Belkin Wireless LAN Gateway Router

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belkin54g 802.11g WLAN-DSL-Router und PCI-Karte

4  15.11.2003

Pro:
Preisgünstig, gute Reichweite

Kontra:
Trennung von DSL unklar

Empfehlenswert: Ja 

Details:

Ausstattung

Benutzerfreundlichkeit

Zuverlässigkeit

Handbuch/Dokumentation/Hilfe:

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Textrina

Über sich:

Mitglied seit:22.09.2003

Erfahrungsberichte:3

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 12 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Aufgrund der positiven Testberichte in CIAO habe ich mir den „Belkin F5D7230de4 Drahtloser Kabel-/DSL-Gatewayrouter“ (802.11b und g bis 54Mbps) zugelegt und dazu einen „Belkin F5D7000 Drahtloser 54g Desktop-Netzwerkadapter“ (WLAN-PCI-Karte, ebenfalls 802.11b und g bis 54Mbps). Preis EUR109,00 bzw. EUR 49,99 bei Saturn Hansa (dort gab es übrigens auch die Router von Netgear, SMC und Sitecom, der Belkin war am günstigsten). Außen auf der Packung stand Installation in 3 Minuten, was mich in dem Entschluss bestärkte zuzugreifen.

Beide Verpackungen sind Deutsch beschriftet und es gibt auch ein deutsches Handbuch dazu (englisch wäre auch ok für mich, aber es gibt vielleicht andere, die lieber deutsch lesen).

Der Router ist ein schmales, ziemlich leichtes silbergraues Plastikteil. Vorne alle notwendigen LEDs, hinten die Anschlüsse für 4 x LAN (Switch-Funktion), DSL und Netzversorgung. Zwei 90° schwenkbare Antennen, die leider nicht abnehmbar sind (man könnte sonst eine externe Antenne anschließen und an einen guten Sendeplatz stellen; war aber im nachhinein nicht notwendig). Ein kleiner Plastikständer ermöglich das senkrecht aufstellen. Dazu gibt’s besagtes Handbuch und eine Installations-CD.

Ich besitze einen Desktop mit Win XP Pro, der über eine Netzwerkkarte mit einem Telekom-DSL-Modem verbunden war. Die Netzwerklösung, die mir vorschwebte war: Desktop über Kabel-LAN an den Router (stehen dicht beieinander), zwei Laptops mit eingebauten 802.11b-Lösungen (Sony und ASUS) über WLAN und einen weiteren Desktop ein Stockwerk tiefer mit der PCI-WLAN-Karte.

Wie im Manual gefordert CD eingeschoben und streng nach Anleitung Schritt für Schritt den Router mit DSL verbunden. Nichts ging: Die LED, die die stehende DSL-Verbindung anzeigen sollte, blinkte nur = keine Verbindung (anstatt Dauerleuchten = Verbindung steht). Da erinnerte ich mich der CIAO-Kommentare: man muss die Netzwerkeinstellungen erst mal korrekt überprüfen und händisch einrichten. Das habe ich dann auch getan - das Problem war offensichtlich, dass die bisherigen Netzwerkeinstellungen nicht mit dem Router harmonierten (IP-Adressen aller Rechner auf dynamisch, werden vom Router-DHCP-Server vergeben; alle Internet-Verbindungen im Explorer und Outlook auf LAN umstellen = keine eigene Einwahl; etc). Vorsichtshalber habe ich auch erst mal alle Router-Firewall und -Sicherheits-Einstellungen deaktiviert, da diese ja zusätzlich behindern könnten.

Und siehe da, nach einigem Probieren stand plötzlich die DSL-Verbindung zum Desktop. Allerdings war das alles nicht so ganz stabil: nach Ein/Ausschalten ging wieder nichts mehr. Also wieder rumprobiert, DSL zum Laufen gebracht (man kann den Router auf der Rückseite mit einem Kugelschreibertaster oder über die Software-Steuerung neu booten), auf die Belkin-Homepage gegangen und die aktuelle Firmware runtergeladen. Aha! Jetzt läuft’s schon viel stabiler und die Oberfläche der webbasierten Router-Software-Steuerung ist plötzlich auch in Deutsch.

Dann erst mal die beiden Laptops getestet. Wie ein Wunder erkannten die vorinstallierten Funknetzwerkverbindungen (auch Win XP Pro) sofort, dass da ein „belkin54g“ im Äther ist. Ich musste nur noch „auch ohne Sicherheitseinstellungen trotzdem verbinden“ ankreuzen und schon lief die Netzwerkverbindung. Das Ganze war in 5 Minuten geschehen.

Nun noch die PCI-Karte in den anderen Desktop gesteckt (auch Win XP Pro). Die Installation per CD war in 5 Minuten geschehen und auch hier war der „belkin54g“ sofort gefunden. Die Datenrate ein Stockwerk tiefer (2 Betonwände, 1 Betondecke) lag noch im Bereich 25 Mbps (mit WEP 64bit-Verschlüsselung!).

Die Laptops liefen bzgl. DSL auch noch prima 2 Stockwerke tiefer.

Ich nutze für Zugang zum Firmennetzwerk VPN mit IPsec (SENTINEL-Software). Nachdem das Sentinel auf den Routerbetrieb umgestellt war (machte der Administrator mit ein paar Handgriffen) lief VPN einwandfrei.

Noch unklar ist mir der DSL-Timeout des Routers. Auch wenn alle Rechner abgeschaltet sind hält er fröhlich die Verbindung aufrecht. Mir macht das wegen der Flatrate nicht so viel aus, allerdings ist dies evtl. ein deutlicher Mangel. Auch die Heise-c’t-Spezialisten haben das schon kritisiert. Ich werde mich weiter drum kümmern und evtl. mal mit belkin Kontakt aufnehmen, weshalb die automatische Trennung, die ich in den Einstellungen auf 5 Minuten gesetzt habe, nicht reagiert.

FAZIT: Nach einigen Anfangsschwierigkeiten (2 Stunden Arbeit) kam der Router ins Internet durch. Alle weiteren Schritte waren trivial. DSL-Timeout unklar.

Von daher kann ich die Belkin 54g Produkte mit 4 Sternen empfehlen.


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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
susannexxx

susannexxx

15.11.2003 17:52

...wie gut das ich mit instalationsproblemen dieser Art nichts zu tuen habe... :-))

Fighter2k

Fighter2k

15.11.2003 17:48

Super Bericht dafür das du noch "weis" bist :-))))))). MfG Pax

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