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Berliner Sparkasse Die Bank des Schreckens

1  16.11.2000

Pro:
Wenn man ein von den in der Überschrift beschriebenen Kunde ist , bekommt man immer ein Konto

Kontra:
Niedrige Zinssätze , schlechte Manieren , Inkompetenz und Überweisungen dauern öfters ewig

Empfehlenswert: Nein 

st.schmidt

Über sich: Ich bin ein 34 jähriger Berliner , der selten ein Blatt vor den Mund nimmt . Berechtigte und nicht a...

Mitglied seit:27.05.2000

Erfahrungsberichte:11

Vertrauende:1

Dieser Erfahrungsbericht wurde von 18 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Hier einige wahre Story´s über die Berliner Sparkasse .

Vor zwei Jahren wollte meine Geschäftspartnerin , als 32 jährige Kundin der o.g. Bank und Eigentümerin eines unbelasteten Haus u. Grundstück einen Geschäftskredit von 100.000 DM .

Erst hatte die Bank daran keine Interesse , doch nach längerer Bearbeitungszeit und der ausgesprochenen Drohung , das Konto zu kündigen , kam der Kredit nach 2 ½ Monaten .

Abgesehen davon ,was das für Anstrengungen kostete , ließ die Bank sie noch ein Blatt unterschreiben , dass ein Verstoß gegen das Geldwäschergesetz mit hohen Strafen geahndet werden könnte . Die Begründung : Die 100.000 DM Umsatz aus dem geplanten gemeinsamen Geschäft würde ihnen viel zu hoch erscheinen .
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Ich selbst hatte ebenfalls 3 Konten bei der Sparkasse . Das Sparbuch war das einzigste Konto auf dem das Geld nie weniger wurde . Das zweite war mit 0,67 DM im Plus und das dritte mit einem höheren Geldbetrag . Irgendeine Firma versuchte unerlaubt Geld von dem 0,67 DM Konto abzubuchen . Da sich dort die gewünschte Summe nicht befand , entstanden mir Kosten in Höhe von ca.50 DM . Anstatt das mir meine Bank schrieb , dass das Konto überzogen wurde , oder sie wenigstens so schlau gewesen wären , die Summe von dem anderen Konto abzubuchen , begangen sie den Fehler an mein Sparbuch zu gehen .
Seit diesem Zeitpunkt habe ich der Sparkasse den Rücken zugekehrt . Mein Rechtsanwalt brauchte fast 2 Jahre um den entgangenen Zinsverlust und mein Geld zurück zu bekommen .
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Ein Bekannter hat über Monate ein geregeltes Einkommen . Dann wird er plötzlich für 3 Monate arbeitslos . Als er im vierten Monat auf das Geld von seiner neuen Arbeitsstelle wartete , ging er mit seiner EC-Karte an den Geldautomaten um sich Geld zu ziehen . Schwupp , war die Karte weg. Er ging am nächsten Tag zur Bank und erkundigte sich , warum denn nun seine Karte einbehalten worden wäre . Daraufhin sagte der Angestellte ,dass das Konto mangels Kontobewegung seitens der Bank gekündigt wurde .
Mein Bekannter fragte schließlich , was denn jetzt nun mit dem Geld was schon überwiesen wurde , passieren würde ?
Daaaas , geht natürlich zurück , meinte der Angestellte .
Was meinen Bekannten dazu veranlasste , bei diesem Satz so ruhig zu bleiben , ( vorallen Dingen wie er hervor gebracht wurde )... Nach dem Motto - Ist doch nicht unsere Schuld das wir ihr Konto gekündigt haben ohne es ihnen mitzuteilen . Das sie ihr Geld jetzt erst ca.10 Tage später erhalten , wohl auch nicht - ist mir heute noch ein Rätsel .

Meinungserweiterung :

Heute waren mein Bekannter und ich erneut bei der Sparkasse , um entgültig die Sache mit dem immer noch nicht überwiesenen Geld zu klären .
Die Geschichte hat vor knapp 3 Wochen angefangen . Er wollte am 14.10 mit seiner Geldkarte dem Geldautomaten , Geld entwenden . Anstatt dessen entwendete dieser ihm sein Karte . Den bisherigen Rest kennt ihr schon .
Gestern war mein Bekannter auf seiner Arbeitsstelle und ließ sich die Überweisung , die am Sa. letzter Woche ausgeführt wurde , kopieren . Damit gingen wir am Fr.d.3.11 ( um 9 ...also gleich nach Geschäftseröffnung ) zur Bank .
Nachdem man uns ca 20 min warten lies ... von 5 Tischen waren 2 besetzt ... ging das Theater los .
Da mein Bekannter gerade 18 wurde , und sich eher alles gefallen lässt , als sich zu wehren , übernahm ich von Anfang an das Gespräch .
Ich :
Guten Morgen , wir sind gekommen um ein Problem mit dem Konto von Herrn X zu klären .
Er ( wieder nicht viel älter als 20 ) :
Guten Morgen , bitte setzten sie sich .
Ich :
Wir haben hier ein Beleg der bescheinigt , dass die Firma v. Herrn X , hier zu dieser Bank und zu seinem Konto am Sa. voriger Woche , Geld überwiesen wurde .
Er (sieht auf seinen Bildschirm) sagt wörtlich :
Da ist leider nichts drauf ...
...hätte nicht viel gefehlt und er hätte gesagt ...
... ey Alta , bisse blind ? Da iss nüscht druff .

Ich :
Ja , das wissen wir , deshalb sitzen wir ja hier .

Ich fing an ihm sachlich und ruhig die Sachlage zu erklären und fing ganz von vorne an .
Ich fragte ihn nach dem gekündigten Konto ...Ob er vielleicht mal nachsehen könnte , wann das Geld zum ersten Mal auf dem gekündigten Konto angekommen wäre . Das ging recht flott , denn er bestätigte , daß das Geld am 13.10 eingegangen sei , aber aufgrund des geschlossenen Konto am nächsten Tag wieder zurück ging .
Ich hakte dort ein , und fragte wieso es nicht möglich gewesen wäre , das Geld gleich auf das neue Konto von Herrn X zu überweisen ... Intern eben .... Nein , das wäre aus Banktechnischen Gründen nicht möglich gewesen .
So ging es ca. 5 min. noch , bis ich die Nase voll hatte und freundl . nach dem Leiter ( der mir inzwischen ausreichend bekannt war ) ... Deeer , ist heute leider nicht da , aber ich kann ihnen Fr Y anbieten .
Fr. Y setzt sich an den Tisch und ich beginne erneut das Gespräch ... Dieses Gespräch dauerte aber nur wenige Minuten , weil es mehr darum ging , wer ich bin oder was ich mit der Sache zu tun hätte . Als ich ihr sagte das ich der Vermieter von Herrn X wäre und gerne den Grund der verspäteten Mietszahlung wüsste , bzw. Hr. X auf Grund der mir erzählten Geschichte keinen Glauben schenken würde , kam ein :
Mit ihnen rede ich gar nicht .
Ende der Geschichte ...
Moral von der Geschichte :
Ein 17 jähriger Lehrling eröffnet ein Konto bei der Berliner Sparkasse ohne Kontoführungsgebühr . Er bricht seine Lehrstelle ab und ist drei Monate Arbeitslos . Nachdem Herr X nun 18 wurde ( nun würde die Bank ihm eine Kontoführungsgebühr von 120 .- im Jahr abziehen können ) kündigt ihm die Bank das Konto , und das Geld , was am 14.10 vom Arbeitsgeber überwiesen wurde , ist bis zum heutigen Tage ( 6.11. )nicht eingetroffen . Kein Vorschlag der Bank wie man dieses Problem nun beheben könnte . Obwohl sie gesehen haben , dass der Arbeitgeber das Geld schon mal überwiesen hatte , kein Angebot der Bank , wie in etwa :
Wir werden uns darum kümmern , wo ihr Geld geblieben ist , oder
Wie viel Geld würden sie denn benötigen Herr X ?
Oder wie wäre es gewesen , ihm eine fachkundige Auskunft zu geben , wie er nun vorgehen müsste .
Hauptsache an der Eingangstür der Bank steht in großer Schrift geschrieben :
MEINE BANK .
Vielleicht sollte schon morgen Herr X über den Tresen des Schalters springen und sich sein Geld nehmen . Und falls irgendeiner fragen sollte :
Was machen sie denn hier , sie haben hier gar nichts zu suchen , müsste Hr. X antworten : Wieso ? Das ist doch MEINE BANK .

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Und zum Abschluß noch die Krönung :

Meiner Bekannte wurde vor einiger Zeit ebenfalls die EC-Karte von einem Geldautomaten entwendet . Als sie dann zu Bank ging ( natürlich Berliner Sparkasse ) um das Geschehen zu klären , meinte der Kassierer , daß ihr Konto gelöscht worden wäre , weil sie doch Tod sei .
Das sie jetzt vor ihm stehen könnte , in ihrere Hand einen gültigen Personalausweis, hielt er eher für unmöglich . Sogar , für so unmöglich , dass der bevorstehende Urlaub meiner Bekannten beinahe platzte . Obwohl sie vorher mehrere Tausend Mark auf dem Konto hatte , musste sie über 14 Tage lang mit ihrem Ausweis zu der Filiale ( aber nicht etwa die Zweigstelle in ihrer Nähe , sondern 20 Km durch Berlin zu der ZS. , in der sie vor Jahrzehnten das Konto eröffnete ... ) um sich dort täglich 100 DM auszahlen zu lassen . Da ihr Urlaub aber schon 5 Tage später losgehen sollte , fuhr sie mit 300 DM eigenes und den Rest aus geborgtem Geld , los .
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Ich war bei allen Untaten der Sparkasse dabei ... Was mir besonders quer schlug :

Die Kundenfreundlichkeit der 3 verschiedenen Zweigstellen , ließ stark zu wünschen übrig.

Nach deutschem Gesetz hat die Sparkasse sich in jedem Fall rechtswidrig verhalten .

Das Bundesaufsichtsamt für Kreditwesen kann man in der Pfeife rauchen .

Bei keinem der Fälle , gab es irgendwelche Entschuldigungen von der Bank zu hören .

Nur in meinem Fall wurde eine Entschädigung gezahlt .

Die drei Geschäftsführer der Sparkassen hatten Pupertätspickel im Gesicht und waren so was von unbeholfen , das sie in zwei Fällen , sogar gekündigt wurden .

Ihre

Berliner Spaßkasse

Mit Ihnen als Kunde , haben wir immer was zu lachen .

Falls jemand diesen oder einen sehr ähnlichen Beitrag hier bei Ciao entdeckt , so handelt es sich um eine Kopie ;-) Der Verfasser


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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
hepha

hepha

12.07.2003 13:49

so ein scheiss - wie macht man hier zeilenumbrueche

hepha

hepha

12.07.2003 13:49

ich hab da sehr grosse zweifel das die sparkasse einfach von sich aus ein konto kuendigt: <br> 1. verdient doch die sparkasse daran (kontogebuehren) <br> 2. hatte ich schon als Schüler ein Konto bei der SK und auch Zeiten ganz ohne Kontobewegung (als AL bekommt man doch Geld vom Staat)und das waren auch einige Monate <br> 3. Kann Sie das Guthaben ja nicht einfach zurückueberweisen kommt mir alles sehr spanisch vor

Dmitri2001

Dmitri2001

29.01.2001 15:23

Nein, also ich kann idesem Beitrag nun wirklich nicht zustimmen. Auf allen bisher erwähnten Bereichen der Sparkasse bin ich voll zufrieden. Auch in Zukunft, so glaube ich, wird mich die Sparkasse nicht enttäuschen!

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