Produktbewertung des Autors:
| Pro: |
Zumeist gutes Klima, nette Kollegen |
| Kontra: |
man kann unter Druck leicht die Fassung verlieren |
| Kompletter Erfahrungsbericht |
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Gut, kommen wir nun zum Job den ich momentan ausübe - BAUHAUS Kassierer.
Bauhaus ist eine Kette eines baumarktes, im Logo zu erkennen mit rot-weißen Häuschen drauf.
Es gibt mehrere Filialen in Berlin, zudem in ganz deutschland. Unter www.bauhaus.info erfährt man mehr.
Ich bewarb mich mal dort, in der NL 895 (Berlin Charlottenburg) und wurde prompt ohne viel Wartezeit zu einem gespräch eingeladen. Dort erzählte man mir, was mich in dem Job erwartet (Bezahlung, Arbeitszeiten, ect.) und was ich zu tun und zu lassen hätte (nicht unpünktlich sein, immer freundlich, ect.). ich stimmte also zu, unterschreib einen vertrag für geringfügigkeit (400€ Job, eventl auch mehr bei Krankheitsvertretung, ect.) und bekam meine ersten beiden Arbeitstage. Die von BAUHAUS wollen Folgendes von bewerbern
- Sozi Ausweis
- Führungszeugnis
- Kopie des Ausweises
Am ersten tag sollte ich zuerst durch den gesamten Markt laufen damit ich dem Kunden sagen kann wo was ist falls er Fragen hat. Ich bekam meinen Spint und meine Uniform (die rote BAUHAUS Weste) und bekam 3 Schulvideos zu anschauen
- Manipulationen an der Kasse
- Was ist Bauhaus?
- "Denke Kunde"
In diesen Videos wurden je positive und negative beispiele für den Umgang mit Kunden, für die richtige Präsentation des Marktes und der Waren und für das Aufdecken von eventl. Betrügereien erklärt und an Beispielen veranschaulicht.Nach dem Anschauen muß man eine Erklärung unterschreiben, daß mandie Videos gesehen und verstanden hat.
In der ersten Woche stand ich immer an der Kasse eines Anderen um zu lernen, in welchen Situationen wie verfährt (z.B kauf auf Rechnung, Lieferscheine, EC zahlung). In den nächsten Tagen saß ich zum ersten mal an der Kasse und jemand stand hinter mir (wann man seine eigene Kasse bekommt richtet sich danach, wie schnell man sich alle verinnerlicht) bis ich dann eine eigene kasse bekam.
Falls mal ein problem auftritt kann mansich jederzeit an seine kassenaufsicht wenden, das finde ich prima. man wird motiviert, nicht runtergemacht, auch etwas, was selten geworden ist.
Nach einem Arbeitstag wird abgerechnet, das heißt Gutschriften zusammengerechnet, EC belege und dergleichen sortiert, zudem ausgerechnet ob ein Plus oder Minus an geld in der Kasse vorhanden ist. Diese Differenz muß man dann unterschreiben und in einen Ordner eintragen.
Was die freien tage angeht, kann man sich die festlegen lassen muß aber bei Urlaub etwa 2 Wochen vorher Bescheid sagen.
Der Job ist daher besonders gut für Studenten gedacht da die Chefs sehr flexibel agieren können.
Ich empfehle diesen Arbeitsplatz da man sich schnell willkommen fühlt.