Noch lebt er.... aber dann ging es doch so schnell zuende!!!
18.04.2012 (23.06.2012)
Pro:
das Leben solange genießen wie es geht
Kontra:
machtlos, die Zeit rennt weg,was bleibt sind die Erinnerungen !
Empfehlenswert:
Ja
 Stern1976
Über sich:
Mitglied seit:18.04.2012
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Mein Papa ist 73 Jahre alt, es fing im januar an, das er immer wieder ein Völlegefühl im Magen hatte und dann ganz schnell auch 7 Kilo abnahm. Sein Hausart war leider auch wegen eines Krebsleidens ausgefallen und der ersatz Arzt verschrieb ihn erstmal Magentropfen. Die natürlich nicht halfen, es kamen stechende Schmerzen dazu.Im Februar wurde eine Magenspiegelung gemacht, :Speiseröhrenentzündung und Magenentzündung " hieß es, "Antibiotika", dann wurde er am 18. März zum Mct geschickt ! Ein 4 cm großer tumorr hatte sich im Kopf der Bauchspeicheldrüse gebildet. An langes warten begann, erst 2 wochen später wurde eine Gewebeprobe entnommen die alles bestätigte, und nun nach einen Monat wurde gestern mit einer Chemo begonnen !!! der Oberarzt erzählte meinen Vater gestern das seine überlebungschancen sehr schlecht sind !!! Heute kam er wieder nach Hause und ist wieder total fertig und unendlich traurig. Es ist so schwer das alles zu aktzeptieren. man weiß das man stirbt, wann ??? wasfür Schmerzen werden noch kommen und wie kann man ihn nur helfen !!???? Es ist so schrecklich !!! Meine Schwester hat gerade ihr 2 tes Kind bekommen und auch die anderen 5 Enkelkinder sind noch so klein, wir haben noch so viel vor, Hochzeiten, taufen der Kinder , Einschulung im Sommer ,........ Das ist so ungerecht. Unsere Mutter hält das gestöhne von Papa kaum noch aus, ob wohl es erst der Anfang ist denke ich. In München gibt es eine Strahlen klinik kennt die jemand??? Wir haben solche Angst !!!27.April 2012 Die Krankheit schreitet so schnell fort,schon nach 2 Tagen mußten wir Papa wieder in die klinik bringen, ein Ultraschall wurde gemacht weil er ganz schreckliche Bauchschmerzen bekam und Blut spucken mußte : Die Gallengänge waren zu !! Es wurde am Freitag gleich ein Eisenständ gelegt. dann ging es weiter mit Schmerzmitteln,Übelkeit kam hinzu und etwas Durchfall vom Antibiotikum denken wir! Essen, nein danke !! selbst zum trinken mußte er sich zwingen, aber nachdem die Schmerzen durch die vielen Schmerzmittel nachließen ging auch das wieder. langsam geht es aufwärtz dachten wir, das sah jedenfalls in den letzten Tagen so aus, papa fing an früchte zu essen, Pfirsiche oder Nektarinchen,und auch mal etwas Jougurt, war wieder richtig ansprechbar und machte auch schon scherze! Doch jetzt eine Woche später staut sich das ganze angesammelte Wasser der vielen Tropfe ,etc. In den Beinen und im Bauch! Auch im urin befand sich gestern wieder Blut! Der Arzt nahm unsere Mutter zur Seite und sagte ihr, das die Nieren wohl nicht mehr richtig mitmachen und er wußte nicht wie lange noch, es sieht nicht gut aus. Ein Kateder wurde gelegt, schrecklich für Papa, aber dadurch fließt wenigstens jetzt etwas Wasser ab,! "Hast du noch einen Wunsch " fragte ich heute beim Abschied! Ja, bring mich nach Hause ! sagte er !! Wie gerne würde ich den Wunsch erfüllen, aber er braucht ja die Medikamente und den Tropf. Es ist so gemein ! Hoffendlcih können wir morgen mal ein wenig an die Luft gehen ,ihn im Rollstihl schieben, damit er noch einmal die Sonne sieht !! 11.5.2012 Dazu kam es aber leider nicht, mein Papa wollte nicht nach draußen,die beine wurden mittlerweile so dick, das man dachte sie platzen. erst vor 5 tagen gab es Wassertabletten und es wurde langsam besser. dazu kamen die hohen zuckerwerte, plötzlich üner 300 ! Insulin wurde gespritzt. Vor 3 tagen bekam er die letzte Flüssignahrung über Schläuche. Endlich verschwand der Pilz im Mund und Papa begann Suppe zu essen. Heute morgen wurde nach ein Port gesetzt. da die Venen schon so zerstochen sind. Nun darf er übers Wochenende endlich nach Hause. Doch die 16 Stufen hinauf ins Schlafzimmer sind schwer zu schaffen, da mußte ein Plegebett her. Am Mittwoch geht dann die nächste Chemo weiter. Hoffendlich sammelt er in den kommenden 3 tagen ganz viel Kraft dafür!! Nun haben wir mittlerweile Ende Juni und mein lieber Papa ist schon seit über einen Monat tod. Das Wochenende zu Hause war sein letzter Wunsch . ER saß Freitag nachmittag endlich auf seinen Sofa zuhause und konnte seine Lieblingsmusik noch einmal hören. Kaum hatte er den Weg ins Wohnzimmer geschaft, unterwegs sank er im Flur zusammen , die schweren Beine wollten nicht mehr ! Mein Papa mußte spüren das es bald zuende ging, er versuchte mit uns allen nochmal ins Reine zu kommen, entschuldigte sich für seine schlechte Laune im Krankenhaus und bedankte sich für all unsere Hilfe, seine versprechungen mir zum Beispiel noch einmal den Rückenzu kraulen so bald er zuhause ist löste er gleich ein ! Am Freitagabend aß er dann noch seinen Vanillepudding ,Samstag so gut wie gar nichts und Sonntag sogar etwas Lapskaus. Er war sehr schwach auf den Beinen und gegen abend fiel auf einmal er Blutdruck, 76 /42 Herzschlag 123 . + Herzstiche. Mama rief den Notarzt, der legte ihn an den Tropf. Und brachte ihn ins Krankenhaus zurück, dort wurde er bis 2.30 Uhr untersucht. Am Montag vormittag fuhr meine Schwester mit meiner Mama ins Krankenhaus, mein Papa sah schon sehr schlecht aus, bekam Sauerstoff, und mußte in der Zeit ihres Besuches sogar Blut spucken,Kakao meinte er noch dazu, aber es war Blut! Er bekam schreckliche Bauchschmerzen/ Rückenschmerzen.der Arzt gab ihn ein Schmerzmittel, dann wollte er sich ausruhen, schließlich hatte er die Nacht kaum geschlafen. Gegen 11.30 Uhr verabschiedeten sich meine Mama und meine Schwester von ihn, " Bis Morgen " sagte er zu meiner Schwester !! Dann kam noch kurz der Arzt zu ihn und erklärt ihn das er am Mittwoch mit einer leichten Chemo weitermachen wolle. 5 Minuten nach dem der Arzt gegangen war klingelten die Zimmernachbarn !! " Papa ist eingeschlafen !!!" Gerade mal 2 Monate nach er Diagnose !!!Am Angang war es ein Schock, nun ist da unendliche Traurigkeit !!! Immer wenn wir von Dir erzählen fallen Sonnenstrahlen in unsere Seelen unsrere Herzen halten dich gefangen so als wärst du nie gegangen !!!
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19.04.2012 10:56
Ich kann zumindest ansatzweise nachvollziehen, wie verzweifelt die Zukunft im Moment auszusehen scheint. Aber wie auch unwahrscheinlich kann ich vor dem Hintergrund eigener Erfahrungen nur raten: Nutzt und genießt bitte das Glück und die Zeit, die euch noch verbleibt. Lasst den Vater und Großvater spüren, dass er trotz Krankheit und Schmerzen gemocht und geliebt wird.
19.04.2012 06:04
Dein Vater ist 73. Ich kann deine Sorge und deine Angst nachvollziehen. Auch "schlechte" Chancen sind aber Chancen. Die Behandlung hat gerade erst begonnen. Unterstützt euren Papa so gut es geht. Erfreut ihn mit eurer Gegenwart und der seiner Enkelkinder. Ich denke, das ist das Wichtigste in so einer schweren Zeit. Alles Gute!
18.04.2012 17:29
Ich wünsche Eurem Papa und Euch allen die Kraft, die Ihr für die Zukunft braucht, um das alles zu bewältigen! LG Thomas