Produktbewertung des Autors:
| Pro: |
Anbindung der Kinderklinik ! ! |
| Kontra: |
Unfreundliches Personal auf der Wöchnerinstation |
| Kompletter Erfahrungsbericht |
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Liebe Leserin ! Lieber Leser !
Durch mein Stöbern hier auf Ciao bin ich auf dieses Thema gestossen, und muss einfach einen Erfahrungsbericht beisteuern.
Mein erster Besuch in diese Klinik fand im Februar 2004 zur Voruntersuchung zur bevorstehenden Entbindung statt. Schon da musste ich feststellen, dass die Anmeldung kein Zuckerschlecken war, sondern dass ich hätte noch einen asiatisch sprechenden Dolmetscher hätte mitnehmen sollen. Die Kommunikation war also schon mal eine Katastrophe. Dann bekam ich einen entsprechenden Aufnahmebogen in die Hand gedrückt, mit der Bitte diesen vollständig auszufüllen, was ich natürlich auch tat. Danach ging das dann erst richtig rund, kann ich dir sagen. Mit dem Lesen haperte es auch, uns somit wurde dann eine zweite Schwester gerufen, die dann doch noch Hilfestellung leisten sollte. Das tat sie auch ! Die Hilfsbereitschaft war schon fantastisch (im sarkastischen Sinne). Das war ein direktes Dreamteam, die eine konnte nicht lesen und die andere beherrschte die Eingabemaske im PC nicht. Nach ungefähr 40 Minuten haben die beiden es dann doch endlich geschafft, meine Daten in den PC zu übernehmen. Dann dürfe ich noch mal 30 Minuten warten, bis die Vorbereitungen (Blutabnahme, Gewichtskontrolle etc.) für die Voruntersuchung getroffen wurden. Wie sollte es auch anders sein, selbst diese Vorbereitung war der Hammer. Wieder meine Freundin, die Asiatin, nahm mir dann Blut ab, nach ungefähr 3 Versuchen meine Vene zu treffen. Anschließend musste ich noch mal 1 Stunde warten, bis ich dann endlich zur Abschlussuntersuchung bei einer Ärztin vorsprechen konnte. Das muss man lassen, die eingehende Beratung und Absprache, wie die Entbindung von statten gehen solle, war sehr gut. Da bei mir von vornherein eine Sectio (Kaiserschnitt) vorgenommen werden sollte, war das Gespräch auch nicht unbedingt so lang. Der Termin stand also fest. Am 15.03.2004, um 8.00 Uhr sollte also mein Kind zur Welt kommen.
Die Zeit verging wie im Fluge. Nun war es endlich soweit. Mein Freund und ich fuhren am besagten Tag in die Klinik. Nach der Anmeldung und Klärung bezüglich der Kosten musste ich dann zur Entbindungsstation. Es wurde also noch ein Ultraschall und ein CTG (Herzstrommessung des Kindes) gemacht. Des weiteren wurde mir, noch mal von einer Hebamme die weitere Vorgehensweise erläutert. Die Vorbereitungen zur Entbindung waren um 7.00 Uhr abgeschlossen. Hatte also noch Zeit, um einen kleinen Spaziergang zu machen. Was wir auch taten. Um 7.30 sollten wir uns wieder auf der Entbindungsstation einfinden, um dann für die OP vorbereitet zu werden. Wir kamen also pünktlich um 7.30 Uhr zurück, und mussten in einem eigentlich angenehmen Entbindungsraum warten. Die Zeit verging. Es wurde 7.45 Uhr, 8.00 Uhr, 8.30 Uhr ! Dann bat ich meinen Freund, doch mal nachzufragen, wann sie gedenken, die OP vorzunehmen. Gesagt getan, er ging also zu den Schwestern und interviewte sie, wann es denn so weit wäre. Er kam zurück mit der Auskunft: "Die Entbindung wird ungefähr noch auf eine Stunde verschoben, da ein Notfall dazwischen gekommen ist!" Wir man sich denken kann, war ich sehr begeistert. Da ich nun auch langsam Hunger verspürte und tierisch müde war. Also gut, warten war also angesagt. Die Stunde verging und keine Schwester kam mal rein und sagte ein sterbens Wörtchen über den weiteren Verlauf, geschweige denn, mal eine Nachfrage, wie es mir ging. Also, mein Freund wieder raus und nachgefragt. Wieder kam er zurück, mit der Antwort: "In 20 Minuten geht es los!" Und tatsächlich nach 10 Minuten kam dann doch eine Schwester und legte mir die Venenkanüle für die Narkose. Des weiteren dürfte ich dann ein nettes Hemdchen anziehen, was mich schon zum Frösteln brachte. Nach ungefähr einer halben Stunde wurde ich dann doch mal langsam geholt und in den OP zitiert. Ich kam mir vor, wie bei Real an der Kasse. "Legen sie sich schon mal auf den OP - Tisch!" wurde mir nur gesagt. Dann trudelte die Narkoseärztin ein und legte mir dann die notwendigen Schläuche und Riemchen an. Andere Assistentinnen erledigten die anderen Vorbereitungen, wie das Einpinseln meines Bauches etc. So langsam erschien dann der Doc, unterhielt sich noch kurz mit mir und gab dann den Startschuss für die OP. Habe dann nicht mehr viel mitbekommen, da mir eine Vollnarkose (auf eigenen Wunsch) verpasst wurde.
So gegen 14.00 Uhr bin ich dann im Überwachungsraum aufgewacht, mit tierischen Schmerzen im Unterleib. Was ja klar war !! Nach bitten, bekam ich ein Schmerzmittel in meinen Tropf gespritzt. Die Schmerzen legten sich dann nach ca. 20 Minuten. Und wirkte so 6 Stunden.
Als mein Freund dann zwischenzeitlich kam, um mich zu sehen, durfte ich dann zum ersten Mal meinen kleinen Jungen bewundern. Zwar habe ich noch nicht viel mitbekommen, da noch die Betäubung im Blut war, aber ich empfand ein herrliches Glücksgefühl.
Die erste Nacht musste ich also in diesem Überwachungszimmer verbringen. Mitten in der Nacht wurde ich erneut wach und klagte über Schmerzen. Ich läutete nach der Schwester, die erst 10 Minuten später eintrudelte, und bat um ein Schmerzmittel. Mit gestresster Mine verabreichte sie mir dann eines. Die Nacht war am nächsten Morgen um 7.00 Uhr beendet. Die Schwestern kamen rein, weckte mich und teilte mir in einem Atemzug mit, dass ich auch gleich aufstehen solle, um mich zu waschen. Ich dachte ich höre nicht richtig. Da ich bereits 2 Kaiserschnittgeburten mitgemacht hatte, wusste ich, dass ich nicht gleich aufstehen kann, und irgendwelche Streckbewegungen ausüben kann. Und schon gar nicht alleine. Ich teilte ihnen das auch mit, dass ich das auf keinen Fall alleine kann. Da kam nur ein Lächeln über den Lippen, wie nun stellen sie sich mal nicht so an. Um 7.30 Uhr wurde ich dann unter Schmerzen leidend aus dem Bett geholt und soweit es ging frisch gemacht. So gegen 8.00 Uhr kam der Arzt und fragte nach meiner Befindlichkeit und ordnete die Entlassung auf die Wochbett-Station (Wo-St) an. Na und da ging der Tanz erst richtig rund. So was habe ich noch nicht erlebt.
Ungefähr eine 3/4 Stunde habe ich im Flur auf den Abtransport auf die Wo-St verbracht. Das hätte wohl noch länger gedauert, wenn nicht eine Schwester bemerkt hätte, dass ich da noch rumliege. Sie teilte mir dann mit, dass die Pfleger wohl nicht von den Kolleginnen auf der Station informiert wurden. Sehr nett, dachte ich mir. Als ich dann doch mal langsam ankam, musste ich da wieder im Flur warten. Das eine geschlagene halbe Stunde. Weil das Zimmer noch nicht fertig war. Zum Glück wurde ich noch nicht von dem Karteta befreit, sonst hätte ich wohl ins Bett gemacht. Im Zimmer dann die erste Begegnung mit der ersten Krankenschwester. Na das war ein Feldwebel, meine Herren. Ich dachte bin in einer Kaserne. Das erste war gleich:"Willkommen Frau Bludau und herzlichen Glückwunsch! Will ihnen gleich sagen, dass wir hier nicht lange rumliegen werden, sondern gleich heute Nachmittag den Karteta entfernen werden und sie alleine auf die Toilette gehen müssen. Da wir hier auch nicht so die Zeit haben, ständig ins Zimmer zu rennen, wenn sie mal müssen." Ich erklärte ihr, dass mir der Arzt aber was anderes gesagt hat. Dass ich diesen noch einen Tag behalten sollte, weil ich noch extrem schwach bin und Probleme beim Aufstehen habe. Sie erwiderte nur: "Das spielt keine Rolle. Denn spätestens nach 7 Tagen sollen sie ja hier auch wieder raus sein." Da habe ich mir gleich gedacht: "Na Nachtigall ick hör dir trapsen!"
Mein Ergeiz war nun geweckt, dass ich nach 4 Tagen den Laden hier auf jeden Fall wieder verlassen wollte. Egal, ob mit Schmerzen oder ohne.
Egal welche Schwester da Dienst hatte, alle waren sie gleich. Sie hatten keine Zeit und alles musste dadurch super schnell gehen. Die Malzeiten pfefferten sie einem nur so auf den Tisch im Zimmer. Entweder tapste man so zum Tisch in langsamen Schritten oder buckelte das Tablett auf den Beistelltisch am Bett. Nicht nur das Pflegepersonal war schlimm, auch das Essen war nicht gerade der Hit. Da habe ich mich oft gefragt: "Was ist hier eigentlich so teuer?" Wahrscheinlich die Zimmer mit ihren buche ähnlichen Möbeln. Das war das Einzigste, was recht freundlich war.
Das Rooming-In-Thema war auch klasse. Natürlich wollte ich meinen Kleine so schnell wie möglich im Zimmer haben, und mich um ihn selber kümmern, aber dass das gleich nach einem Tag, wo ich noch nicht richtig aufstehen konnte, geschweige denn auf die Toilette konnte, war schon nett. Ich biss die Zähne zusammen und habe das gemeistert auch ohne deren Hilfe. Leid tat mir nur, meine Zimmernachbarin, die zum 1.Mal Mutter geworden war, und noch gar nichts wusste und sehr auf die Hilfe der Schwestern angewiesen war. Sie durfte sich dann einen Spruch wie: "Na was machen sie, wenn sie zu Hause sind, dann können sie auch keinen Fragen und müssen das alleine schaffen?!" Die Schwestern halfen zwar, aber mit was für einen Gesichtsausdruck und einer Freundlichkeit. So nach dem Motte: "Schon wieder die!"
So ging es Tag aus Tag ein. Dann der Tag, an dem mir der Faden gezogen werden sollte. Oh ha... Ja richtig, da hatte ich wieder ins Glückstöpfchen gefasst. Meine Lieblingsschwester kam mit Pinzette, Schere und Metallschale und zog mir den Faden. Aber nicht in einem Stück, da es dann Peng machte, und der Faden beim Versuch des Ziehens gerissen war. Super !! Nicht nur, dass sie mit einem Reinigungspad wie eine Wilde an der Narbe rumrieb, nein sie drückte da auch noch tatkräftig dran herum. War ja auch irgendwo zu erwarten, dass sie aufgehen würde. Denn die Narbe war ja noch nicht so alt. Also ging auf der rechten Seite die Narbe ein Stück wieder auf und blutetet wie wild. Nach Rücksprache mit dem Arzt war es aber nicht nötig, sie erneut zu nähen. Zum Glück !! Das Reinigen der Narbe habe ich auf eigenen Wunsch, dann selber übernommen. Von Tag zu Tag ging es mir besser. So, dass mein kleiner Bub und ich dann wirklich nach 4 Tagen die Klinik verlassen konnten.
Darum würde ich nicht mal meiner ärgsten Feindin empfehlen, im Virchow zu entbinden.
Ich glaube, dass wird mir auch nach meinem Erlebnis jeder nachempfinden können.
Meine Empfehlung daher ein eindeutiges: NEIN
Ich danke für das Interesse, diesen Bericht gelesen zu haben.
Angela Bludau
| weitere Erfahrungsberichte |
Nie wieder Virchow!
Bewertung für Berlin Virchow-Klinikum von
rasjoshua
Pro: Frühchenstation ist super
Kontra: Keine Stillberatung, kaum Aufklärung, zu viele Geburten
Ich wollte eigentlich gar nicht im Virchow-Krankenhaus entbinden, aber mein Sohn kam 5 Wochen zu früh und der Krankenwagen fuhr mich einfach ins Virchow-Krankenhaus.
Bei der Anmeldung gings ja noch. Ich wurde nachts wegen vorzeitigem Blasensprung eingeli ...
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sehr hilfreich
25.03.2001
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mehr als ein schlechtes Krankenhaus...
Bewertung für Berlin Virchow-Klinikum von
Aldi110
Pro: weiß nichts
Kontra: Unsauber ,unhöflich , einfach unfähig
...Habe gerade beim Stöbern die Kategorie für Entbindungsstationen entdeckt und will hier mal über unsere Erfahrungen mit dem Rudolf-Virchow Klinikum in Berlin berichten.
Da ich zwar die ganze Zeit dabei war , es jedoch anders Erlebt habe wie meine Frau bat ...
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sehr hilfreich
12.08.2001
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ich kann Virchow Klinikum nur weiterempfehlen
Bewertung für Berlin Virchow-Klinikum von
kmarianna
Pro: sehr gute Betreuung durch die Hebammen und Ärzte
Kontra: eintönnige Menükarte:)
...Mein Sohn kam vor 2 Monaten (Oktober 2010) in Virchow Klinikum in Berlin zur Welt. Bevor wir die Entscheidung getroffen haben, dass wir in Virchow entbinden wollen, waren wir bei einem Infoabend in Charite Mitte und in Virchow (es kamen bei mir nur Kranke ...
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sehr hilfreich
03.12.2010
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Geburt im Virchow-Klinikum
Bewertung für Berlin Virchow-Klinikum von
Apia
Pro: guter Kreissaal, Kinderklinik nebenan
Kontra: fürchterliches Personal auf der Wochenbettstation
Ich habe mein 1. und mein 3. Kind im Virchow-Krankenhaus bekommen. Der Kreissaal war o.k. und zur ambulanten Geburt kann ich Rudolf-Virchow-Klinikum auch durchaus empfehlen, aber ich warne vor der Wöchnerinnen-Station. Es wurde sowohl 1994 als auch 1999 e ...
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sehr hilfreich
26.09.2000
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Super Entbindung im Virchow !!
Bewertung für Berlin Virchow-Klinikum von
DarioArgento
Pro: sehr nett, kompetent, jeder Zeit wieder
Kontra: keine
So, nun möchte ich auch mal meine Erfahrungen über die Entbindungsstation des Virchow-Klinikums kunt tun.
Am 10.03.03 wurde ich gegen 10:30 wegen vorzeitigem Blasensprung in die Klinik eingeliefert. Die Hebamme, die uns (meinen Mann und mich) in Empf ...
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sehr hilfreich
28.03.2003
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