... Dazu noch noch eine Figur wie Batman, welche ja in sich selbst zerissen ist, vernünftig darzustellen ist noch ungleich schwieriger. Trotzdem wagte der Regisseur Tim Burton im Jahre 1989 genau diesen Versuch. Bekannt für seine Fähigkeit auch Düsterniss darzustellen gelang ihm ein wirklich ansehnlicher ... Bericht lesen
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Erfahrungsbericht von bboeck über Batman (Film) 22.08.2002
Produktbewertung des Autors:
Pro:
Regie, Darsteller (mit Ausnahmen) und der Mut endlich mal ne vernünftige Verfilmung über Batman zu machen
Kontra:
Einige Kleinigkeiten, welche den wahren Fan stören
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Liebe Leserinnen, lieber Leser,
einen Comic zu verfilmen war schon immer ein schwieriges Unterfangen. Dazu noch noch eine Figur wie Batman, welche ja in sich selbst zerissen ist, vernünftig darzustellen ist noch ungleich schwieriger. Trotzdem wagte der Regisseur Tim Burton im Jahre 1989 genau diesen Versuch. Bekannt für seine Fähigkeit auch Düsterniss darzustellen gelang ihm ein wirklich ansehnlicher Film, eigentlich der bisher einzig wahre. Die Nachfolger waren um längen schlechter und enstprechende Vorgänger sowieso. Doch dazu später in meiner Meinung mehr.
Kommen wir zum Inhalt.
Jack Napier (gespielt von Jack Nicholson) ist einer der Gangster der mittleren Hierachie in Gotham City. Er führt im Endeffekt auch nur die Pläne seines Bosses Grissom (gespielt von Jack Palance) aus. Doch seine eigentlichen Pläne sind schon etwas höher angesiedelt. Dieser Umstand ist aber auch seinem Boss nicht verborgen geblieben und so stellt er Jack eine Falle. In einer alten Fabrikhalle, in welcher es auch gefährliche Chemikalien gibt kommt es zum ersten Showdown. Dort hat auch Batman (gespielt von Michael Keaton) seinen ersten Auftritt. Er führt letztendlich den Kampf mit Jack. Dieser stürzt allerdings in einen riesigen Bottich mit den bereits erwähnten Chemikalien. Und so wird er für tot gehalten. Auch vom Chief der Polizei, Commissoner Gordon (gespielt von Pat Hingle). Dem ist aber nicht so, denn kurze Zeit später erscheint der Joker (ebenfalls Jack Nicholson) auf der Bildfläche. Irgendwo in ihm steckt zwar noch der Jack von früher doch die Chemikalien haben ihn zu einem Monster in Menschengestalt mutieren lassen.
All dieses realisiert auch der Millionär Bruce Wayne (ebenfalls Michael Keaton, welch Wunder, er ist Batman). Zwischen seinen ganzen gesellschaftlichen Verpflichtungen versucht er immer wieder für die Gerechtigkeit einzustehen und begibt sich auf seine nächtlichen Touren. Der einzige der von seiner zweiten Identität weiss ist sein Butler Alfred (gespielt von Michael Gough). Er weiss von der unterirdischen Bat-Höhle mit den Kostümen, den Spezialwaffen und auch dem Bat-Mobil. Und er unterstützt Bruce Wayne bei seiner Mission. In diese Konstellation mischt sich nun allerdings auch eine Reporterin ein. Ihr Name ist Vicky Vale (gespielt von Kim Basinger). Sie weiss noch nichts von der geheimen Identität, aber sie hat ein gewisses Faible für Bruce Wayne. Doch dieser hat inzwischen ganz andere Probleme. Der Joker hat inzwischen auf sich mehr als aufmerksam gemacht. Zahlreiche tote gehen auf sein Konto. Auch seinen früheren Boss hat er inzwischen beseitigt. Und auch seine bisherige Freundin Alicia (gespielt von Jerry Hall) ziert nun ein völlig neues Lächeln.
So bleibt es natürlich nicht aus, das sich sowohl der Joker als auch Batman gegenüberstehen. Insbesondere als der Joker es auch noch auf Vicky abgesehen hat. Doch hierbei handelt es sich noch um ein erstes Vorgeplänkel, denn der Joker hat viel mehr vor. Mit seinem tödlichen Gas, welches eben dieses Lächeln auf die Gesichter zaubert, möchte er bei einer Parade in Gotham die ganze Stadt vernichten. Und nur Batman scheint derjenige zu sein, welcher ihn aufhalten kann.
Mehr gibt es mal wieder nicht, hier endet die Inhaltsangabe.
Meine Meinung:
Hut ab vor Tim Burton, eine schwierigere Comicverfilmung kann man wohl kaum in Angriff nehmen. Denn Batman ist niemand mit übernatürlichen Kräften, er ist ein Mensch, und genau das bringt Burton sehr gut herüber. Trotzdem bin ich nicht vollständig zufrieden. Sicherlich ist dieser Film die bisher beste Verfilmung, aber dadurch wird sie ja nicht automatisch auch wirklich sehr gut. Positiv ist die insgesamt dunkle Atmosphäre zu bewerten, welche nur durch die Pop-Bunten Auftritte des Jokers gestört wird (welcher mir hier auch etwas zu lächerlich erscheint). Und Burton macht leider einen weiteren Fehler. Er vermischt zu viele Geschichten, die wohl alle Batman-Freunde kennen, und versucht einen eigentständigen Film daraus zu machen. Nur leider funktioniert das nicht so ganz. Der Kampf zwischen dem Joker und Batman zieht sich eigentlich über Ewigkeiten hinweg und erst Frank Miller hat dem ganzen ein würdiges Ende gesetzt. Doch darauf geht Burton in keinster Art und Weise ein. Für Nichtkenner der Batman-Story ist das sicherlich ein verschmerzbares Manko, weshalb ich es auch bei meiner Bewertung nicht so hoch Gewichte, aber es kostet schon einmal nen halben Stern.
Desweiteren ist die Figur des Batman ein durchtrainierter Mann, dessen eigentlicher Lebenszweck in der Verdrängung seines Traumas (Ermordung der Eltern) liegt. Zwar wird dieser Aspekt recht gut getroffen in dem Film, doch die Auflösung ist dann doch etwas zu plump. Ebenso wie die Besetzung der Batman Rolle mit Michael Keaton, er gibt zwar immer noch einen der besten Batman, aber trotzdem wirkt er für mich absolut unglaubwürdig, er hat weder die Statur noch hat er das Charisma welches ich von einer solchen Rolle und ihrer Darstellung erwarte. Somit verstößt Burton ganz klar gegen die Intention des Batman-Schöpfers Bob Kane, zwar noch in vertretbarem Maße aber leider ungenügend. Und dieser Punkt bringt den zweiten halben Stern abzug.
Jack Nicholson hingegen ist definitiv in seinem Element, auch wenn er auf Regieanweisung wirklich etwas Overacting betreiben muss. Er ist der perfekte Joker. Für Drehbuchschwächen kann er nun absolut nichts. Brilliante Darstellung die einfach Spaß macht. Dann hätten wir noch Kim Basinger, nun ja, nett anzusehen aber von der Rolle her auch durch jede andere ersetzbar. Nicht ihre Schuld, nur gibt die Rolle der Vicky Vale halt kaum etwas her. Hervorzuheben wäre noch Michael Gough, dieser mimt den Afred so wie ich ihn mir vorstelle. Der Butler der für seinen Boss da ist und der auch sein Geheimniss teilt, eine wirklich gute Vorstellung.
Letztendlich bleibt nur anzumerken das dieser Film die bisher beste Batman-Verfilmung darstellt. Wobei ich immer noch nicht verstehe warum sich Tim Burton auf ein solches Schusterwerk an Drehbuch gewagt hat. Es gäbe genug eigenständige Comic-Vorlagen aus denen man einen wirklichen Batman-Film machen könnte. Die Altersfreigabe ab 12 halte ich mal wieder für etwas fragwürdig, aber nun gut, ist halt Sache der FSK und verstehen kann es eh keiner.
Mein Fazit:
Wer Batman mag ist bei diesem Film richtig. Er hat zwar einige Mängel, zumindest für Kenner der Batman-Story aber er ist sehr gut anzuschauen und bietet auch genug Spannung. Aber auch hier ist es natürlich Geschmacksache, wer mit dem Fledermaus-Man nichts anfangen kann, den wird auch dieser Film nicht erfreuen.
Ich spreche jedenfalls eine Empfehlung aus und vergebe 4 Sterne.
Es gibt den Film auf Video und auch auf DVD.
Vielen Dank fürs Lesen.
Wer Tippfehler findet darf sich damit Fledermausohren basteln.
Comics, Bücher, CDs, Fanartikel, Kostüme, Filme,.. mittlerweile gibt es alles von und über Batman. Warum das ganze? Der Film Batman, war der Hit! Und nicht die schlechte Serie mit dem "Pow" und "Bang".. erinnert ihr euch noch daran? ;)
Hauptdarstelle ...
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Pro: Ausstattung, Jack Nichelson und Michael Keaton Kontra: Kim Basinger
Eine Familie hetzt durch die Großstadt Gotham City, versucht ein Taxi zu finden, verirrt sich in irgendeine dunkle Seitengasse, als plötzlich zwei Gangster mit Pistolen herumfuchteln und die Familie ausnehmen. Doch ihr Triumph währt nicht lange, weil ...
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sehr hilfreich
27.08.2001
BURTONS Batman Bewertung für Batman (Film)von
Terrorernie
Pro: Düster, Nicht vergleichbar mit dem neueren mist Kontra: .......?
Mit viel Vorfreude (und Hoffnung darauf, dass der erste teil nicht so mies ist wie die letzten beiden), hab ich mir gestern zum ersten mal Batman(den von 1989) angesehen. Ich muss sagen, er hat mir echt gefallen, richtig schön düster und mit ner ordentlic ...
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Pro: siehe oben Kontra: konnte seine Pluspunkte nicht in Teil 2, 3 und 4 mitnehemn.
Dieser Film von Tim Burton ist bei weitem der beste der Batmanserie. Nähert sich unser Held im Fledermauskostüm in den letzten Teilen schon eher seinem Serienimage an, kann er im ersten Teil noch den harten, kalten Rächer der Armen und weniger Armen spiel ...
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sehr hilfreich
05.10.2000
Bettmann Bewertung für Batman (Film)von
Daverigger
Pro: siehe oben Kontra: siehe oben
In der futuristisch-düsteren Stadt Gotham City, die schwer an ein Cyberpunk-Welt Szenario erinnert, sind schon seit längerer Zeit Gerüchte in umlauf, daß ein geheimnisvoller "Batman" (Deutsch-Fledermausmann) umhergeistert.
Nachdem die rechte Hand eines b ...
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Pro: Schauspieler, Nolan schafft Spagat zwischen Fantasy und interessanter Handlung, atmosphärisch sehr gelungen, Spezialeffekte Kontra: ---
...von Korruption zerfressen ist und darum ausgelöscht werden muss. Das kann Bruce nicht hinnehmen und begibt sich allein nach Gotham zurück, wo er nun auf eigene Faust das Verbrechen bekämpfen möchte.
Zurück in Gotham bekommt Bruce Hilfe seines dortigen Butlers Alfred (Micheal Caine) und des Waffen-Experten Lucius Fox (Morgan Freeman) aus dem Wayne-Firmenimperium. Mit den Männern an seiner Seite entwickelt Bruce den Helden Batman, der, mit Fledermauskostüm, gepanzertem Fahrzeug und jeder Menge Kampfsport das Verbrechen in Gotham besiegen will...
-----KOMMENTAR:-----
Im Vorfeld wurde der Film über den grünen Klee gelobt, besonders, weil er angeblich so realistisch wäre. Hier muss man natürlich gleich einhaken und sagen, dass ein Mann, der im Fledermauskostüm das Verbrechen bekämpft und dabei ein Wunderauto an seiner Seite hat kaum realistisch...
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Pro: Spannend, mitreißend, nachdenklich stimmend, der Joker Kontra: Nicht für jeden geeignet
...Da ich jetzt die Veranstaltung Unifilm an der Saarbrücker Universität wieder entdeckt habe, gibt es jetzt mehr Berichte zu einigermaßen neuen Kinofilmen. Diese Woche lief "The Dark Knight" bei Unifilm, der neue Batman-Film. Ich bin ja eigentlich kein Freund von Superhelden-Filmen, aber von diesem habe ich schon so viel positives gehört, dass ich die Chance einfach nutzen wollte, wenn er denn schon bei Unifilm gezeigt wird.
Also jetzt frisch aus Christophers Testlabor: "The Dark Knight".
Handlung:
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Der schwerreiche Bruce Wayne ist Batman, der Held im schwarzen Fledermauskostüm, der dem organisierten Verbrechen den Krieg angesagt hat. Und dabei mit jeder Menge technischer Tricks auffährt. Zusammen mit dem Polizisten James Gordon hat er das Verbrechen in Gotham City erfolgreich bekämpft, bis eines Tages ein neuer...
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...Ich war seit dem ersten Film ein Batman - Fan, und konnte die Fortsetzung nicht erwarten, zumal in diesem Film endlich Catwoman (Die Katzenlady, yeah baby, beiß mich, chrrrr) auftaucht, und der Pinguin.
Celina Kyle, eine Privatsekretärin, ist in Ihrer zweiten Idemtität besagte Catwomen, und wie im ersten Teil, sind die zwei Identitäten Batman und catwoman, und Bruce und Celina, ineinander verliebt.
Der Film bietet eine Menge Action, Erotik und wie gesagt, Batman ist so oder so cooler als Superman, diese ewig nette Süßschwuchtel mit der unzerstörbaren Frisur und der Tarnungsbrille (Als ob man sowas nicht bemerken würde, also bitte)....
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