Und wenn sie nicht gestorben sind
08.08.2001
Pro:
s . u .
Kontra:
S . u
Empfehlenswert:
Nein
Details:
Originalität:
Story:
Darsteller:
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 F.V.Fellhauer
Über sich:
Mitglied seit:01.01.1970
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dann fahren sie noch heute durch die Gegend, ohne Sinn ohne Zweck und ohne Gnade. Die Rede ist natürlich von den „ Insassen“ des grünen Segelschiffes, dass auf seine Fahrt ins Nirgendwo scheinbar nur Becks Bier geladen hat und sonst nichts. Da man bekanntlich aber nicht nur von Bier leben kann, handelt es sich hierbei anscheinend um Zombies, die aus „ Bierleichen“ entstanden sind. Sie sind mittlerweile bei jeder Becks-Bier Werbung zu sehen, im Gegensatz zu älteren Spots , wo nur irgendwie ins Wasser gesprungen wurde. Normalerweise komme ich jetzt zum Inhalt des Spots, da er aber scheinbar beabsichtigt keinen Inhalt hat, übergehe ich diese Kleinigkeit. Wenn man gut will, dann behauptet man, sie fahren übers Meer und picheln Bier.Was will aber diese Werbung aussagen? Das Becks-Bier Trinken unabdingbar mit „ Freiheit“ verbunden ist. Das es Menschen gibt, die nichts besseres zu tun haben als in tropischer Hitze ihr Bier zu trinken. Das grün deshalb die Farbe von Becks Bier ist, weil man „hofft“ ein Trinkgelage auf hoher See so beenden zu können, dass die Fische an den Mageninhalten , die später nach außen befördert werden, wenigstens ihre Freude haben?Sucht es euch aus, ich jedenfalls tendiere zu keiner der obengenannten Varianten, ich denke vielmehr, dass der Werbemanager eher darauf bedacht ist eine Assoziationsebene zu schaffen, die dem Verbraucher vermitteln soll er könne nur mit Becks Bier seinen Film oder sein Formel eins Rennen genießen, denn genau vor solchen Rennen kommt oft diese Werbung, weil Becks auch noch Sponsor beim Jaguar-Rennstall ist. Die Zielgruppe ist wohl eindeutig: Jeder, der alt genug ist Bier trinken zu dürfen. Außerdem fällt auf, dass in der Werbung kaum Einzelpersonen auftreten, sondern eher ganze Gruppen, die dann zusammen den Genuß dieses Bieres erleben können, und dass natürlich kastenweise.MEIN VERBESSERUNGSVORSCHLAG Wie wäre es , wenn Becks eine Geschichte rund ums Schiff dreht, die dann in einer Serie von sich abwechselnden Spots gezeigt werden. Man könnte das Ganze doch „ Die Reise des grünen Schiffes zum Mittelpunkt des H2O-freien Wassers „ nennen, und die Bierleichen könnten doch für Stimmung der etwas gruseligen Art sorgen, indem sie wie Piraten die Schiffe der Schokoladenknacker entern , um diese in Milchschaumschlürfer zu verwandeln. Dafür müßte aber Joe Cocker sein „ Sail away“ noch in ein „ Sail away into infinity ( and please never come back) verwandeln, der richtigen, musikalischen Untermalung wegen.Fazit: Irgendwie ist diese Werbung seit Beginn ihrer Ausstrahlung nicht vom Fleck gekommen. Sie wirkt mittlerweile nur noch langweilig, zumal sich keine neue Entwicklung in irgendeiner Form abzeichnet. Irgendwie halt billig. PS: Auch hier wieder habe ich bei " Das Produkt halte ich für"... nur geschätzt, weil ich kein Bier trinke.
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06.09.2001 22:22
Nicht nur der Spot ist von vorgestern, auch die Denkweise der Beck´s-Bosse...Der Cafe-Racer hat sich ja zur Genüge in seinem Bericht "Sinkender Szenestar" darüber geäußert...hier in der "Bundeshauptstadt" verliert das Hafenwasser in den Szenekneipen und Clubs immer mehr Boden unter den Füßen und wird vom Zonen-Saft "Radeberger" wohl bald weg"geschluckt"...Gruß vom Cafe-Racer
20.08.2001 01:22
Sehr gute Meinung über diese Werbung, nur wird es Becks unter deutscher Regie nicht mehr lange geben. Es laufen Gespräche über einen Verkauf an die Amis -Anheuser Busch- oder einen belgischen Bierkonzern. Naja, ob es dann diese Werbung noch geben wird, da dann voraussichtlich auch alle Sponsoren ausgewechselt werden. Herzliche Grüße Ludwig
12.08.2001 12:26
Die Assoziation mit den grünen Flaschen ist offensichtlich. Pech für Becks, sich auf diese Farbe als Identifikationsmerkmal festgelegt zu haben - die meisten Biertrinker, die ich kenne, haben nämlich nicht ganz zu Unrecht Ressentiments gegen grüne Bierflaschen. Irgendwie hat sich da festgesetzt, daß Bier aus solchen Flaschen nicht schmeckt. Vielleicht nicht mal so unbegründet, die Farbe wird meines Wissens durch Bleiverbindungen im Glas erreicht oder wurde es zumindest für lange Zeit. Viele Grüße ***planck***