Bei den Indianern / Angela Weinhold

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Bei den Indianern / Angela Weinhold

ISBN: 9783473332618 - Verlag: Ravensburger Buchverlag mehr

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... Das Buch ist die Nummer 18 der Reihe und heißt: „Bei den Indianern“. Wir haben dieses Buch vor einiger Zeit in der Stadtbücherei ausgeliehen und seither schon oft angeschaut. Manuel kommt so langsam in das Alter, in dem Cowboys und Indianer interessant werden – zumal das auch das Motto des ... Bericht lesen





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Hrbuch, Hrbuch, CD, Erschienen: 2005
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Bei den Indianern (Wieso? Weshalb? Warum?) - Angela Weinhold
Wie lebten die Indianer? Wie bauten Sie Ihre Häuser? Warum nennt man sie Rothäute? Diese ... mehr
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Bei den Indianern
Erfahrungsbericht von manuelmama über Bei den Indianern / Angela Weinhold
11.09.2009


Produktbewertung des Autors:   


Pro: Schöne Bilder, einfache Texte
Kontra: keines

Empfehlenswert? ja 

Kompletter Erfahrungsbericht

Nach langer Berichtepause möchte ich heute mal wieder ein Buch vorstellen, und zwar ein Buch der Reihe Wieso? Weshalb? Warum? vorstellen. Es handelt sich um ein Buch, welches für Kinder im Kindergartenalter bzw. für Kinder ab etwa 4 Jahren empfohlen wird. Das Buch ist die Nummer 18 der Reihe und heißt: „Bei den Indianern“.

Wir haben dieses Buch vor einiger Zeit in der Stadtbücherei ausgeliehen und seither schon oft angeschaut. Manuel kommt so langsam in das Alter, in dem Cowboys und Indianer interessant werden – zumal das auch das Motto des Kindergartenfestes im Juli war. Und wenn Mama die Antworten ausgehen, greift sie gerne mal auf ein Buch zurück, um den Wissensdurst des Sprösslings stillen zu können.
Einige Allgemeine Informationen übernehme ich aus früheren Berichten. Es sind Dinge, die sich nicht ändern ich hoffe, ihr habt dafür Verständnis.

Verlag

Ravensburger Buchverlag
Otto Maier GmbH
Postfach 18 60
88188 Ravensburg

www.ravensburger.de

Allgemeine Informationen

‘‘‘ISBN-13:‘‘‘ 978-3-473-33261-8

‘‘‘Alter:‘‘‘
Das Buch ist laut Hersteller für Kinder ab im Kindergartenalter geeignet. Wie so oft kommt es natürlich auf das Kind an. Manuel zum Beispiel wird jetzt dann vier und kann schon gut verstehen worum es geht und er hat auch schon das Interesse an dem Thema. Dominik ist jetzt 2,5 Jahre alt und für ihn zählen momentan nur die Bilder und die Klappen, die Bedeutung interessiert ihn noch nicht. Man muss auch bedenken, dass in dem Buch Klappen sind, die eventuell von kleineren Kindern ausgerissen werden könnten. Dieses Problem haben wir jedoch nicht oder besser gesagt nicht mehr. Na ja, ein Kindergartenkind könnte ja schon begreifen, dass die Klappen kaputt gehen können, aber wenn der kleine Bruder dabei ist, geht es doch manchmal etwas wilder zu und man muss halt besser aufpassen.

‘‘‘Illustration und Text:‘‘‘ Angela Weinhold

‘‘‘Preis:‘‘‘ Das Buch kostet in Deutschland 12,95 Euro und 13,31 Euro in Österreich.

‘‘‘Seitenzahl:‘‘‘ 16

‘‘‘Größe:‘‘‘ 24,5 x ca. 28cm

‘‘‘Material:‘‘‘
Das Buch besteht aus relativ dickem Karton, das Cover ist dabei noch dicker als die einzelnen Seiten. Das Buch ist nicht "normal" gebunden, sondern als Ringbuch gehalten. Das finde ich sehr gut, denn dadurch muss man die Seiten nicht unnötig umknicken.

‘‘‘Wieso? Weshalb? Warum?‘‘‘
Ein paar Worte möchte ich zum der Reihe Wieso? Weshalb? Warum? noch verlieren, vielleicht kennt ja jemand diese Reihe noch nicht.
Es gibt zwei Varianten dieser Reihe: Für Kinder ab 2 Jahren gibt es die Junior Serie, für Kindergartenkinder die „normale“ Serie.

Es handelt sich um Bilderbücher, die oft Dinge des alltäglichen Lebens beschreiben. Der vorliegende Band erklärt die Lebensweise verschiedener Indianerstämme. Es sind Themen, die für Kinder interessant sind. Einzelne Elemente dieser Dinge werden vorgestellt. Durch öffnen der Klappen auf den Seiten kann man die verschiedensten Dinge sehen und herausfinden.
Auf jeder Seite gibt es einen zu den Bildern passenden Text. In dem vorliegenden Band ist eigentlich recht viel Text enthalten, das ist nicht bei allen Büchern dieser Reihe so.

Ich möchte nicht alle Bücher aufzählen, wer sich für die Reihe interessiert findet weitere Informationen unter www.wiesoweshalbwarum.com

Über das Buch

„Kinder haben tausend Fragen: Haben Indianer rote Haut? Was mussten Indianerkinder lernen? Wie wird man Häuptling? Gibt es heute noch Indianer?“ (Quelle: Klappentext des Buches)

„Wie lebten Indianer? Was mussten die Kinder alles lernen? Wohnten Indianer immer in Zelten? Gibt es heute noch Indianer? Spannende Fragen werden in diesem Kindersachbuch anschaulich erklärt. So erfahren kleine und große Indianer-Fans, dass Jungen schon mit sechs Jahren ein eigenes Pferd bekamen und dass unfolgsame Kinder von "Langnase", einem maskierten Erwachsenen, ermahnt wurden. Ein aufklappbares Tipi enthüllt, wie es in einem Wohnzelt aussah, und die Bisonmaske zum Herausnehmen regt zum Nachspielen an.“ (Quelle: www.ravensburger.de)

Und nun zum Inhalt

Dieses Buch beginnt schon auf dem Cover. Es ist hier natürlich der Titel zu sehen, und auch ein Indianerzelt sowie zwei Indianerkinder mit ihrer Mutter. Hier gibt es schon Textbeispiele. Man erfährt zum Beispiel etwas über die Friedenspfeife.

Auf der ersten Doppelseite sieht man eine Karte von Nordamerika. Auf dieser Karte stehen die Namen der verschiedenen Indianerstämme. Viele davon kennt man aus diversen Karl May und anderen Wildwestfilmen. Apachen, Kiowa, Comanche und wie sie alle heißen. Im Text wird erklärt, aus welchen Materialen verschiedene Stämme ihre Häuser gebaut haben. Diese verschiedenen Häuserarten sieht man auch abgebildet. Wusstet Ihr, dass die Schildkröte bei zwei Indianerstämmen ein Symbol für die Erde war? Die Chippewa zum Beispiel glaubten, dass die Erde auf dem Rücken einer Schildkröte entstanden ist. Amerika hieß bei den Irokesen Turtle Island – Schildkröteninsel.

Auf der nächsten Doppelseite wird die Frage „Was ist ein Tipi“ beantwortet. Ein Zelt ist abgebildet, man kann eine Klappe öffnen und sehen, wie es im inneren dieses Tipis aussieht. Es wird erklärt, wie die Zelte aufgebaut werden, und wie das dafür verwendete Bisonfell bearbeitet wird. Außerdem gibt es noch eine Tipi-Hausordnung. Man erfährt auch, dass zwei Frauen in nur einer Stunde ein Tipi aufstellen konnten – und dass sie nur etwa 15 Minuten zum Abbauen brauchten.

Auf der folgenden Doppelseite erfährt der Leser, was man aus einem Bison alles machen kann. Der Bison war das Hauptnahrungsmittel der Prärieindianer. Doch er lieferte nicht nur Fleisch, sondern auch viele andere Dinge. Mittels einer Drehscheibe, bei der ein „Kuchenstück“ fehlt, kann man die verschiedenen Dinge sehen, die aus diesem für die Indianer wichtigen Tier gemacht wurden. Auf der rechten Seite erfährt man, dass das Pferd von spanischen Eroberern nach Amerika gebracht wurde. Diese Pferde verwilderten und bildeten große Mustangherden. Nach und nach wurden die Pferde neben dem Bison zu den wichtigsten Tieren für die Indianer – sie halfen sowohl bei der Jagt als auch beim Schleppen von Lasten.

Auf der nächsten Doppelseite erfährt man, was die Indianer rund ums Jahr alles zu tun hatten. Auf einem schönen Jahresbild erfährt man, was in den einzelnen Monaten für Aufgaben anfielen.

„Haben alle Indianer rote Haut“ – das Thema wird auf der folgenden Seite behandelt. Außerdem erfährt man hier, welche Kleidung Indianer trugen und was es mit der Gesichtsbemalung auf sich hat. Auf der rechten Seite erfährt man, was die Indianerkinder lernen mussten. Babys wurden von vielen Müttern immer mitgetragen. Kinder wurden immer zärtlich behandelt – allerdings wurde lautes Weinen nicht geduldet. Ich würde ja gerne wissen, wie das verhindert wurde. Man sieht hier außerdem das Spielzeug, das Indianermädchen und Indianerjungen hatten – bereits mit fünf bis sechs Jahren hatte ein Indianerjunge ein Pferd. Sie lernten Fische zu fangen und Kaninchen zu jagen. Mit 12 Jahren machte ein Junge die erste richtige Jagd mit. Die Mädchen der Prärieindianer spielten mit Puppen und kleinen Tipis. Mit fünf bis sechs Jahren halfen sie ihrer Mutter beim Brennholzs sammeln, Wasser tragen und anderen Arbeiten.

Auf der nächsten Seite erfährt man, wie man Häuptling wird. Alte Menschen wurden aufgrund der Lebenserfahrung verehrt. Es gab daher in jedem Stamm einen Ältestenrat. Ein Häuptling musste mutig, tapfer und großzügig sein. Der Stamm erwartete keine Befehle, sondern Rat on ihm. Seine Aufgabe war es, Frieden zu erhalten und die Armen zu unterstützen.
Außerdem erfährt man, was war, wenn jemand krank wurde. Es gab eine Schwitzhütte, ähnlich unserer Sauna, um Erkältungen vorzubeugen. Die Indianer glaubten, dass in jemanden, der schwer krank wurde, ein böser Geist gefahren war, daher trug jeder Indianer einen Medizinbeutel bei sich, in dem Dinge enthalten waren, die Zauberkraft besitzen sollten. Außerdem kannten die Indianer viele Heilpflanzen, aus denen sie Medizin herstellten. Half das alles nix, gab es noch den Medizinmann – ein Mann oder eine weise Frau mit besonderen Heilkräften.

Nun kommt es zu den Themen „Warum kamen die Weißen“ und „Warum kam es zum Krieg“. Wenn man bedenkt, dass die Siedler die ersten Winter nicht überlebt hätten ohne die Hilfe der Indianer ist es furchtbar, was die weißen Siedler mit den Indianern gemacht hatten. Die Indianer wurden gezwungen, in Reservationen zu leben, die aus wertlosem und unfruchtbarem Land bestanden, der Bison, von dem viele Indianerstämme abhängig waren wurde von den weißen ausgerottet.

Auf der letzten Doppelseite wird noch erklärt, wie Indianer sich unterhalten. Um sich zwischen den Stämmen unterhalten zu können gab es eine Zeichensprache, die auch viele Weiße erlernten. Außerdem gibt es auf dieser Seite eine Büffelmaske zum Ausschneiden. Und es wird auch die Frage, ob es heute noch Indianer gibt, beantwortet.

Letzte Worte

Wie alle Bücher dieser Reihe finde ich auch das vorliegende sehr schön. Unsere bunte Welt sowie die Geschichte eines für mich faszinierenden Volkes wird kindgerecht und anhand von schönen Bildern erklärt.

Meine Kinder – vor allem mein Großer – schaut das Buch gerne an. Er ist fasziniert von der Lebensweise der Indianer und ich muss ihm alles genau und oft vorlesen. Und dennoch fragt er weiter und weiter. Mich hat das Thema Indianer auch immer schon sehr interessiert, von daher mache ich das natürlich gerne. Ich hoffe nur, dass die Dinge korrekt erklärt werden, denn das weiß man als „außenstehender“ ja nicht immer so recht.

Ich finde es immer wieder erschreckend, wie die Menschen miteinander umgehen. Warum hatten in diesem großen Land nicht alle Menschen Platz, warum muss man einem Volk die Lebensgrundlagen wegnehmen, warum muss man es in Reservationen stecken. Ein Thema, das ich nie verstehen werde – und das ja auch heute immer noch aktuell ist.
Die Klappen auf den Seiten in diesem Buch sind recht groß. Also ist es für die Kinder nicht schwierig, diese zu öffnen, ohne sie gleich abzureißen. Die Farben finde ich auch schön getroffen und die Texte sind einfach und für Kinder gut verständlich.
Der Preis des Buches ist wie ich finde in Ordnung. In Anbetracht der sehr guten Qualität, der schönen Bilder und des Langzeitspaß beim Anschauen ist dieser durchaus gerechtfertigt.
Wir haben mittlerweile schon einige Bücher der Reihe Wieso?Weshalb?Warum? und ich bin mir sicher, dass sich die Anzahl noch erhöhen wird – allerdings genügt es ja auch, die Bücher aus der Bücherei auszuleihen, denn irgendwann ist das eigene Bücherregal übervoll.

Das Buch wurde übrigens nicht von meinen Kindern vollgekritzelt (siehe Foto), das ist halt der Nachteil, wenn man ein Buch aus der Bücherei ausleiht, manchmal waren da schon Künstler am Werk.

Ich möchte dem Buch fünf Sterne geben und eine Empfehlung aussprechen.
Ich hoffe mein Bericht hat Euch gefallen und bedanke mich für Lesungen, Wertungen und Kommentare.

   

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Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich
sehr hilfreich

06.05.2004


Bei den Indianern / Angela Weinhold

Haupteigenschaften

Autor: Angela Weinhold

Erscheinungsdatum: 2008

Verlag: Ravensburger Buchverlag

Medium: Gebundene Ausgabe

ISBN: 3473332615

EAN: 9783473332618

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