Basler Kantonalbank

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... Während die eine noch als SoBa (Solothurner Bank) aktiv ist und mittlerweile zur Basler Versicherung gehört, ist die Außerrhoder Kantonalbank komplett abgewickelt worden. In Solothurn hat deswegen die Berner Kantonalbank Geschäftsstellen eröffnet. Die Innerrhoder Kantonalbank hat die Versorgung ... Bericht lesen





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Fairtrauen? Fairspielt!
Erfahrungsbericht von AndreasBL über Basler Kantonalbank
15.09.2004


Produktbewertung des Autors:   

Service gut 
Filialnetz: ausgezeichnet 
Fachliche Beratung: sehr kompetent z.B. Beratung ist sehr hilfreich 

Pro: kompetente Leute, kostengünstige Kontoführung
Kontra: meine Erfahrungen vom Januar 2007 in puncto Fairness

Empfehlenswert? ja 

Kompletter Erfahrungsbericht

Die Kantonalbanken in der Schweiz kann man in etwa mit den Landesbanken bzw. den Sparkassen in Deutschland vergleichen. Jeder der 26 Kantone hatte eine eigene Kantonalbank.
In den 90er Jahren aber gerieten die Solothurner und die Außerrhoder Kantonalbank in finanzielle Schieflagen und wurden von der UBS übernommen. Während die eine noch als SoBa (Solothurner Bank) aktiv ist und mittlerweile zur Basler Versicherung gehört, ist die Außerrhoder Kantonalbank komplett abgewickelt worden. In Solothurn hat deswegen die Berner Kantonalbank Geschäftsstellen eröffnet. Die Innerrhoder Kantonalbank hat die Versorgung für Appenzell-Außerrhoden übernommen und firmiert seither als Appenzellische Kantonalbank.

Die Rechtsform der Kantonalbanken ist zumeist die der öffentlich-rechtlichen Körperschaft, in einigen Kantonen aber sind sie als Aktiengesellschaft aufgebaut. Der jeweilige Kanton muss mit mindestens einem Drittel des Stammkapitals und der Stimmen beteiligt sein. Der Kanton gibt dafür in den meisten Fällen Staatsgarantie - was auch als Grund für den Niedergang beider oben beschrieben Banken angesehen wird. In Deutschland hat es in der Hinsicht auch schon einschlägige Fälle gegeben.

Zwar sind die einzelnen Kantonalbanken in erster Linie im Wirtschaftsraum ihres Heimatkantons tätig, aber mitunter findet man auch Niederlassungen von ihnen an anderen Orten. Alle zusammen betreiben etwa 30% des Bankengeschäftes in der Schweiz, haben etwa 17.000 Angestellte und eine Bilanzsumme von über 300 Milliarden Franken.
Die älteste ist die Genfer Kantonalbank, gegründet im Jahre 1816, die jüngste ist die Kantonalbank Jura, die im Zuge der Gründung des Kantons Jura 1978 entstanden ist.
Von der Bilanzsumme her ist die Zürcher Kantonalbank führend mit 76 Mia Franken, gefolgt von der Waadtländer Kantonalbank mit 34 Mia Franken und der Berner mit etwa 20 Mia Franken Bilanzsumme.

Die Basler Kantonalbank (BKB) ist in erster Linie im Kanton Basel-Stadt tätig. Sie liegt im Vergleich mit den anderen KB im oberen Mittelfeld mit knapp 13,5 Mia Franken Bilanzsumme; sie beschäftigt 652 Mitarbeiter und unterhält 22 Geschäftsstellen, von denen 18 im Kanton Basel-Stadt liegen.

Im Jahre 2004 war sie vor allem durch gelbfarbige Plakate aufgefallen, auf denen zu lesen war: Unser Konto ist zwar nicht gelb aber dafür kostenlos. Zu verstehen war dies als Seitenhieb auf Post Finance (quasi die Postbank in der Schweiz), die in jenem Jahr die Kontoführungsentgelte kräftig nach oben "anpasste" und gewisse Mindesbestände an Vermögen auf einem Konto verlangt.

Seit Anfang 2007 wird eine neue Kampagne gefahren, in welcher das Wort Fair(ness) im Mittelpunkt steht: Fairtrauen, Fairerben, Fairmögen... lauter solche Wortspiele findet man mit entsprechendem Bildmotiv.
Dass sich aber auch Worte wie "fairalbern", "fairspielen" oder ganz krass "fairarschen" auf diese Weise bilden lassen, ist wohl der Pferdefuß an der Kampagne.

Und ich habe inzwischen von der BKB Abstand genommen und mein Konto Ende April 2007 aufgelöst.

Was war geschehen?


Anno 2004...
-----------------

...als die BKB noch PostFinance mit der Farbe gelb vorführte, stimmte die Werbung mit dem spesenfreien Konto schon nicht mehr.

Tatsache war: es wurde kein Kontoführungsentgelt pro Monat erhoben, auch keine Kosten pro einzelner Buchung oder erteiltem Dauerauftrag.

Ebenso war das Bezahlen per EC-Karte überall in der Schweiz kostenlos. Auch wurden keinerlei monatliche Mindestbeträge erwartet, die als Eingang verbucht werden mussten oder gar Mindestbestände an Guthaben.

Grundsätzlich jedoch kostete das Ausstellen einer MAESTRO/EC-Karte pro Jahr 20 Franken. Das ist aus deutscher Sicht ziemlich viel, in der Schweiz aber noch ein günstiger Betrag.
Hinzu kam, dass die Kontoauszüge per Post an den Kunden verschickt werden und dafür eben doch Spesen in Rechnung gestellt werden in Form des Portos für die Briefe. Macht einen Franken pro Monat.

Und die Auszüge selber abholen?
Fehlanzeige!
Am Bankschalter werden keine Auszüge rausgegeben.
Und was Auszugsdrucker angeht... nun, es gibt bei der BKB schlicht und einfach keine!
Und die Variante, die Auszüge per PDF im Onlinebanking entgegegen zu nehmen und auszudrucken, so wie es bei der Postbank aber auch schon bei der Aargauischen Kantonalbank möglich ist, ist bei der BKB ebenfalls unbekannt.

Umgehen konnte man diese Spesen also gar nicht, höchstens reduzieren, indem man sich seine Auszüge nur einmal pro Jahr zuschicken ließ und statt einer MAESTRO- nur die einfache Kundenkarte nahm.

Aber wer will das schon?
Per Online-Banking kann man den Kontostand "nur" 200 Tage zurück verfolgen, das Jahr hat aber 365 Tage. Und mit den Kundenkarten ist kein elektronisches Bezahlen möglich, Geldabheben auch nur an den Automaten der BKB - und die sind nur auf den Kanton Basel-Stadt begrenzt, der mit 38 Quadratkilometern der kleinste Kanton der Schweiz ist.

Wenn man also bei der MAESTRO-Karte und dem monatlichen Auszug bleibt, entstehen jährliche Kosten von wenigstens 32 Franken.
Sicher, das ist nicht viel, aber spesenfrei, so wie es die Werbung seinerzeit versprach, heißt eigentlich "NULL Franken"!

Ein großer Vorteil der BKB war bis Ende 2003, dass man an jedem Geldautomaten in der Schweiz spesenfrei Geld abheben konnte, egal zu welcher Bank der Automat gehörte. Damit ist seit Januar 2004 Schluss, jedoch ist die BKB eine der letzten Banken gewesen, die diesen Service noch bot. Nun kostet das "Fremdgehen" jedesmal 3 Franken. Für mich als Deutschen war da keine Umgewöhnung nötig, für viele Basler aber wirds schwer gewesen sein.
Immerhin ist der Bezug von Bargeld an allen Automaten der anderen Kantonalbanken weiterhin gratis.
Wohlgemerkt: an den Automaten. Bei Niederlassungen, die keinen Automaten haben - bei manchen kleinen Filialen ist das noch der Fall - kostet der Bezug am Schalter 10 Franken. Da lohnt sich dann doch wieder das Fremdgehen.


Anno 2007
---------------

Nach wie vor ist das Privatkonto der BKB "kostenlos" wie im Jahre 2004. Allerdings muss nun eine der folgenden Bedingungen erfüllt sein:

- man ist jünger als 30 Jahre
- man hat eine Hypothek bei der BKB (viele Schweizer Hauseigentümer lassen aus steuerlichen Gründen ihre Hypotheken "stehen")
- man hat Wertschriften in Höhe von mindestens 10000 Franken bei der BKB
- man hat auf seinem Privatkonto ein Mindestguthaben von 1000 Franken

Wenn dies nicht zutrifft, zahlt man monatlich 5 Franken.

Ich gebe zu, das ist nicht viel verglichen mit 5,90 Euro bei der Postbank in Deutschland.

Mich hat allerdings die Art, wie die Änderung der Tarife vonstatten ging, sehr verärgert und auch noch einige andere Fakten.

Anfang Januar 2007 erhielt ich gleich zwei Briefe: einen dicken mit den Kontoauszügen des Jahres 2006 und einen dünnen, in dem sich zwei Schreiben befanden.

Im einen dieser Schreiben- datiert mit Januar 2007 - hieß es, man bedanke sich bei mir für das nun seit mehreren Jahren entgegengebrachte Vertrauen. Vertrauen und Fairness seien die Basis für die Geschäftsbeziehung der BKB mit ihren Kunden. Daher wünsche man sich auch für 2007 ein gutes Miteinander.

Das zweite Schreiben - datiert mit Dezember 2006 - beinhaltete sinngemäß jene Änderungen, die per 1.Januar 2007 galten, damit das Privatkonto auch weiterhin spesenfrei bleiben solle.

Dummerweise hatte ich zu Beginn des Jahres eben keine 1000 Franken auf dem Konto. Ich habe auch keine Hypothek, keine 10000-Franken-Wertschriften und bin schon über 30. Die Änderung der Bedingungen wurde mir erst am 5. Januar 2007 zugestellt.

Muss man sich da noch wundern, dass ich mir regelrecht veralbert vorkam, nachdem ich diese beiden Briefe gelesen hatte?

Noch viel mehr ärgerte mich die Tatsache, dass bei der BKB keiner auf die Idee kam, derartige Änderungen per Rundmail im Onlinebanking publik zu machen.

Nun ja, wegen der 5 Franken hätten sich andere vielleicht aufgeregt; ich habe halt - wie die Schweizer so schön sagen - "die Faust im Sack gemacht" und mich umgeschaut.
Noch am 5.Januar 2007 bin ich ins 15 Kilometer von Basel entfernte Rheinfelden gefahren und habe bei der dortigen Aargauischen Kantonalbank ein Girokonto eröffnet.
Dieses ist gratis, ohne Wenn und Aber. Die Zustellung der Kontoauszüge erfolgt per PDF-Datei online und nur ausnahmsweise per Post, wenn die Nachricht online nicht gelesen wurde.
Geldabheben ist an alles Automaten in der Schweiz gratis.

Einziger Wermutstropfen: die MAESTRO-Karte gibts erst nach drei erfolgten Gehaltseinängen, was aber in der Zwischenzeit der Fall war.

Ich werde bei Gelegenheit über meine Erfahrungen mit der Aargauischen Kantonalbank berichten.


Informationsfindung
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Wie sieht es nun mit der Information für potenzielle Neukunden der BKB aus?
Faltblätter liegen in den Filialen auf, in denen über die Konditionen informiert wird. Die Bankangestellten geben auch gern Auskunft zu dem Thema. Unkompetente oder unfreundliche Mitarbeiter habe ich bislang nicht erlebt.

Die Internetseiten der BKB dagegen waren lange Zeit nicht sehr wohldurchdacht gestaltet. Es waren gewissermaßen zwei Menüs, ein vertikales und ein horizontales, vorhanden, deren Logik man erstmal durchschauen musste.
Wer es falsch anging und nur die horizontale Menüleiste wahrnahm, hatte den Eindruck, man wolle den potenziellen Neuekunden keine konkreten Informationen in die Hand geben sondern ihn unbedingt zu einem Beratungsgespräch vor Ort lotsen.

Seit Anfang 2007 sind die Seiten wesentlich übersichtlicher und logischer gestaltet.


Allgemeines zu Bankgeschäften in der Schweiz
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Wer als Deutscher mit Schweizer Online-Banking in Berührung kommt, muss sich umstellen.
Im Falle der BKB ist nicht die Kontonummer der Schlüssel sondern eine bestimmte siebenstellige Benutzeridentifikationsnummer, die man von der Bank zugeteilt bekommt. Eine PIN in dem Sinne gibt es nicht, stattdessen gibt man ein Passwort ein. Dieses wird zunächst von der Bank vorgegeben und muss bei der ersten Nutzung geändert werden. Hinzu kommt dann noch der sogenannte Passwortzusatz, den man einer Liste entnimmt, die man ebenfalls von der Bank erhält.

Dabei handelte es sich früher um eine Streichliste, die man stets in vorgegebener Reihenfolge abarbeiten musste. Hat man hier etwas Falsches eingegeben, heißt es, man möge bitte den Zusatz Nummer xy auf der Liste verwenden. Jeder Zusatz konnte nur einmal verwendet werden.

Seit 2005 wird nun mit neuen Listen gearbeitet, deren Zahlen nicht gestrichen werden dürfen. Jedoch wird aus Sicherheitsgründen nach einer bestimmten Zeit eine neue Liste verschickt. Nach welchem Kriterium die BKB dabei vorging, ist mir nicht bekannt. Bei der Aargauischen Kantonalbank heißt es dazu klipp und klar, dass nach 80 Onlineanmeldungen eine neue Liste generiert und zugeschickt wird.

Hat das Sicherheitssystem all die drei Eingaben (Benutzernummer, Passwort, Passwortzusatz) als korrekt anerkannt, ist man drin und kann ohne Barrieren loslegen. Die Zusatzliste braucht man nicht mehr. Denn im Gegensatz zu Deutschland gibt es beim Schweizer Online-Banking keine Transaktionsnummern pro Überweisung etc.

Ob das schweizer System nun besser so ist, sei mal dahin gestellt. Die Tatsache, dass man keinen beliebigen Passwortzusatz aus der Liste nehmen kann, sorgt aber bereits für deutlich mehr Sicherheit. Aber wehe, wenn es einer schafft, sich eines Passwortzusatzes zu bemächtigen... Aus diesem Grunde hatte die BKB zu Beginn des Jahres 2005 bei allen Kunden die jeweils drei aktuellsten Passwortzusätze auf den Listen für ungültig erklärt.

Eine weitere Eigenart der Schweizer ist, dass ein Großteil des Zahlungsverkehrs nach wie vor über die Post abgewickelt wird.

Wer eine Rechnung erhält, hat dann in der Regel ein oranges Formular mit einer Kontonummer, der Adresse des Empfängers und der Geldsumme drauf. Außerdem gibts dann noch eine ellenlange Referenznummer, die aus bis zu 30 Ziffern bestehen kann. (Viel Spaß beim korrekten Eingeben. Da aber mit Prüfsummen gearbeitet wird, kriegt man in der Regel eine Falschmeldung, wenn eine Ziffer nicht stimmte.)

Bankleitzahlen sucht man auf solchen Rechnungen dann vergebens, weil ja eben alles über Post Finance läuft.
Man kann also mit so einer Rechnung einfach auf die Post gehen und diese bar bezahlen. Das kostet den Einzahler nichts, dafür aber den Empfänger! Allerdings ist es auch in der Schweiz nicht mehr so einfach, überall eine Post zu finden. Der Kahlschlag beim Poststellennetz, der in Deutschland in den 90ern stattfand, hat hier erst eingesetzt.

Reine Überweisungen zwischen zwei Bankkonten ohne Post Finance (dazwischen) funktionieren natürlich auch - und vor allem schneller!

Dazu benötigt man dann die Clearing-Nummer, was in Deutschland der Bankleitzahl entspricht. Allerdings haben diese keine festgelegte Länge. So hat die BKB die 770, die SoBa 8334, die Basellandschaftliche Kantonalbank arbeitet mit fünfstelligen usw.
Um eine Vereinheitlichung hat man sich hier bislang nicht gekümmert, weil es eben nicht nötig war. Schließlich läuft das meiste über Post Finance ohne Clearing-Nummer. Man frage einen Schweizer nach der Clearing-Nummer seiner Hausbank und nach dem vollständigen Text (wenigstens) der ersten Strophe der Nationalhymne. 95 von 100 werden beides nicht kennen :-)

Unterm Strich ist das Online-Banking der BKB sehr logisch aufgebaut. 200 Tage zurück kann man die Kontobuchungen verfolgen.
Man kann sich auch den Saldoverlauf von bis zu 28 Tagen im Voraus und Zurück anzeigen lassen. Natürlich sind auch Auslandsüberweisungen möglich, wenn man die IBAN und den SWIFT-Code kennt.
Man kann sich für immer wiederkehrende Zahlungen sogenannte Zahlungsvorlagen anlegen. Viel Sinn macht das allerdings nicht, da die meisten Überweisungen - wie schon gesagt - über Post Finance laufen und daher stets mit einer spezifischen Referenznummer gekennzeichnet sind - die es sowieso jedesmal dann neu einzugeben gilt.

Die Menüführung ist übrigens auf Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch möglich.

Letzten Endes:
Die Kontoeröffnung war anno 2003 ohne große Probleme durchführbar. Seinen Ausweis muss man natürlich schon vorzeigen, so anonym ist das dann wieder nicht, wie es sich manche vorstellen ;-) Und irgendwohin müssen ja die Auszüge geschickt werden - netter Schachzug, um die Nachrichtenlosigkeit eines Kontos zu verhindern.
Es gibt übrigens keine SCHUFA in der Schweiz.
Allerdings ist es bei der BKB - und wie es scheint auch bei einigen anderen schweizer Banken - nicht üblich, Überziehungskredite zu gewähren, jedenfalls nicht Otto Normalbürger. Wer nicht genug Geld auf dem Konto hat, hat eben Pech gehabt und muss direkt bei der Bank vorbeischauen und sein Verhandlungsgeschick einsetzen, ob man ihm nicht was vorschießen könne. Dies sei zum Schutz des Kunden besser so, hieß es von Seiten der BKB. Zudem sei Kreditvergabe auch verboten, wenn sie zu Überschuldung führt; ein obligatorischer Hinweis seit 2004, gesetzlich vorgeschrieben.

Problematisch war für mich, dass ich eine Zeitlang durch meine Arbeit gar nicht dazu kam, die Bank zu den Öffnungszeiten aufzusuchen, weil ich ein Problem mit dem Online-Banking hatte. Zwar hat eine Filiale am Bahnhof in Basel auch am Samstag geöffnet, doch konnte man leider samstags nichts für mich tun. Ich sollte mich doch per Brief an die Bank wenden. Telefonisch war um diese Zeit auch niemand erreichbar.


Kontoauflösung
----------------------

Wie schon erwähnt, habe ich mein Konto dann Ende April 2007 aufgelöst. Das wäre im Prinzip auch kein großer Umstand gewesen. Aber ich wollte nicht unbedingt mit mehreren hundert Franken in der Tasche herumlaufen sondern den Restbetrag auf mein neues Konto bei der Aargauischen Kantonalbank überwiesen haben.

Nein, das gehe so leider nicht bei der BKB, wurde mir freundlich gesagt. Wenn ich die Auflösung auf diese Weise wolle, solle ich doch bitte zu meiner neuen Bank gehen und diese mit der Auflösung des BKB-Kontos beauftragen.

Na, da war ich ja überrascht. Nicht, dass es mir was ausmachte, mal wieder nach Rheinfelden zu fahren. Aber ich musste nur dran denken, dass ich mein Konto bei der Norisbank in Leipzig seinerzeit nach nur 2 Monaten durch die Postbank habe auflösen lassen. Wenn das in der Schweiz der üblichere Weg ist, sich von einem Kunden zu trennen, dann soll mir das recht sein :-)

Und bei der Aargauischen Kantonalbank nahm man dann meine Bitte auch an und die BKB-Maestro-Karte entgegen.
Bis dann aber das Konto endgültig aufgelöst war, vergingen noch etwa sieben Tage! Jedenfalls konnte ich so lange immer noch den Onlinezugang zum BKB-Konto einsehen - und so auch die Schritte der Auflösung teilweise nachverfolgen.
Drei Tage nach meinem Besuch in Rheinfelden wurden die (bescheidenen) Guthabenzinsen für 2007 gebucht, die in der Schweiz obligatorische Verrechnungssteuer abgezogen.
Nochmals drei Tage später dann war der gesamte Kontostand aufs AKB-Konto überwiesen worden. Einen Tag später dann muss die definitive Kontoschließung erfolgt sein, mein Onlinezugang funktioniert nun nämlich nicht mehr


Fazit:
Mein Bild von der Basler Kantonalbank war zunächst soweit OK, bis zum Januar 2007.
Es geht mir vor allem ums Prinzip: man kann den Kunden, die jährlich nur einmal die Post zugestellt bekommen, nicht einfach verspätet eine Änderung der Tarife durchgeben. Dies ist unseriöses Geschäftemachen und hat mit der groß beworbenen Fairness absolut nichts zu tun.
   
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