Produktbewertung des Autors:
| Pro: |
unterhaltsam, teils provozierend |
| Kontra: |
lächerliche Story und dummes Verhalten vieler Charaktere, die Sexzenen sind nicht sooo toll |
| Kompletter Erfahrungsbericht |
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Wie bekommt man die Leute in die Kinos? Sex ist auf jeden Fall hilfreich, gute Schauspieler die auch nicht bekannt dafür sind mit ihren Reizen zu geizen und ein Mordfall - fertig ist der Kassenmagnet.
Dazu braucht man dann noch bekannte Produzenten wie Paul Verhoeven (Total Recall, Robocop) und pseudo-skandalöse Gerüchte im Vorfeld - aber kann dieser Film wirklich halten was er verspricht?
Infos zum Film
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Originaltitel: Basic Instinct, 1992
Regie: Paul Verhoeven
Stars: Michael Douglas und Sharon Stone
Laufzeit: 123 Minuten
FSK: 16 (angebracht)
Story
****
Los geht es gleich mit einer Sexszene, viel mehr als das eine blonde Frau (Perücke oder nicht sei mal dahingestellt) auf einem Typen "reitet" und dann in blinder Raserei immer wieder mit einem Eispickel auf ihn einsticht sieht man allerdings nicht - Blut spritzt schonmal eine ganze Menge, recht brutal.
Die Detectives Nick (Michael Douglas) und Gus (George Dzundza) werden auf den Fall angesetzt, und als erstes knöpfen sich die beiden die Schriftstellerin Catherine Tramell (Sharon Stone) vor - naheliegend, denn sie war die Freundin des Opfers.
In ihrem luxuriösen Haus treffen sie allerdings nur Roxy (Leilani Sarelle), eine Freundin von Catherine - ziemlich aufgedackelt und nuttig wirkend.
Weiter gehts zu einem Strandhaus, dort finden sie dann Catherine - und die stellt sich auch als ziemlich hochnäsig und wenig berührt vom Tod ihres Freundes heraus.
Allerdings scheint sie mit ihrer vulgären Ausdrucksweise (ich war nicht seien Freundin, ich hab nur mit ihm gefickt) einen starken Eindruck bei Nick zu hinterlassen, vor allem weil sie verdammt gut aussieht.
Dannach gibt es dann erstmal eine Art Nebenplot, Nick hat Probleme mit seiner Selbstbeherrschung und dem Alkohol. Deshalb ist er bei der ebenfalls sehr attraktiven Polizeipsychologin Beth (Jeanne Tripplehorn) in Behandlung - wie nicht anders zu erwarten war verpasst die ihm aber noch ganz andere "Sitzungen"...die beiden haben (hatten, wird nicht ganz deutlich) auch ein Verhältnis.
Provoziert wird er dann noch von einigen Polizeikollegen, und fertig ist das Image des Bad Boys der Polizei.
Zurück zu Catherine, die hat diesen Mord bevor er geschehen ist bis ins kleinste Detail in einem Buch festgehalten und findet das offensichtlich auch noch sehr amüsant - für Nick und die Cops ist nun die Frage ob sie sich damit ein Alibi verschaffen wollte.
So in der Art "als ob ich so dumm wäre und vorher ein Buch über meine Tat schreibe, da will mich wer verarschen!".
Nick langt seine Beziehung mit Beth offensichtlich nicht mehr, und er lässt sich auf eine Affaire mit Catherine ein - die versichert ihm natürlich das sie unschuldig ist und schmiert ihm Honig ums Maul.
Selbstverständlich befindet sich Nick damit ab jetzt pausenlos in Lebensgefahr, und zu allem Überfluss findet er heraus das Beth eventuell was mit dem Mord zu tun haben könnte...
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Kritik
*****
Also meiner Meinung nach trieft diese Geschichte nur so vor langweiligen Klischees, da haben wir mal wieder einen Cop mit Alkoholproblemen und einem schlechten Image unter den Kollegen - gähn wie erfinderisch...
Natürlich hat er aber auch einen treuen Kumpel (Gus) und eine Frau (Beth) die hin und weg von ihm ist.
Soweit echt nichts Neues, ausser das man sich mit Michael Douglas natürlich den idealen Schauspieler für so eine Rolle geholt hat.
Kommen wir zu der Hauptstory, Catherine und der Mord: Das wirkt auf mich alles sehr wenig durchdacht, irgendwie führen sich in dem Film alle wie Vollidioten auf...
Catherine versteckt ihre boshafte Ader in keinster Weise, ihr ist völlig egal das sie mit ihrem Verhalten die Aufmerksamkeit der Polizei nur so auf sich zieht.
Die Polizei wiederum denkt nicht eine Sekunde darüber nach sie in Untersuchungshaft zu nehmen, wozu auch - sie hat ja nur in ihrem Buch haargenau den Mord beschrieben...
Viel mehr turtelt der Detective noch mit ihr rum, ja lässt sich sogar von ihr ein ums andere Mal ans Bett fesseln - klar das würd ich auch mit mir machen lassen von dieser offensichtlich verrückten Mordverdächtigen.
Dabei bleibt es aber nicht, die Story wird immer wirrer: Nur weil Nick mit Catherine gef**** hat ist deren Freundin Roxy eifersüchtig und will ihn umbringen...na alles klar doch.
Und seine Psychaterin Beth hat natürlich auch ein dunkles Geheimniss und kommt plötzlich als Mordkanidatin in Frage, auch nicht sehr überzeugend.
Das Ende ist dann der Höhepunkt der Pfuscherei, mehr wird aber natürlich nicht verraten an dieser Stelle.
So, nachdem ich die Story nun in der Luft zerissen hab wie sie es verdient zu den positiveren Seiten des Films:
Spannend ist er trotz einigem Leerlauf schon, kommt nun der Eispickel zum Einsatz oder nicht?
Nervenaufreibend ist der Film allerdings sicher nicht, eher unterhaltsam.
Von den Sexszenen kann man halten was man will, schlecht sind sie sicher nicht aber ich hab schon anregenderes gesehen, irgendwie gibt es wenig Abwechslung da Catherine dominant wie sie ist immer "oben sitzt".
Am schärfsten fand ich noch die zwischen Nick und Beth, Jeanne Tripplehorn war eine willkommene Abwechslung zu Sharon Stone da sie nur einmal zum Einsatz gekommen ist - und sie hatte die passive Rolle, hier konnte Nick mal das dominante Ekel spielen.
Zu den Schauspielern:
Michael Douglas hab ich schon stärker gesehen, irgendwie hat er in dem Film den dummen Gesichtsausdruck gepachtet...irgendwie guckt er nicht geil sondern einfach dämlich wenn er Catherine angiert z.B.
Bei den Streitereien im Revier, naja seine schauspielerisch beste Leistung liefert er auch da nicht ab - und bei den Sexszenen hat er ja meistens nicht viel zu tun ausser dumm zu gucken.
Insgesamt durchschnittlich.
Sharon Stone hat mir ganz gut gefallen, sie hat das provozieren und Wirken wie eine Luxus-Schlampe schon recht gut draufgehabt - ich muss allerdings sagen das sie mich z.B. in "Total Recall" mehr angemacht hat.
Das Beste an dem Film waren für mich nicht die beiden Hauptdarsteller sondern George Dzundza (Nicks Freund Gus) und Jeanne Tripplehorn:
Gus war mir sehr sympatisch, er hat irgendwie als Einziger normal und durchdacht gehandelt - ohne dabei spiessig zu wirken, ganz im Gegenteil.
Und Jeanne Tripplehorn fand ich irgendwie um einiges aufregender als Sharon Stone, an der war irgendwie mehr dran lol (inklusive Schmollmund) - die eine Sexszene mit ihr hat mir auch sehr gut gefallen.
Schauspielerisch war sie allerdings nur Durchschnitt.
Fazit
****
Ein Film der im Vorfeld gepuscht wurde, kein Wunder bei dem grossen Staraufgebot und der anrüchigen Story.
Mich hat er aber nicht sehr überzeugt, die Story kann man getrost in die Tonne kicken und übrig bleibt nur der Reiz des Vulgären, der schönen Frauen und Michael Douglas.
Sehr gut zu vergleichen mit "Enthüllung", selbes Prinzip und selbe lausige Story.
Mein Fazit fällt also durchwachsen aus, empfehlenswert ist er schon noch da er recht unterhaltsam und stellenweise auch spannend ist - aber mehr als 3 Sterne ist er nicht wert.
| weitere Erfahrungsberichte |
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sehr hilfreich
27.08.2002
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Bewertung für Basic Instinct von
cyberbudda
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Kontra: fällt mir spontan nichts ein
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Die Story:
=
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sehr hilfreich
04.10.2000
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Bewertung für Basic Instinct von
DrDatei
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sehr hilfreich
20.06.2000
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Erotikthriller der Spitzenklasse
Bewertung für Basic Instinct von
italoschlumpf
Pro: Spannend und prickelnd
Kontra: ----------------
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sehr hilfreich
20.07.2000
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Spannender gehts nicht
Bewertung für Basic Instinct von
DagobertD
Pro: Spannend bis zum Ende
Kontra: kein klärender Schluß (meiner Meinung nach)
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sehr hilfreich
22.05.2000
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