Belinea 10 17 40

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Belinea 10 17 40

Gesamtbewertung (8): Gesamtbewertung Belinea 10 17 40

 

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Flachbildschirme sind...

5  22.12.2002

Pro:
Wirklich gutes Teil zu fairem Preis .  .  .

Kontra:
.  .  .  mit wirklich nur kleinen Mängeln .

Empfehlenswert: Ja 

Details:

Bildqualität

Kontraste

Bedienung/Ergonomie

Verarbeitung

Support/Service

Stromverbrauch:

mehr


ju523m

Über sich: Tja... was bin ich? Ich glaub, der Begriff "Stino" triffts am besten. Stino? Stinknormal! ...

Mitglied seit:05.09.2000

Erfahrungsberichte:49

Vertrauende:6

Dieser Erfahrungsbericht wurde von 36 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

... schick.
... sparen Platz.
... kosten leider auch viel Geld.

Jeder hat heutzutage so was. Naja, fast jeder.
Sogar bei Feinkost-Albrecht gibt’s schon welche.
Und außerdem, pumpt mein sieben Jahre alter Siebzehnzöller von Compaq nicht schon bedenklich beim Wechsel der Auflösung...???

Nach intensiver Recherche habe ich mich für den Belinea 101741 (baugleich 101740) von Maxdata entschieden.

Warum gerade der?

Zuallererst: Ich wollte einen Monitor mit 17 Zoll Bildschirmdiagonale. Der Belinea bietet 17,4 Zoll. Die sichtbare Bildschirmdiagonale des Belinea von etwas über 44 cm entspricht der eines klassischen 19-Zoll-Bildschirmes. Allerdings ohne dessen Gewicht und ohne dessen immensen Platzbedarf.

Am wichtigsten: Das Display. Die LCD-Technik für Monitore ist zwischenzeitlich den Kinderschuhen entwachsen. Verschiedene Arten von Panelen von mittlerweile einer gerüttelten Zahl von Anbietern wetteifern um die Gunst der Hersteller. Vorbei sind die Zeiten, da Hyundai und Sony den Markt dominierten und die Preise diktieren konnten. Gut für den Kunden. Schlecht aber für den nicht informierten Kunden, denn die Unterschiede zwischen den Panelen sind beträchtlich.

Am preiswertesten sind derzeit sogenannte Active-Matrix-(TN-)Displays. Typischerweise fällt bei diesen Displays die Brillanz der Darstellung schon bei relativ geringen Abweichungen vom idealen Blickwinkel auf die Bildmitte deutlich ab. Das fällt bei Fünfzehnzöllern kaum ins Gewicht, kann sich aber bei Siebzehnzöllern je nach Qualität der Verarbeitung des Panels vom Hersteller durchaus negativ bemerkbar machen. Zudem ist die Chance, ein relativ langsames Display zu erwischen, bei Active-Matrix-Displays vergleichsweise groß. Die Hersteller müssten viel Aufwand treiben, um die beschränkten Möglichkeiten der Active-Matrix-Technologie auszureizen. Gerade das aber würde den Preisvorteil dieser Panele konterkarieren. Die meisten Anbieter lassen’s deswegen auch. Und dem vom Monitor gezeigten Bild sieht man’s dann mal mehr, mal weniger an.

Lieber greifen die Hersteller dann gleich zu den teureren Technologien.

Der Belinea verfügt über ein MVA-Display. Dieses erlaubt mit 170 Grad eine vergleichsweise große Abweichung vom idealen Blickwinkel. Darüber hinaus ist der Belinea mit einer Reaktionszeit von 25 ms ein vergleichsweise schnelles Gerät. Das Anschauen von Videos funktioniert ohne Qualitätseinbußen bei der Darstellung. Auch das Scrollen von Texten oder Tabellen klappt mit diesem schnellen Display ohne Schlieren.

Das Display des Belinea ist mit 220 cd/qcm ausreichend hell und gleichmäßig ausgeleuchtet. Andere Bildschirme bieten größere Helligkeiten; für mich sind die 220 cd/qcm schon zuviel des Guten. Ich regele die Helligkeit sogar herunter... Aber das ist Geschmackssache. Nicht Geschmackssache und leider nicht perfekt ist die Verarbeitung meines Gerätes: Ein schwarzes Bild zeigt am unteren Rand erkennbare Lichteinstreuungen.

Wie alle Siebzehnzöller stellt der Belinea 1280*1024 Bildpunkte dar. Bilder anderer Darstellungen muss der Bildschirm interpolieren. Das gelingt für meine Begriffe jedenfalls recht gut, die Qualitätseinbußen halten sich im Rahmen.

Nicht nur unnützes Beiwerk ist der serienmäßige digitale Eingang. Selbstverständlich funktioniert der Belinea mit dem standardmäßigen Ausgang jeder Grafikkarte. Alternativ besteht jedoch die Möglichkeit, den Belinea direkt an den digitalen Ausgang moderner Grafikkarten anzuschließen. Dies spart Umrechnungsvorgänge von digital nach analog und zurück und gestattet damit bessere Bildqualität. Vor allem der Farbwiedergabe kommt das zugute.

Unnützes Beiwerk hingegen weil nicht vernünftig nutzbar sind die beiden Lautsprecherchen im Gehäuse des Belinea. Die sind wirklich nur für Puristen akzeptabel.

Der Belinea steht sicher und in akzeptablem Maße vertikal schwenkbar auf einem schwarzen Standfuß. Alle Anschlüsse sind hinter einer Klappe an der Rückwand des Gehäuses versteckt. Das mindert Kabelsalat. Gewünscht hätte ich mir einen USB-Hub... aber man kann nicht alles haben. Das Menu zur Einstellung der Bildparameter ist über vier Tasten an der Vorderseite erreichbar und zu bedienen. Der werksmäßige Preset der Bildeinstellungen ist gut brauchbar (nur, dass ich für mich halt die Helligkeit etwas reduziere.).

Das Handbuch ist kurz und prägnant und im vernünftigen Deutsch geschrieben. Nicht korrekt sind die Angaben zur Position des Treibers auf der Webseite von Belinea. Hier bedarf es einiger Suche, um an die gewünschte inf-Datei zu kommen.

Belinea bietet drei Jahre Garantie auf Panel und Beleuchtung. Das ist im Rahmen des derzeit üblichen auf dem Markt.

Ach ja...

Und natürlich sollte mein neues Spielzeug auch etwas fürs Auge bieten. Der Belinea hat einen mit gut zwei Zentimetern schmalen Rand. Das aluminiumfarbene Gehäuse ist nur aus Plaste, jedoch aus solchem mit der berühmten hochwertigen Anmutung. Wahlweise gibt es den Monitor (dann als Belinea 101740) ansonsten baugleich auch mit hellerem Gehäuse.

Ho-ho-holt ihn euch!

Ich hab ihn im Internet gesucht, gefunden und gekauft. 650 Europäer musste ich (Anfang Dezember 2002) bei TEC dafür berappen.

ju523m

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
pedule

pedule

13.03.2003 23:50

Guter Bericht,weiter so.

JoeBLN

JoeBLN

27.12.2002 11:40

Der Preis ist ja wirklich recht hammermäßig

elslaesstgruessen

elslaesstgruessen

22.12.2002 17:19

Hmmm... Und Liebe ist... mir sowas zu schenken... ;o)

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