Produktbewertung des Autors:
| Pro: |
schnell zubereitet, mal was anderes |
| Kontra: |
Knoblauchgeschmack |
Wenn man jetzt in bestimmten Gegenden durch lichte Wälder geht, kann man es riechen: der Bärlauch blüht und es duftet heftig nach Knoblauch.
Dieses Rezept wollte ich eigentlich schon posten, als der Bärlauch gerade aktuell war, aber ciao hat mal wieder vier Wochen für dieses Produkt gebraucht. Nun müsst ihr bis nächstes Jahr warten, um es auszuprobieren, denn im blühenden Zustand soll man das Lauchgewächs nicht verwenden.
Vor wenigen Jahren war dieses würzige Kraut noch auf keinem Speisezettel verzeichnet, heute gibt es die Blätter schon auf dem Gemüsemarkt. Seit ich vor drei Jahren das erste Mal im Leipziger Restaurant allee Gerichte mit diesem Frühlingsgewächs gegessen habe, war ich fasziniert, habe mich aber nie getraut, es selbst zu probieren. Es gab auch kaum Rezepte.
Nun habe ich endlich mal selbst etwas ausprobiert:
Zutaten für 2 reichliche Portionen:
2-3 Schalotten (man kann auch Zwiebeln oder Frühlingszwiebeln nehmen)
1 junge Knoblauchzehe
4 - 5 kleine Kartoffeln
20 g Butter
50 g Bärlauch (oder mehr, wenn man mag)
125 ml Schlagsahne, kann auch saure Sahne sein
400 ml Gemüsebrühe, durchaus auch instant
Pfeffer, Salz, 1 TL Zitronensaft, Muskat
Die Zwiebeln, Knoblauch pellen und fein schneiden. Die Kartoffeln schälen, ebenfalls in Würfel schneiden. Alles in der Butter anbraten bzw. kurz dünsten.
Mit der Gemüsebrühe und der Sahne ablöschen und mit Muskat, Pfeffer und Salz würzen. Diese Suppe ca. 20 Minuten köcheln lassen, bis die Kartoffeln weich sind.
In der Zwischenzeit den Bärlauch waschen und klein schneiden.
In die Suppe geben und alles pürrieren. (Danach eventuell Küche putzen ;-)))
Kräftig (je nach Gusto) mit Zitronensaft abschmecken.
Zur Dekoration kann man einige Streifen Bärlauch auf die Suppe streuen, oder man verfeinert das Gericht mit Croutons.
Die Zubereitungszeit ist angenehm kurz - nach ca. 30 Minuten hat man eine mal nicht alltägliche Suppe fertig.
Ich habe natürlich gleich für mehr Leute gekocht, denn die fertige Suppe kann man gut einfrieren. Und wenn man es das erste Mal ausprobiert hat, kann man je nach individuellem Geschmack mehr Bärlauch oder Sahne nehmen bzw. die Suppe mit mehr Brühe dünner oder mit mehr Kartoffeln sämiger machen.
Bärlauch soll übrigens nicht so lange im Geruch nachwirken wie der echte Knoblauch. Verbürgen kann ich mich dafür allerdings nicht.
Guten Appetit.
| weitere Erfahrungsberichte |
Die Lauchcremesuppe
Bewertung für Bärlauch-Suppe von
Klubhaus
Pro: schmeckt sehr gut
Kontra: nichts
Lauch ist durch und durch gesund. Er enthält reichlich Vitamin C, von dem der Körper im Winter besonders viel benötigt. Schwefelhaltige Substanzen verleihen ihm den typischen Geschmack, wirken zugleich verdauungsfördernd sowie von innen desinfizierend. ...
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Ciao Mitglieder bewerteten dieses Rezept insgesamt als sehr hilfreich |
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sehr hilfreich
25.11.2003
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