Beetlejuice

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Jenseits einmal lustig!

5  09.08.2008 (24.05.2008)

Pro:
schlüssige Story mit guten Stars toll erzählt

Kontra:
wer Gruselkomödien nicht mag :  nicht ansehen !

Empfehlenswert: Ja 

argoni

Über sich: Mal sehen, wie ich es schaffe, hier wieder regelmäßig zu sein! Ab und zu drängt es mich zur Schreibe...

Mitglied seit:25.07.2007

Erfahrungsberichte:423

Vertrauende:14

Dieser Erfahrungsbericht wurde von 58 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Warum ich gerade diesen Film bis zum "Erbrechen" gesehen habe? Es ist so für mich der Typ Horrorfilm Marke: kann auch von 10-Jahre alten Kindern gesehen werden: witzig, Spezialeffekte noch und nöcher und geniale Darsteller: seien nur angemerkt: Michael Keaton und Mister Baldwin (Motto: wo kann ich den wiedersehen: als überheblicher Arzt, der sich gottgleich aufführt in "Malice - eine Intrige").

Story ist so simpel wie gut:
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Paar ( Barbara und Adam Maitland) verunglückt und findet sich im eigenen Hause wieder, ohne gleich zu bemerken, daß sie nur noch als Geister vorhanden sind. Erst als sie ihre Hand mit Spielzeug vor dem Spiegel hin und herführt, kommt das Erschrecken: wir sind ja tot! Und das "Lehrbuch für Geister, die erst zurechtkommen müssen" muß auch erst verstanden werden, da es etwas kompliziert geschrieben wurde.

Wie gehen nun Geister wie diese mit der Ewigkeit um:
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Zunächst müssen sie erleben, ihr Haus fand neue Besitzer: (Fam. Deetz ) einen etwas ausgebrannten Hausherren, die Künstlerin- seine Frau - und noch (Wynona Ryder) Lydia , die Tochter in Schwarz gewandelt, hat mehr das Jenseits im Blick als die Gegenwart.
Auch Geister wollen nicht gestört werden? Dieses Motto und dann der Beschluß: "Wir wollen unser Heim bald wieder für uns haben!" Der Versuch,als echt gewöhnliche Bettlakengespenster aufzutreten und Schrecken zu verbreiten, geht schief, führt aber dazu, daß das Fräulein einen ersten Kontakt zu den Geistern herstellen kann: sie sieht und hört diese nämlich. (beneidenswert? Unter Vorbehalt)

Helfer für die Geister:
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Beetlejuice wird herbeigerufen (echt witzige Verdrehungen, Verwandlungen, die nicht wirklich horrormäßig herüberkommen, eher so komödienhaft. "Beetlejuice" kam sicher nicht mal ohne Grund im Nachmittagsprogramm, also für Kinder sehbar!) und er hilft, wo er nur helfen kann.
Ehemalige "Vorgesetzte" aus dem jenseitigen Reich warnt allerdings vor Beetlejuice, der arbeite auf eigene Rechnung.

Was mir besonders gefiel:
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Der Witz und besondere Charm dieses Films! Spezialeffekte, die vom Diesseits reichen (Geister erscheinen in völlig anderem Erscheinungsbild :Kopf verändert und etwas gruselig, aber nur etwas!) und auch im Jenseits ( oder wsl.die Zwischenwelt?) : dort wird gewartet, im Sitzen, mit Nummer: die zersägte Dame ebenso wie der Mann, dem ein Hai zusetzte, auch der Schrumpfkopf wartet oder neben ihm ein Dicker mit Besteck quer im Hals. Empfangsdame am Tresen für den Einlaß oder die Beratung bei "Juno" (Chefin) - die noch aus dem Hals rauchen kann: ebenso tot (ließ sich kurz vor dem Tode nicht fachmännisch zur Ader) wie der Typ ( erinnert mich vom Kopf her an den Star, der den Scroog spielte: alter Mann..), der von einer Dampfwalze überrollt wurde und nun neugierig fragt, ob er gut aussähe..

Herumkriechende Kunstwerke, die nicht in meiner Wohnung Platz finden würden, faszinierten mich ebenso wie der Witz bis zum Schluß: Beetlejuice kann das Bemogeln nicht lassen, aber der veralberte tote Medizinmann rächt sich, läßt auch ihn schrumpfen mit dem geheimnisvollen Pulver..

Vorstellungen, Vorstellungen....
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Da Wissenschaftler - die sogenannten ernsthaften - es ablehnen, das Jenseits so anzuerkennen, wie evtl. Sekten und Gläubige es anerkennen, bleibt viel Spielraum für die Vorstellungen vom Leben nach dem Tode. Und: ich bin sehr dafür, daß dieser spannende Spielraum weiterhin Autoren und Regisseure beflügelt : das als mein Fazit.

PS: Gutes, wo man zuhört und ansehen kann: Dialoge sehr gut, Stimmungen der Menschen wie der Geister gut rübergebracht, Farbe, Synchronisation ebenfalls sehr gut. Einleitende Musik vergißt man ebenfalls nicht so schnell.
Sehe ich immer wieder gern und empfehle den Film natürlich guten Gefühls!

Bestimmt nicht als Schluß gedacht, aber komischerweise "verschwitzt": die Daten des Films, der 1988 in den USA entstand, Regie: Tim Burton, Musik, welche ich sehr mag stammte von Danny Elfman, der ursprüngliche Titel hat sehr mit dem zuerst menschlichen, dann dem Geisterpaar Maitland zu tun, hieß nämlich "The Maitlands", wurde dann aber in "Beetlejuice" umgewandelt. 92 Minuten purer Witz, der ab und zu eine makabre Note erhält, was nicht abträglich ist. Ich mag das..

Viel Vergnügen beim Anschauen!
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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
Torombolina

Torombolina

09.08.2008 23:14

Den Film mag ich nicht.. LG Tiziana

Rollersfan

Rollersfan

09.08.2008 19:22

Burton-Filme liegen mir nicht unbedingt, aber bei Beetlejuice gibt es eine Szene, die Du leider nicht erwähnt hast, wo Harry Belafonte auftaucht....die fand ich mit am witzigsten ;o) LG!

das-christian

das-christian

09.08.2008 13:46

Jaja, bei manchen Filmen weiß man sofort welcher Regisseur dahintersteckt, so ist es auch hier der Fall.

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