Berliner Olympiastadion, Hertha BSC

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Berliner Olympiastadion, Hertha BSC

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... Nun gut, es ist sicher nicht einfach für den Berliner Wessi morgens aufzustehen, am Reichstag, Brandenburger Tor und Siegessäule vorbeizuschlendern nur um, sagen wir mal, 7 Stunden später zwischen Zeche und Gießerei im Ruhrpott zu landen - eine Umstellung für den Reisenden (egal woher) ist ... Bericht lesen





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1-6 von 47 Erfahrungsberichten    
> Alle 47 Berliner Olympiastadion, Hertha BSC Erfahrungsberichte anzeigen
GROUND NR. 26 - RIPPENQUETSCHUNG
Erfahrungsbericht von Londonfootball über Berliner Olympiastadion, Hertha BSC
26.04.2005


Produktbewertung des Autors:   


Pro: hübsche Stadt, geschichtsträchtig, die Bausteine machen was her, Olympia ist auch fein
Kontra: Anfahrt, Parken, Ordner, Laufbahn, Akustik, Dach nach hinten hin offen .

Empfehlenswert? ja 

Kompletter Erfahrungsbericht

Ich weiss, es ist nicht einfach - diese Wanderung zwischen Realsatire und Geschwafel - zwischen Profilneurose und berechtigter Kritik, aber das zu beurteilen ist ohnehin nicht meine Aufgabe, denn dies maßen sich andere an, die ihren Kumpel Arroganz beinahe gepachtet haben.

Diese Einleitung ist sicherlich ungewöhnlich für einen Stadionbericht, soll aber ein Hinweis darauf sein, dass Leser, die den Bericht "durchjagen" oder von Fussball, Reisefreudigkeit und Leidenschaft keine Ahnung haben, ihre Kommentarlust etwas zügeln sollten, da man ansonsten schnell den Verdacht hat, sie würden es einfach nur mögen, ihren eigenen Namen (oder Nick) lesen zu dürfen.

Doch, kurze Rede, langer Sinn - Berlin fällt auch oft in die Kategorie derer, die leben, die sich darstellen und profilieren, ohne zu wissen, wie das wahre Leben eigentlich aussehen kann. Nun gut, es ist sicher nicht einfach für den Berliner Wessi morgens aufzustehen, am Reichstag, Brandenburger Tor und Siegessäule vorbeizuschlendern nur um, sagen wir mal, 7 Stunden später zwischen Zeche und Gießerei im Ruhrpott zu landen - eine Umstellung für den Reisenden (egal woher) ist die Reise nach Berlin aber auch, doch dazu komme ich gleich.


ANREISE
Grundsätzlich wird einem stets die Anfahrt per Bahn empfohlen, doch bei meinem samstäglichen Besuch hatte ich das Glück, über die Autobahn tigern zu dürfen, wo man per A2 über Gelsenkirchen, Herten, Dortmund, Ostwestfalen, Hannover, Magdeburg und Potsdam in aller Ruhe nach Berlin kommt - die Anbindung aus West und Nord ist gut, die Autobahn dreispurig und das Tempolimit zumeist aufgehoben. Die Kollegen aus dem Süden richten sich wohl eher auf die Tour über Nürnberg (A9) ein, um später zu uns oder direkt auf die A10 zu wechseln.

Ja, die gute A10 - angeblich hätten wir dort die Abfahrt "Spandau" nehmen müssen, doch diese war nirgends zu finden, also waren wir schon fast in Dresden angekommen, als es wieder zurückging, wir auf die A113 wechselten und dort wohl besser direkt bis Spandau durchgefahren wären.

Pustekuchen, denn natürlich wies ich meinen Kumpel an, er möge "Zentrum" abfahren, was sich aber nicht als Zentrum, sondern als Berlin-Köpenick erwies - so kommt es also auch zu einer Sightseeing-Tour durch Berlin - einfach in Ost-Berlin abfahren und hoffen, man möge irgendwie (und vor allem irgendwo) in West-Berlin ankommen.

Von Hertha und Olympiastadion war dort keine Spur zu sehen und selbst die Kollegen an der Tankstelle fragten sich untereinander: "Olympiostadiooon ? Det muss irjendwo in Spondou sein....." - Ja gut, mit ein bisschen Glück ist die Hauptstraße in Berlin gesperrt und man tuckert zusammen mit Touris und Reisebussen im Schrittempo am Reichstag vorbei - da soll mal einer sagen, Schalker wären nicht an Kultur interessiert.

Kurzum: Ist man etwas weiter vom Ground entfernt, kann man sich nur an den Ortsteilen orientieren, denn die Beschilderung ist beschissen und die Anwohner können einem (zumindest im Osten) nicht wirklich helfen - aus Hauptstadtkult wird schnell Hauptstadtfrust, aber hatten wir was anderes erwartet ?

Doch leider ging die Story weiter - empfohlen wird hier die Anreise ans Messegelände, von wo aus man per Pendelbus zum Ground kommt - natürlich verzichteten wir auf diese Alternative, fuhren zum Stadion und erlebten ein feines Waterloo - im Halteverbot stehengeblieben und ein paar schöne Mittelfinger zwischendurch erhalten - ok, man ist ja Schalker und so manches gewohnt (hehe, die Herthies haben immer noch nen Riesen-Hass auf Schalker, weil se von GE-Buer früher ordentlich in die Mangel genommen wurden...hehehehehehe).

Alles in allem also: Bahn bis Berlin Zoo, dann die U/S-Bahn Richtung Olympiastadion (soll wohl die U1 sein....) - zwar stirbt man hier wohl den Quetschtod, aber die Anreise per Auto ist wirklich nicht sonderlich klasse, denn am Stadion gibt es nur um die 3 000 Parkplätze sowie die Seitenstraßen, die einem mit bisschen Glück die Laune verbessern.
Da fragt man sich doch schon, welcher Idiot ums Stadion herum Wohnhäuser gebaut hat - massig Minuspunkte auf dieser Skala, es sollten bei weitem aber nicht die letzten sein.


EINLAUF
Meinen Zählungen nach bietet das Olympiastadion insgesamt 28 Eingänge, denn am Südtor findet man 14 "Löcher" und Schätzungen nach muss das Osttor in etwa die selbe Zahl mit sich bringen. Selbst wenn es für das gemeine Volk satte 40 Eingänge wären, wäre diese Zahl immer noch ein Witz (im Vergleich S04 = 100, BxB = 80, VfL = 28 bei 28 Blöcken), denn eine Stunde vor Anpfiff standen wir mit ca. 3 000 Leuten vor dem Südtor (Erstickungsgefahr und im Grunde auch Todtrampelgefahr hoch 10 - Gedanken an Hillsborough werden schnell wach), während die Ordner in aller Ruhe für jeden Besucher fast eine Minute verplemperten.

Zum Anstoß schaften wir es so nicht und das Agressionspotenzial wurde fast bis zum Anschlag ausgereizt, aber was will man machen ? Stürmen (wie zuletzt in Dormund) wäre sicher eine interessante Alternative gewesen, doch die Cops standen direkt hinter dem Eingang und wir hätten am Ende doch den kürzeren gezogen.

Ich will nicht lästern, jammern meckern, aber so etwas ist mir bisher noch NIE passiert - weder in Dortmund, auf Schalke oder sonstwo - logistisch gesehen ist das Olympiastadion eine einzige Katastrophe und mein Kumpel hat gestern einen Beschwerdebrief an die Stadt Berlin abgeschickt - und nicht vergessen - wir sind Schalker und können (WIRKLICH) so manches ab.


OPTIK
Gerne hätte ich gesagt, dass man aus dem Staunen nicht herauskommt, doch der erste Blick sagte mir nichts, schliesslich konnte man den Ground vom weiten kaum erahnen, denn in alten Zeiten wurden die Stadion "untererdig" angelegt, so dass der Unterrang des Stadions mehr oder weniger eben unter der Erde liegt, was dazu führt, dass die Höhe um die 20 Meter beträgt - nein, dies ist kein Kritikpunkt, doch es ist stets etwas schöner, wenn man 60 Meter hoch aufblicken kann und einem die Kinnlade runterfällt (siehe Parken, Kopenhagen oder West Ham, London).

Hier aber war es alles etwas anders - ein Steinrund mit den olympischen Ringen, Laufbahn und einem nach hinten offenen Dach.

Schön anzusehen sind aber dennoch gewisse Dinge, denn Adolf wollte damals wieder was von wegen "Überlegenheit der deutschen Rasse" zeigen, also prügele man Naturstein in Blöcke und baute daraus ein Stadion - das sieht schön aus und ist relativ weitläufig, denn so breite Treppen und so viel Beinfreiheit habe ich in keinem anderen Stadion zuvor gesehen.

Die Weitläufigkeit ist aber auch ein Minuspunkt, denn die vorher angesprochene Laufbahn macht alles zunichte, was einem ein großes und überdachtes Stadion bringen kann - Ober- und Unterrang laufen zwar in einem durch, aber so etwas wie Lautstärke kommt irgendwie nicht zustande, denn wieder muss man einwenden, dass die Laufbahn schluckt und das eigentlich tolle Dach eine Menge "nach hinten" (ähnlich Stuttgart und Stade de France) raus trägt.

Die Dachträger befinden sich übrigens im Stadion, was einigen Zuschauern die Sicht versperrt, aber das ist nur eine beiläufige Erscheinung, den der Blick aufs Marathontor wieder ausgleicht - hat zwar nichts mit Fussball zu tun, ist aber wieder so ein Punkt der "Olympia und NSDAP"-Geschichte - zwiespältig zu sehen, aber alles in allem sehr interessant und Zeuge einer anderen Zeit.


BLICKE
Und dennoch, hatten wir zuweilen nur Minuspunkte notiert, so musste ich natürlich zugeben, dass wir es endlich in die Hauptstadt geschafft haben, ja, dorthin, wo 1936 die Olympischen Spiele statt fanden, was sicher nicht für jeden etwas Besonderes ist, aber trotz NS-Vergangenheit und staatlicher Subventionen hatte das Stadion einen gewissen Flair an sich, der einem zuweilen in deutschen Stadien abgeht, schliesslich sind wir alle es ja fast schon gewohnt, von Neubau zu Neubau zu eiern - und wenn ich ehrlich bin - das alte und "eklige" Parkstadion nervte einen auch oft ab, aber wenn ich dann und wann dorthin blicke, erinnere ich mich gerne an meine beiden letzten Spiele dort (S04 Amas vs. VfL Bochum und S04 vs. Rot-Weiß-Essen), denn dies hatte schon etwas, wie auch hier, mit Nostalgie zu tun.

Ich will nich übertreiben, aber trotz Verkehrschaos, peinlicher Ordner und einer geringen Höhe machte der Blick drum herum schon etwas her, wobei ich noch nie so locker im Gästeblock stand (und auch saß), wobei die eben angesprochene Beinfreiheit eine große Rolle spielte.

Eine große Rolle spielte aber auch die Sicht, denn die war fantastisch, wenn auch leider ein Feldstecher doch nicht so schlecht gewesen wäre, wobei auch hier wieder ein Punkt aufkommt, den einige überbewerten - sehen konnte man großartig, aber leider war (und ist) man doch etwas weit vom Schuss weg - es leidet daher in erster Linie mehr die Akustik an dem weitläufigen Rund als die eben angesprochene Optik - wisst Ihr, es ist ja schön und gut, wenn uns gegenüber eine in weiß gehüllte (und relativ große) Kurve steht, aber es macht keinen Spaß, sie einfach nur klatschen zu sehen...man will hören, was sie da singen (genau umgekehrt ist in D*rtmund - da hört man AB UND AN was, sieht aber nichts).

Alles in allem verbrachten wir einen angenehmen Nachmittag im Schatten und sahen "mute"-Fussball (TV im bei abgestellten Ton), denn das einzige, was gerade noch so durchdrang waren die Schalker auf dem Unterrang und selbst vierfacher Berliner Torjubel wirkte sich, dank eben angesprochener Konstruktionsfehler, nicht so verheerend aus, wie man es befürchten könnte.


VERKÖSTIGUNG etc.
Weitaus besser lief es an den Büdchen ab, die einem Bratwurst, Frikadellen und Bier lieferten, denn obwohl der Ground wohl ausverkauft war, standen vor mir an der Kasse nur stets 2 Personen - doch genauso lahmarschig wie die Ordner präsentierten sich auch die Gastronomen... "Mach ma eben ne Bratwurst feddich." - Nee Alter, ich steh nur zum Spaß hier so rum und hab 4 Stunden Fahrt durche Walachei (welcher Schelm denkt hieberi nicht auch zufällig an Wolfsburg, hmm ?) inne Knochen - aber egal, denn die erste Bratwurst (2,30 EUR) des Tages war zwar fettig, aber im Geschmack sehr würzig - hatte mir sehr gut gefallen, was mich zu einer zweiten (kurz nach Spielende) führte, die aber nur noch aus purem Fett bestand - schien so, als wurde die frittiert oder so.

Bier war Warsteiner - 2,30 + nen EUR Pfand für 0,3 Liter - da kann man nichts sagen, vor allem, wo es noch die Alternative in 0,5l und 1,0 l gab - schmeckte gewohnt ein bisschen wäßrig, aber das ist in jedem Stadion, dank Plastikbecher, so - kann noch so "geschmackstneutral" sein, Plastik bleibt Plastik - ich hatte hier nichts auszusetzen, war rundum zufrieden (soweit es eben ging) und durfte danach noch die Klos bewundern.

Interessant war die "Archtitektur" des Klos, denn hier kam man in einen Gang, wo man rechts und links eine Truppe runter konnte - machte einiges her zwischen Naturstein (siehe Adolf) hindurch zuwandern und seine Notdurft verrichten zu dürfen - sah schon alles irgendwie nobel aus, aber auch aus einer anderen Zeitschiene - sauber, gepflegt, wobei ich mir schon fast wie ein Neu-VIP vorkam, wenn auch die Klos von Leverkusen in meiner Rangliste nicht von Platz 1 zu stoßen sind (ganz unten: Krefeld und München - nur zur Info, hehe).


KLEINIGKEITEN
Wie ich schon erwähnte, die Berliner Supporter tun mir an sich leid, denn sie haben mit vielen Schwierigkeiten zu kämpfen. Auf der einen Seite haben sie ein pikfeines Stadion mit Laufbahn und offenem Dach, auf der anderen Seite eine Menge Tennispublikum, dass heute mal vielleicht doch zum Reichstag geht, dann zu ALBA und morgen vielleicht doch noch zum Wasserball von Spandau, daher ist es schon unverständlich, warum die UFA (sportifve) so viel Kohle in die Hertha gepumpt hat, wenn am Ende nicht gerade Atmosphäre entsteht.

Aber kritisieren möchte ich die Herthaner nicht, auch wenn das Spiel natürlich wie gemacht für guten Support war. Doch es ist wirklich bedrückend, wenn man als Zuschauer oder Gästefan im Stadion steht/sitzt, in die Kurve gegenüber blickt und das einzige, was man wirklich wahr nimmt, sind klatschende Hände - Akustik bleibt und ist null, aber der Tor-Jingle hat mir ganz gut gefallen - ein kleiner Pluspunkt an diesem Tag, der als positiver Höhepunkt sicherlich den Blick aufs Marathontor bot - eine große und breite "Marmor"-Treppe gesäumt von Polizisten - manchmal braucht man eben nicht viel, um glücklich zu sein.

Auf den Support kann ich demnach nicht wirklich eingehen, denn zu Spielbeginn war ich (dank des Themas Parken und des Themas Ordner) nicht im Stadion, doch dieser fand akustisch nun mal nicht statt, weil der Ground so ziemlich alles rausträgt, was kommt - ein englischer Fussballground für 40 000 wäre perfekt für die Hertha, aber dies ist (LEIDER) Utopie.

Für Atmo-Touristen also ein Weg umsonst, was aber die Stadt an sich irgendwie kompensiert, denn einmal Mauer und zurück ist doch etwas anderes als Zeche Constantin, doch, ganz ehrlich, ich möchte nicht tauschen, auch wenn ich Sehenswürdigkeiten im Pott an der Hand abzählen kann - dafür zählt hier nur der Fussball - und mehr nicht, was uns diesbezüglich natürlich einen großen Vorsprung gegenüber West-Berlin bringt (Bericht folgt).


DEMNACH
Es ist schwer, ein Urteil zu fällen, was diesen Ground angeht - auf der einen Seite eben die Nostalgie, auf der anderen die ganzen Komponenten, die einem einen Strich durch die Rechnung machen (Ordner und Polizei im SITZblock ohne Ende) - sicher, 76 000 Zuschauer ab 11 EUR aufwärts, dies sind gute Zahlen, aber Feeling gehört beim Fussball nun mal doch dazu und dieser geht mir hier am Ende ab. Nun ja, es mag beim Pokalfinale etwas anders aussehen, doch dann geht es wirklich um etwas und nicht um 30 000mal Tenniszuschauer, der 1mal im Jahr zur Hertha geht und ansonsten die Arbeit der Heimkurve überlässt.

Von der Architektur her ist das Stadion natürlich was Besonderes, doch die positiven Eindrücke, die ich mitnahm, hingen mehr mit der Anreise (und vor allem Ost-Berlin) zusammen, wo die Leute hilfsbereit und freundlich daherkamen und die Straßen von ihrer Art und Beschaffenheit mich fühlen ließen, als wäre ich wieder zurück in Polen - so hat der Trip doch etwas positives bewirkt - ich werde wieder nach Berlin fahren, ein bisschen Sightseeing genießen, im Osten Berlins ein Bierchen mit e_keule (Bärliner Bär) bei Union zischen und das Olympiastadion weitestgehend meiden, denn auf Parkplatzchaos, Laufbahn und diese unverschämten Ordner habe ich persönlich keine Lust.

Das heisst, ein Pokalfinale werde ich mir hier niemals ansehen können, aber man kann die Zeit in Bärlin auch anders verbringen - mit einem Bier in der Hand, einem Penner mitten auf dem Bürgersteig sitzend (das erste, was ich in Bärlin sah) und ein leckeres Spiel von Union gegen Babelsberg in der Alten Försterei - ja, Bärlin hat mir gefallen, das Oly aber nicht - aber was soll´s - gib der Hauptsadt, was sie will, aber ja keine im Sport erfolgreiche Mannschaft, denn das führt am Ende doch nur zum Übermut (wenn dies im Westen geschieht - man denke nur an die Euphorie bei den Eisbären im Osten...).

PS. Anzumerken ist nur der Bericht, der hierauf folgen wird (Ruhrpott vs. Berlin), der Dank an die freundlichen Menschen in Köpenick an der ARAL-Tanke ("weeeß oooch nich, wo det Stadiooon ist, aber ick guck mol ooofe Karte") und die Tatsache, dass ich schon morgen wieder nach Berlin fahren könnte, denn man ist nun mal ein Großstadtmensch, sowie der Aspekt, im Olympiastdaion ein Stück deutscher Geschichte erlebt/gesehen zu haben, auch wenn Adolf himself den größten Teil dazu wohl beigetragen hat.

PPS. Umlandfans vom S04 gehen mir auf die Nerven - erst Schwaben und nun, öhm, Beliner, Brandenburger und Potsdamer - selber Verein, andere Mentalität.

PPPS. Grüße an e_keule, unsern Bärliner Bär - sieht die meisten Spiele, ist treu wie n Hund, tingelt nur unterklassig, bleibt aber bei Union Bärlin bis in den Tod.

PPPPS. Diese PS.-Idee stammt von....öh, dem, der wo meinen letzten Bericht als hilfreich einstuft, LOL.
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