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Mit dem Bausparvertrag zur Immobilie, aber wie?

3  07.01.2003

Pro:
reltiv sichere Anlage

Kontra:
Ob es damit allein das Traumhaus wird?

Empfehlenswert: Ja 

alderan

Über sich: Immer auf der Suche nach interessanten Dingen! Bin unter anderem Namen auch bei anderen Plattformen...

Mitglied seit:05.01.2003

Erfahrungsberichte:5

Dieser Erfahrungsbericht wurde von 12 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Bausparen ist beliebt. Viele Deutsche versuchen mit dieser Form der Kapitalbildung den Traum der eigenen vier Wände zu erfüllen. Die Aussicht auf scheinbar günstige Zinsen während der Ansparphase und die scheinbar günstigen Darlehenszinsen verleiten viele zum Abschluss eines für den Vermittler provisionsträchtigen Vertrages. Grundsätzlich ist ein Bausparvertrag nur denjenigen zu empfehlen, die eine sichere Anlage suchen. Um mit einem Bausparvertrag eine möglichst hohe Rendite zu erzielen, sollte folgendes unbedingt beachtet werden.

1. Niemals eine Bausparsumme wählen, die über den staatlich geförderten Anteil hinaus geht. Die konstante Förderung wird sonst im Verhältnis zur angesparten Summe immer geringer und entsprechend verschlechtert sich die Verzinsung.
2. Niemals das Darlehen in Anspruch nehmen, denn dann zahlen gute Gesellschaften einen Bonuszins und erstatten teilweise sogar die Abschlussgebühr.

Beachtet man dies, so sind Renditen von 6 % und mehr zu erzielen, für eine konservative Geldanlage ein sehr gutes Ergebnis.

Über eines sollte man sich nämlich im klaren sein, die niedrigen Darlehenszinsen müssen in der Ansparphase teuer bezahlen durch mickrige Zinsen, die deutlich unter dem Marktzins liegen. Außerdem war es in den vergangenen Jahren so, dass ein klassisches Hypothekendarlehen gar billiger zu bekommen war und einschließlich des Verzichts auf höhere Zinsen immer noch so ist. Da davon auszugehen ist, dass die Hypothekenzinsen dank besiegter Inflation in diesem Jahrzehnt nicht mehr den bisherigen langfristigen Durchschnitt von 8% erreichen werden, wird sich dieser Zustand wohl kaum verändern.

Wer also mit dem Bausparvertrag zur eigenen Immobilie kommen möchte, der sollte o.g. Punkte beherzigen mit der Gewissheit, durch das in der Ansparphase im Vergleich höhere Eigenkapital sich nicht so hoch verschulden zu müssen und auch den Kredit entsprechend früher ablösen zu können.

Ob dies von einem „Berater“ einer Bausparkasse empfohlen wird, wage ich zu bezweifeln, da der Vertriebsdruck leider sehr hoch ist und der Berater zum Verkäufer verkommen ist. Der kurzfristige „Erfolg“ wird immer wichtiger, schade!
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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
Wumli

Wumli

07.01.2004 11:06

Mmmhhh - Du schreibst, dass man einen Bausparvertrag nicht zu hoch abschliessen soll und nachher das Darlehn nicht nehmen soll. Dann Frage ich aber - was hat der denn dann noch für einen Sinn ? Die 6 % bekommt man auch, wenn man das Geld anders anlegt und damit gebe ich Dir recht, denn ich halte von Bausparverträgen so überhaupt nichts. Das ist (wie Du schreibst) nur etwas für den absoluten Sicherheitsfanatiker ;-) Gruß Patrick

jaros

jaros

09.01.2003 13:05

trotzdem informativ

drSensemann

drSensemann

07.01.2003 22:23

kurz und knapp aber alles was drin sein muss

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