Berjer Boutique Hotel & Spa, Istanbul

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Berjer Boutique Hotel & Spa, Istanbul

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Erfahrungsbericht über "Berjer Boutique Hotel & Spa, Istanbul"

veröffentlicht 01.01.2017 | cpschueler
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Erfahrungsberichte : 1387
Vertrauende : 44
Über sich :
...auf anderen Portalen schreibe ich auch unter anderem Namen. Also nicht gleich die Panik kriegen. Alles ich. Hoffentlich.. ;-)
Ausgezeichnet
Pro Nahe an der Bus-Station. Neu. Hochwertige Ausstattung. Spa-Center. Guter Preis.
Kontra Das Hotel hat viel Potential. Allerdings wurde dieses zu nicht optimal genutzt.
besonders hilfreich
Preis-/Leistungsverhältnis
Anbindung
Service
Essen & Trinken
Atmosphäre

"Absolute BOMBEN-STIMMUNG in ISTANBUL...!!!"

Eingang des Hotels

Eingang des Hotels

WILLKOMMEN in ERDOGAN-CITY - ODER - ISTANBUL ist DOCH ganz COOL

Istanbul. Märchenhafte Stadt an der Schwelle vom Okzident zum Orient. Dort wo Europa und Asien aufeinander treffen. Reale Versinnbildlichung der Erzählungen von Tausendundeine Nacht. Ein Ort den man einfach mal erlebt haben muss.

Die meisten Sehenswürdigkeiten Istanbuls befinden sich zweifellos im Stadtteil Sultanahmet. Einer Halbinsel im Zentrum der 13 Millionen Einwohner zählenden Metropole. Sultanahmet wird umspült von den Wogen des Bosporus. Auf den Hügeln der Ufer errichteten die Herrscher mit dem Topkapi Palast einst Ihren Regierungssitz. Noch heute sind dort sagenumwobene Schätze zu bestaunen. Über Jahrhunderte und bis zur Eroberung Istanbuls durch die Muslimischen Fürsten war die benachbarte Hagia Sophia die größte Kirche der Christenheit. Die Blaue Moschee mit Ihren sechs Minaretten gilt als das Symbol Istanbuls schlechthin. In der unterirdischen Yerebatan-Zisterne jagte sogar bereits James Bond in "Liebesgrüße aus Moskau" seine Gegner und Daniel Craig durfte in gleicher Rolle erst kürzlich mit dem Motorrad über die Dächer des großen Bazars brausen.

Über die berühmte Galata Brücke gelangt man von Sultanahmet auf die andere Seite des Bosporus. Dort befinden sich die Bezirke Galata und Karaköy. Den mit ihrer jungen Designer-Szene wohl angesagtesten Vierteln von Istanbul. Kein Wunder also, dass dort momentan ein Hotel nach dem anderen aus dem Boden schießt. Keine Touristen-Bunker wohlgemerkt. sondern kleine Boutique Hotels mit origineller Gestaltung und außergewöhnlichem Ambiente.

Vom Galata Hügel aus geht es weiter über die Istiklal Caddesi, die Unabhängigkeitsstraße. Der bekanntesten Shopping-Meile von Istanbul. Sie endet (nachdem man es hoffentlich nicht verpasst hat mit einer der alten, roten Straßenbahnen zu fahren) am Taksim-Platz. Und genau in diesem, in Reiseführern immer als Party-Bezirk bezeichnetem Gebiet befindet sich auch das von mir besuchte und getestete Berjer Boutique Hotel & Spa.


SICHERHEIT - ODER - BESSER nicht drüber NACHDENKEN

Wer zu diesen Zeiten nach Istanbul reist wird ganz bestimmt nicht um die Frage der allgemeinen Sicherheit herumkommen. Denn kaum ein Tag vergeht an dem man nicht schlimme Dinge über die Türkei hört. Ständig werden Leute verhaftet während "Sultan" Erdogan einen auf "Dicke Hose" macht und hier und da in ständiger Regelmäßigkeit noch eine Bombe hoch geht. Ich kann aber mit Bestimmheit behaupten: Istanbul ist so sicher wie eh und je. Und die Erde ist doch sowieso eine Scheibe. Oder um es anders zu sagen: Man darf natürlich keine Angst haben und nicht ständig böse Dinge denken.

Eigentlich kenne ich so ziemlich alle Plätze an dem in den letzten zwei Jahren ein Anschlag verübt wurde. Teilweise bin ich bei meinen Reisen sogar den Terroristen gerade noch von der Schüppe gesprungen. So auch im Dezember als ich einen schönen Nachmittag im Dolmabahce Palast verbracht habe, später noch in ein nahe gelegenes Restaurant spazierte und die Fußballfans beim Gang ins Stadion beobachtete. Als es dann "bumm, bumm" gemacht hat war ich aber schon lange nicht mehr in der Gegend. Oder im Juni. Da habe ich mich im letzten Moment dazu entschlossen eine gute Freundin in einer weit entfernten Stadt zu besuchen und bin von dort aus nach Istanbul geflogen. Allerdings zum "zweiten, kleinen" Airport der Stadt. Ging leider nicht anders. Ansonsten wäre ich direkt im Bomben-Chaos von "Atatürk" gelandet. Und just aus der Maschine die ich genommen hätte (und im vergangenen Jahr schon 10 mal benutzt habe) hat es vier Passagier böse erwischt.

Also: Besser nicht dran denken, besser nicht dran denken, besser nicht dran denken. Dann geht es schon irgendwie.


Die LOCATION - ODER - MANCHMAL ist eine SCHLECHTE LAGE auch GANZ GUT

Das Berjer Boutique Hotel & Spa ist ein recht kleiner, aber ziemlich neuer Komplex (Baujahr 2015) mit gerade einmal 40 Zimmern. Und das Hotel befindet sich zudem wirklich am "letzten Zipfel" einer ruhigen Ausläufer-Straße vom Taksim. So das man vom Lärm der Großstadt und der viel besuchten Party-Lokale gar nichts mitbekommt.

Warum ich das Hotel für meinen Aufenthalt gewählt hatte hängt übrigens mit der späten Ankunftszeit zusammen. Und da ich das Berjer Hotel schon bei einem früheren Aufenthalt von außen bewundert habe wusste ich sofort: Da will ich mal rein...!!!

Auf den ersten Blick ist die Lage nicht wirklich "toll" und eher in die Kategorie "B" oder gar "C" einzusortieren. Als Istanbul-Experte wird man jedoch sofort erkennen, dass sich das Hotel trotzdem an einem idealen Punkt befindet. Und zwar absolut leicht zu erreichen, wenn man spät am Abend oder in der Nacht anreist und mit Öffentlichen Verkehrsmitteln in die Innenstadt möchte. Denn dann fährt die Metro nicht mehr.

Zum Glück gibt es aber die Havas-Busse, welche zu fast jeder Uhrzeit zwischen den beiden Airports (Atatürk, Sabiha) und dem Taksim-Platz pendeln. So das man nicht auf ein teures Taxi angewiesen ist. Der Weg von der Bushaltestelle bis zum Hotel ist etwas verschlungen, aber ohne Problem in 5 bis 10 Minuten zu Fuß zu erledigen. Zur Altstadt (Sultanahmet) kommt man vom Taksim aus zwar ganz nicht so schnell, aber die Istiklal (Einkaufsmeile mit der roten Straßenbahn) und der Dolmabahce Palast sind vom Hotel aus in knappen 20 Gehminuten zu schaffen.


Die ANREISE - ODER - STELL DIR vor DU kommst AN und keiner IST DA

Bei unserer nächtlichen Anreise gab es allerdings eine kleine Überraschung. Denn als wir nach reichlicher Verspätung des Fluges erst gegen 2:00 Uhr vor dem Hotel standen war die Rezeption nicht besetzt und die Hotel-Tür fest verschlossen. Eine funktionierende Telefonnummer war weder auf der Reservierungsbestätigung, noch am Hoteleingang zu finden. Wenigstens brannte im Hotel Licht und der nicht verschlossene Wintergarten der Gastronomie bot etwas Unterschlupf vor der Kälte.

Nach knappen 20 Minuten in denen wir gegen die Fensterscheiben des Eingangs klopften und beratschlagten was jetzt zu tun sei (eventuell in einem anderen Hotel übernachten oder im Nachbarhotel um Hilfe suchen), kam die Belegschaft plötzlich und fast schon unerwartet im letzten Moment von einer längeren Pause zurück.

Das Einchecken verlief danach ohne größere Probleme. Es wurde lediglich übersehen, dass der Aufenthalt bereits im Voraus bezahlt war. So das man uns endlich zum gebuchten Zimmer bringen konnte. Das Trinkgeld für den Kofferträger der uns auch ganz nett in die Räumlichkeiten einführte viel angesichts des erlebten Schreckens-Moments bei der Ankunft aber recht karg aus. Ein knapper Lira (30 Cent) in die hohle Hand gedrückt ist glaube ich sowieso immer als Schmach zu verstehen. Gerade in Istanbul und selbst zu Zeiten der Krise.


Das ZIMMER - ODER - KLEIN aber ganz FEIN

Das Hotelzimmer ließ sich sehr bequem mit den beiden Fahrstühlen erreichen. Die Nummerierung der insgesamt 11 Stockwerke (6 Etagen nach oben, 4 Untergeschosse) war aber im Vergleich zu anderen Hotels reichlich verwirrend. Wer sich das bloß ausgedacht hatte...? Bestimmt kein Profi. Unser Zimmer 603 befand sich z.B. nicht auf der eigentlich logischen, sechsten Etage, sondern im vierten Stock.

Der Hotel-Flur sah schon recht edel aus und war mit dem gleichen Teppich ausgelegt wie das Zimmer. Die Zimmer-Tür konnte mit einer moderner Keycard geöffnet werden. Auch das Zeichen für die Zimmermädchen (Putzen oder "nicht betreten") war elektronisch.

Das Design und die Größe vom Zimmer für meine Begriffe optimal. Zumindest hatte man gestalterisch das Maximum aus der eher beengten Räumlichkeit (inklusive Bad ca. 3 Meter breit, 6 Meter lang) heraus geholt. Und ganz wichtig: Alles wirkte luxuriös, neuwertig und sauber. Fantastisch auch der Ausblick aus den beiden Fenstern die von der Decke bis zum Boden gingen (mit Vorhängen und Gardine optional zu schließen). So war es möglich sogar vom Bett aus auf die Dächer und Moscheen vom gesamten Stadtteil herunter zu blicken. Park- oder Flussblick findet man in Istanbul sowieso fast nie und wenn dann sind solche Zimmer fast unbezahlbar.

Der dicke Teppichboden in einem unruhigen Streifenmuster (türkis-blau-goldbraun) gehalten. Der Wandschrank mit zahlreichen Schubladen und Fächern (inklusive Safe und Bügel) gut durchorganisiert. Der Schreibtisch mit Mini-Bar in einer Nische unter dem Fenster platziert. Dazu ein kleiner Polsterhocker. Auf dem Schreibtisch neben dem üblichen Kritzel- und Informationsmaterial noch ein Wasserkocher, 2 Tassen, sowie Tee/Kaffee und 2 Flaschen Wasser (kostenlos, allerdings wurde am zweiten Tag nicht nachgefüllt).

Eine klappbare Kofferablage war natürlich auch im Zimmer. Aber irgendwie fehlte in diese bis ins Detail durchgeplanten Räumlichkeit der passende Platz um die Kofferablage letztendlich auch aufzustellen.

Das sehr bequeme Doppelbett (durchgehende Matratze, durchgehende Bettdecke, gestepptes Kopfteil) fiel hingegen äußerst kurz aus. Genauer gesagt: 1,90 Meter breit und 1,90 Meter lang. Ein Riese darf man im Berjer Hotel also nicht sein. Dann hängt man mit den Füßen in der Luft. Die 4 weichen Kopfkissen und das Bettzeug haben mir aber absolut gefallen.

Links und recht neben dem Bett noch zwei Nachttische mit Lampen und einem Telefon darauf. Auch genug Steckdosen zum Aufladen diverser Elektrogeräte wurden nicht vergessen. Über dem Bett noch ein Spiegel. Aber natürlich nicht an der Decke. Wobei das eventuell auch Spaßig gewesen wäre. Gegenüber vom Bett direkt das moderne TV-Gerät in der Wand eingelassen (internationale, auch deutsche Kanäle).

Das Aufheizen des Zimmers erfolgte über eine optimal regelbare Klimaanlage mit Digitalanzeige und gut verständlichen Einstellmöglichkeiten. Also mal kein Klima-Monster mit dem man ständig zu kämpfen hat und das man am Ende sowieso nicht in den Griff bekommt.

BADEZIMMER

Das Badezimmer wirklich winzig, aber auch hier von der Aufteilung her absolut gut durchdacht. Edle Optik mit weißen und schwarzen, leicht marmorierten Fliesen. Dazu die Armaturen in silbern glänzendem Chrome.

Der breite Waschtisch besaß ein rundes Waschbecken. Darüber ein großer Spiegel (leider funktionierte die "interne" Beleuchtung nicht), ein Kosmetik-Spiegel, sowie ein Föhn (fest montiert). Die Handtücher befanden sich zum Teil an einem Bügel aufgehängt am Waschbecken, sowie in einer darunter befindlichen Ablage (2 Handtücher, 2 Badetücher, 1 Fuß-Tuch). Das Hygiene-Material schön auf dem Waschtisch drapiert (Seife, Duschgel/Shampoo/Conditioner/Bodylotion in Flaschen, Pads/Wattestäbchen in einer Box). Die Duschgel-Flasche war allerdings scheinbar schon einmal geöffnet worden und es fehlte etwas Inhalt. Der Duft der Pflege-Serie als "Entschädigung" wohltuend nach erfrischendem Tannen-Wald.

Dazu ein normales WC (mit eingebautem Wasserstrahler) an der Wand, Mülleimer, WC-Bürste daneben. 2 Rollen Toilettenpapier.

Die Dusche in Kabinenform in der Wand integriert. Die Frontseite komplett mit einer Glastür zu verschließen. Auf der Rückseite ein Fenster in Richtung Zimmer/Bett. Der offene Blick dieser türkischen "Peep-Show" konnte aber von der Dusche aus mit einer Art Klapp- Rollo versperrt werden. Die Dusche verfügte übrigens über eine Regendusche (von der Decke herab), einen Wasserhahn, sowie eine Stab/Handdusche. Optimaler Wasserdruck und gute Wassertemperatur. Also alles da um den Tag erfrischend zu beginnen oder wohlwollend ausklingen zu lassen.


Das FRÜHSTÜCK - ODER - DA hätte MAN auch drauf VERZICHTEN KÖNNEN

Das Frühstück wurde im Restaurant des Hotels in Buffetform (bis 10:00 Uhr) eingenommen (Etage minus eins). Es gab zwar eine voll ausgestattete Bar und das Buffet war recht großzügig aufgebaut, aber insgesamt war das Platzangebot sehr beengt. Um Nachschub zu besorgen war es unerlässlich sich überall an den gerade essenden Leuten vorbei zu quetschen. Gesessen wurde auf modernen Stühlen und bequemen Sofas.

Am Buffet war für fast jeden Geschmack etwas vorhanden. Lediglich süßes Gebäck (das ich eigentlich zum Frühstück immer in Massen verzehre) gab es nicht. Bei der Qualität insgesamt aber deutliche Abstriche. Angesichts des geringen Übernachtungspreises möchte ich mal darüber hinwegsehen. Hätte ich aber den Normalpreis im Hotel bezahlt, so hätte ich hier einen dicken Minuspunkt vergeben. So waren z.B. die Kartoffel-Spalten und Zwiebelringe total vertrocknet (fast ungenießbar). Und auch viele Käsesorten besaßen einen (für diese Art nicht üblichen) angetrockneten Rand. Auch mit dem Nachschub haperte es.

Es standen am Buffet zur Verfügung:

Getränke: Orangensaft, Kirschsaft (aus Spendern), Kaffee (aus einem Automaten), Tee (allerdings keine typisch türkischen Tee-Gläser), Milch.

Warme Speisen in silbernen Warmhalteboxen: Gekochte Eier, Rührei, kleine Würstchen in Curry-Soße, Kartoffelspalten, panierte Zwiebelringe, Gemüse, Suppe.

Kalte Speisen: Brot zum selbst aufschneiden (2 Sorten), Toastbrot (inklusive Toaster auf dem Tresen der Bar), Käse (6 Sorten), Schmierkäse (2 Sorten), Wurstaufschnitt (4 Sorten), Nuss-Paste, Joghurt (2 Sorten in Schalen), Marmelade (6 Sorten), Oliven (schwarz/grün), Tomaten, Gemüse (geschnitten). Trockenfrüchte, Nüsse, Cornflakes/Müsli.


Das SPA-CENTER - ODER - ICH glaub ICH bin IN THAILAND

Das Spa-Center befand sich im vierten Untergeschoss vom Hotel und laut "Cheffe" des Spa-Centers unter einem anderen Management. Scheinbar war es daher auch für Nicht-Hotelgäste möglich die Anlage zu nutzen (10:00 bis 22:00 Uhr).

Gegen die Ausstattung will ich mal nichts sagen. Alles recht edel und mit ziemlich viel Potential. Aber eben genau dieses wurde nicht wirklich ausgenutzt. Beim Betreten vom (laut Hotel-Prospekt 165 Quadratmeter fassenden) Spa war bizarrer Weise kein Mensch dort. Kein Manager, keine Angestellten, keine Gäste. Es gab keine Einweisung und auch keine frischen Handtücher. Nach dem Umziehen in den dafür vorgesehenen Umkleideräumen (dort gab es auch Duschen und Wandschränke) tummelten sich plötzlich der Manager und vier halb nackte Thai-Mädchen in den Gängen (und dann gab es auch frische Handtücher).

Der Pool schön arrangiert mit (falschen, aber flackernden) Kerzen am Rand. Das Wasser aber ein paar Grad zu kühl und weder Wasserfall noch Luftsprudler ließen sich in Betrieb nehmen. Vor dem Pool bequemer Ruhebereich. Eine (recht kalte) Sauna konnte man ebenfalls nutzen. Den Hamam und die angebliche Dampfsauna hatte man kurzerhand zu Massage-Räumen umfunktioniert.

Trotz der vielen Massage-Damen (die ich niemals beim Putzen oder aufräumen gesehen habe) war es im Spa-Center recht unordentlich. Überall lagen benutzte Handtücher herum, die "Kerzen" in den Gängen waren nur leere Hüllen und nicht in Betrieb.


Mein GESAMTURTEIL - ODER - JAMES BOND lässt schön GRÜSSEN

Das "B" vom Berjer war in allen Bereichen vom Hotel mit einem Gunbarrel-Logo wie bei James Bond versehen. Und irgendwie konnte man sich in diesem recht edel ausgestatteten Hotel auch schon wie ein kleiner "Bond" fühlen. Die Lobby mit Marmor, Kamin und Kunstwerken geschmückt, die kleinen Zimmer absolut geschmackvoll und hochwertig eingerichtet. Selbst von außen machte das helle und mit bunten Glaseinsätzen versehene Gebäude etwas her. Das Restaurant war gemütlich und sogar das fantastisch durchgeplante Spa-Center konnte man kostenfrei nutzen.

Aber es gab eben auch die negativen Seiten: Die Panne beim Empfang (durchaus entschuldbar), das von der Qualität her nicht optimale Essen beim Frühstück (dafür war der Preis recht klein) und das schöne, aber etwas "komische" Spa-Center.

Ob ich das Hotel trotzdem empfehlen kann und ob ich dort wieder übernachten würde...? Zum bezahlten Mini-Preis auf alle Fälle und das Hotel hätte sogar etwas mehr kosten dürfen. Zumal mit etwas mehr Geld wohl auch die Probleme beim Frühstück und im Spa-Center zu beheben wären.


Adresse des Hotels:

Taksim Cad. No:93 - Against The Taksim Acıbadem Hospital
BeyoÄŸlu Istanbul, TURKEY 34437
Reservation Line: +90 212 361 9511

Standardzimmer inklusive Frühstück und Spa ab 49,00 Euro
Family-Room inklusive Frühstück und Spa ab 79,00 Euro

Internetseite: http://www.berjerhotel.com/

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht

  • hochsauerlaender veröffentlicht 17.01.2017
    sh
  • momo40 veröffentlicht 09.01.2017
    ein BH verdienter Bericht, LG
  • PassionierterGourmet veröffentlicht 03.01.2017
    BH und ein frohes neues Jahr
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Produktdaten : Berjer Boutique Hotel & Spa, Istanbul

Produktbeschreibung des Herstellers

Haupteigenschaften

Klassifikation: Mittelklassehotel

Typ: Hotel

Zimmer: 40

Ciao

Auf Ciao gelistet seit: 09/12/2016