Über sich:Wenn ich mir selbst zuhören müßte, würde ich aufhören zu reden. Davon unabhängig: Aktion für Dunkelz...
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Dies ist der erste, wahrscheinlich der einzige Band von Asterix, über den ich schreiben werde. Es handelt sich um den derzeit letzten. Wie man an der allgemeinen Produktbewertung sehen kann, ist er bisher allen Berichteschreibern auf dieser Plattform sauer aufgestoßen. Verständlich, denn sowohl Story, als auch Umsetzung fallen aus dem Rahmen. Und was Wiederekennungswert vermissen läßt, wo solcher vorzufinden gehofft wurde, verwirrt. Und Verwirrung schlägt den meisten auf den Magen.
Auch ich mußte lange darüber nachdenken, wie ich diesen Comic nun finden sollte. Und ich mußte erkennen, daß ich offenbar der Masse angehöre. Deswegen auch der Bericht. Nichts bewegt so sehr wie die Verwirrung, die man teilen möchte. Allerdings bin ich stets gutwillig und habe herausgezogen, was sich herausziehen ließ. War diesmal nicht schwer, denn nichts ist versteckt. Mußte man in allen vorherigen Bänden eine Menge Kenntnisse über eine Menge Dinge mitbringen, die meist in der Vergangenheit liegen, wenn man nicht nur eine lustige Geschichte lesen wollte, so reicht es hier, Comics gelesen und Filme jüngeren Datums geschaut zu haben, wie etwa "Men in Black".
Gewidmet ist "Gallien in Gefahr" Bruno Uderzo, dem großen Bruder von Albert. Doch inhaltlich handelt es sich um eine Hommage an Walt Disney, wie sich aus den Besuchern des Bandes, einem Anagramm, aber auch einfach auf der letzten Seite nachlesen läßt. Und so sind nicht nur die Figuren, sondern auch die Story-Line, die Zeichnungen und die Texte der Massenware aus den Walt-Disney-Zeichengräben nicht unähnlich. Eine Story muß erzählt werden. Rumlungern und selbstvergessenes Verweilen an Details ist nicht gestattet, dafür sollen Special Effects entschädigen. Manchmal dämlich anmutende Wortspielereien, die Hand in Hand mit Situationskomik gehen sollen, finden sich zuhauf. Der einzige Sidekick auf die französische Sprachkultur geht in der deutschen Übersetzung verloren, da wir Computer nunmal auch Computer nennen. Dafür lassen sich die Kritik an amerikanischer Eßkultur und Selbstüberschätzung deutlich sehen. Wenn Uderzo auch Disney huldigt, so kann er als echter Franzose doch den Amerikanern nicht huldigen. Superman wird ebenso wie Schwarzenegger durch den Kakao gezogen - und das auch noch gleichzeitig.
Die Walt-Disney-Figur, die natürlich aussieht wie Micky Maus und deswegen auch nur vier Finger hat, über die sie weiße Handschuhe trägt, ist die Gute. Die Bösen sind die Mangas. Sie heißen hier Nagmas und sind von Gmana, so wie die Micky-Maus-Figur ein Tadsylwine von Tadsylweni ist, was beides, wie erwähnt, Anagramme von Walt Disney sind. Und beide kommen sie von fernen Sternen mit dem Ziel, den Zaubertrank abzustauben. Ein Wettrennen der Kulturlosigkeiten, die in ihren Unmöglichkeiten einander in nichts nachstehen.
Allein schon dieser Umriß der Geschichte läßt einem Asterix-Fan die Haare zu Berge stehen. Die Trashigkeit der Federführung erledigt den Rest. Als Aussage bleibt stehen: Die Amerikaner und amerikanische Comics sind doof, mit Ausnahme von Walt-Disney und dessen Comics, und Mangas sind ohne Einschränkung doof.
Als Aussage von mir bleibt stehen: Die Texte sind doof (wie sehr fehlt doch Goscinny, der verstorbene Texter, deren Aufgabe Uderzo übernahm), die Story-Line lieblos. Eine gelungene Hommage also an die jüngeren Werke aus den Comicstudios von Walt Disney, die sich immer mehr gebärden wie Privatfernsehen: Wiederholungen ergänzen den Stumpfsinn neuerer Produktionen.
Dennoch muß man diesen Band kaufen, denn es ist ein Asterix-Comic, wenn auch der schlechteste. Aber es gibt Schlechteres. Mangas zum Beispiel. Über die meisten hiervon erhebt sich dieses Bändchen mit seinem Mittelmaß wie eine Unke über den Morast. Dennoch bleibt zu hoffen, daß Band 34 wieder französischer wird.
Asterix lebt einzig und allein von seinem Status! Ansonsten dürften sich deutlich weniger Käufer für diese neuen Bände interessieren. An den Charme der alten kommen sie niemals heran! Mir reicht schon ein Blick auf das Titelbild.... danach bin ich bedient und verweigere das Lesen des Innenlebens
eichnet, wie immer, von Uderzo, der seit dem Tod von René Goscinny auch die Texte schreibt. In Gallien in Gefahr lässt er Asterix, Obelix, Idefix und die Ihren mit Außerirdische...
kündend dräut der Himmel über Gallien! Eine seltsame Stille herrscht rund ums Dorf der Unbeugsamen. Die Ruhe vor dem Sturm? Ein Tag, der mit leblos erstarrten Wildschweinen ...
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30.04.2006 19:20
das wäre doch genau richtig fürs Klo
26.04.2006 19:12
Asterix lebt einzig und allein von seinem Status! Ansonsten dürften sich deutlich weniger Käufer für diese neuen Bände interessieren. An den Charme der alten kommen sie niemals heran! Mir reicht schon ein Blick auf das Titelbild.... danach bin ich bedient und verweigere das Lesen des Innenlebens
25.02.2006 01:43
Danke für die Warnung aber Mangas mit Asterix zu vergleichen dass kommt etwas schief.