Belinea 10 17 40

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Belinea 10 17 40

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17,4Zoll-Monitor zu akzeptablem Preis

5 15. Mar 2003

Pro:
gutes Bild, viel Platz, Preis/Leistungsverhältnis

Kontra:
schlechte Lautsprecher, fehlendes DVI - Kabel

Empfehlenswert: Ja 

Details:

Bildqualität:

Kontraste:

Bedienung/Ergonomie:

Verarbeitung:

Support/Service:

Stromverbrauch:

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basti_weh

Über sich:

Mitglied seit:26.08.2001

Erfahrungsberichte:14

Vertrauende:2

Dieser Erfahrungsbericht wurde von 13 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Nachdem ich eine Weile vor einem eher minderwertigem 15-Zoll-Röhrenmonitor saß wurde es Zeit mal gegen dieses ekelhafte Bild was zu tun und ich entschloss mich, einen TFT-Monitor zu kaufen. Die 17er waren schon recht günstig zu haben und die 18er zu teuer. Da die Auflösung bei beiden eh meist nur 1280x1024 ist, war der Unterschied von 1 Zoll das Geld nicht Wert und da kam der Belinea 10 17 40 mit einer Bilddiagonale von 17,4 Zoll gerade recht. Gegenüber dem alten Röhrenmonitor fällt vor allem die Größe auf. Nach hinten ist jetzt viel mehr Platz auf dem Schreibtisch und auch das Gewicht ist um einiges weniger geworden. Einzig das Netzteil ist extern, da es anscheinend keinen Platz im Gehäuse gefunden hat, ohne es unnötig zu vergrößern. Die Anschlüsse auf der Rückseite sind hinter einer Abdeckung plaziert, so dass alle Kabel durch einen Kanal heraustreten.

Angeschlossen werden können an den Monitor neben dem Netzteil bis zu zwei Rechner bzw. Grafikkartenausgänge und eine Soundquelle. Die im Monitor integrierten Lautsprecher sind allerdings nicht der Rede wert. Für "Büroarbeit" und die Rückmeldung von Software oder vom Betriebssystem über Informationstöne und Piepser sind diese natürlich vollkommen ausreichend. Will man allerdings Musik hören oder die Soundeffekte von Spielen damit wiedergeben, da ist man mit anständigen Lautsprechern auf jeden Fall besser beraten. Für den Anschluss an eine Grafikkarte stehen wie gesagt zwei Eingänge zur Verfügung, eine analoger 15-poliger SUB-D-Buchse (wie von Röhrenmonitoren bekannt) und eine rein digitaler 24-poliver DVI-D-Buchse. Es handelt sich um Buchsen, d.h. man hat kein festes Kabel, sondern eins mit einem Stecker auf jeder Seite, was den Vorteil hat, dass man bei einem Defekt nur ein neues Kabel braucht. Dem Monitor liegt leider kein DVI-Kabel bei, sondern nur ein normales VGA-Kabel.

Ich selber nutze den Monitor derzeit über das beiliegende VGA-Kabel, da ich keine Grafikkarte mit DVI-Ausgang besitze. Bei der nativen Auflösunge von 1280x1024 sieht das Bild absolut scharf aus. Einzig bei einem Schachbrettmuster mit einer Breite und Höhe von 1Pixel pro Quadrat sieht man störende Effekte, die man bei einer digitalen Verbindung wohl nicht sehen würde. Da TFT-Monitore eine feste Auflösung haben, kann man nicht einfach eine andere Auflösung wie 640x480 direkt nutzen, sondern der Monitor muss entweder einen schwarzen Rahmen drumherum setzen oder das Bild auf die brauchbare Auflösung umrechnen. Dieser Monitor bietet nur die letzte Variante und lässt einem sogar im Menu den Unschärfegrad dieser Umrechnung einstellen. Dies ist optimal, so dass man nicht darauf angewiesen ist, dass der Hersteller für den Nutzer die richtige Wahl getroffen hat, sondern diesen Wert eben seinen eigenen Bedürfnissen anpassen kann. Und sollte mal, was schonmal passiert, der Monitor das Bild nicht korrekt anzeigen, sondern verschoben, so kann man mit einem Klick auf die 'Auto'-Taste das Bild automatisch anpassen lassen und spätestens dann ist es nach 1-2 Sekunden perfekt ausgerichtet zu sehen.

Im Monitor findet ein MVA-Display von Fujitsu Verwendung mit einer Reaktionszeit von 25ms. Dies ist zwar auch nicht sehr schnell, gehört aber zu den schnellsten bei TFT-Displays. Der Bereich der vertikalen Wiederholungsrate liegt zwar nur bei 50-75Hz, reicht aber vollkommen, da man nicht wie bei Röhrenmonitoren eine sehr hohe Rate braucht, um ein flimmerfreies Bild zu bekommen, da die Reaktionszeit eh nicht so hoch ist, als man es merken könnte. Selbst bei 60Hz bekommt man so ein flimmerfreies Bild zu sehen. Dieser Display-Typ biete einen Sichtwinkel von 170° sowohl in vertikaler als auch in horizontaler Richtung, so dass man auch sehr schräg von der Seite auf den Monitor schauen und selbst dann noch was erkennen kann, wenn es auch etwas dunkler erscheint. Die Helligkeit des Bildes selber ist mit einem Wert von 220cd/m² angegeben, was vollkommen ausreicht. Selbst wenn der Rest des Zimmers dunkel ist, kann man damit den Schreibtischinhalt noch sehr genau erkennen. Diese kann man aber, wenn sie einem zu hell sein sollte und das war sie mir zuerst, nachdem der alte 15-Zoll-Monitor ziemlich dunkel geworden ist, wie einige andere Dinge im OSD-Menu umstellen, das sogar mehrere Sprachen zur Auswahl bietet, aber zuerst seltsam anmutet, da die '-'- und '+'-Tasten genau das Gegenteil von dem tun, was man erwartet. Zumindest bei der Navigation ist das so.

Auch der Stromverbrauch ist im Vergleich zu Röhrenmonitoren geringer. So braucht dieser nur 60W maximal bzw. weniger als 3W im Standbybetrieb.

Was viele vielleicht als problematisch sehen würden, wäre die Langsamkeit der TFT-Monitore. Dieser ist im Vergleich zu anderen recht schnell, aber auch für Leute, die häufig spielen, mag dies noch zu langsam sein. Allerdings hab ich die Erfahrung gemacht, dass man diesen auch für gelegentliche Spiele einsetzen kann und auch Videos kein Problem darstellen. Nur für den häufigen Gebrauch mit Spielen würde ich ihn nicht empfehlen, da hier ein guter Röhrenmonitor doch um einiges besser sein kann.

Ich habe den Monitor nun seit rund 3 Monaten und bin äußert zufrieden damit, obwohl er die stolze Summe von 660Euro gekostet hat. Dies ist zwar nicht wenig, aber ich bin der Meinung, dass er es wert war. Er kommt zusammen mit einem Netzteil, einem Kaltgerätekabel für das Netzteil, einem VGA-Kabel sowie einem Audiokabel für die integrierten 1W-Lautsprecher. Inzwischen gibt es ihn teilweise schon für 600Euro und ich kann ihr nur empfehlen. Außerdem erhält man noch drei Jahre Herstellergarantie.

 
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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
C-Otto

C-Otto

15.03.2003 21:04

Sehr guter Bericht. Ich freue mich, dass du wieder dabei bist :) PS: Ich hoffe mal, dass der Bericht über die neue Festplatte noch besser wird (falls das geht?)

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