Sagt dem Trucker wo es langgeht
29.03.2011 (06.04.2011)
Pro:
qualitativ verarbeitet, gute Bedienerführung, großes Display
Kontra:
Routenführung (insbes . bei ADR * ) nicht zuverlässig, keine Unterscheidungen für Busse oder Camper
 Paettchen
Über sich:
Mitglied seit:06.01.2008
Erfahrungsberichte:6
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Das Becker Traffic Assist Z 217 ist ein mobiles Navigationsgerät, daß auf die Bedürfnisse von LKW-Fahrern abgestimmt ist. Es verfügt über eine spezielle Routensoftware für LKW, weil diese gern auch mal etwas größer sind und daher nicht überall fahren können oder dürfen. Da ich häufiger unsere Vereine oder Pfadfinder mit Bussen zu ihren Auswärtsveranstaltungen fahre und dies nicht gerne ins Blaue hinein tue, braucht es für die Pfadfinder einen entsprechenden Pfad-Finder. Denn auch Busse sind groß und sperrig, für sie gelten Gewichts- und Größenbeschränkungen natürlich genauso. Handelsübliche Navis aus dem Flachmarkt bieten zwar auch die Möglichkeit, ein LKW-Profil einzustellen, jedoch errechnen diese bei LKW-Einstellung nur längere Fahrzeiten, ohne dabei auf Gewicht, Maße und Verbote eines LKW Rücksicht zu nehmen. Will man aber nicht unter einer 2,50m-Durchfahrt hängen bleiben, reichen die üblichen Tom-Toms, Nüvis, Navigons, Medions und wie sie alle heißen, also nicht aus.
vorweg: Was eine richtige LKW-Navigation können sollte... Ein "richtiges" LKW-Navi berücksichtigt neben der Fahrzeuglänge, Durchfahrtshöhen und -breiten, Gewichtsbeschränkungen, Fahrverbote (auch zeitlich beschränkt), Allgemeine Gefahr- und wassergefährdende Stoffe, die Anzahl der Achsen sowie Achslasten und mögliche Anhänger. Ein cleveres und damit universeller einsetzbares Navi unterscheidet noch nach Bussen, land- und forstwirtschaftlichen Transporten, Zugmaschinen und Sonder-KFZ wie Krane oder auch größere Wohnmobile. Für letztere gelten nicht unbedingt die allgemeinen LKW-Fahrverbote (Zeichen 253 StVO) weil es keine LKW sind auch wenn es LKW sind - soweit klar? =) Ein LKW ist nämlich nur dann ein LKW, wenn er nicht nur nach LKW aussieht, sondern auch LKW in den Zulassungspapieren steht. Das kann auch schon ein VW Caddy in der Kastenversion (ohne Seitenfenster) sein, oder der 4t-Sprinter mit Zwillingsreifen (der dann auch schon von allgemeinen LKW-Fahrverboten betroffen ist). Ein LKW dient der Güterbeförderung. Alles andere, im besonderen die bekannten "selbstfahrenden Arbeitsmaschinen" wie Krane, Kehrmaschinen oder aber auch Wohnmobile sind dann "Sonder-Kfz", auch wenn sie auf einem LKW-Fahrgestell aufgebaut sind. Für sie sind aber LKW-Verbote, die zumeist eine Anliegerschutzfunktion haben, ohne Bedeutung.
Neben verkehrsrechtlichen Beschränkungen wünschenswert für ein LKW-Navi wären für die Routenplanung Hinweise auf extreme Steigungen und Gefälle, die für LKW oder Busse nicht unkompliziert sind, enge Straßen und extreme Einmündungswinkel. Es soll sogar Navis geben, welche unebene Fahrbahnen, Aufsetzgefahr an steilen Auffahrten, Baumüberhang, Seitenwindgefahren auf Brücken an Echtzeit-Wetterdaten gekoppelt anzeigen, aber dann dürfte sich auch alle 5 Sekunden die Routenführung ändern. Man könnte hier fast meinen, mit geschlossenen Augen fahren zu können. Teilweise sind LKW-Navigationen längst auch Bestandteil ganzer Flottenmanagementsysteme. Map&Guide, eine nicht unbekannte Größe, bietet Komplettlösungen für Fahrer und Disposition an, in dem beide Systeme über das Mobilfunknetz miteinander kommunizieren. Diese Systeme bieten im Vorfeld eine Routenkalkulation z.B. hinsichtlich der zu erwartenden Kraftstoffverbräuche und Mautkosten, dirigieren den Fahrer reihenfolgeoptimiert zu seinen Ladestellen, erinnern ihn zum Beispiel auch an seine vorgeschriebenen Lenkzeitpausen und planen sie in die Route mit ein. Das ist sehr vorteilhaft, sie verfolgen den Fahrer aber auch auf Schritt und Tritt, da die Firma den LKW jede Sekunde im Blick hat: neben der Position auch aktuelle Geschwindigkeit, Motordrehzahl, Fahrmanöver, fahrzeugschonende Fahrweise... auch vorteilhaft, aber nur für den Chef, nicht unbedingt für den Fahrer. Doch nun wieder...
... zurück zum Thema: was das Becker Z217 kann - der erste Praxistest Da ich kein Freund von dicken Anleitungswälzern bin, wurde das Navi kurzerhand nach Entnahme aus der Packstation einem ersten Test unterzogen. Jemand wie ich, der die guten alten Becker-Radios der Mexiko-Serie noch aus den Daimlern der 80er Jahre kannte freut sich, wenn er beim Anblick des Kartons mitsamt seiner Innereien gewohnt-hochwertiges vorfindet: begonnen mit der stabilen Saughalterung, die das doch recht schwere Navi sicher an der Scheibe hält, dem (beleuchteten!) 12/24V-Stecker, der auch sicher im Zigarettenanzünder bleibt und nicht ständig rausploppt (allerdings mit abgewinkelt-bruchgefährtetem USB-Stecker) , die Halterung, die sicher und ohne viel Gefummel einrastet und nicht zuletzt das Navi in einem stabilen und edel anmutenden Gehäuse. Von so manchen Billig-Navis, auch den so beliebten Tom-Toms bin ich leider anderes gewohnt. Fast habe ich mich geschämt, beim Auspacken keine weißen Handschuhe angezogen zu haben... Sag mir, wo Du hinwillst... Die Aufweckzeit vom Einschalten bis zur Betriebsbereitschaft beträgt etwa 10 Sekunden - damit liegt es im Rahmen. Die Darstellungen auf dem Display sind groß, so daß die Symbole und vor allem Buchstaben bei der Zieleingabe auch mit kraftfahrertypischen Wurstfingern und in Fausthandschuhen gehüllte Bauarbeiterpranken treffsicher bedient werden können. Da erweist sich das 4,3-Zolldisplay als Vorteil. Auch erkennt es Tastendrücke sofort, andere Navis brauchen manchmal erst 5-6 Versuche, bis sie Tasteneingaben erkennen. Mit Hilfe der Auto-Vervollständigung werden Orts- und Straßennamen, sobald sie nach den ersten eingegebenen Buchstaben eindeutig sind, automatisch vorgeschlagen. Zuletzt eingegebene Ziele speichert es (auch wenn sie aus der Liste gelöscht wurden) und schlägt sie bei der nächsten Eingabe ebenfalls automatisch vor.
Sehr gut und auch sehr treffsicher ist die Option, Ziele per Spracheingabe (also Vorsagen) einzugeben. Mit akzentfreier Aussprache ist es mir nicht gelungen, das Becker in die Irre zu führen. Selbst wenn es den Ort nicht richtig verstanden hat, so war er in einer Auswahl ähnlich klingender Orte immer dabei (z.B. Wolfenbüttel/Oldenbüttel). Auch komplette Zieleingaben mit Straßennamen sind möglich und werden auch meist richtig erkannt. Nur bei akzentuierter Aussprache kommt es ins Straucheln, "Drääähsdn" kennt es gerade noch, bei "Kölle", "Schduagerd" und "Minga" muß es natürlich die weiße Fahne schwenken - absolut verzeihlich, wenn unsereins dies schon kaum versteht. Die Suche bzw. der Datenbankabgleich mit der Spracheingabe dauert allerdings gewisse Zeit, so daß man den Ort in der Zeit auch eingetippt hat. Trotzdem ein nettes Goodie... Nach der Routenangabe hat man die Möglichkeit, sich die Strecke in verschiedenen Ansichten vorab anzeigen zu lassen: In Karten-Abschnitten, mit Routen- und Abbiegehinweisen als tabellarischen Text, in der virtuellen Vorab-Fahrt sowie auch mit der Anzeige von Alternativrouten nach den Kategorien sparsam, schnell, kurz und einfach. Sinn macht es hier aber in jedem Fall, sich nicht blind auf die Routenvorschläge zu verlassen, sondern sich diese einzeln in der Karte darstellen zu lassen. Nicht selten werden beispielsweise für eine Minute oder einen Kilometer Ersparnis vermeindliche Abkürzungen durch enge, verschlungene und zugeparkte Dorfstraßen gewählt, statt auf der breiten, vorfahrtsberechtigten Umgehung zu bleiben. Andernorts nimmt man für eine Minute Zeitersparnis wieder 70 Kilometer Umweg in Kauf.
Auch sind die Routenführungen des Navi manchmal nich wirklich nachvollziehbar: selbst offiziell ausgeschilderte (und kürzere) Routen werden zugunsten vermeindlich schnellerer Strecken bevorzugt. Erst wenn man entgegen der Routenvorschläge die kürzere Strecke fährt, kommt auch irgendwann das Navi auf die Idee, die kürzere Strecke vorzuschlagen: schwupps verkürzen sich Kilometer und Ankunftzeit manchmal deutlich. Geradezu grotesk sind bei Wahl der kurzen Strecke Routenführungen über parallele verlaufende Ausfahrten von kurvigen Bundesstraßen, um dann wieder auf die Auffahrt geführt zu werden (spart zehn Meter!).
Wünschenswert wäre, daß das Z217 in so einer Routenvorschau entsprechende LKW-Verbote und Brückenlasten (z.B. auf möglichen Ausweichrouten) einblendet oder in der 3D-Ansicht permanent zeigt. POI - was den Fahrer sonst noch interessiert Auch an den hinterlegten POI (Point of Interest, Sehenswürdigkeiten) zeigt sich, was eine echte Trucknavigation ausmacht: sind Tankstellen, LKW-Parkplätze und Autohöfe hinterlegt oder nur die Kunstgalerie, die Oper und das städtische Parkhaus mit 2m Durchfahrtshöhe?
Das Z217 - hier ganz LKW-Navi - kennt sowohl Tankstellen, LKW-Rastplätze, als auch Opern und 2m-Parkhäuser. Da man es auch privat im Auto nutzen kann, ist das ok. Beim Z217 kann die POI-Informationsflut auch durch gezielte Auswahl eingeschränkt werden. Bei Anzeige aller POIs ist die Straßenkarte kaum noch zu erkennen, daher hat die gezielte Auswahl schon Vorteile. Leider sind die Angaben mit Kartenstand 2009 natürlich veraltet. Viele der mir angezeigten Tankstellen existierten gar nicht mehr. Bucht man noch die Marco-Polo Cityguides dazu (pro angebotener Stadt für ca. 4 Euro), bekommt man die Hotels nach verschiedenen Kategorien recht detailliert und ansprechend beschrieben, am Ende mit Zimmerpreisen und Kontaktdaten. Die Angaben sind durchaus brauchbar, es schlägt es einem nicht die Heilsarmee oder das Polizeigewahrsam als POI vor, wenn man 'Nachtleben' oder 'günstige Übernachtung' als Suchkriterium eingibt. Hier merkt man, daß sich jemand bei Eingabe der Ziele Mühe gemacht hat - mehr Mühe, als bei der Kartenprogrammierung fürs Navi, wie wir noch feststellen werden.
Leider NUR ein LKW-Navi Die Software des Becker Z 217 bietet für die Routenführung leider nur allgemeine LKW-Profile (Maße/Gewichte, allgemeine LKW- und Gefahrstoffverbote), aber keine weitergehenden Differenzierungen nach Bus oder Wohnmobil (Sonder-Kfz), obwohl man diese - wenn auch umständlich - im Fahrzeugprofil auswählen kann. Wählt man als Symbol 'Bus' oder 'Wohnmobil' aus, behandelt das Becker Z 217 diese trotzdem verbotstechnisch wie LKW und leitet sie bei LKW-Verbotsstrecken entsprechend (wirr) um. Auswählbare Bus- und Camperprofile im Navi aber dennoch darzustellen, und auch so auf der Webseite zu bewerben, halte ich schon für eine ganz schöne Mogelpackung!
Wie erwähnt gelten für letztere keine allgemeinen LKW-Fahrverbote (die es besonders in Städten in großer Zahl gibt), daher wäre eine Differenzierung hier von Vorteil, so daß das Z 217 auch im Bus oder Wohnmobil sinnvoll genutzt werden könnte. Es lassen sich für verschiedene LKW-Größen drei Profile anlegen und individuell benennen, wenn auch die Benennung etwas umständlich ist: sie geht nur über viele Klicks im Einstellmenü. PKW, Motorrad, Fahrrad und Fußgänger können noch als weitere Verkehrsmittel gewählt werden. Ginge es nach mir, wäre wegen des Ettikettenschwindels mit den Bus- und Camperprofilen der erste Stern weg, gerade wenn die Becker-Webseite das Gerät nicht ganz korrekt auch als Bus- und Campernavigation bewirbt. Das Becker Z 217 ist genauso eine Bus- oder Campernavigation, wie es das Billigstnavi aus dem Baumarkt ist - nämlich keinen Cent, dies besitzt nämlich auch keine speziellen Profile. Aber keine Angst, im Testverlauf kommen wir noch zum Sterne-Abzug, für alle die es nicht abwarten können ...
Nun genug der Vorrede, widmen wir uns dem Eingemachten oder besser dem Eingepackten; jenem Päckcheninhalt, welcher heute in der Packstation auf mich wartete. Bestellt hatte ich das Navi Ende März 2011 über Amazon bei Al-Car in Ratzeburg für sehr günstige 249,- Euro ohne Versandkosten. Einen Werktag nach Bestellung war die Sendung da. Perfekt! Das gibt auf jeden Fall fünf Sterne für Amazon und Al-Car. Lieferumfang Der Karton enthält neben dem Navi eine solide und wirklich mal bombenfeste Saughalterung für die Frontscheibe, einen weiteren Gerätehalter, ein 12/24V-Kabel mit TMC-Antenne, USB-Kabel, CD-ROM mit ausführlicher PDF-Anleitung und Software, sowie einer gedruckten Schnellanleitung in allen Bedienersprachen.
Auf zur Probefahrt Also: ausgepackt und angeschaltet das Ding und auf zur Probefahrt. Um es gleich mal richtig zu fordern, mache ich aus meinem Auto einen LKW, aus Hyundai Atos wird Mercedes Actros sozusagen, ich gebe mich als 40-Tonnen-Tanklastzug aus, 5 Achsen, 16 Meter lang und 3,8 Meter hoch, wassergefährdend-explosive Ladung im Gepäck. In heimatlichen Gefilden werden gleich mal ein paar Navi-Schweinereien getestet: generelle LKW-Fahrverbote oder Engstellen aller Art wie niedrigere Brücken oder enge Nebenstraßen. Auf vier von fünf getesteten Routen umfährt das Becker alle Verbote elegant und führt sicher ans Ziel, auch wenn es nach Falschfahrt zu U-Turns auf Kreuzungen drängt, wo man elegant ums Häusereck fahren könnte (trotz der angeklickten Option "Wendemanöver meiden") und teils nähere, elegantere Wendemöglichkeiten bestehen. Auf einigen Strecken wählt es eine kurvenarme und gut befahrbare Route aus, statt der kürzeren Alternative, die durch verschlungene Dorfstraßen führt. Absicht oder Zufall? Manch andere Abbiegungen sind allerdings grenzwertig und würden mindestens einen Spiegel oder eine Begrenzungsleuchte kosten. Daß einige Vollpfosten auch noch Kurvenbereiche zuparken, kann man dem Navi nicht anlasten. Leider hat meine Actros-Emulation nicht die standesgemäßen Kompressorfanfaren auf dem Dach, um die Falschparker aus den Wohnzimmersesseln zu blasen (zum Glück hat sie aber auch nicht dieses blöde Nintendo-Schaltgetriebe, mit dem ich jetzt hätte vor- und zurückrangieren dürfen!). Gut, daß ich doch nur im Auto sitze, weil der letzte Test für diesen Tag noch bevor steht:
... und doch in die Falle getappt Lediglich bei der fünften Route versagt es, aber dann richtig: um eine angeblich (!) für LKW gesperrte, breite und geradeaus verlaufende Straße zu umgehen, führt es mich ohne Vorwarnung weiträumig durch parallel verlaufende, verkehrsberuhigte schmale Spielstraßen mit engen und teils spitzwinkligen Kurven, wo ein Sprinterfahrer schon Platzangst bekommt. Die Fahrt endet in einer Sackgasse ohne Wendehammer. Ein LKW-Zug hätte sich hier festgefahren! Im übrigen bestand das LKW-Fahrverbot (mit Anlieger frei) an der Stelle gar nicht mehr, sondern bezog sich auf das Erholungsgebiet, aus dem ich herauskam. Steigerung des Schwachsinns: bei der Routenführung wird nur das Verbotsschild umfahren, nach erfolgter "Umleitung" landet es nach 300 Metern wieder auf der "Verbotsstrecke". Wenn ich eine Anliegerzone als Start- oder Zielpunkt habe, halte ich mich mal für einen Anlieger - unbenommen vom gar nicht existierenden Verbot. Fahre ich nämlich aus dem Anliegergebiet heraus, schickt es mich danach (also nach dem nicht mehr bestehenden LKW-Verbot!) trotzdem durchs besagte Labyrinth, was ja noch viel mehr Gaga ist! Im Hinblick auf diesen Test dachte ich zeitweilig: "nein, keine Empfehlung, liebe Ciao-LKW-oder-Camper-Gemeinde, böses Navi! Bitte nicht kaufen!" Letztlich besinne ich mich doch und weiß von Fällen, wo andere und wesentlich teurere Truck-Navis einen LKW unter einer 3-Meter-Brücke durchzupressen versuchten - bei einem Autotransporter mit teuren Edel-Limousinen hatte das Navi sogar Erfolg. Unfehlbar ist keine Software, erst recht nicht, wenn sie nicht regelmäßig aktualisiert wird. Jedes Jahr werden lt. Medienangaben etwa 15% aller Straßen baulich verändert, neue Gebiete erschlossen oder auch verkehrsberuhigt. Die Kartenaktualisierungen hängen dann gut noch mal ein Jahr hinterher. Die beim Kartenlieferanten NavTeq gemeldeten Fehler sind seit zwei Monaten auf Bearbeitungsstatus.
Das "vollkommene Navi", welches ohne jegliche Fehler ist, gibt es einfach nicht! Liest man andernorts Testberichte über die LKW-Navis anderer Hersteller, werden diese mindestens genauso verflucht. Fast könnte man meinen, daß sich daraus eine neue Sportart für LKW-Fahrer etabliert: Navi-Weitwurf... Dankbar bin ich dann auch für den Erkenntnisgewinn, daß ein Navi keine vernünftige Routenplanung (vor der Fahrt!) und offene Augen während der Fahrt ersetzt. Denn die grobe Planung an der Karte vor der Tour (die heute wunderbar neben unzähligen Routenplanern auch mit den Satellitenbildern, Vogelperspektive- und Streetview geht, damit man auch die Situation "vor Ort" gesehen hat) ist nach wie vor notwendig! Selbst dann braucht es offene Augen, weil dieses Datenmaterial auch nicht immer das neueste ist und sicher auch keine Tages- und Wanderbaustellen kennt.
In der Straßenkarte oder Routenansicht sieht man auch, ob eine Routenführung Sinn macht, oder ob das Navi plötzlich irgendwelche unsinnigen Haken schlägt. Navi einschalten, Hirn ausschalten kann sich auch oder gerade mit einer LKW-Navigation als fatal erweisen! Sicherheitshinweis: Das Navigationsgerät ist ein Hilfsmittel... ... Daten und Angaben können falsch sein!" Die nach dem Start eingeblendeten Sicherheitshinweise, sich auf StVO, örtliche Gegebenheiten und den Verkehr zu konzentrieren als sich auf das Gerät zu verlassen, kommen nicht von ungefähr. Zugegeben: ich habe mich in der Vergangenheit selbst dabei ertappt, mehr auf das Navi als auf örtliche Vorwegweiser zu achten, welche auch mal zur Umleitung bitten können und plötzlich stand ich vor rot leuchtenden Absperrbaken, weil mir vor lauter Navi-Fernsehprogramm ein kleines Umleitungsschild entging...
.... aber DAS Navi ist kein Hilfsmittel Ein Navigationsgerät, das mit Routenführungen durch Spielstraßen und Äcker einen LKW zu ramponieren versucht, ist KEIN Hilfsmittel. Wozu brauche ich dann ein LKW-Navi? Verlasse ich mich gerade bei einer LKW-Navigation nicht darauf, eben gerade nicht in zwei Meter breiten Spielstraßen mit Absperrpfosten zu (w)enden? Dadurch verliert das Z217 seine Berechtigung als Trucknavigation, denn dann kann ich mir auch das Billig-Baumarkt-Navi für 49 Euro holen, das wäre nämlich auf der (angeblich verbotenen) Hauptstraße geblieben. Oder die Straßenkarte für 5 Euro. Bei der weiß ich, daß ich mich aus allen Straßen raushalte, die nicht möglichst gerade, dick und gelb eingezeichnet sind. Und wenn beide mich doch unter eine 2,5m-Brücke stopfen möchten, habe ich keine allzu hohen Erwartungen an diese Informationsquellen. Ich fahre vielleicht noch achtsamer und achte auch auf Schilder, weil ich um dieses Manko weiß.
So, Becker Traffic Assist Z 217, stille Treppe reicht nicht mehr, das kostet Dich Deinen ersten Stern! Einen 40-Tonnen-Tanklaster in achterbahnmäßige Spielstraßen schicken geht gaaaar nicht! Säße ich in der Situation in einem echten Tankzug, hätte ich Dir noch etwas Flugunterricht aus meinem Seitenfenster gegeben oder Dich auf den Tankauflieger gebunden und angezündet. Den Weg zum Mond findest Du ja, bist ja ein Navi! (Wobei ich mir nach dem letzten Routenvorschlag nicht so sicher bin....). Etwas unverständlich und ärgerlich fand ich auch den Umstand, daß jedes nichtige Verkehrsschild, jede gefährliche Kurve, jedes Überholverbot, jedes Tempolimit, jeder Briefkasten im Gerät hinterlegt ist und angezeigt wird, POI's wie Schulen sogar in der 3D-Vorschau. Wenn ich ein Navi brauche, damit es mit anzeigt, daß ich mich mitten in einer gefährlichen Kurve befinde, reicht die Schulbank nicht mehr, ich sollte mich dringend zum Sehtest oder besser zur MPU begeben. Im obigen Fall hat mich das Becker auch im Unklaren gelassen, warum es mich nicht auf der breiten, schnurgeraden Hauptstraße läßt und lieber durch enge Nebenstraßen mit absolut unbefahrbaren Kurven und Steigungen schleust.
Freundlich gemeint sind die vielen eingeblendeten Schilder wie auch Kurven- und Gefällewarnungen ja. Ein wenig unnütz sind sie nur dann, wenn man sich schon mitten im Gefälle befindet (und die Bremsen zu rauchen beginnen). So eine Info hätte ich gern in der Routenvorschau, inkl. auch LKW-Verbote entlang der Strecke. Viel vom angezeigten ist schlichtweg falsch, irreführend und damit unnütz, es vermüllt einfach nur das Display und lenkt den Fahrer vom Blick auf die Straße ab. Das, was es anstelle dessen zeigen sollte, verrät es nicht: warum es bestimmte Strecken meidet: aufgrund des Gesamtgewichts, der Höhe, oder weil es ein LKW ist? Wenn ich im Bus oder Womo sitze, brauche ich mich um die LKW-Verbote nicht zu kümmern und könnte mich - da das Becker ja selbst keine Busse von LKW unterscheidet - wenigstens selbst für bestimmte Routen entscheiden. Wenn ich wegen einer Gewichtsbeschränkung mit einem LKW nicht in eine Straße darf, liefere ich vielleicht erst mal andere Kunden an, damit mein LKW von meinetwegen voll beladenen 25 Tonnen auf die erlaubten 16 Tonnen abspeckt, sofern es der Routenplan zuläßt (ich will nicht bei jedem abgeladenen Kilo das Fahrzeugprofil neu einstellen) . Oder ich gebe den Krempel gleich dem Kollegen mit seinem 12-Tonner mit. Wenn ich wegen der Länge irgendwo nicht hinkann, weil ich ein Hängergespann schlecht auf der Stelle drehen kann, stelle ich den Hänger irgendwo hin und fahre nur mit dem Motorwagen zur Ladestelle (oder gebe es dem Kollegen mit dem 12-Tonner...). Wenn's mit der Höhe eng werden kann, hilft manchmal die Luftfederung dabei, sich zu ducken (oder der Kollege mit dem Tieflader). Becker: Punktabzug! Eigentlich wäre hier auch noch der zweite Stern fällig...
Achten Sie auf die! Geh-Schwjiendiek-Heiz-Begrenz-Hung! Irgendwann meldet sich die nette Dame aus dem Kästchen und weist mich mit ihrer Blechstimme auf meine zu hohe Geschwindigkeit hin: "Achten Sie auf die! Geh-Schwjiendiek-Heiz-Begrenz-Hung!" Ich habe 110 km/h auf dem Tacho, 100 sind hier erlaubt, meint die Navi-Frau. 100? Möööööööp! Ja, für holländische Tanklaster vielleicht. Auf Landstraßen gilt für LKW über 7,5t und einen solchen imitiere ich ja, Tempo 60! Bei der Gelegenheit suche ich mir doch gleich mal die nächst besten Dorfdurchfahrten mit LKW-Tempolimit, die vom Z 217 auch nur teilweise richtig erkannt werden. An der Lutterberger Blitzerbrücke auf der A7 zeigt es mir 100, wo für LKW 60 erlaubt sind. Wozu also diese Informationen, wenn das Zufallsprinzip über die Richtigkeit entscheidet? Gerade auf Bundesstraßen mit häufigen Geschwindigkeitswechseln lag es oft daneben: es zeigte 50 wo 100 erlaubt sind und 100 wo 50 erlaubt sind. Innerorts mag die Anzeige ihre Berechtigung haben, ansonsten sollte man sich nicht nach ihr richten. Was allein zählt sind Verkehrszeichen.
Gefahrstoffverbote ... ?!?! ... was ist das denn jetzt schon wieder? Zunächst noch nichtsahnend fahre ich an einem Verbotsschild für kennzeichnungspflichtige Gefahrstoffe (Z. 261 StVO) vorbei und denke: "Moment mal, da war doch so was rundes, rot umrandetes mit was orangem drin, eigentlich darfst Du hier gar nicht sein, wenn Du Tankzug spielen willst!". OK, ich habe keine gelben Tafeln an meinem Auto, keine zwei Feuerlöscher, keine Handschuhe, Augenspülflasche, Ölsperren und kein - Achtung: tragbares Beleuchtungsgerät dabei, aber das weiß das Navi ja nicht. Trotzdem schaue ich ins eingestellte Fahrzeugprofil: LKW mit wassergefährdend-explosiven Stoffen ist angekreuzt. Also fahre ich zur nächsten großen Kreuzung zurück, lasse die Route noch mal neu von außerhalb berechnen und muß feststellen, daß es das Verbot offenbar gar nicht kennt. Jetzt hat es mich in Falle Nr. 2 gelockt, denn eine Vorankündigung auf das Gefahrstoffverbot fehlt ebenso, wie eine gescheite Wendemöglichkeit. Natürlich kann ich entweder beim echten Tankzug meine orangen 33er-Tafeln einklappen und ganz unschuldig weiterfahren, den Sprit in den örtlichen Feuerlöschteich pumpen (dummdidumm *pfeif!*) oder mit meiner "rollenden Bombe" durch steile, enge Dorfstraßen brummen und zusehen, die Fuhre gewendet zu kriegen. Ich sehe schon am nächsten Tag die Bild-Schlagzeile: "Terror-Navi entführte Tanklastzug und plante Anschlag im Kuhdorf..!" Kauf Dir mal ein Navi, Navi! Der zweite Stern ist eigentlich fällig, eigentlich ist er fällig.... doch, jetzt ist er fällig! Die LKW-spezifische Navigation ist einfach zu fehlerbehaftet und leider alles andere als verläßlich. Da nützen alle anderen Schmankerl und das solide Gehäuse nichts, auch wenn es so die zahlreichen Flüge aus dem Seitenfenster vielleicht besser übersteht. Daß der für Qualität stehende Name "Becker" auf dem Gerät steht, macht die Sache eher nur noch schlimmer. An Becker habe ich höhere Qualitätserwartungen, als an irgendwelche Noname-Geräte.
Die Bedienung Widmen wir uns wieder nach diesen Ärgernissen positiveren Eigenschaften des Becker Z217 zu: der recht übersichtlichen Menüführung zum Beispiel. Schön ist es, wenn man ein Navi ohne Bedienungsanleitung bedienen kann und schnell zur Zieleingabe gelangt. Das Z 217 ist so eines. Man kann etwa 27 verschiedene Landessprachen einstellen, selbst die Nationalsprache auf LKW-Autohöfen kann es: russisch =) Teilweise stehen in einer Sprache mehrere Stimmen (m/w) zur Auswahl, teils als sogenannte TTS (Text-to-Speech), also softwaregenerierte Computerstimmen, die dann auch Straßennamen ansagen und SMS vorlesen können. Da ich zur Zeit schwedisch lerne, lasse ich mir die Hinweise von "Frau - Annika v1.2.64157" auf schwedisch geben: "tag nästa höger!" - Klasse! Putzig ist dann vor allem die Ansage deutscher Straßennamen mit schwedischem Akzent - das ist perfekt! Die Sprachwiedergabe ist - da dieses recht massive Gerät auch einen ordentlichen Lautsprecher hat - klar und verständlich. Sowohl im LKW als auch Bus kommt es darauf an, die Ansagen des Navi gut verstehen zu können, wo entweder ein lauter V8 im Keller brummelt oder 40 besoffene Kegeltanten den Holzmichel zu gröhlen versuchen. Kleine Navis hat man selbst auf Maximallautstärke kaum verstanden, weil die Stimme schon völlig heiser klang.
Vom Tom-Tom habe ich aber in Erinnerung, daß es auch die Vorwegweiser auf Hauptstraßen vorliest, in dem es die in der Fahrtrichtung liegenden Orte entsprechend ansagt. Hier habe ich dies bis jetzt nur auf Autobahnen oder "großen" Bundesstraßen erlebt, wenn bei mehrspurigen Straßen Richtungswegweiser angezeigt und dann auch angesagt werden. In nahezu jeder der 27 Sprachen werden mehrere Stimmen, meist männlich/weiblich angeboten. Auf Deutsch stehen "Mann - Stefan" und "Frau - Katrin" (mit kryptischen Versionsnummern) zur Verfügung. Die Stimmen, besonders Frau Katrin, klingen zwar klar und deutlich, in der Betonung oft allerdings etwas unnatürlich. Gute Softwarestimmen (TTS) sind heute von "handgesprochenen" Menschenstimmen kaum noch zu unterscheiden. Hier hört man manchmal, auch bei Standartansagen doch noch den Computer durch: "Achten Sie auf die! Geh-Schwjiehndiek-Heiz-Begrenz-Hung!" Vom Tom-Tom kenne ich so etwas nicht.
Etwas inkonsequent ist die Intensität die Sprachansagen. Mal wird man jede Sekunde darauf hingewiesen, sich aufs Abbiegen vorzubereiten, was schon bald nervt, aber gerade bei innerstädtischen Abbiegefolgen, wie "jetzt rechts, dann die nächste links" wollen die Frauen nicht mit mir reden. Da wird nur die erste Abbiegung angesagt, die zweite entfällt. Kommt dann noch eine Geh-Schwjiendiek-Heiz-Übertretung dazwischen, oder die Ansage der korrigierten Ankunftszeit, genießt diese Priorität und (viel wichtigere!) Routenhinweise entfallen, obwohl man beim Abbiegen die Geschwindigkeit garantiert nicht hält (oder den Kurvenradius nicht) und das Gerät immer noch ein Navi und keine Hilfspolizei ist - vorwiegend hat es einem den Weg zu weisen. Das Display ist reflektionsarm, auch aus verschiedenen Winkeln und teilweisem Gegenlicht ist es auch aufgrund der Displaygröße und der ausreichend großen Darstellung recht gut abzulesen. Klar, bei direkter Sonneneinstrahlung oder Blendung ist jedes Display machtlos. Es gibt einen Tag- und Nachtmodus, optional automatisch nach Jahreskalender sowie Sonnenauf- und Untergangszeiten auf schwarzen Hintergrund umschaltend, sowie eine automatische Dunkelschaltung bei Tunneldurchfahrten. Folgt bei letzteren übrigens unmittelbar nach dem Tunnel ein Richtungswechsel, ist das Becker aus dem Blindflug relativ flott wieder da.
Eingeschaltet wird das Gerät mit einem Schiebeschalter auf der Geräte-Unterseite, aus dem Standby geweckt mit einem Drucktaster auf der Gehäuseoberseite. Nach alter Becker-Navi-Tradition gibt es die rote "Becker-Taste" am linken, unteren Geräterand, mit der man aus den Menüs heraus jeweils immer eine Stufe höher gelangt. Ein Schmankerl für Lieferfahrer... ... dürfte die Option Routenplanung sein. Hier kann man mehrere Lieferadressen - (Zwischenstopps) auch wild durcheinander - eingeben und sich vom Navi eine optimale Lieferroute berechnen lassen. Bei wieviel Zwischenstationen Schluß ist, habe ich nicht ausprobiert. Sinnvoll und sehr hilfreich ist diese Funktion auf jeden Fall. Toll wäre natürlich eine PC-Schnittstelle, welche die Adressdaten aus Routingprogrammen einlesen könnte; überhaupt eine bessere Programmiermöglichkeit des Navis via PC, da die Menüebenen im Navi doch teilweise versteckt sind.
Der TMC-Stauberater Das Z 217 empfängt auch TMC-Signale (Traffic Message Channel), also UKW-Verkehrsfunksignale und überträgt sie in die Routenführung. Leider ist TMC davon abhängig, wer oder was es mit Informationen füttert, so daß die Staumeldungen oft erst mit Verzögerung ankommen - oder gar nicht, wie am ersten Test-Nachmittag im 6km-Stau auf der A7. Trotz der Stauankündigung im Radio zeigte es "Keine TMC-Informationen vorhanden" ." Ähem..*hüstel* ich hätte da aber eine...!" Aber zur Grundausstattung eines LKW gehört CB-Funk, da gibt es alle Verkehrsbehinderungen wie Staus, Polizei- und BAG-Kontrollen in Echtzeit =) Die Routenführung... ... ist im Ablauf sehr präzise und zeitnah, d.h. stehe ich vor einer Kreuzung, dann stehe ich auch wirklich dort. Gerade mobile Navis hängen gern mit dem Signal hinterher, veranstalten wildes Gezuckel oder sind kurz nach dem Abbiegen schon eine Kreuzung weiter. Angesagt werden auch optional Nummern von Autobahnen und Bundesstraßen sowie Straßennamen. Gewählt werden kann in der Anzeige zwischen verschiedenen 2D- und 3D-Modi, teils mit dynamischem Zoom, auch ein Fahrspurassistent steht zur Verfügung.
Das im Lieferumfang enthaltene Kartenmaterial (Truck-Version Europa) war auf das 1. Quartal 2009 datiert, also zum Zeitpunkt des Kaufs über zwei Jahre alt. Erstaunlich, daß es dennoch alle Kreisverkehre und Verkehrsführungen kannte, die erst vor recht kurzer Zeit neu eingerichtet wurden, zwei mir bekannte Kreisel waren 2009 definitiv noch nicht vorhanden, würde aber erklären, warum es aus einem gesperrten und im Nichts endenden Feldweg eine befahrbare Straße macht. Daß dafür Gefahrstoffverbote fehlen, die seit Jahren existieren, steht auf einem anderen Blatt... Das Z217 ist in der Routenberechnung recht flott, auch rechnet es innerhalb weniger Sekunden eine Alternativroute, sollte man sich verfahren haben. Wobei die Anzeige hier noch einige Sekunden (systembedingt!) hinterher hängt und sich auf der richtigen Route wähnt. Mobile Navis sind allein auf die etwas ungenauen, zivilen GPS-Daten angewiesen, die ein Fahrzeug auf etwa 10 Meter genau orten können. Allein die Laufzeit der Signale zwischen Satelliten und Gerät beträgt aufgrund der Entfernung schon gute zwei Sekunden. Im Gegensatz zum Festeinbau, der mit genauem Richtungskompass und Lenksensorik arbeitet, wird ein Verlassen der vorgeschlagenen Route vom "Saugnapf-Navi" erst mit Verzögerung erkannt. Erst dann kann es die Neuberechnung starten.
Navi und Fähren A propos, wo wir vorhin bei Schweden waren: ich habe mir mal in weniger ernst gemeinter Vorplanung auf meinen Sommerurlaub (in den ich zwar mit der Bahn fahre) und Besuch bei Annika ("tag nästa höger!") vom Navi Routen von Kassel ins südschwedische Lund ausplotten lassen. Ich wollte einfach wissen, wie es die unterschiedlichen Fährstrecken behandelt. Sofern ich nicht per Jütlandverbindung den reinen, nochmals 150 km längeren Straßen(um!)weg über Flensburg/Odense auf der E 45/E 20 nehme, ist ja mindestens eine Fährstrecke (Puttgarden-Rødby) dabei. Diese wird mir als sparsamste Route angezeigt, obwohl ich hier den größten Selbstfahreranteil (komplett durch Dänemark) habe. Als kürzeste Route wählt es mit 637 km den Weg über die A19 und die Fähre Rostock-Trelleborg. Hier offenbart sich ein "Denkfehler" in der Routenprogrammierung, da es die Fährstrecken als eigene Fahrleistung einrechnet, obwohl der LKW auf dem Schiff ja steht. Die reinen Fahrtkilometer, also was der LKW selbst fährt, liegen bei etwa 450 km, das Navi rechnet den Seeweg mit ein und kommt auf 650-700 km. Deutlich wird dieser Fehler bei Angabe der sparsamsten und der kürzesten Route; diese müßte über Travemünde nach Trelleborg bzw. Malmö führen, da ich hier die längsten Fährrouten und den kürzesten LKW-Fahrweg habe. Statt dessen führt diese über Rostock, wo ich etwa 550 km selbst fahren muß. Lediglich die Angabe "schnellste Route" (Puttgarden/Rødby) stimmt, da die anderen Fähren zwischen 6-9 Stunden für die Überfahrt benötigen. Vielleicht fiel die Wahl auch auf Rostock-Trelleborg, weil es die Fährverbindungen von Travemünde in der Übersichtskarte auch nicht kannte? Andere NavTeq-Karten weigern sich genau so, Travemünde als Fährhafen anzunehmen. Aber dem Navi meine Urlaubsplanung zu überlassen, wäre doch etwas zuviel des guten. Auf den Fährverbindungen kennt es weder Fahrpläne, Tarife oder gar den Komfort der Schiffe, so daß ich schon selbst Prospekte wälzen muß.
Navi nach Hause telefonieren! Weiter mit den vielen Talenten des Z 217: es läßt sich auch als Bluetooth-Freisprecheinrichtung fürs eigene Handy nutzen. Die Sprachverständigung ist allerdings schwierig. Die Hörverständigung klappt auf Seiten des Navi gut, allerdings hat das Gegenüber Schwierigkeiten beim Verstehen. Toll ist natürlich, daß auch Adreßbuchdaten (auch für die Navigation) bzw. Telefonbücher mit übertragen werden, selbst SMS vorlesen kann es. Wünschen würde ich mir auch eine PIN-Eingabe, um zumindest einen trivialen Diebstahlschutz für das Navi zu haben. Die Aktualisierungssoftware für den PC Jetzt wird in meinem Geheimlabor die mitgelieferte Software getestet: Mit enthalten ist eine CD, welche die ausführliche Anleitung sowie auch eine Linksoftware für die Verbindung zwischen Navi und PC enthält. Mit dieser lassen sich die Kartenupdates herunterladen, einzelne Kartensätze transferieren sowie auch diverse andere Daten zwischen PC und Navi tauschen, Musik oder Adreßdaten vom Outlook zum Beispiel. Die Anmeldung klappte leider erst nach Installation der aus dem Netz geladenen Version 2, vorher wollte mich das Programm trotz richtiger Zugangsdaten par tout nicht reinlassen.
Erst wenn man das Becker das erste Mal an den PC stöpselt und die Linksoftware aufruft, werden Zusatzfunktionen wie der Mediaplayer oder bestimmte POIs wie von Marco Polo aktiviert. Dadurch läuft die Sanduhr für die Gratis-Updates: 45 Tage kann man es jetzt einmal kostenlos aktualisieren. Satte 1,3 GB mißt der komplette und wirklich umfangreiche Kartensatz. Aktuell angeboten wurde im Juni 2011 ein Kartensatz vom 4. Quartal 2010. Rufe ich vom "Content-Manager" - wie die Software heißt - die Becker-Homepage auf, sehe ich mit Mozilla 3.6 nur eine schwarze Seite mit ein paar leeren Tabellen. Wünschen würde ich mir in der Software auch einen Link zu den PDF-Anleitungen, statt diese jedes Mal umständlich über Windows-Ordner öffnen zu müssen. Wozu heißt das Ding sonst "Content-Manager?"
Update-Preise Neben der einmalig kostenlosen Updatemöglichkeit liegen die LKW-Europakarten zwischen 70 Euro (Einzelupdate) und 99 Euro (Zweijahres-Abo). Für Eilige gibt es ein sehr faires Angebot: bis 30 Tage nach der ersten Navi-Inbetriebnahme kostet das gleiche Abo nur 45 Euro. Städteführer von Marco Polo gibt es pro Ort für knapp 4 Euro. Einzelne Länder oder Kontinentteile können für rund 20 Euro dazugekauft werden. Rein preislich ist das alles im eher unteren Segment und mit dem Abo unschlagbar günstig (bei Preisen bis zu 200 Euro pro LKW-Kartensatz).
Um für meine lieben Ciao-Leser die Qualität der Marco-Polo Cityguides zu testen, stürzte ich mich in Unkosten und bestellte mal eines just for fun: den Cityguide Hamburg. Nachdem ich mich vom Einkaufswagen zur virtuellen Kasse begab, landete ich auf einer https-Seite. Bei wortwörtlich folgendem Satz bekam ich allerdings Panik: "Sie sind derzeit nicht berekfigt Marketing Material zu erkallen. Klicken Sie hier un the Einstellenge zu auidern. " Wenn man in die Formularfelder solch luschig übersetzter Seiten seine Kontodaten eingibt, ist das Konto meist danach leer. Dieses Deutsch nutzen schlecht gemachte Phishing-Seiten (die mich dann auch mit einem Tanklastzug durch Dorfstraßen jagen...). Die Hilfefunktion des Content-Managers stellt eine WWW-Verbindung zu mybecker.com her. Mit meinen aktuellen Browsern (sowohl Mozilla als auch IE) bekomme ich leider nur leere Tabellen angezeigt.
Map-Share? Leider nur beim Tom-Tom Wünschen würde ich mir eine Art Scout-Funktion, bei der registrierte Nutzer die Möglichkeit erhalten, Fehler im Kartenmaterial zu melden und dafür Updates zum Vorzugspreis bekommen (auch wenn ich es nicht Aufgabe der Kunden sein kann, für funktionsfähige Produkte zu sorgen. Das ist immer noch Sache der Hersteller, sie bekommen schließlich auch das Geld dafür). Wieder bemühe ich den Vergleich mit dem "billigen" Tom-Tom: hier gibt es "Map-Share". Besitzer von Tomtom-Navis können über ein Online-Portal sämtliche, ihnen bekannten Änderungen in Straßenverläufen eingeben und erhalten so automatisch die Aktualisierungen aller anderen Nutzer für ihr Navi. Auch "merken" sich die Navis, ob ihre Nutzer bestimmte Strecken zu bestimmten Zeiten meiden und berücksichtigen dies dann für die künftige Routenführung. Ich hätte - trotz aktueller Karte - so einiges, was ich bei meinem Becker ergänzen und vor allem löschen könnte. Lediglich beim Kartenlieferanten Nav-Teq gibt es die Möglichkeit, Fehler im Kartenmaterial zu melden. Die Aktualisierungen lassen jedoch auf sich warten.
Beim Tom-Tom gefiel mir neben der besseren Eigentumssicherung (nach dem Start erscheint der Name des Besitzers, der nur über eine Geräteregistrierung via PC geändert werden kann - alternativ verlangt das Garmin Nüvi einen PIN-Code) auch die für Notfälle hilfreiche Taste "Wo bin ich?" Per Fließtext wird dann der Standort mit Straßenbezeichungen und Ortsentfernungen beschrieben, den man Rettungskräften im Notfall so vorgelesen durchgeben kann. Beim Becker habe ich nur die GPS-Koordinaten oder die Kartenansicht, durch die ich mich aufwendig durchklickern muß. Im parallelen Vergleich (beide Navis gleichzeitig betrieben) kamen auch im PKW-Modus beim Becker teils kuriose Routenführungen zustande: neben der bereits angesprochenen Abkürzung über Aus- und Wiederauffahrten von Schnellstraßen, schlägt es teilweise unsinnige Haken und weicht sogar von offiziell beschilderten Routen ab. Tom-Tom, Garmin und Navigon haben (zumindest während meiner Tests) keinerlei solcher Kapriolen geschlagen.
Was es sonst noch gibt Auf der Geräte-Unterseite sind neben dem obiligatorischen USB-Anschluß, der auch gleichzeitig als Spannungs- und TMC-Antenneneingang dient, ein Slot für Micro-SDHC Karten bis 8 GB sowie ein Kopfhörer-Klinkeausgang vorhanden. Das Gerät selbst hat einen 4 GB-Speicher, kann sich darüber hinaus mit einem bordeigenen Akku versorgen und kabelunabhängig betrieben werden - den angebotenen Fußgängermodus mit 24V-Batteriewagen im Gepäck stelle ich mir auch etwas schwierig vor. Auf Wanderschaft hatte ich es übrigens auch, als ich meine Reisegruppe suchen mußte. Hier erwies es sich in kleinen, verschlungenen Straßengassen als nützliches Helferlein, auch wenn die Anzeige allein durch das nicht stillhalten können gern Karussell fährt - hier wäre ein kleiner Kompaß hilfreich. An den patentgefalteten Falk-Plänen wäre ich spätestens bei Windstärke 5 verzweifelt.
Durch den integrierten Player spielt es Musik, gespeicherte Videodateien (kein TV-Tuner!) und Bilder ab. Marco Polo Cityguides Wie erwähnt, bestellte ich einen virtuellen Marco-Polo Stadtführer von Hamburg. Die Hamburger Sehenswürdigkeiten sind in verschiedene Kategorien unterteilt: neben Hotels und Restaurants natürlich auch kulturelles und bekanntes. Ruft man beispielsweise "Rathaus" oder "Jungfernstieg" auf, erhält man neben einem kleinen Foto eine ansprechend gemachte Beschreibung zur Geschichte und eventuellen Öffnungszeiten. Ein nettes Gimmick für Technikverliebte, die lieber mit Navi als mit Fremdenführer aus Papier auf Erkundungsreise gehen. Allerdings muß man hier konkret eingeben, was man sucht, also ist der Marco-Polo Reiseführer in der gebundenen Papierform doch noch die bessere Alternative, allein schon weil man sich im Navi durch etliche Menüebenen durchklicken muß, bis man zum Ziel gelangt. Echte Technikfreaks besitzen auch noch ein Smartphone und können ihre Ziele ja googlen.
Die Bedienungsanleitung ... existiert in zwei Formen: ein Büchlein im CD-Format als Schnellanleitung, das in allen Sprachen Hinweise zur Innbetriebnahme und allgemeinen Einsatz beinhaltet. Meist reicht diese aus. Das Heft ist mit 270 Seiten relativ dick, da diese Hinweise in allen 27 Sprachen erscheinen, die das Navi beherrscht. Damit reduziert sich der Informationsgehalt auf 10 Seiten in der jeweiligen Landessprache. Vertiefend existiert darüber hinaus auf der mitgelieferten DVD eine detaillierte Dokumentation, die 134 Seiten (ebenfalls CD-Format) mißt. Diese ist klar strukturiert, gut (auch farbig) bebildert und leicht verständlich.
Die Bewertung: Ich bewerte nach den Ciao-Kriterien Qualität, Zuverlässigkeit, Handhabung/Komfort und Robustheit: Die Verarbeitungsqualität des Materials ist gut bis sehr gut. Die Bedienschalter sind wertig, keine billigen Gummipröppel wie bei den Navis aus den Kaugummiautomaten. Die Bedienbarkeit auch ist auch (noch) sehr gut, Fehlgriffe sind selten, die Konservenstimme verschluckt hin und wieder Buchstaben bei Straßennamen. Dafür landen die überschüssigen Buchstaben dann in der "Geh-Schwjiendiek-Heiz-Begrenzung!" =) Leider ist in der virtuellen Fahrtvorschau nur Zweifach-Geschwindigkeit einstellbar, wünschenswert wären hier (bzw. in der Karten- oder Abschnittsansicht) auch die einzelnen Streckenverbote, so wie andere Trucknavis sie auch zeigen, damit ich einfach weiß, weshalb mich das Gerät auf eine bestimmte Route schickt und was mich wo anders an Verboten erwartet.
Die Info ist schon deshalb wichtig, weil es keine gescheiten LKW-Straßenatlanten auf Papier mehr zu kaufen gibt, die solche LKW-Beschilderungen abbilden. Bei der Routenplanung bin ich mehr oder weniger auf das Navi angewiesen - wenn ich als Fahrer keine teure Flottenmanagement-Software habe (die sich ein schlecht bezahlter LKW- oder Busfahrer sicher auch nicht leisten kann). Mehr noch: Berufskraftfahrer stehen unter einem hohen Termin- und Erwartungsdruck: Zeiten müssen minutengenau eingehalten werden, jede vertrödelte Minute, jeder überflüssige Kilometer verpflichtet zur Rechenschaft. Einen LKW, wohlmöglich mit Drehschemelanhänger wieder aus engen Gassen um geparkte Autos heraus zu manövrieren, kann unter Umständen Stunden dauern! Daher braucht es eine LKW-Navigation, die in dem Punkt absolut zuverlässig ist und die mich vielleicht auch rechtzeitig warnt, wenn eine Straße eng werden kann.
Die Routenführung ordne ich unter Zuverlässigkeit ein. Aufgrund dieser Patzer mit Gefahrstoffverbot und der Spielstraße, der fehlenden Begründung für die Umleitung, damit man als Busfahrer oder Camper trotzdem auf der Route bleiben kann (und das Gerät dann auch für Busse und Camper sinnvoll nutzen, 150m hinter dem angeblichen LKW-Verbot auf besagter Teststrecke ist nämlich ein beliebter Campingplatz!), ist so ein Navi gegenüber einer billigen PKW-Navigation keine wirkliche Hilfe - daher nur Mittelmaß. Auch die vorgeschlagenen Abkürzungen über Aus- und Auffahrten von Bundesstraßen, um vielleicht 10 Meter Strecke zu sparen, sind irgendwie peinlich... Wünschenswert wären wie erwähnt Schildpiktogramme für die Fahrverbote, wie sie das Z217 sonst auch fröhlich-(falsch) anzeigt. Auch gehören Spielstraßen dazu, denn diese sind von LKW absolut unbefahrbar (Feuerwehr, Möbelspeditionen und Müllabfuhr sind an der Stelle absolut nicht zu beneiden...). Wenn ich als Umzugsfirma dies als Zieladresse habe, würde ich mir einen entsprechenden Hinweis wünschen - in etwa "Ziel liegt im verkehrsberuhigten Bereich". Auch Anliegerverkehr ist im Grundsatz nichts verbotenes. Wenn ich eine Anliegerzone zum Ziel habe, bin ich Anlieger. Punkt.
Auch die Gefahrgutverbote sind nach dem obigen Beispiel (1. Versuch und gleich ein Treffer) offenbar lückenhaft und damit nicht verläßlich. Die PKW-Navis von Becker sind um die 100 Euro günstiger und tun ihren Job dann genauso gut. Übrigens: auch Umweltzonen sind immer mehr ein Thema. Längst nicht jeder LKW oder Bus hat eine grüne Plakette und kein vernünftiger Fahrer fährt einfach ins Blaue hinein. Wenn ich als Bus- oder LKW-Fahrer vor Ort einen Fahrauftrag bekomme (was oft genug passiert!), habe ich nicht eine Bibliothek an Straßenkarten oder den neuesten Unweltverordnungen dabei. Schön wäre, wenn man so eine Route per Navi-Routenvorschau planen kann und zumindest im gröbsten gewarnt wird, was einen auf dem Weg und am Ziel erwartet.
Alles in allem: Handhabung/Komfort: sehr gut Robustheit: sehr stabil (sehr gut) Qualität: gut bis sehr gut Zuverlässigkeit (Kartenmaterial/Routenführung): mittelmäßig Gesamtergebnis: 2,6 = befriedigend ( *** )
Durchschnitt im Durchschnitt, also 3 von 5 Sternen. Ein Navi muß nicht nur gut aussehen können, gut bedienbar und stabil sein, sondern zielsicher führen - das ist das wichtigste Kriterium an einem Navi, daher kommt dem die größte Bedeutung zu. Von einer LKW-Navigation verlange ich, daß sie neben einer LKW-gerechten Routenführung und der Meidung von Engstellen auch LKW-Fahrverbote differenziert anzeigen kann (Tonnagen oder Verbotsschilder) und einen nicht in Spielstraßen-Sackgassen leitet. Wenn sonst jeder andere unnütze und zum Teil falsche Informationsmüll im Gerät hinterlegt ist, sollte das keine Schwierigkeit sein. Für LKW-Fahrer, die keine kennzeichnungspflichtigen Stoffe fahren, ist das Z217 zu empfehlen. Bis auf Gefahrstoffe hat es alle LKW-Fahrverbote, Gewichts- und Höhenbeschränkungen in dem Test (12 an der Zahl) richtig erkannt. Auch das - wenn auch in der Gegenrichtung - bestehende Fahrverbot, das zur Umleitung in die Spielstraße führte. In einer Schulnote ist das noch "gut", auch wenn man sich über einen Fehler mehr ärgert, als die sonst einwandfreie Routenführung.
Wer aber ADR*, Busse oder große Wohnmobile fährt, sollte aufgrund der dort fehlenden Profile bzw. mangelhaften Karten erst mal nach anderen Geräten suchen, die eine differenzierte Navigation oder besseres Kartenmaterial bieten. Mit Gefahrstoffverboten scheint das Z 217 auf Kriegsfuß zu stehen. Für diese Gruppe empfehle ich es ausdrücklich nicht. Daher keine Pauschal-Empfehlung. LG, Paettchen
Hinweise: 06.04.2011: Update mit Abwertung auf 3 Sterne, da das LKW-spezifische Kartenmaterial zu lückenhaft ist und die mitgelieferte Linksoftware nicht einwandfrei läuft. Diese Bewertung kann auch in anderen Portalen erscheinen
*) ADR = Accord européen relatif au transport international des marchandises Dangereuses par Route, auf deutsch: Europäisches Übereinkommen über die internationale Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße - unter LKW-Fahrern auch umgangssprachliche Bezeichnung für Gefahrguttransporte.
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20.06.2011 11:48
Klasse geschrieben. Ciao Thorsten
04.04.2011 17:00
ohne navi gehts einfach nicht mehr. lg
30.03.2011 09:22
BH