Bausch & Lomb Kontaktlinsenbehälter

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Bausch & Lomb Kontaktlinsenbehälter

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GANZ in WEISS - Voll COOL aber gar nicht PRAKTISCH...!!!

3  29.04.2012

Pro:
Die Struktur der Behälter ist sehr leicht griffig .  Kleine Stege damit die Linsen schwimmen .

Kontra:
Behälter zu tief .  Man kommt schwer mit den Fingern hinein .  Keine Farbliche Kennzeichnung nur L/R .

Empfehlenswert: Ja 

Details:

Wirkung:

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cpschueler

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WIE ich zum PRODUKT gekommen bin

Seit Jahrzehnten quäle ich mich mit meiner Kurzsichtigkeit herum. Als ich noch ein Kind war, da trug ich immer eine Brille. Die stand mir aber gar nicht gut. Als Teenager wollte ich endlich frei sein. Kaufte mir Kontaktlinsen. Meine ersten Linsen waren hart. Die trug ich über viele Jahre. Bis ich dann mal weiche Linsen ausprobieren konnte. Und von denen so überzeugt war, dass ein Wechsel nicht in Frage stand.

Meine weichen Linsen sind Monatslinsen. Die müssen jeden Nacht in eine sogenannte Aufbewahrungsflüssigkeit gelegt werden. Zur Benetzung und Reinigung. Denn das Material der Linsen besteht zum überwiegenden Teil aus Wasser. Das Austrocknen muss daher auf alle Fälle vermieden und die Oberfläche Tag für Tag aufgefrischt werden. Zur Reinigung gibt es verschiedene Möglichkeiten. Ich habe mich für eine sogenannte All-In-One Lösung entschieden. Das bedeutet: Eine Flüssigkeit für alle Bedürfnisse. Sowohl für die Reinigung der Linsen, als auch für die Aufbewahrung und die Benetzung des Auges.


BEZUGSQUELLE und PREIS

Nacht für Nacht liegen meine Linsen in einem kleinen Aufbewahrungsbehälter. Momentan nutze ich ein Produkt von Bausch & Lomb. Dem Hersteller meiner Kontaktlinsen.

Wenn man ein sogenanntes Flight-Pack (für die Reise) oder eine Drei-Monats-Box mit zwei großen Flaschen Reinigungsflüssigkeit kauft, so liegen stets zwei neue Behälter dem Set bei. Quasi gratis. Ansonsten gibt es die Behältnisse auch beim Optiker oder in diversen Internetshops einzeln zu kaufen. Nette Optiker verschenken schon mal solche Behälter an die gute Kundschaft. Andere verlangen in der Regel ein bis zwei Euro dafür.


Die GESTALTUNG des Behälters

Der Bausch & Lomb Kontaktlinsenbehälter besitzt zwei separate, flache, nebeneinander angeordnete, runde Kammern. Diese werden in der Mitte mit einem Steg verbunden. Beide Kammern verfügen über einen Schraubverschluss. Das Äußere des Behälters ist mit einer Vielzahl von Riffeln und Kanten ausgestattet. Diese Struktur dient dazu, dass man die Box besser in der Hand halten und auch die Deckel besser auf- und zuschrauben kann. Bei Aufbewahrungsbehältern mit glatter Struktur hatte ich früher manchmal Probleme. Waren die Deckel zu fest zugedreht, so ließen sich diese nur schlecht öffnen oder der ganze Behälter ist einem "einfach so" aus der Hand geflutscht.

Die wenigsten Menschen haben auf beiden Augen eine gleichartige Sehschwäche. Weil auf den Linsen selbst kein Vermerk vorhanden ist, welche Linse denn in welches Auge gehört, ist eine Kennzeichnung des Behälters unumgänglich. Der Bausch & Lomb Behälter ist vollkommen weiß. Auf einem Deckel befindet sich ein eingeprägtes L (für links). Auf dem anderen Deckel ein R (für rechts). Für Kunden mit extremer sehschwäche besonders wichtig: Beide Kennzeichnungen lassen sich auch gut ertasten. Nicht so gut: Es gibt keine farbliche Kennzeichnung der Deckel. Die Gefahr, dass man sich mal vertut und den Deckel für Links auf den Behälter der Linse für Rechts schraubt ist daher immer gegeben. Wäre zumindest eine Seite in einem anderen Farbton gehalten, so würde man das Problem mit hoher Wahrscheinlichkeit direkt bemerken. Könnte ein Vertauschen der Linsen und Behältnisse leichter vermeiden.

Das Innere der beiden "Töpfe" in die man die Linsen steckt besitzt ebenfalls eine leicht geriffelte Struktur mit ganz winzigen Erhebungen. So sinkt die Linse nie komplett auf den Boden und wird immer leicht von der Reinigungsflüssigkeit umspült. Außerdem helfen die Riffel dabei, dass man die Linsen später leichter aus dem Behälter wieder entnehmen kann. Was in der Regel mit einem einzigen Finger passiert. Für dicke Finger ist der Bausch & Lomb Kontaktlinsenbehälter allerdings nicht geeignet. Er ist verhältnismäßig tief. Flache Behälter sind für Leute mit "Wurstfingern" besser. Durch die Tiefe benötigt der Behälter auch immer eine recht stattliche Menge an Aufbewahrungsflüssigkeit. Eine Kennzeichnung bis zu welcher Höhe man den Behälter befüllen muss gibt es nicht. Daher kann man die Füllmenge (und den Verbrauch) der Flüssigkeit individuell variieren. Wer die Kammern immer bis zum Rand befüllt, der verhilft dem Hersteller zu mehr Umsatz. Was eventuell auch Sinn und Zweck der tiefen Behälter ist ;-)


Die REINIGUNG des BEHÄLTERS

Nach Anleitung des Herstellers soll der Behälter nur mit der Aufbewahrungsflüssigkeit in Berührung kommen. Die benutzte Flüssigkeit wird dabei nach dem Einsetzen der Kontaktlinsen am Morgen komplett ausgeschüttet. Das Behältnis mit frischer Reinigungsflüssigkeit kurz "ausgespritzt". Danach an der Luft getrocknet. Am Abend dann wieder mit neuer Flüssigkeit befüllt.

Die Realität sieht natürlich etwas anders aus. Mein Optiker hat mir empfohlen, dass der Behälter in unseren Breitengraden durchaus mit warmem Wasser ausgespült werden kann. Unser Wasser ist nicht so stark mit Keinem belastet wie dies in anderen Ländern manchmal der Fall ist. Im Urlaub sollte man allerdings auf das Ausspülen mit Wasser verzichten und stattdessen auf die vom Hersteller empfohlene Prozedur zurückgreifen.

Der Kontaktlinsenbehälter ist darüber hinaus als "antibakteriell" gekennzeichnet. Hinter diesem Zauberwort versteckt sich jedoch keine besondere Imprägnierung des Materials oder ein im Behälter vorhandener Stoff der Bakterien abtötet. Das Geheimnis von "antibakteriell" ist lediglich, dass sich der Aufbewahrungsbehälter mit entsprechenden Reinigungsmitteln so säubern lässt, dass Bakterien keine große Chance haben sich dort abzusetzen und zu vermehren. Sprich: Die Plastikoberfläche ist schön glatt und dadurch kann sich dort kaum etwas ansetzen.

Auch wenn der Behälter unter Umständen noch nach Jahren der Nutzung wie neu aussieht: Er ist es nicht. Bakterien und Keime machen sich fast unbemerkt auf der Oberfläche breit. Fiese Entzündungen am Auge sind dann die Folge. Ich hatte mal vor vielen Jahren eine, weil ich den Behälter zu lange verwendet habe. Seitdem achte ich penibel darauf, das Behältnis alle sechs bis acht Wochen (wie vom Hersteller empfohlen) auszutauschen.


Mein FAZIT

Den Bausch & Lomb Aufbewahrungsbehälter gibt es quasi gratis mit der Groß- oder Reisepackung der Reinigungsflüssigkeit. Warum sollte man da also noch zu einem anderen Produkt greifen...? Auf der anderen Seite ist die Kennzeichnung der Behälter nicht optimal geregelt. Eine zusätzliche, farbliche Kennzeichung wäre sicherlich besser. Leute mit Wurstfingern sollten auf Behälter anderer Hersteller zurückgreifen. Denn die kommen nur schlecht an die Linsen heran, die zumeist ganz auf den Boden der beiden Kammern herabsinken. Außerdem verbracht man recht viel der teuren All-In-One Flüssigkeit, weil die Kammern recht tief sind. Was sich jedoch durch ein nur teilweises Befüllen individuell ausgleichen lässt...
Bilder von Bausch & Lomb Kontaktlinsenbehälter
Bausch & Lomb Kontaktlinsenbehälter Linsen1 - Bausch & Lomb Kontaktlinsenbehälter
Der Behälter mit den beiden Kammern im geschlossenden Zustand...
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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
handballwilhelmshaven

handballwilhelmshaven

29.04.2012 18:55

Es ist nur wichtig wie, dann kommt auch das wann automatisch

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