Katastrophe auf Katastrophe
12.12.2000
Pro:
Gagfeuerwerk ohne Atempause
Kontra:
manchmal etwas dümmliche Gags
Empfehlenswert:
Ja
 lutz.maertens
Über sich:
Mitglied seit:01.01.1970
Erfahrungsberichte:278
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 95 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Zu „Bean - der ultimative Katastrophenfilm“ bin ich eher durch Zufall gekommen. Mein neuer CD-Brenner mit DVD-Laufwerksfunktion wollte ausprobiert werden, und so fuhr ich kurzerhand in den nahegelegenen Pro-Markt und schaute mich um. Mir fiel Bean in die Hände, und ich erinnerte mich, über die pausenfüllenden Sketche von Rowan Atkinson immer kräftig gelacht zu haben. Also klemmte ich mir die Scheibe kurzentschlossen unter den Arm und erstand sie. Ich war gespannt, ob ein Kinofilm mit Bean ebenso kurzweilig und humorvoll ist, wie seine kürzeren Gags. Also zur Story: Der Grierson-Gallery in Los Angeles ersteht dank einer großzügigen Spende eines Millionärs in Höhe von 50 Millionen Dollar das lang ersehnte und vermisste Bild "Whistler´s Mother“ aus einem Pariser Museum. Der Akt gleicht einer Befreiung, und die Enthüllung des Gemäldes soll dementsprechend denkwürdig gefeiert werden. Man bittet die Royal National Gallery of England zu diesem Anlass ihren besten Experten zu schicken, der ein paar Worte sagen soll. Soweit so gut aber man hat nicht mit der Verzweiflung des Managements der National Gallery gerechnet, die alles daran setzt, eine gewissen Bean loszuwerden, der die Mitarbeiter dank diverser verursachter Katastrophen permanent an den Rand eines Nervenzusam-menbruchs bringt. Unter dieses „Alles“ fällt auch die Idee, den seltsamen und unbeholfenen Bean nach Los Angeles zu schicken, nur um ihn loszuwerden. Reputation und Ansehen sind dann doch nicht so wichtig... Bean nimmt das Angebot an und schon kann die Katastrophe ihren Lauf nehmen. Das fängt an mit seinem seltsamen Verhalten auf dem Flughafen, welches Ordnungshüter veranlasst, ihn als vermeintlichen Terroristen festzunehmen. Das geht weiter im Flugzeug (Bean fliegt 1. Klasse) und zieht sich durch den ganzen Film.
Dummerweise trifft Bean in Amerika auch nicht gerade auf willenstarke Menschen, und so kann das Unglück seinen Lauf nehmen. Familientragödien (ein Mitarbeiter der Grierson Gallery nimmt Bean in seinem Haus auf) spielen sich ab, Einrichtungsgegenstände gehen zu Bruch, ein Truthahn explodiert... Der Höhepunkt des Filmes jedoch sind die Momente vor und nach der Enthüllung des teueren Gemäldes, welches Bean lobpreisen soll. Aber mehr wird an dieser Stelle nicht verraten. . Alles in allem ein lohnenswerter Film für die Familie zum Ablachen. Für Freunde des „Bean’schen Humors“. Noch ein paar Fakten zum Film:
Kinostart war im Sommer 1997 Altersfreigabe: FSK 12 Filmlänge ca. 90 Minuten Kostenpunkt: 29,95 DM bis 39,95 DM Sprache sowie Untertitel deutsch oder englisch wählbar
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14.02.2003 19:13
guter Bericht...Gruss rasenderrolando
01.08.2002 21:33
schöner bericht habe auch einen zu dem film
19.12.2000 14:18
Ich finde ja, daß die Stärken von Bean in den kurzen Sketchen (obwohl ja eigentlich nicht geredet wird) liegen. Den Film hatte, wie bei vielen Komikern, eher Längen.