Über sich:Ha! Ich wurde zum Volontär befördert. Jetzt bekomme ich meinen Kaffee von anderen gekocht. Darüber s...
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Joel Schumacher vollendet bei "Batman & Robin" seine Metamorphose der Charakter von düster zu kitschig leider viel zu gründlich, viel zu deftig, viel zu schlecht. Der Film hat nichts mehr von der Ausstrahlung der ersten drei Teile, alles, was einen fesseln konnte, verschwindet hier in grellbunten Zukunftsvisionen einer Großstadt, glitzernden Special Effects, die fast schon aus einem Barbie-Film stammen könnten und einem Surrealismus, der einfach nur noch überzogen erscheint. George Clooney, an für sich ein sehr guter Schauspieler, verhunzt Bruce Wayne gründlich, Muskelmann Arnie und Schönheit Uma Thurman können da leider auch nicht mehr abhelfen. Der ganze Film ist viel zu schrill, schon nach den ersten Minuten flimmern einem die Augen, das Drehbuch besteht anscheinend nur aus Actionszenen, die durch eine angedeutete Rahmenhandlung ein bischen gerechtfertigt werden sollen. Aber es reicht nicht etwa, dass sich die Akteure gegenseitig die Schädel einschlagen, nein, die Blumenfrau pustet Computeranimationen in die Weltgeschichte, der Schneemann flüchtet mit einer Mondrakete und die Hauptdarsteller surfen durch die Luft. Eine kleine Verschnaufpause kommt auf, als Alicia Silverstone auftaucht, die den Film aber auch nicht mehr retten kann. Sie wird zum Batgirl, endlich ist das Heldentrio vollständig und damit können wir nur hoffen, dass wir nicht noch einmal mit einem solchen Schrecken konfrontiert werden müssen und Batmans Odyssee durch den Kitsch damit endlich ein Ende nimmt! (Ich bete noch immer, dass sich Tim Burton der Gestalt noch einmal annimmt...)