Berlin Klinikum Charite

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...nur welches? Von allen in Berlin kamen ohnehin nur einige wenige überhaupt in Frage, wo ich mir hätte vorstellen können zu entbinden: die Charité, das Humboldtkrankenhaus oder das Klinikum Buch, das ich immerhin schon kannte, zwar nicht die Geburtshilfe, sondern die Chirurgie, aber immerhin, ... Bericht lesen





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Gerne wieder...aber nur ambulant...
Erfahrungsbericht von Hoernchen123 über Berlin Klinikum Charite
21.08.2005


Produktbewertung des Autors:   


Pro: gute medizinische Versorgung, schöne Kreißsäle, nette Hebammen
Kontra: die Wöchnerinnenstation, lauter kleine Beschönigigungen im Internet und bei den Kursen

Empfehlenswert? ja 

Kompletter Erfahrungsbericht

Wie einige von Euch wissen, habe ich vor mittlerweile nun schon 3 Monaten ein Baby bekommen.
Ich habe eine ganze Weile überlegt, ob ich nun einen Geburtsbericht verfasse oder einen über die Entbindungsklinik oder beides. Ich habe mich für den Bericht über die Entbidungsklinik entschieden, denn er würde sich mit einem Geburtsbericht allein eh überschneiden was die Erfahrungen angeht und ich denke, konkrete Erfahrungen mit der Klinik in dieser Kategorie sind hilfreicher für Schwangere, die sich hier über Entbidungskliniken informieren, wie auch ich es gleich zu Beginn meiner Schwangerschaft tat...

1.Das Vorgeplänkel...wie ich überhaupt auf die Idee kam, in der Charité zu entbinden...

Kaum war ich schwanger, machte ich mir auch schon meine Gedanken über das was am Ende der Schwangerschaft auf mich zukommen würde, nämlich die Geburt und wo diese stattfinden sollte. Sicher war, dass ich persönlich mich niemals für eine Hausgeburt oder ein Geburtshaus entscheiden würde, da hätte ich schlichtweg zuviel Angst gehabt und mich nicht wohl gefühlt. Dies mag paranoid klingen, aber ich kenne halt die Geschichte meiner Geburt, die ich ja oft gehört habe von meiner Mutter und ich weiß, ich säße jetzt nicht hier, hätte meine Mutter damals nicht in einem Krankenhaus, angeschlossen an allerlei technischen Schnickschnack, entbunden.
Also...ein Krankenhaus sollte es sein...nur welches? Von allen in Berlin kamen ohnehin nur einige wenige überhaupt in Frage, wo ich mir hätte vorstellen können zu entbinden: die Charité, das Humboldtkrankenhaus oder das Klinikum Buch, das ich immerhin schon kannte, zwar nicht die Geburtshilfe, sondern die Chirurgie, aber immerhin, dort hatte es mir gefallen und ich fühlte mich gut aufgehoben.
Das Humboldtkrankenhaus fiel raus nachdem ich hier ein paar Berichte gelesen hatte, das Klinikum Buch war nicht mehr im Rennen als ich mitbekam, dass man typischerweise auch den Geburtsvorbereitungskurs in der Entbindungsklink macht und da lag mir diese Klinik nun zu weit draußen. Die Charité hingegen war nicht weit weg von mir zu Hause und sie haben auch wirklich alles was ich mir so vorstellte...mehrere moderne Kreißsäle, einen OP-Bereich direkt im Kreißsaal-Trakt für Notkaiserschnitte (man weiss ja nie, was alles schlimmes passieren kann), eine Neugeborenenintensivstation (man weiss ja nie....), Ärzte rund um die Uhr und einen sehr guten Ruf.
Und so entschied ich mich für diese Klinik.
Zu finden ist sie in Berlin-Mitte, genaugenommen in der Schumannstraße in der Nähe der Friedrichstraße. Kreißsaal und Wöchnerinnenstation sind im Bettenhochhaus/Neubau der Charité, das Gebäude dürften viele kennen, die Berlin kennen, denn es ist recht hoch und weithin sichtbar...

Die Geburtshilfe hat auch eine eigene Webseite, man findet sie unter:
http://www.charite.de/ch/ufk/CCM_html/CCMgeburtshilfe.htm

2.Hörnchen wundert sich, was man alles fragen kann...der Infoabend

Jeden 2.Mittwoch im Monat gibt es in der Charité einen Infoabend der Geburtshilfe, zu dem man sich im Hörsaal in der 1. Etage einfindet.
Ich war grad mal im 5. Monat als auch wir uns dort hinbegaben, um die, eigentlich bereits gefallene Entscheidung, nochmal zu bekräftigen oder im Falle einer totalen Pleite zu revidieren...

Pünktlich um 19 Uhr erschienen eine Hebamme, der Oberarzt der Geburtshilfe, eine Narkoseärztin sowie ein Kinderarzt. Zunächst gab es ein Video zu sehen, das einem zeigte, wie das alles in der Charité so abläuft...Vorbereitung zur Geburt, Blick in alle Kreißsäle, kurzer, sehr kurzer Blick auf die Wöchnerinnenstation...ein schöner Film, dachte ich und freute mich schonmal auf die Geburt. Aber anscheinend war ich wohl die einzige, die den Film schön fand, denn kaum war der Film zu Ende, gingen wilde Diskussionen los...ob das denn sein müsste mit dem Einlauf und der Rasur, das müsse doch nicht sein . "Hm...wollen die lieber beim Pressen aufs Geburtsbett sch...?Und wollen sie, dass die Hebammen und Ärzte es unübersichtlich haben in einem Wust von Haaren?!Oder denken sie, die Haare wachsen nie mehr nach?!(schön wär´s ja ;-))", denke ich erstaunt, aber diese Frage scheint immer zu kommen, die 4 Charité-Mitarbeiter schienen sichtlich auf genau diese Frage exakt am Ende des Films gewartet zu haben ;-). Es folgten lange weitere Diskussionen um Wunschkaiserschnitte, Dammschnitt-und Kaiserschnittraten und Betäubungsmöglichkeiten unter der Geburt. Eindeutig hatten da einige diese Listen dabei, die in manchen Babyzeitschriften drin sind, auf denen man lauter Kriterien in Punkto Geburtsklinik abhaken kann.
Es wurde auch gesagt, dass man sich gleich im Anschluss an die Veranstaltung für einen Geburtsvorbereitungskurs, wahlweise mit Wassergymnastik oder Gymnastik an Land, anmelden kann, was ich auch gleich machen wollte...allerdings war mein Entbindungstermin noch in so weiter Ferne, dass man mich bat, mich Ende Februar nochmal telefonisch zu melden, um für März/April einen Platz in einem Kurs zu ergattern.

Alles in allem war der Infoabend sehr gut und informativ und hat meine Entscheidung dort entbinden zu wollen, weiter bestärkt. Man wurde gut und umfassend informiert und mir gefiel auch die lustige, schlagfertige Art des Oberarztes gut. Leider war in dem Tag keine Kreißsaalbesichtigung möglich, da alle Säle voll waren und man ja nur leere Säle besichtigen kann (logischerweise ;-)).
Aber uns wurde gesagt, man könne die Besichtigung jederzeit nachholen, einfach abends oder am Wochenende anrufen, fragen, ob es voll ist und wenn dem nicht so ist, darf man spontan und sofort vorbeikommen und gucken.

3. Hörnchen übt hecheln und planscht...der Geburtsvorbereitungskurs

Wie mir beim Infoabend gesagt wurde, greife ich Ende Februar zum Telefon, um mich für einen Geburtsvorbereitungskurs anzumelden. Als ich anrufe, ist eine eher unsympathische Hebamme am Telefon. Sie brummelt was von "Kurse sind schon fast voll" und macht blätternde Geräusche. Keine Rede ist mehr von Aussuchen, ob man einen Kurs mit normaler oder mit Wassergymnastik möchte...Komisch...Zu meinem Glück ist in einem Kurs noch ein Plätzchen für mich frei und es ist auch noch der Wassergymnastik-Kurs, den ich mir auch gewüscht hatte. Nach einem leicht bedrohlichen klingenden "Rufen Sie aber an, falls Ihnen was dazwischen kommt und Sie nicht kommen können!", ist das Gespräch beendet. Ok, ok, das ist selbstverständlich. Aber nun ja, da habe ich wohl jemanden auf dem falschen Fuß erwischt. Außerdem gibt's wohl wirklich nicht wenige, die einfach zu den Kursen, die sie buchen, nicht erscheinen und das ist ärgerlich, das sehe ich ein.

Ende März geht es los. Zu diesem Zeitpunkt bin ich in der 27.Schwangerschaftswoche, die anderen Frauen im Kurs sind teilweise erst in 23. Woche, andere haben schon die 30. überschritten. Entsprechend unterschiedlich waren die Kugeln, die wir vor uns hertrugen ;-). Insgesamt waren wir gerade mal 6 Frauen, 4 von denen brachten ihre Männer mit. Ich habe meinen Freund zu Hause gelassen, da wir beide es mehr als albern fanden, wenn er sich auch vorbereitet hätte oder gar mit ins Wasser gekommen wäre, um dort Gymnastik zu machen ;-).
Der Geburtsvorbereitungskurs fand drei Mal statt, er bestand immer aus einem Info-Teil und einem Gymnastikteil. Beides hielt sich in etwa die Waage und nahm jeweile eine Stunde in Anspruch.
Wir erfuhren, wie eine Geburt genau abläuft (anhand einer Puppe, die durch ein Becken gedreht wurde ;-)) und woran man merkt, wann es wirklich losgeht und wann man losfahren soll, damit man keine 12 Stunden im Kreißsaal zubringt.Diesen Punkt besprach die Hebamme mit uns sehr sehr enthusiastisch, immer wieder hiess es, wir sollen erst losfahren, wenn die Wehen alle 5 Minuten kommen und nur beim Blasensprung sollen wir gleich losfahren, beim vorzeitigen Blasensprung die Feuerwehr rufen, so denn das Köpfchen, des Babys noch nicht im Becken ist....aber das passiere eh so selten, dass werde uns allen bestimmt nicht passieren....jaja...;-)

Beim letzten Mal guckten wir alle Kreißsäle an, bis auf einen, aus dem gerade furchtbares Geschrei kam. Erstmals bekam ich nun doch Angst vor Geburt ;-)

Es gibt in der Charité vier Kreißsäle, einen mit Badewanne und normalem Gebärbett, einen Kuschelsaal mit riesigem breitem Bett, einen weiteren, langweiligen, nur mit Gebärbett und einen mit einem sehr futuristisch anmutenden Gebärbett, dass man toll verstellen kann, so dass frau auch im Sitzen entbinden kann. Außerdem stehen Gebärhocker, Pezzibälle und eine Sprossenwand zur Verfügung, die gerüchteweise noch nie genutzt wurde, außer von werdenden Vätern zum Klettern. In jedem Saal gibt es auch eine Stereoanlage für selbst mitgebrachte Musik. Außerdem verfügen die Säle alle über medizinsches Equipment, CTGs, OP-artig anmutende Lampen und allerlei technischer Schnickschnack stand herum, aber sehr dezent, so dass mich da nichts beängstigen konnte. An der Seite hat jeder Kreißsaal einen großen Tisch mit Babywanne, Waage und anderen wichtigen Utensilien fürs erste Baby-anschauen. Die Wanne ist wohl selten in Benutzung, uns wurde gesagt, die Kinder werden nicht mehr gleich nach der Geburt gebadet, sondern nur abgetupft, da man festgestellt hatte, dass viele Kinder den Adaptionsschwierigkeiten hatten, wenn sie gleich nach dem ersten Kälteschock (raus aus der Mutter), den nächsten bekommen (raus aus der warmen Wanne). Die Kreißsäle machen alle einen sehr guten Eindruck und ich entscheide mich, wenn möglich, auf dem futuristisch anmutenden Gebärbett zu entbinden.

Uns wurden dann auch die Nachsorgehebammen zugeteilt, jede die eine wollte, bekam eine, die eben am ehesten in der Wohngegend von einem selbst auch wohnte, damit sie nicht so einen weiten Weg dann hat. Und so kam auch ich dann in der 33.SSW zu einer Nachsorgehebamme. Ich war ganz froh drum, dass ich mich darum nicht gesondert kümmern musste, sondern die so quasi vorgesetzt bekommen habe. Zum Glück fand ich sie sympathisch, ich hätte nicht gewusst, wie ich die sonst wieder hätte "umtauschen" können, eine andere aussuchen hätte man jedenfalls nicht können.

Beim letzten Treffen wurde uns auch die Wöchnerinnenstation gezeigt. Die Hebamme hatte uns einiges erzählt und alles recht schön dargestellt. Auf der Station, in der 11. Etage des Hochhauses gelegen, kam dann doch schon einiges an Ernüchterung. Es sah dort oben erstmal schon nicht mehr ganz so modern aus, aber das ist ja egal. Blöder fand ich dann, dass die im Internet versprochenen 2-und 3-Bettzimmer in Wirklichkeit 4-Bettzimmer waren. Die Hebamme versuchte zu beschwichtigen, dass man, wenn es irgendmöglich ist, nicht in einem 4-Bettzimmer landet, wenn man durchblicken lässt, dass man einen Geburtsvorbereitungskurs in der Charité gemacht hat. Auch erklärte sie uns, dass wir uns um keinen Kinderarzt sofort kümmern müssen, die U2 wird am 3. Lebenstag in der Klinik gemacht, dann hat man 4-6 Wochen Zeit um sich einen Kinderarzt für die U3 zu suchen...sagte sie..merkte ich mir...
Auch wurde uns erklärt, man würde versuchen, in den Zimmern ein wenig dafür zu sorgen, dass Frauen aus denselben Nationen das Zimmer teilen, da man sich beispielsweise darüber im Klaren sei, dass es Probleme gibt, wenn bei den Türkinnen der ganze Familienclan aufläuft zum Besuchen.
Und es wurde behauptet, regulär bliebe man 3 Tage auf der Station, man dürfe aber auf eigenen Wusch früher gehen oder auch länger bleiben, vor allem wenn mit dem Kind was ist, dürfte man länger bleiben, also bei dem Kind bleiben. Soweit die uns erklärte Theorie...


4.Es wird spannend...der Geburtsbericht :-)

Ich war in der 38. Woche, 17 Tage waren es noch bis zu meinem eigentlichen Entbindungstermin. Weit und breit keinerlei Anzeichen, das es los gehen könnte. Keine innere Unruhe, keinerlei Wehen oder sonstwas von den ganzen Anzeichen, von denen wir im Geburtsvorbereitungskurs gehört hatten. Lediglich mein Frauenarzt hatte mich bereits 1 1/2 Wochen vorher ein wenig vorgewarnt, als er feststellte, dass der Muttermund bereits beginne sich ein wenig zu öffnen und er mich schonmal mit den Worten "Wir sehen uns in 2 Wochen, es sei denn Sie bekommen zwischendurch Ihr Baby...und denken Sie dran, der Kopf des Babys ist noch nicht im Becken..." verabschiedete...
Mittags bin ich an dem Tag der Entbindung noch fröhlich durch die Gegend spaziert, tags zuvor noch Fahrrad gefahren, bekam sanfte Tritte in den Magen und als ich nachmittags zum Garten meiner Eltern stapfte, dachte ich noch "ach menno, noch 17 Tage und es ist alles sooo beschwerlich...". Und dann, urplötzlich, stand ich in einer Pfütze...ich war irritiert und begann nachzudenken..."soviel Ausfluss? Oder doch nicht etwa Fruchtwasser? Vorzeitiger Blasensprung?! Hilfe!" Hatte die Hebamme nicht gesagt, dass passiert so selten? Beim Gang aufs Klo plätscherte es mächtig und es kam zu einem im Nachhinein recht lustigen Dialog zwischen meinem besorgt an der Tür stehenden Freund und mir..."Du...ich glaub, das is Fruchtwasser...".."Und was bedeutet das?"....mit einem Mix aus Grinsen und Angst strahle ich ihn an "na, dass wir heute unser Baby bekommen...hole mal das Auto, nee, die Feuerwehr oder nee, hole mal meine Mutter"..."Was zuerst?"..."Meine Mutter...".
Meine Mutter war binnen 2 Minuten da und da bei uns grad Familienfest war, standen auch mein Vater und meine Oma gleich da, und guckten besorgt wie ich da so auf der Couch rumlag, zu der ich mich gaaanz vorsichtig begeben habe, denn bei vorzeitigem Blasensprung muss man ja liegen, wenn der Kopf noch nicht im Becken ist. Ich war nun schon gelaufen und hoffte inständig, dass nix passiert war.
Die Feuerwehr, die wir gerufen hatten, trudelte auch alsbald ein, packte mich auf die Liege und schleppte mich raus in den Notarztwagen. Mit Blaulicht ging es in die Charité und dass wir nun wirlich unser Kind bekommen, wurde mir erst so richtig bewusst, als ich von den Feuerwehrleuten an der Notaufnahme vorbeischoben wurde mit den Worten "Wir müssen zum Kreißsaal!" und alle Leute mich neugierig anguckten. Vermutlich haben sie gestaunt, dass ich noch grinsen konnte...
Im Fahrstuhl hatten wir nun das erste Problem, nämlich der wollte nach dem Schließen der Türen nicht losfahren! Der Feuerwehrmann staunte und fragte, ob ich sicher sei, hier entbinden zu wollen ;-).
Der Fahrstuhl fuhr dann aber doch los und wir erreichten schnell den Kreißsaal. Dort landete ich sofort am CTG, das nur leichte Wehen anzeigte, die ich selbst nicht mal spürte. Und die Herztöne unserer Kleinen waren zu sehen, darüber war ich sehr froh, denn ich hatte große Angst, da ich gelaufen war nach dem Blasensprung...
Zum Glück hatte ich alle Formulare bereits im Vorfeld ausgefüllt, wir hatten die beim Geburtsvorbereitungskurs bekommen. Und es war sehr gut, sie vorher auszufüllen, denn als es soweit war, war ich furchtbar aufregt, so aufgeregt, dass ich das eine Formular, das ich nun noch bekam, kaum verstand und immer wieder meinen Freund nach den simpelsten Sachen fragte...("Wie?Die fragen, was sie machen sollen, falls ich sterbe?!")
Eine Untersuchung durch die Hebamme ergab, dass der Muttermund immerhin schon zu 1-2 Zentimeter offen sei und bereits komplett verstrichen, erstaunlich dafür, dass ich keine Wehen bis dato gespürt hatte, denn typischerweise wird das Öffnen des Muttermundes durch Wehentätikeit angeregt...
Mir wurde gesagt, es dauere vermutlich noch 10-12 Stunden, zur Not würde man am nächsten Morgen einleiten, wenn nicht von allein Wehen kommen würden.
Ich wurde nun in eines dieser tollen Flügelhemdchen der Klinik gepackt und der diensthabenden Hebamme im Kreißsaalbereich übergeben bzw. hingefahren, ich durfte ja immer noch nicht aufstehen. Und ich landete im Kuschelsaal und die Hebamme meinte noch "ich bin nun bis 22 Uhr für Sie zuständig"...es war kurz nach 18 Uhr und ich richtete mich auf eine lange Nacht ein....Mein Freund fuhr nochmal nach Hause, mir was zu lesen holen und vor allem unsere Namensliste, denn wir hatten noch keinen ausgewählt.
Da lag ich nun, durfte nicht aufstehen, hatte Hunger, musste außerdem aufs Klo und durfte nicht hin. Von Wehen keine Spur, das CTG an meinem Bauch, das die Daten rausschickte an die "Hebammenzentrale" schien eine reine Zierde zu sein. Bis es plötzlich losging, aber gleich richtig heftig. Ich bekam Wehen, gleich alle 5 Minuten und so arg, dass ich mich im Bett herumwälzte und hoffte, doch endlich aufstehen zu dürfen. Ich wollte baden und musste zur Toilette, was hätte ich für den beim Infoabend so heiß diskutierten Einlauf gegeben! Aber...ich durfte ja nicht aufstehen. Die Hebamme tastete ab und an mal meinen Bauch ab, meinte immer wieder, der Kopf sei noch nicht im Becken und verschwand wieder. Immerhin brachte sie mir irgendwann was zu essen und einen Tee. Die Brote habe ich noch geschafft zu essen, mit Unterbrechungen zum Wehen veratmen. Den Früchtetee habe ich erst nach der Entbindung dann ausgetrunken...
Inzwischen war es 20 Uhr, mein Freund war wieder da und war erstaunt, dass nun schon Wehen eingesetzt hatten, vor 2 Stunden war ja noch die Rede von eventuellem Einleiten der Geburt. Die Hebamme erschien nun auch und untersuchte mich endlich mal wieder. Das Ergebnis war für uns alle überraschend, der Muttermund war plötzlich schon 8cm offen und der Kopf nun endlich im Becken. Ja, ich durfte endlich aufstehen und zur Toilette sausen, ohne Schuhe und im Flügelhemdchen raste ich den Gang hinunter..
Ich schaffte es sogar noch zu duschen, kalt, weil ich vor Aufregung den Warmwasserhahn nicht fand, als dann auch die Zeichungsblutung einsetzte. Die Hebamme holte mich von der Dusche weg und es ging direkt in den Kreißsaal mit dem futuristischen Bett.

Ich war nun auf alles gefasst...ich hatte so viele schlimme Geburtsgeschichten gehört, dass ich mit allem rechnete...Dammschnitt, Zangengeburt, Beckenbruch, am Ende doch ein Notkaiserschnitt...Alles hatte ich einkalkuliert und mich innerlich drauf eingestellt.
Als ich auf dem Kreißbett lag, meinte die Hebamme, es würde nun bestimmt noch lange dauern, denn wenn die Eröffnungsphase schnell geht, dauert der Rest lange...Ich hatte kurz darauf die nächste Wehe, danach beschloss die Hebamme, bei der nächste Wehe können wir mit Presssen beginnen...
Nach 3 Presswehen, insgesamt 14 Minuten nach der Aussage, dass dauere nun bestimmt noch lange, war unsere Tochter auf der Welt! Ohne Schnitt, ohne Zange und auch ohne größere Schäden an mir, sieht man von einem Scheiden-und einen Labienriss ab. Harmlos, wenn man bedenkt, dass ich mit einem Beckenbruch gerechnet hatte..Und ich muss sagen, ich fand das ganze harmloser als ich es mir vorgestellt hatte und das obwohl ich weder von PDA noch von anderen schmerzlindernden Mittelchen Gebrauch machte.

Die Hebamme war während dieser letzten Phase der Geburt super auf mich eingegangen und ich hatte teilweise das Gefühl, sie müsse mindestens 3 Hände haben, eine für den Dammschutz, eine um am Bauch rumzudrücken, eine um das Kind dann herauszuheben als der Kopf draußen war...
Die Gynäkologin, die kurz bevor die Presswehen kamen, geholt wurde und die während der Geburt nur herumstand, nähte noch die Risse.
Die Frau war mir von Anfang an nicht sonderlich sympathisch und konnte auch definitiv keine weiteren Sympathiepunkte bei mir mehr ernten, als sie versehentlich den Tampon zum Stoppen der Blutung mit annähte und wieder von vorn anfangen musste mit der unangenehmen Prozedur. Sie hat sich nicht einmal entschuldigt, sondern nur zur Hebamme gesagt, ihr sei soeben ein Geniestreich gelungen...ja, ich glaube auch...

Unterdessen wurde unsere Kleine erstmals von der Hebamme untersucht und mein Freund konnte viele Fotos knipsen und außerdem mit mir nun endlich einen Namen für unsere Tochter auswählen ;-).

Ziemlich genau um 22 Uhr verschwanden Hebamme und Ärztin, dafür erschien nun meine Mutter und wir verbrachten alle gemeinsam noch 3 Stunden im Kreißsaal mit Babykennenlernen, freuen und Fotos machen. Außerdem wurde von der Hebamme, die nachts Dienst hatte, der Babypass angelegt (kleines Heftchen zur Erinnerung mit Polaroid) und mir wurde beim ersten Stillversuch geholfen.Noch im Kreißsaal erschien auch eine Kinderärztin für die U1.

4.Die Wöchnerinnenstation...wenn dann doch alles ganz anders ist...

Es war nach Mitternacht als ich auf die Wöchnerinnenstation kam, mit unserer Tochter auf dem Arm wurde ich auf die Station gefahren. Zwei Krankenschwestern begrüßten mich, eine Kinderkrankenschwester und eine Krankenschwester für die Frauen. Während letztere mir den Essensplan für den Folgetag vorlas, schnappte die andere sich das Baby mit den Worten, sie brächte es gleich wieder.
Ich wurde in mein Zimmer gerollt und es war natürlich ein voll belegtes 4-Bettzimmer...Die Krankenschwester verbot mir, allein aufzustehen,obwohl ich im Kreißsaal bereits herumgelaufen war. Und da lag ich dann....das Kind weg, ich hatte keinen Schimmer wo meine Sachen hin waren, da diese beherzt von der Schwester gegriffen und irgendwo hingeschafft wurden (in den Schrank, wie ich später erfuhr) und hatte daher nicht mal meine Uhr.
Als es draußen hell wird und ich immer noch ohne Kind hellwach und inzwischen unruhig und fast schon weinend in meinem Bett sitze, betätige ich die Klingel, denn ich beschliesse "gleich" muss vorbei sein und ich habe wilde Befürchtungen, ich dachte gar an Kindesentführung! Und was passiert normalerweise in einem Krankenhaus, wenn man die Klingel betätigt? Genau, dann kommt eine Krankenschwester. Nicht so in der Charité, hier meldete sich über eine Sprechanlage ein Mann (der Pförtner??) und wollte wissen, was ich möchte...ich war völlig perplex, aber immerhin, endlich erschien dann die Nachtschwester. Ich erfuhr, dass unsere Tochter noch Anpassungsschwierigkeiten habe, im Wärmebettchen liegt und friedlich schläft. Toll...hätte mir das nicht mal einer sagen können?! Klar, für die in der Klinik ist das alles Alltag, aber ich habe mir einen Kopf sondergleichen gemacht!
Eine weitere Stunde später wird sie mir endlich gebracht, in einem kleinen Wägelchen wird sie, frisch gebadet und angezogen, herangerollt und endlich können wir uns wieder ganz in Ruhe gegenseitig betrachten. Nachdem sie mich lange mit einem "so, das ist also meine Mama"-Blick angeguckt hat und ich mindestens genauso fasziniert in das Bettchen geguckt habe, sind wir beide eingeschlafen, sie hielt dabei meinen Finger mit ihrer ganzen Hand :-).

2 Stunden später werden wir schon wieder geweckt...eine Horde junger Damen kommt ins Zimmer, sie tragen Arztkittel, verteilen schnell Fieberthermometer an alle und fangen an, bei allen Frauen auf den Bäuchen herumzudrücken, um nach dem Fundusstand zu schauen. Mir wird auch noch Blut abgenommen,wie man es bei allen am Tag nach der Entbindung macht. Anhand der Dinge, die sie tun, kann ich schlussfolgern, dass es sich wohl um Gynäkologen handelt. Vorgestellt hat sich mir niemand, mit mir direkt geredet auch nicht. So kenne ich das von Ärzten in anderen Krankenhäusern nicht...Ich fand das nicht schön. Sicher, der Name eines Arztes ist eigentlich egal, aber ich hätte es dennoch nett gefunden, wenn man sich vorgestellt und mit mir ein paar mehr Worte gewechselt hätte außer "Legen Sie sich hin und machen Sie mal den Bauch frei".
Kurz darauf erscheint auch eine Kinderärztin,die netter ist, aber einen umheimlich hektischen Eindruck macht. Ich bekomme Zettel in die Hand gedrückt, die mich über die Blutabnahme bei der U2 und über den Neugeborenenhörtest aufklären sollen, beides soll dann am übernächsten Tag gemacht werden.

Kurz nach 9 Uhr erscheinen die ersten Besucher...3 Leute besuchen die Türkin im Nachbarbett. Bald gesellen sich weitere 4 Besucher noch hinzu. Als um 11 Uhr auch mein erster Besuch erscheint, beschliessen wir, den Raum zu verlassen und mit Baby in den Aufenthaltsraum auf der Etage zu gehen.
Als ich wieder zurückkomme, ist das Zimmer noch voller, die Griechin im nächsten Bett hat 3 Besucher, die Russin wird ebenfalls von 3 Leuten besucht. Und bei der Türkin hat sich offenbar die ganze Großfamilie eingefunden und sie haben sogar Essen mitgebracht, das Zimmer riecht nach Knoblauch. Nein, ich habe in keinster Weise etwas gegen Ausländer, ich hätte es auch nicht witzig gefunden, wenn eine deutsche Familie mit 10 Mitgliedern zeitgleich den Raum geentert hätte und das Zimmer nach Schweinebraten und Sauerkraut gerochen hätte. Und ich hätte es auch bei Deutschen schlichtweg dreist gefunden, bei den ersten Stillversuchen von mehreren jungen Männern angeglotzt zu werden.
Dieser Besucheransturm war jeden Tag so, es ändert sich auch nicht wirklich, als die Türkin entlassen und nun eine Polin ins Zimmer zieht.
Problematisch empfand ich es auch, dass man durch die vielen Nationalitäten sich im Prinzip nicht mit den anderen im Zimmer verständigen konnte. Man lächelte höchstens mal rüber zu den anderen, aber ansonsten war jeder nur mit sich und seinem Baby beschäftigt.

Es gibt Rooming-In, rund um die Uhr. Wenn man jedoch auch mal seine Ruhe haben möchte, besteht die Möglichkeit, die Kinder bei den Krankenschwestern abzugeben.

Am ersten Tag nach der Entbindung wurde mir von einer Krankenschwester das Wickeln gezeigt. Windeln (Pampers und auch Stoffwindeln), Kleidung und Moltontücher für die Kinder gibt's vom Krankenhaus, man braucht überhaupt nichts mitzubringen. Wickeltische befinden sich in jedem "Kinderzimmer", auf die ich noch eingehen werde.

Auch die Frauen brauchen beim Packen der Kliniktasche quasi an nichts denken. Nachthemden (die Flügelhemden) gibt es en Masse und ich habe das gern genutzt, da ich mein Nachthemd nicht mit Blut einsauen wollte. Im Bad, das es in jedem Zimmer gibt, liegen zudem jede Menge Vorlagen (Surfbretter...also riesige Binden) und Einweg-Slips (diese sexy Netzschlüpper ;-)). Auch Handtücher werden gestellt. Man braucht also eigentlich nur Sachen zum Tagsübertragen, Zahnbürste und Waschzeug.
Es gibt 4 Schränke, in die man seine (Wert-)Sachen einschließen kann.

Mit Werbegeschenken wird man regelrecht überhäuft. Von Penaten gibt es eine ganze Waschtasche mit Proben. Von anderen Firmen gibt es Mützchen, mehrere Schnuller, Stilleinlagen und jede Menge mehr. Ich war total positiv überrascht, als ich all diese Geschenke in meinem Nachtschränkchen fand :-).

Essen gibt es natürlich auch. Man erhält wie in allen Krankenhäusern Kärtchen, auf denen man ausfüllen muss, was man haben möchte am nächsten Tag. Beim Mittagessen hat man theoretisch die Wahl zwischen verschiedenen Gerichten und eine Liste liegt im Zimmer. Leider lag sie in unserem Zimmer auf dem Fensterbrett ganz hinten in der Ecke, so dass ich erst an meinem Entlassungstag von der Existenz dieser Liste Wind bekam. Und so habe ich immer auf gut Glück bestellt und das Essen war immer essbar und ok, wenn auch nicht schmackhaft.Morgens und Abends gab es Brote oder Brötchen mit Wurst, Käse oder Marmelade. Wie in so ziemlich jedem Krankenhaus.

Theoretisch gab es in den Zimmern auch Fernseher, es hingen 2 an der Decke. Es gab jedoch keine Fernbedienung (oder wo war die wohl versteckt?!), so dass man nicht mal zumindest einen Blick auf die Nachrichten werfen konnte. Die hätte ich vielleicht schonmal gern gesehen, zu mehr hätte ich eh weder Zeit noch Lust gehabt.
Telefon am Bett gibt es nicht. Zumindest hatte keine eins und angeboten wurde es auch nicht. Jede hat mit ihrem Handy rumgefuchelt. Eigentlich in Krankenhäusern ja verboten, aber auf der Wöchnerinnenstation offenbar ok.

Zu jeweils zwei Zimmer gehört ein sogenanntes Kinderzimmer. Dort befinden sich mehrere Wickeltische und Waschbecken und außerdem ein Stillkissen, eine große Anleitung zum Stillen pappt zudem an der Wand, des weiteren findet man hier ein Blaulicht-Lampe für Kinde mit starker Neugeborengelbsucht.

Kinderkrankenschwestern helfen einem bei den ersten Stillversuchen und machen das auch sehr nett und geduldig. Schade nur, dass mir ausschließlich das Stillen im Liegen beigebracht wurde, als dies klappte, hatte man keine Zeit mehr dafür, es mir auch "ganz normal" im Sitzen zu zeigen, obwohl ich damit große Probleme hatte, so dass mir diese Form des Stillens erst mühsam meine Mutter zeigen musste.

Jeden Tag erschien eine Frau von der Physiotherapie für die ersten Rückbildungsübungen. Das fand ich sehr gut und habe es auch immer genutzt, wenn sie kam. Auch war das mal eine Zeit in der man mal mit jemanden von den Angestellten ein wenig quatschen konnte, die Physiotherapeutin brachte immer viel Zeit mit.

Und so verging im Prinzip jeder der 3 Tage auf der Wöchnerinnenstation. Morgens Visite mit ungesprächigen Ärzten, dann erste Besucher ab 9 Uhr, dann kam die Physiotherapeutin, dann noch mehr Besuch, immer wieder erschienen Kinderkrankenschwestern, um zu schauen, wie es mit dem Stillen läuft....
Am 3. Tag kam auch noch eine Fotografin, die sich uns als "Fotografin vom Krankenhaus" vorstellte. Dies stimmte aber nur bedingt, sie kam von der Firma Babysmile und zeigte uns, was sie an Fotos zu machen gedachte. Auf jeden Fall bekäme man kostenlos eine Karte vom Krankenhaus mit dem Foto und den "Daten" vom Baby. Ob man dann noch weitere Bilder möchte, könne man ja dann entscheiden. Also gut, zumindest so eine Karte möchte man ja und so kam es zu einer ganzen Fotosession. Eine Woche später trafen wir uns mit der Fotografin, sie hatte alles entwickeln lassen...mehrere Fotomappen, Geburtsanzeigen-Kärtchen, Poster, alles...Wir nahmen, etwas verlegen, eine Fotomappe mit 4 Bildern zu 25€ ingesamt. Ein heftiger Preis, aber die Bilder waren auch recht schön. Dennoch war es durchaus ein wenig "überrumpelnd", da man halt auch dachte "die hat sich viel Arbeit gemacht und trifft sich nun auch noch extra mit uns" :-/.

Aber kommen wir nochmal zur Wöchnerinnenstation. Beim Geburtsvorbereitungskurs wurde uns gesagt, 3 Tage Aufenthalt auf der Station seinen ein Richtwert, man dürfte auch früher gehen oder aber auch, auf eigenen Wunsch, länger bleiben, wenn es einem oder dem Kind noch nicht so gut geht. Soweit die Theorie...Fakt war:
Eine aus meinem Zimmer wollte nach 2 Tagen gehen und das führte zu großen Diskussionen, obwohl mit ihr und dem Kind alles in bester Ordnung war.Sie blieb dann doch bis zum Morgen des dritten Tages.
Eine andere aus meinem Zimmer wollte länger bleiben, da ihr Sohn noch Herzprobleme hatte und bleiben musste. Sie selbst aber wurde "rausgeschmissen", sie durfte ins Hotelzimmer der Charité ziehen, das sie selbst bezahlen musste. Zum Stillen wurde sie dann immer geholt. Sie hätte auch heimgehen können und das Kind hätte eben PreNahrung aus der Flasche bekommen. Und das will ja kaum jemand....

Ich selbst verliess 3 Tage nach der Entbindung die Klinik. Die U2 war gemacht worden, ich wurde dabei direkt angemacht, da ich noch keinen Kinderarzt hatte (dabei hieß es doch im Geburtsvorbereitungskurs man habe Zeit mit dem Suchen eines Kinderarztes bis zur U3 nach 4-6 Wochen...:-/ ). Ich selbst wurde auch noch kurz untersucht, es wurde lediglich mein Bauch abgetastest. Einen Tag später flatterte mir der Endbefund für meinen Frauenarzt ins Haus, erstaunlicherweise erwähnte man da, dass ich stillen würde und problemlosen Wochenfluss habe. War auch richtig, gefragt man mich danach aber niemand.
Bei der Abschlußuntersuchung erhielt ich auch meinen Mutterpass zurück, den hatte ich das letzte Mal bei der Ankunft im Kreißsaal gesehen...dabei hiess es in der Info-Veranstaltung doch, zum Schutz vor Kindesentführung würden nur Inhaberinnen des Mutterpasses ein Kind ausgehändigt bekommen....jaja...
Erschreckend fand ich auch, wie unbemerkt ich gehen konnte. Mein Freund holte uns ab, wir gingen und niemand sah uns. Theoretisch hätte da jeder mit irgendeinem Kind rausmarschieren können, die Schwestern, die sonst an der "Rezeption" der Station sitzen, waren einfach nicht da.

Gern hätte ich Euch noch was zum Rückbildungskurs erzählt, aber damit sprengt man hier die Wortgrenze ;-). Wie auch immer: der Kurs war gut und empfehlenswert.

Fazit

Es war ok, lediglich die Wöchnerinnenstation hat mich gestört. Ich würde dort wieder entbinden, jedoch wenn dann nur ambulant.

Falls jemand Bilder sehen möchte, fragt einfach in meinem Gästebuch nach.   

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Pro: Blut spenden kann Leben retten
Kontra: Leider haben noch zu viele Angst

Die Angst sich mit AIDS anzustecken: Sie sind als Blutspender ein sehr verantwortungsvoller Spender. Es wird bei jeder Blutspende absolut steriles Einwegmaterial verwendet,die eine Ansteckung 100% ausschließt. Sie möchten wissen was mit Ihrer Blut ... Bericht lesen

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23.09.2000
ist es wirklich krebs
Bewertung für Berlin Klinikum Charite von gerardo

Pro: richtiger weg
Kontra: keine

hallo, an der charite in berlin gibt es für ärzte, insbesondere für pathologen einen ganz tollen neuen service. und zwar kann ein pathologe, wenn er fragen hat, eine digitalkamera, einen computer und einen internet-anschluss hat, unter der internet-adress ... Bericht lesen

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14.07.2000
Blutspende
Bewertung für Berlin Klinikum Charite von oleg_s

Pro: Hilfe anderen gegenüber
Kontra: am Spendetag keine Anstregung, kleiner Piks bei Spende

...Neulich war ich im Charite Klinikum in Berlin Blutspenden. Das Blutspenden ist nicht nur eine sehr lukrative Angelegenheit ( ganze 45 Dm gibt es da ), es isz auch eine sehr wichtige Sache um anderen zu helfen. Jeder von uns sollte sich vor Augen halten d ... Bericht lesen

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21.09.2000

Berichte die interessant sein könnten für Berlin Klinikum Charite    
Bandscheibenvorfall nach Zivildienst
Bewertung für Alles mit B... von  stuermer2000

Pro: -
Kontra: Schmerzen ohne ende , Erregungszustände, Reizbarkeit, Medikamente schlagen auf den Magen

.... Trifft das zu sofort Rettungswagen rufen und ins Krankenhaus bringen lassen. Für alle die aus dem Rhein Neckar Raum kommen hier mal zwei Krankenhäuser die Bandscheiben Operationen machen bzw. die einen guten Ruf in der Hinsicht haben. In Mannheim / Baden-Würtenberg gibt es das Städtische Klinikum. Hier seit ihr bei der Neurologie Richtig. Für Ludwigshafen gibt es die Deutschlandweit bekannte BG Unfallklinik /Rheinland-Pfalz . Die Klinik müsste jedem einen Begriff sein schließlich ist sie neben dem Charite in Berlin die Modernste Klinik Europas. Meine Behandlung: Zunächst wurde ich nur mit Spritzen in den Spinal Kanal wieder schmerzfrei gemacht inklusive einer Reizstromtherapie. Das brachte mir eigentlich keinen Vorteil da der Schmerz zwar weg war aber nach nachlassen der Spritze waren die Schmerzen um so Stärker. Das einz... Bericht lesen

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01.01.1970
ADS:verstehen-akzeptieren-helfen <<--Buchtip
Bewertung für Alles mit X... von  Weserhexe

Pro: Ein sehr wichtiges Buch zu diesem Thema
Kontra: lässt sich manchmal schwer lesen,man braucht absolute Ruhe um alles zu verstehen

...- Sonderpädagogin und Verhaltenstherapeutin für Kinder und Jugendliche, Lehrbeauftragte im Bereich Psychomotorik am Institut Supèrieur d'Etudes et de Recherches Pèdagogiques in Luxemburg Thomas Hartmann - Psychotherapeut, Vermont Dr.Volker Heiduk - Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie in Deggendorf Dr.Michael Huss - Diplompsychologe an der Charité Berlin, Klinik für Psychiatrie,Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters Prof.Dr.Anastasia Lalantzi-Azizi - Universität Athen, Abteilung für Psychologie Dr.med.Johanna Krause - Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, Neurologie und Psychoanalyse in ottobrunn Ingrid Kraft - Diplompsychologin, Oberpsychologin, Leiterin der Schulpsychologischen Beratungsstelle Ludwigsburg Prof.Dr. Birgit Lehmkuhl - Direktorin der Klinik für Psychiatrie... Bericht lesen

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01.01.1970
ich kann Virchow Klinikum nur weiterempfehlen
Bewertung für Berlin Virchow-Klinikum von  kmarianna

Pro: sehr gute Betreuung durch die Hebammen und Ärzte
Kontra: eintönnige Menükarte:)

...Mein Sohn kam vor 2 Monaten (Oktober 2010) in Virchow Klinikum in Berlin zur Welt. Bevor wir die Entscheidung getroffen haben, dass wir in Virchow entbinden wollen, waren wir bei einem Infoabend in Charite Mitte und in Virchow (es kamen bei mir nur Krankenhäuser mit einer Kinder-Intensivstation in Betracht). Da die beiden Krankenhäuser, Ärzte und Hebammen bei dem Infoabned einen sehr guten Eindruck auf uns gemacht haben, war die Wahl nicht einfach. Letztendlich habe ich Virchow gewählt da mir die Parkanlage sehr gut gefallen hat. Wenn man als Patient im Krankenhaus sein muss (eine ambulante Entbindung kam für mich nicht in Frage), ist es schön, Bäume aus den Krankanhausfenster sehen zu können. Da mein Frauenarzt Mitte August festgestellt hat, dass die Fruchtwassermenge nicht optimal ist und dass der Kleine für diese SSW ein bisschen... Bericht lesen

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01.01.1970

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