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Tipps zum Basteln mit Gips

4  01.11.2002

Pro:
macht spass, es kommen schöne dingen raus

Kontra:
man braucht phantasie, ist aufwendig

Empfehlenswert: Ja 

Leonie22

Über sich:

Mitglied seit:07.11.2001

Erfahrungsberichte:33

Vertrauende:12

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 24 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Manchmel habe ich eine kreative Phase und dann lauf ich los zur nächsten Apotheke und kaufe mir Gipsbinden. Was ich damit mache und wie ich dazu gekommen bin?

In der 7. Klasse:

Da mussten wir im Kunstunterricht was mit Gipsbinden machen. Ich fand Kunst immer schrecklich und dann sollten wir auch noch so was machen... Wir sollten von unseren Gesichtern mit den Gipsbinden abdrücke machen. Ich hab einige Zeit davor in einem Bericht im TV gesehen, das da mal jemand seine Maske nicht wieder abnehmen konnte und dann in die Notaufnahme musste. Und diese Gedanken schreckten mich total ab. Aber das hielt mich ja nicht davon ab meiner Freundin so eine Maske zu verpassen. Wir sollten die Masken dann bemalen und mit irgendwelchen Materialien bekleben. Die schönsten Masken wurden dann in der Schule ausgestellt.

5 Jahre später:

Ich habe die Gipsbinden wiederentdeckt!

Was kann man alles damit machen?

Ich habe bisher sehr viele Gesichter eingegipst. Am liebsten mache ich die Gesicher von Freunden die eine schönes belebtes Gesicht haben, mit vielen Falten, Ecken und Kanten. Zum Beispiel habe ich einen Freund, der hat eine lange Nase und das sieht natürlich gleich nach was aus. Man kann die Gesichter dann auch bemalen aber das mache ich nicht. Ich lasse die ganz in weiß.
Dann gipse ich auch gerne Hände ein. Zum Beispiel habe ich mal eine Hand an einer Bielflasche gemacht. Das ist auch mein Lieblingswerk. Das war auch gar nicht so einfach.
Denn alles was man eingipst, muß man ja auch wieder rausbekommen, aber dazu gleich mehr. Im Grunde kann man alles eingipsen und von allem abdrücke machen.

Was braucht man/ Vorbereitungen!?

Gipsbinden, die kann man in jeder Apotheke kaufen, die sind aber nicht billig. Die werden immer im 2 er Pack für ca 3-5 Euro verkauft. Man kauft die weißen Gipsbinden. Diese wurden früher auch für die richtigen Gipsverbände genutzt. Die Menge der Binden richtet sich nach der Größe des Gegenstandes oder der Fläche die eingegipst werden soll. Ich nehme für ein Gesicht z.B. immer 1 Binde.
Man braucht eine Schere. Mit dieser werden die Binden in Streifen geschnitten. Es ist so ziehmlich egal wie breit die sind. Ich mache immer dicke und dünne.
Dann ist eine Unterlage ganz wichtig. Das arbeiten mit Gipsbinden ist immer eine schmutzige Sache. Ich nehme immer eine altes Handtuch und Zeitungen. Auf den Zeitungen kommt das ganze Material und die Wasserschale, das Handtuch kommt unter die Person oder den Gegenstand.
Die Schale mit Wasser braucht man zum einweichen der Gipsbinden. Denn im normalen Zustand sind die fest und lassen sich nicht formen. Ich leg die nur kurz rein, es reicht das die nass werden. Und dann kann es schon fast losgehen.
Es fehlt noch die Creme, was zum abdecken der Augen, und evtl. ein Rasierer.
Den Rasierer braucht man, um evtl. stark behaarte Körperteile zu rasieren, denn die Haare würde man sonst mit eingipsen. Und das ist nicht so toll!
Mit der Creme werden die Körperteile schön dick eingecremt damit die Haut nicht so geschädigt wird und der Abdruck nachher gut abgeht. Und wenn man einen Gesichtsabdruck macht braucht man unbedingt etwas um die Augen abzudecken. Ich nehme immer etwas Zellstoff, teile es in die richtige Grösse und leg es auf die Augen und Brauen. Wichtig ist das die Brauen bedeckt sind.

Wie gehe ich vor?

Wenn die Vorbereitungen gemacht wurden, kann man loslegen. Einfach die nassen Binden auf das Objekt legen und immer gut anstreichen. Mann muss mehrere Schichte machen, damit es auch schön fest wird. Ich mache meistens 4 Schichten. Ich gips erst alles ein und dann kommen die nächsten Schichten. Bei der Obersten Schicht sollt man darauf achten, das man das Gips schon glatt streicht, damit es eine schöne und glatte Oberfläche ergibt. Wenn man fertig ist, lässt man das ganze ca 5 min trocknen und kann es dann abziehen. Durch das darauf klopfen merkt man, ob sie schon fest genug ist. Hat man zum Beispiel Stellen ganz eingegipst, wie Hände, lässt man eine Stelle dünn und schneidet diese dann mit einer Schere ein um so dann das ganze abzuziehen. Ist etwas mal zu dünn geraten, kann man auch nachgipsen, auch wenn es schon ab ist.

Wichtig:

Man muß darauf achten, das keine Haare eingegipst werden, da die sonst im Gips drinnen sind und man den Abdruck nicht mehr ohne Schmerzen abkriegt.
Und wenn man ein Gesicht eingipst, bitte was zum Atmen offen lassen. Ich lasse immer die Nase offen und mach die später zu.

Verwendung:

Man kann das verschenken, sich an die Wand hängen, ins Regal stellen....vielleicht auch verkaufen. Ich hab alles in meiner Wohnung verteilt, an den Wänden, in Regalen. Wenn ich etwas besonders schönes gemacht habe, verschenke ich es auch. Die meisten freuen sich über so etwas.

So, das wars schon mit dem Gipsen mit Binden. Ich hoffe, ich habe nichts vergessen.

Also, lasst Eurer Phantasie freien lauf......viel Spass dabei!


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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
ausforming

ausforming

03.11.2002 21:10

Basteln ist eine kleine Leidenschaft von mir, wenn auch nicht unbedingt mit Gips. Viele Grüße og ha det bra!

schuchi2

schuchi2

01.11.2002 23:04

Das ist ja mal eine Super Idee.Das wär was für meine beiden Rabauken.Tschüß,schuchi2

KleinerFrosch

KleinerFrosch

01.11.2002 21:02

Den Bericht finde ich klasse, ich bastel auch gerne mit Gipsbinden. Vielleicht kann man ja mal ein paar Ideen tauschen.

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