Bernina Katzengras

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Paulchens Spielwiese …

5  03.08.2004

Pro:
ist lange frisch

Kontra:
nichts

Empfehlenswert: Ja  Der Autor besitzt das Produkt

Irias

Über sich:

Mitglied seit:01.01.1970

Erfahrungsberichte:975

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Katzen brauchen neben Futter, einer sauberen Katzentoiletten und frischem Wasser auch ein gutes Katzengras. Es gibt verschiedene Möglichkeiten dieses Gras selbst zu ziehen, oder auch ein fertiges zu kaufen. Im Moment bekommt Paulchen das Katzengras von Bernina.


Katzen brauchen Gras …
… weil sie beim Putzen des Felles Haare schlucken, die der Magen nicht verdauen kann. Um sie wieder ausscheiden zu können, fressen Katzen gern Gräser, die sich als Gewölle um die Haarbüschel legen und herausgewürgt werden. Neben dem Katzengras kann man auch verschiedene Getreidesorten wie beispielsweise Roggen- oder Weizensaat selbst ziehen, allerdings sollte man keine normale Grassaat nehmen, da die Gräser zu scharfkantig sind und die Katze beim fressen Verletzungen bekommen kann.


Das Bernina Katzengras …
… ist in einer weißen Plastikschale verpackt, die mit einem durchsichtigen Deckel verschlossen ist. Wenn man den Deckel entfernt sieht man ein sehr grobkörniges Material in dem sich die 50 g Saatgut befinden. Woraus dieses zusätzliche Material besteht, ist auch der Packung leider nicht beschrieben. Es ist lediglich ein Hinweis dazu, dass es das Wachstum fördert ist und keine Keimgefahr besteht. Vom Aussehen erinnert das Material an feine Korkstückchen und es ist sehr leicht. Die kleinen Grassamen kann man aber sehr gut darin erkennen.


Der Hersteller …
… ist die Firma Wilhelm Naumann GmbH in Iserlohn. Ich habe das Bernina Katzengras im Stuttgarter Futterladen zum Preis von 1,99 €uro gekauft. In diesem Laden kann man das Katzengras auch schon fertig bekommen, wenn man es vorher bestellt.


Die Aufzucht …
… ist sehr einfach und dürfte für niemanden ein Problem sein. Man entfernt den Plastikdeckel und die darunter liegende Beschreibung und gießt den Behälter mit einem halben Liter Wasser auf. Anfangs wirkt es so, als ob es viel zuviel Wasser ist, aber das Wachstumsmaterial quillt noch etwas auf und wenn nach ein paar Minuten noch Wasser an der Oberfläche ist, kann man es einfach vorsichtig wieder abgießen. Anschließend wird der Deckel wieder lose aufgelegt bis die ersten Grasspitzen sichtbar sind. Die Oberfläche muss nun stets feucht gehalten werden um schönes kräftiges Gras zu erhalten. Nach 3 – 4 Tagen ist das Gras schon so hoch gewachsen, das Paulchen sich damit vergnügen kann. Es wächst sehr gleichmäßig und es sind nicht nur ein paar einzelne Halme zu sehen, sondern die kleine Schale ist dicht bewachsen mit dem satten grünen Gras.


Paulchen findet …
… seine Spielwiese ausgesprochen lecker. Mindestens einmal am Tag begibt er sich dorthin und knabbert an den Grashalmen herum. Meistens knabbert er lange und intensiv auf den Halmen herum oder zieht sie quer durchs ganze Maul. Aber hin- und wieder reißt er auch ganze Halme heraus, kaut kräftig darauf herum und frisst sie dann. Offensichtlich schmeckt es ihm sehr gut und falls ich mal mit dem ziehen zu spät dran bin, hält er Ausschau nach anderem Grünzeugs, da ihm sein Gras offensichtlich sehr fehlt. Am liebsten hat er die ganz jungen Grashalme, die kaum höher als 2 cm sind. Wenn er sie in dieser Höhe vors Schnäuzchen bekommt, reißt er sie gleich fast alle raus, so dass das Gras dann kaum eine Chance hat zu wachsen. Manchmal nutzt er das Gras aber auch nur als praktische Kopfablage und nach seinem Nickerchen richten sich dann die Grashalme wieder langsam auf um von Paulchen angeknabbert zu werden.


Pflege …
… braucht das Katzengras natürlich auch. Es sollte jeden Tag ein wenig gegossen werden und da es sehr schnell eine Höhe von 10 cm bekommt, sollte man es regelmäßig abschneiden, damit die Grashalme wieder gleichmäßig nachwachsen können und an den Spitzen nicht welk werden. Wenn man das Bernina Katzengras regelmäßig gießt und beschneidet, bleibt sehr lange schön grün und frisch. Einen guten Monat hat Paulchen seine Freude daran.


Die Verträglichkeit …
… des Bernina Katzengras ist sehr gut. Paulchen hat keine Probleme mit Verstopfung oder Durchfall und eine offensichtlich Haarballenbildung im Verdauungstrakt kann ich nicht erkennen. Im schmeckt das Katzengras und es bekommt ihm auch sehr gut. Der Preis ist in meinen Augen auch nicht zu hoch, denn 1,99 €uro im Monat ist für Paulchens Wohlbefinden wirklich nicht viel.

Bilder von Bernina Katzengras
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Paulchens Spielwiese
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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
afra2212

afra2212

04.08.2004 21:19

Du hast ja auch nen Perser *begeistertguck*! Meiner hat übrigens vor wenigen Minuten unter Beweis gestellt, dass sein Katzengras 1A wirkt :-) LG, Denise

corsaschneckchen

corsaschneckchen

04.08.2004 20:36

Hab ich auch schon versucht......aber Queeni mag das nicht.....sie bekommt jetzt jeden Tag Maltcrossy....das mag sie anscheinend lieber...LG CORSA

eluthieria

eluthieria

04.08.2004 16:44

Niedlich, das Paulchen. Das Katzen das Gras zur Verdauung bzw. als Hilfe benötigen wußte ich noch nicht. LG Elu

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