Berufskolleg für Gymnastik (Bielefeld)

Berufskolleg für Gymnastik (Bielefeld)

Gesamtbewertung Berufskolleg für Gymnastik (Bielefeld) 1 Erfahrungsbericht lesen | Erfahrungsbericht schreiben | Frage stellen | Produkt zur Liste hinzufügen

... Da ich nebenbei schon seit fünf Jahren als Fitness Trainerin arbeite und für mich irgendwann klar wurde, dass ich mein Leben doch mehr dem Sport widmen möchte, rein kaufmännische Ausbildungen aber nichts für mich sind, habe ich mir Anfang diesen Jahres das Berufskolleg für Gymnastik in Bielefeld ... Bericht lesen





Bitte warten ....
Dieses Produkt bewerten:  
 
Diese Funktion ist nur für eingeloggte Mitglieder verfügbar.
 


   
Monique goes Gymnastikschule
Erfahrungsbericht von Wotan_w über Berufskolleg für Gymnastik (Bielefeld)
12.11.2004


Produktbewertung des Autors:   


Pro: macht Spaß, nicht zu theoretisch, viel Neues
Kontra: Finanzen

Empfehlenswert? ja 

Kompletter Erfahrungsbericht

Nach meinem Bericht über die private Uni für Tourismus in Bielefeld wussten ja bereits einige, für welchen Bildungsweg ich mich entschlossen hatte. Nur wenige hier wissen aber bereits, dass ich mich dort nach meinem Vordiplom verabschiedet habe und mich nun für einen gänzlich anderen Weg entschieden habe. Da mich das Auslandssemester nicht mehr ansprach, ich für mich entschlossen habe, dass ich im Tourismus Bereich nicht arbeiten will und die Schule mir einfach nichts mehr bieten konnte, habe ich mich im Januar diesen Jahres dort verabschiedet und bereits das gesamte Jahr 2004 auf den Start meiner Ausbildung gewartet. Da ich nebenbei schon seit fünf Jahren als Fitness Trainerin arbeite und für mich irgendwann klar wurde, dass ich mein Leben doch mehr dem Sport widmen möchte, rein kaufmännische Ausbildungen aber nichts für mich sind, habe ich mir Anfang diesen Jahres das Berufskolleg für Gymnastik in Bielefeld angesehen und mich direkt für einen Ausbildungsplatz beworben.
Seit März weiß ich, dass ich an der Schule angenommen wurde und habe mich riesig auf meinen ersten Schultag am 06.September diesen Jahres gefreut.

Das Berufskolleg für Gymnastik hier in Bielefeld ist eine staatlich anerkannte Ersatzschule zur Ausbildung von Gymnastiklehrern und -lehrerinnen. Gleichzeitig kann man während der Ausbildung hier sein Fachabitur machen, was für mich aber wegfällt.

Einige werden sich erstmal fragen: Was macht denn eine Gymnastiklehrerin bitte?
Und genau das habe ich mich erstmal auch gefragt, denn diesen Beruf gibt es schon sehr lange und zuerst klang das ganze für mich sehr bieder und gar nicht ansprechend.
Allerdings ist das Berufsfeld von Gymnastiklehrern sehr weit gefächert und hat mich genau aus diesem Grund im Endeffekt sehr angesprochen.
Von einfachen Fitness Kursen über Rehabilitation und Prävention bis hin zu Sportmedizin lernt man hier alles Wichtige im Bereich des Sports. Für mich ist bereits jetzt klar, dass ich natürlich weiterhin Kurse leiten werde, aber hauptberuflich gerne in einer Rehaklinik arbeiten möchte, mit älteren Menschen oder Sportverletzungen, das entspricht genau dem, was ich mir für meine Zukunft vorgestellt habe.

Aber erstmal noch einige wichtige Infos über unsere Schule und den Ablauf der Ausbildung:

Berufskolleg für Gymnastik Bielefeld
==============================

Seit genau einem Jahr liegt die Schule sehr zentral und bietet durch ihren Umzug von der Bleichstraße an die August-Bebel-Straße moderne Räumlichkeiten und ein nettes Ambiente.
Die August-Bebel-Straße, die nur wenigen hier ein Begriff sein wird, liegt mitten im Zentrum Bielefelds, weswegen sich die Schule auch von Nicht-Bielefeldern leicht erreichen lässt. Der Fußweg vom Bahnhof beträgt etwa zehn Minuten. Alle die mit Bus und Bahn anreisen haben es in etwa genauso weit und für die Autofahrer unter uns, wie mich, stehen einige Parkplätze zur Verfügung.

Die Schule verfügt über zwei Kurs- oder Gymnastikräume, einer eher klein und der zweite geräumig und hell, richtig angenehm für den gymnastischen Sportunterricht.
Außerdem gibt es drei Klassenräume, da es sich hier ja quasi um die Oberstufe handelt, in welcher es bekanntlich nur drei Klassen gibt (schön wieder in der 11. Klasse zu sein), brauchen wir auch nicht mehr.
Einen kleinen Eingangsbereich, den wir als Cafeteria nutzen, ein Sekretariat und eine Bibliothek gibt es hier auch noch, die sind für die meisten Schüler aber eher unwichtig. Wenn wir uns irgendwo wirklich häufig aufhalten, dann ist das sowieso der Innenhof, da die meisten (sportlichen) Schüler Raucher sind.

Für den normalen Sportunterricht wechseln wir immer in die Seidenstickerhalle, die aber auch in zehn Minuten zu Fuß von der Schule erreichbar ist. Für größere Aktivitäten wie Volleyball sind unsere Kursräume einfach zu klein.
Der Schwimmunterricht findet im Ishara statt, was auch direkt am Bahnhof, und somit wieder mal zehn Minuten entfernt liegt.

Stundenplan
============

Da man am Berufskolleg sein Fachabitur nachholen kann, werden natürlich auch die alltäglichen Fächer unterricht. Das heißt, wie haben Englisch, Deutsch, Mathe, Religion/Philosophie und Politik und werden auch in jedem dieser Fächer schriftlich geprüft. Für diejenigen, die das Fachabitur machen wollen, steht zum Schluss der Ausbildung hier noch mal eine Prüfung an, für alle anderen zum Glück nicht 

Neben diesen normalen Fächern werden aber natürlich auch Fächer unterrichtet, die eher der Schule entsprechen: Sportmedizin, Gymnastik in der Prävention (hier gibt es verschiedene Teilbereiche, weswegen wir dieses Fach bei drei unterschiedlichen Lehrern haben), Differenzierung Tanz und Kinder (also einmal tanzen, im Moment heißt das für uns noch Hip Hop, die anderen machen derzeit Musical und zum anderen Bewegung, Tanz, Arbeit mit Kindern und wie man sie beschäftigt), Bewegungsbildung und Körperbildung (das ist die klassische Gymnastik, Gehen, Laufen, Hüpfen, Schwünge, arbeiten mit Kegeln, Terrabändern, Gymnastik-Bällen, Bändern etc.), Gestaltung (Erlernen vom Schreiben von Choreographien etc.), Erziehungswissenschaften und Psychologie, Didaktik und Methodik (Erlernen des Unterrichtens) und natürlich klassischer Sportunterricht mit Ballspielen, Leichathletik und allem, was dazu gehört.

Neben all dem braucht man, um für die Abschlussprüfungen zugelassen zu werden, ein deutsches Sportabzeichen und einen Erste-Hilfe-Schein, den man zusätzlich während der Ausbildung absolviert.

Ablauf
======

In einem Quartal schreibt man in allen Fächern, die schriftlich bewertet werden (und das sind eine Menge...) zwei Prüfungen. Die erste Runde habe ich bereits, nach zwei Monaten Schule, hinter mir und die zweite folgt ab nächste Woche und zieht sich bis direkt einen Tag vor Weihnachten. Das ist zwar stressig, aber der Lernstoff verringert sich dadurch natürlich auch - besonders verglichen mit meinem Studium- und deswegen empfand ich die ersten Prüfungen als recht einfach. Aber das kann sich natürlich alles noch ändern.

Wie in jeder anderen Ausbildung auch, haben wir nach der Hälfte der Zeit eine Zwischenprüfung und nach Beendigung der drei Jahre schreiben wir, wie alle anderen eben auch, unsere Abschlussprüfungen. Hier hat man dann unter einzelnen Fächern noch mal die Wahl, so kann man Mathe z.B. hinterher abwählen und sich für Sportmedizin entscheiden - was ich natürlich machen werde!

Das Gute ist, dass man hier bereits davon ausgeht, dass Fächer wie Mathe beispielsweise für uns nicht von großer Bedeutung sind, und wir sie größtenteils auch nicht wirklich beherrschen. Also haben wir, stumpf wie wir sind, in Mathe erstmal mit Bruchrechnung angefangen. Das mag sich für einige hier sicherlich komisch anhören, aber wenn man in Mathe eine solche Null ist wie ich, dann freut man sich, wenn man erstmal die ganzen Basics wiederholen kann und einem dadurch eine zweite Chance gegeben wird!
In anderen Fächern hingegen, wie in Sportmedizin, wird dementsprechend schnell rangeklotzt, da dies eins der wichtigsten Bestandteile unserer Ausbildung ist und man von uns natürlich erwartet, hier ein gewisses Level an den Tag zu legen.
Wer davon ausgeht, dass Sportmedizin sich um Muskeln und Knochen dreht, der liegt zwar nicht ganz falsch, stellt sich das Ganze aber etwas SEHR einfach vor. Schon jetzt im ersten Quartal steigen wir neben Muskeln auch in der Chemie ein und zerlegen den Körper in seine kleinsten Bestandteile. Atome, Moleküle, Verbindungen und das Periodensystem sind im Moment die Dinge, die ich nach acht Jahren keine Chemie, erstmal wieder erlernen muss.

Das Verhältnis von Theorie und Praxis würde ich als 60% zu 40% bezeichnen, zumindest derzeit bei uns in der 11. Klasse. Montags haben wir einen sehr gymnastischen Tag, donnerstags geht es eher ums Tanzen und den normalen Sportunterricht und freitags ist wieder die Gymnastik dran und Aerobic schließt dann die Woche für uns ab. Dienstags und mittwochs haben wir so gut wie gar keinen Sport und zwischen den einzelnen Sportstunden haben wir immer mal wieder Theorie, so dass man immer einen guten Ausgleich zwischen körperlicher Aktivität und geistiger Beschäftigung hat. Mir sagt diese Art des Unterrichts wirklich sehr zu!

Unbedingt zu erwähnen wären noch die Lehrproben, die ab der 12. Klasse gehalten werden müssen und sehr entscheidend sind. Das Wort an sich sagt einem eigentlich schon alles, man lernt zu lehren und das entweder mit einer Gruppe unbekannter Menschen, zumeist handelt es sich dabei um ältere Menschen die dann in die Schule kommen und dies soweit man es mitbekommt auch sehr gerne machen, oder um die 11. Klasse, in diesem Fall eben uns, die dann mal nicht machen, was der Lehrer sagt, sondern den Lehrer nur am Rand sitzen sehen und sich vollkommen auf eine Person aus der 12. Klasse konzentrieren müssen, die im Nachhinein dafür benotet wird. Dafür bekommt der Schüle eine Woche vor seinem Lehrproben-Termin sein Thema, muss dies schriftlich ausarbeiten und dann dafür sorgen, dass die Schüler der Klasse 11 ihm in der halben Stunde, die eine Lehrprobe dauert, nicht auf der Nase herumtanzen und das Thema gut verstehen und die jeweilige Bewegung, die erlernt werden soll, einigermaßen fehlerfrei ausführen können.
Nach jeder Lehrprobe wird gemeinsam mit der Klasse 12 und 11 diskutiert, wie man die jeweilige Lehrprobe und den „Lehrer“ empfunden hat, danach bekommt der Schüler dann vom wirklichen Lehrer mit ausführlicher Begründung seine Note –und die scheinen sehr hart auszufallen, bisher haben wir kaum eine wirklich gute Note miterlebt…

GymnastiklehrER?
==============
In der Klasse 13 gibt es nicht einen männlichen Schüler, in der 12. Klasse haben wir 2 und in unserer Klasse gibt es sogar ganze 6 „Männer“, wobei ich mir gut vorstellen kann, dass einige, unter anderem eben besonders die Jungs, das Angebot des recht einfachen Fachabiturs nutzen. Das soll kein Vorurteil sein, das wurde mir von einigen Seiten auch schon bestätigt. Natürlich gilt das nicht für alle, aber auffällig ist es doch, wenn manch einer kaum am gymnastischen Sportunterricht teilnimmt auf Grund dubioser Krankheiten.
Aber entscheidend ist doch, dass wir nicht den totalen Zicken-Krieg an unserer Schule haben.

Wo ich auch gerade dabei bin, möchte ich den Altersunterschied noch kurz ansprechen. Da das Fachabitur hier gemacht werden kann liegt auf der Hand, dass mancher Schüler schon mit 16, direkt nach dem Abschluss an der Gesamtschule etc., die Berufsschule besucht. Dementsprechend groß sind teilweise die Altersunterschiede zu denen, die sich erst spät entscheiden, einen neuen Weg zu gehen, wie das bei mir der Fall ist. Mit 23 bin ich die Älteste in unserer Klasse und soweit ich weiß sogar mit eine der Ältesten derzeit, an der gesamten Schule. In der letzten 13 war aber noch eine „Schülerin“, die bereits 35 war, von daher sind dem Alter hier also keine Grenzen gesetzt, sofern man sich damit abfinden kann.
Ohne arrogant sein zu wollen muss ich doch anmerken, dass es nicht immer leicht ist, innerhalb der Klasse mit dem großen Altersunterschied fertig zu werden. Aber da es sich hier eine Ausbildung handelt die ansonsten mit meinem privaten Leben nur wenig zu tun hat, kann ich das ganz gut auseinander halten. Es gibt einige wenige, mit denen ich auch privat sehr gerne Kontakt habe, aber auffällig ist dennoch, dass hier absolut gegensätzliches Denken und Verhalten aufeinander stößt.

Ein Beispiel: Für mich ist mittlerweile, nach einer sehr schlechten Schulzeit und einem abgebrochenem Studium klar, dass es für mich auf etwas ankommt und dass ich einen guten Abschluss brauche und auch machen will. Meine Ziele im Leben habe ich klar definiert und ich weiß, warum ich diese Ausbildung mache und wo ich hin will.
Dementsprechend habe ich mich auf die letzten Prüfungen vorbereitet und habe bisher nur 1en und 2en zurückbekommen, worauf ich auch sehr stolz bin. Das stößt jedoch nicht bei allen in der Klasse auf Verständnis. Dass man als Streber bezeichnet wird oder blöd angeguckt wird, das scheint vollkommen normal zu sein. Klar, wenn man an seine Schulzeit und sein eigenes Verhalten und Denken mit 16 zurückdenkt. Tatsache ist aber auch vor allem, dass ich durch mein Alter und mein Studium eine ganz andere Art und Weise habe, mich auszudrücken und Aufgaben beantworten zu können. Auch das stößt in meiner Ausbildung nicht immer auf Zustimmung. Darauf muss man sich also einstellen und mit diesen Dingen umgehen können, was in den letzten Tagen für mich nicht immer leicht war, so schwer man sich das auch vorstellen kann.

Die Lehrer
=========
Der größte Teil der Lehrer am Berufskolleg sind Frauen, ebenfalls ausgebildete Gymnastik Lehrerinnen oder Sportmediziner bzw. –lehrer. Natürlich haben wir auch einige wenige Männer. Der bereits pensionierte Englisch Lehrer, der nur für uns nochmals die Stelle annahm, da die Lehrerin vor kurzem die Schule verlassen hat, unsere Gymnastik in Prävention uns Rehabilitations-Lehrer sind auch beide Männer, aber die Frauen können definitiv besser mit uns umgehen 

Das Verhältnis zu unseren Lehrern bezeichne ich als sehr locker und angenehm, das mag einfach daran liegen, dass wir alle etwas gemeinsam haben und ich sowieso schon immer das Gefühl hatte, dass Sportler untereinander meist sehr gute Beziehungen haben. Natürlich gibt es auch hier die ein oder andere Ausnahme, aber im Grunde sind alle Lehrer sehr nett und umgänglich und bringen mir persönlich den Stoff sehr gut rüber, ich fühle mich besonders in Mathe und dem Chemie-Teil der Sportmedizin nicht so verloren, wie damals zu meinen Schulzeiten.

Finanzierung
==========
Schulische Ausbildungen kosten, das dürfte fast jedem klar sein, man verdient hier also keinen Pfennig. Die Kosten belaufen sich beim Berufskolleg für Gymnastik auf 150 Euro im Monat, was verglichen mit meiner ehemaligen Uni Peanuts sind.
Man kann für diese Berufsschule Schülerbafög beantragen. Mein Antrag ist leider immer noch nicht durch, manch einer weiß ja, wie lange so was dauert, aber von anderen habe ich gehört, dass von 20 Euro bis 120 Euro Unterstützung bisher alles dabei ist.

Ansonsten kommen auf die Schüler bzw. deren Eltern zum Einen noch die Kosten für die Bücher dazu, wobei es sich um einmalige 140 Euro handelt.
Die Bücher, die hauptsächlich die Anatomie und Sportmedizin behandeln (ein Mathebuch ist aber natürlich auch dabei), kann man aber im späteren Berufsleben sicherlich immer wieder gut verwenden, weswegen ich diese Investition nicht als schlimm empfunden habe.

Zum Anderen, und da bin ich eher etwas stutzig, kommen aber die Kosten der ALLJÄHRLICHEN Klassenfahrt dazu (ich habe in meiner ganzen Schulfahrt gerade mal so viele Klassenfahrten gemacht, wie hier in drei Jahren gemacht werden), die sich in diesem Jahr (Skifahrt nach Österreich) auf etwa 200 Euro belaufen. Wenn man sich überlegt, dass ein Betrag in dieser Höhe einmal jährlich ansteht, finde ich die Idee der jährlichen Klassenfahrt doch etwas überzogen. Ich für meinen Teil kann an der Fahrt nicht teilnehmen, da ich froh bin, wenn neben meinem Mietgeld noch genug Geld für Lebensmittel und Benzin bleibt und ich mir nicht mal privaten Urlaub leisten kann.
Auch darf man nicht vergessen, dass die Fahrt an sich 200 Euro kostet, die Kosten für Leihskier, Schuhe, Klamotten und vor allem aber fürs Ausgehen am Abend noch dazukommen. Deswegen finde ich, eine solche Veranstaltung zur verpflichtenden Maßnahme zu machen, ist etwas hoch gegriffen. Die Schulleitung hat meine finanziellen Probleme zwar akzeptiert und mich aus der Verpflichtung genommen, es ist für mich aber auch nicht die angenehmste Tatsache, dass ich wahrscheinlich keine der drei Fahrten mitmachen kann.

Mein Fazit
========
Wenn man so sportbegeistert ist wie ich, eine anerkannte und gute Ausbildung machen will, die nicht zu viel Theorie oder besser gesagt: zusätzlich noch Praxis enthält, dann ist man hier genau richtig.

Mein großes Interesse an den Hintergründen des Sports und an den medizinischen Aspekten wird hier gestillt und ich lerne endlich genau die Dinge, die mich schon immer interessiert haben. Gleichzeitig habe ich noch mein größtes Hobby in meiner Ausbildung und lerne auch Dinge, die ich in meiner Freizeit ansonsten nicht ausgeübt habe (Gymnastik, Tanzen), die mich aber ebenfalls sehr interessieren und die ich auch lernen möchte.

Ich bin am Wochenende oft sehr ausgepowert, allein deswegen, weil ich neben der Schule weiterhin Kurse gebe und noch einen weiteren Job habe, damit ich mein Leben finanzieren kann, aber ich gehe dennoch immer wieder gerne am Montag in die Schule.
Soweit ich zurückdenken kann, ging es mir noch nie so, nicht mal im Studium, welches mir lange Zeit auch sehr gut gefallen hat.

Ich kann das Berufskolleg als Alternative für Sportbegeisterte Menschen wie mich nur empfehlen. Der Beruf der Sport- und Fitnesskauffrau/mann mag sehr interessant sein, aber wenn man lieber im praktischen Bereich bleiben möchte, sollte man sich überlegen, ob eine solche Ausbildung wirklich das Richtige ist!

In ganz Deutschland gibt es noch weitere Gymnastikschulen, die alle Mitglied im Deutschen Gymnastik Bund sind, und sicherlich darüber leicht im Internet ausfindig gemacht werden können.

In diesem Sinne einen sportlichen Gruß,
Eure Monique
   


Vergleichen Sie ähnliche Produkte mit Berufskolleg für Gymnastik (Bielefeld)

(*) Meinungen von Ciao Mitgliedern


Sind Sie Hersteller/Anbieter von Berufskolleg für Gymnastik (Bielefeld) ? Klicken Sie hier