Die Bartolomäusnacht entstand auf Historischen Ereignissen, die sich in Paris um 1572 abgespielt haben. Der Französische Film basiert ebenso auf einem Roman nach Alexandre Dumas, einem bekannten Französischen Schriftsteller. In den Wirren der Hugenottenkriege spielt das Drama um Tod, Eifersucht und Machtgier seinen lauf. Die Französische Schauspielerin Isabelle Adjani spielt Margot, die in ein Ränkespiel verwickelt ist, dessen Verlauf sie kaum noch zu verhindern vermag. Margot ist die junge und schöne Tochter von Catherina de Medici. In diesem Film werden hauptsächlich die unterschiedlichen Religionen zum Ausdruck gebracht. Die Videocassette habe ich damals für 5 DM auf einem Flohmarkt erstanden, und nun möchte ich euch davon berichten. Die Bartolomäusnacht verkörpert für den Zuschauer in erster Linie die Verstrickungen in denen sich eine junge Frau befindet, und der Liebe zu einem Protestanten, der von Vincent Perez verkörpert wird. Doch diese Liebe endet in einem Desaster. Gute Stars wie Isabelle Adjani, Vincent Perez aber auch Virna Lisi machen diesen Film zu einem guten Abenteuer für Liebhaber von Kostümfilmen und Dramen die auf wahren Begebenheiten beruhen. Vor allem die Ausstattung dieses Opulenten Dramas und die Krankheiten, die die Menschen im Mittelalter erdulden mussten, haben mich persönlich sehr berührt. Doch nun zum Inhalt.
2.)Der Inhalt: °°°°°°°°°°°°°°°
Die Bartolomäusnacht spielt in Paris des Jahres 1572, die junge Katholikin Margot, ebenso schön und intelligent wird mit Henri de Navarre verheiratet. Doch Liebe bestimmt diese Ehe nicht, eher entwickelt sich Margot zum dominanteren Part in dieser Verbindung. Doch in Paris brechen die Hugenottenkriege los, die junge Frau verfällt in Leidenschaft zu einem Protestantischen Kämpfer, der von Vincent Perez gespielt wird. Margots Geschwister sind gegen ihre Verbindung mit Henri de Navarre, und diese versuchen mit Arglist, ihn zu stürzen. Da Margot die Schwester des Königs Charles XI ist, sind die politischen Interessen an vorderster Front. Margots Mann Henri schwebt somit in großer Gefahr, Margot wird regelrecht entmündigt von ihren Brüdern, doch als sie die Drahtzieher dieses Machtspiels offen legt ist es fast schon zu spät, die Nacht des Schreckens nimmt in Paris ihren Lauf.
Die Bürger, ohnehin schon geschwächt von Krankheiten und der Pest, die im Mittelalter vielen Menschen das Leben kostete können sich kaum wehren und die Niederlage abwenden. Eine blutige Schlacht nimmt ihren Verlauf, die nichts verschönt. Margot bangt um ihr Leben, mit ihren Ehemann, den sie mit dem jungen Kämpfer betrügt, muss Margot flüchten. Ob es für Margots Liebe zu einem jungen Protestanten noch eine Chance gibt, auch das klärt sich am Ende des Films von Regisseur Parice Chéreau auf.
Die Bartolomäusnacht La reine Margot Frankreich 1994 Regie: Parice Chéreau Darsteller: Isabelle Adjani, Vincent Perez, Virna Lisi, Daniel Auteuil 110 Minuten Spieldauer Ab 12 Jahren
3.) Mein Eindruck: °°°°°°°°°°°°°°°°°°
Gute und Prachtvolle Kostüme, starke Landschaftsbilder und vor allem auch überzeugende und mitfühlende Darsteller zeichnen die Bartolomäusnacht „La reine Margot“ aus, ich denke, ein wesentlicher Grund dafür, das der Film einige Auszeichnungen erhielt und ich finde zu recht. Was mir aber an diesem Film besonders gefiel war Isabelle Adjani, diese Schauspielerin arbeitet mit einer Mimik die die Rolle der jungen Margot, die in politische Interessenkonflikte gerät sehr wohl erfordert. Was aber auch richtig an die Nieren geht ist, das der Regisseur Parice Chéreau hier die Metzeleien und Hinrichtungen zum Ausdruck bringt, ich denke der Film soll in erster Linie schocken und dem Zuschauer verdeutlichen, was in dieser Nacht geschah.
Der Film ist auch in erster Linie nicht vorhersehbar, die Spannung spitzt sich langsam zu und der Höhepunkt nimmt seinen Lauf. Vor allem ist das Drama aber realistisch inszeniert worden, auf eine gute Ausstattung wurde hier nicht verzichtet. Den Film halte ich für sehr gut gemacht, wenngleich ich die Freigabe ab 12 Jahren aber ein wenig verfrüht empfinde, denn die Schlachten und vor allem die Blutigen Szenen im Kampf gehen einem ganz schön an die Nieren.
4.) Mein Fazit: °°°°°°°°°°°°°°
Gute Schauspieler und vor allem auch gute Kostüme statten das Drama von Parice Chéreau , um Habgier und Machtinteressen aus. Daher werde ich diesen Film für eine gute Abendunterhaltung empfehlen. Für Kinder jedoch ist er nicht geeignet. Daher vergebe ich **** Sterne für diesen Film. Ein schaurig schönes Drama um Liebe, Hass in mitten der Hugenottenkriege.
Liebe Grüße
nenenenene, nix für meine zartbesaitete Seele, dieser Film. Bei Metzeleien mach ich eh immer die Augen zu ;-) Schönen start in die Woche und nen lieben Gruß...die Birgit :-)
18.02.2002 16:59
Isabelle Adjani - die ist und bleibt alterslos. Ich glaube in dem Film war sie über 35 Jahre und sieht aus wie eine 18jährige!
17.02.2002 21:40
nenenenene, nix für meine zartbesaitete Seele, dieser Film. Bei Metzeleien mach ich eh immer die Augen zu ;-) Schönen start in die Woche und nen lieben Gruß...die Birgit :-)
17.02.2002 20:51
Klingt sehr interessant. Auch das Thema liegt mir. Gruß dotti