Körperlich anstrengend, stressig
Normalerweise steht die Bezeichnung "Barkeeper" für den Besitzer einer Bar. Der Angestellte, der hinter der Theke steht und die Getränke mixt heißt richtig "Bartender". Bei uns in Deutschland steht der Begriff "Barkeeper" meistens für alle, die irgendwo i ...
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Pro: Spassfaktor, ein bischen die Frauen Kontra: ist leider harte Arbeit
Wie ihr ja in meinem Profil lesen könnt, arbeite ich nebenbei als Barkeeper. Ich werde jetzt einfach mal einen Arbeitstag (unter der Woche) von mir beschreiben, vielleicht hilft es euch. Also mein Arbeitstag beginnt um 17.00, zuerst bin ich alleine. Ich m ...
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Ob man der Versuchung wiederstehen kann, trotz der vielen alkohollischen Getränk eum einen herum, trocken zu bleiben, muss man selber wissen, denn wenn eine Sache bei diesem Beruf verboten ist, dann dass man etwas an Alkohol unterschlägt.
Des weiteren so ...
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Pro: viel Abwechslung, gutes Geld möglich Kontra: viel stehen, immer nett und fröhlich sein
Einen Ausbildungsplatz als Barkeeper (commis de bar) zu finden dürfte unmöglich sein. Um ein ausgebildeter Barmann zu werden, muss man erst Restaurantfachmann lernen. Während der Ausbildung sollte man versuchen, schon früh an der Bar eingesetzt zu werden. ...
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Pro: für alle, die gerne mit Leuten zusammen sind, denn oft ist der Barkeeper auch ein Seelenklempner Kontra: Harte Arbeit, die viel Durchhaltevermögen verlangt
Bloddy Mary, Pina Colada oder B52- ein Barkeeper muss seine Drinks im Schlaf können. Was so leicht aussieht, ist allerdings ein Knochenjob, denn dieser Kommunikationsjob verlangt Stehvermögen und einen überdurchschnittlichen Hang zur Nachtarbeit. Wer beid ...
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sehr hilfreich
09.06.2000
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