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Update 06.10.2001 =================
So, jetzt bin ich endlich mit meinem Studium fertig. Zwar ein Jahr über der Regelstudienzeit, aber dennoch im guten Durchschnitt.
Von ca. 140 Studenten zu Beginn haben dann letzten Endes ca. 40 bis 50 den Abschluss geschafft. Also, wie man sieht: So einfach ist es nicht, aber ich denke, wer unbedingt den Abschluss schaffen will, der packt das auch.
Der Fachbereich ist nun seit März 2001 in ein nagelneues Gebäude umgezogen in den Hochschulcampus (Altonaer Straße). Dort ist jetzt endlich alles so, wie man es sich für eine Hochschule vorstellt, angefangen von der Technik bis hin zu den Hörsälen und Seminarräumen.
Große Probleme im Studium bereiten generell die konstruktiven Fächer, wie z.B. Statik (!), Stahlbau oder Holzbau. Massivbau ist eine Menge Zeug, aber zu schaffen.
Viele zukünftige Studienanfänger stehen vor der Frage, ob Studium an einer Uni oder an einer FH. Ich meine, dass das Studium an einer FH sehr viel mehr in die praktische Richtung ausgelegt ist.
Zudem habe ich erst kürzlich im Hamburger Abendblatt Stellenausschreibungen für einen Bauingenieur (FH)gesehen. TU wurde da gar nicht verlangt. Ich denke, das ist durchaus ein Indiz für meine These.
Für die Diplomarbeit hat man genau 12 Wochen Zeit - Verlängerungen sind trotzdem bei triftigen Gründen i.d.R. problemlos möglich. Wird die Arbeit mit "sehr gut" bewertet, so ist es möglich, dass man sogar noch ein bisschen Geld dafür bekommt. Das ist bei uns der Förderpreis des Berufsförderungswerkes Bau. Dort werden jedes Jahr insgesamt 5000 DM an die drei Erstplatzierten ausgeschüttet.
Bei der Jobsuche hatte ich auch keine Probleme, wie im übrigen alle meiner Kommilitonen. Ich hätte bei 3 Firmen gleichzeitig anfangen können.
Ich hoffe, dass ich euch einen interessanten Überblick geben konnte. Bis denne Klippi
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Seit 1996 studiere ich an der Fachhochschule Erfurt im Studiengang Bauingenieurwesen. Ich möchte hier an dieser Stelle denjenigen, die sich für ein Studium in Erfurt interessieren, kurze grobe Informationen geben, was sie an Inhaltlichem erwartet. Das erste Studienjahr gibt neben den Grundkenntnissen der Mathematik einen Überblick über die Informatik (Turbo Pascal, Excel/Word, AutoCAD) und einen Einstieg in die Statik/Festigkeitslehre. Gerade in der Statik und der Festigkeitslehre ist es anfangs relativ kompliziert, aber wenn immer dabei bleibt findet man sich rein. Neben diesen Fächern stehen aber noch eine Reihe anderer auf dem Vorlesungsplan. Aber das würde an dieser Stelle zu weit führen. Das 3. und 4. Semester befasst sich hauptsächlich mit den Grundlagen der konstruktiven Fächern (Statik, Stahl-, Holz-, Stahlbeton-, Grundbau u.a.). Grundlagen des Baubetriebs (Kalkulation und Verfahrenstechnik), des Wasserwesens (Wasserbau und Siedlungswasserwirtschaft) und des Verkehrswesens (Verkehrsplanung und Straßenbau) kommen auch nicht zu kurz. In den meisten dieser Fächer müssen Belege angefertigt werden.
Das 5.Semester ist ein Praxissemester, wo man 21 Wochen in einem Betrieb arbeiten muss. Da es immer schwierig ist, eine Firma zu finden, sollte man sich lieber zu früh als zu spät darum bemühen.
Nach dem Praxissemester folgt dann die Vertiefungsrichtung (6./7.Semester). Zur Zeit werden 4 Vertiefungen angeboten: Baubetrieb, Konstruktiver Ingenieurbau, Instandhaltung/Instandsetzung/Ertüchtigung, Verkehr und Umwelt. Wie es der Name schon sagt, wird in diesen Vertiefungsrichtung noch einmal vertiefend in die einzelnen Themenkomplexe hineingeschaut. Aber zum Teil überlappen sich auch die Inhalte. In der Vertiefung wird eine große komplexe Projektarbeit angefertigt. Ich habe Baubetrieb vertieft.
Zum Schluss (8.Semester) sollte die Diplomarbeit geschrieben werden. Am besten in Zusammenarbeit mit einem Baubetrieb oder Ingenieurbüro.
Da ich mich noch im Studium befinde, kann ich hier an dieser Stelle leider keine subjektive Beurteilung vornehmen, denn man weiß ja nie wer das liest ... ;-). Wen es trotzdem interessiert, oder wer zusätzliche Infos haben möchte, mailt mir (matthias.klippstein@gmx.de) !
24.06.2001 14:23
und wie hälst du die FH allgemein? empfehlenswert? ich meine, du sprichst übers studium an sich... gruß boese242