Besser geht's nicht

Erfahrungsbericht über

Besser geht's nicht

Gesamtbewertung (118): Gesamtbewertung Besser geht's nicht

 

Alle Besser geht's nicht Testberichte

 Eigenen Erfahrungsbericht schreiben


 


 


Klasse Film mit zwei Traum-Schauspielern

5  18.12.2002

Pro:
Darsteller

Kontra:
-

Empfehlenswert: Ja 

Details:

Humor

Spannung

Anspruch

Action:

Romantik:

mehr


fachmann

Über sich: Alles über mich gibt's auf meiner Homepage

Mitglied seit:01.02.2000

Erfahrungsberichte:408

Vertrauende:884

Dieser Erfahrungsbericht wurde von 94 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Besser geht’s nicht – was für ein Film mit Jack Nicholson und Helen Hunt! Der Film spielt in New York City, in einem typischen Appartment-Haus, wo sich die Menschen zwar kennen, aber eigentlich doch nicht. Melvin (Jack Nicholson) ist ein äußerst erfolgreicher Liebesroman-Autor, der Millionen mit seinen gefühlsvollen Büchern beeindruckt, in der wahren Welt jedoch ein kühler, böser Mensch ist, dem kein nettes Wort über die Lippen kommen will.

Melvin lebt in einem riesigen, luxuriösen Appartment, völlig zurückgezogen, ohne Freunde und Bekannte. Sein Nachbar Simon (gespielt von Greg Kinnear) ist ein schwuler Künstler, der auch gerne nackte Frauen malt. Natürlich wollen diese beiden nichts miteinander zu tun haben, schließlich ist Melvin an keinerlei Kontakten mit irgendwelchen Mitmenschen interessiert.

Die einzige, die Melvin etwas bedeutet, ist Carol, eine Kellnerin, von der er sich tagtäglich sein Essen bringen lässt. Jedoch ist er keineswegs lieb zu der netten Carol (Helen Hunt), sondern kann auch hier seine unfreundlichen Ausbrüche nicht verbergen. Carol, eine allein erziehende Mutter mit einem kranken Kind, ist jedoch eine nach außen robust wirkende Frau, die sich nicht so schnell klein kriegen lässt. Sie ist die einzige, die immer wieder den überall unbeliebten Melvin in seine Schranken weisen darf.

Es gibt noch eine vierte Hauptrolle in dem Film: Verdell, ein süßer kleiner Hund, der Melvins Nachbar gehört. Ein Versuch Melvins, den Hund im Müllschlucker zu entsorgen, schlägt leider fehl.

Man könnte also meinen, die Situation und die Rollenverteilung in dem Film ist klar – keine weiteren Vorkommnisse. Aber dann passieren zwei Dinge, die für Chaos, Trubel und Bewegung sorgen: Melvins Nachbar Simon wird niedergeschlagen und gerät in Not; Carol gibt ihren Job als Kellnerin auf und kann Melvin nicht mehr am Mittagstisch bedienen.

Was passiert? Während Simon im Krankenhaus ist, nimmt Melvin den gehassten kleinen Hund in seine Wohnung auf. Und siehe da, aus dem bislang nur böse dargestellten Melvin entspringt ein Funken Zuneigung zu dem süßen Tierchen. Ja, er kümmert sich plötzlich so richtig um den Hund, der fester Bestandteil seines Lebens wird. Man ist richtig gefasst als Zuschauer, wenn man diese Szenen sieht. Und auch dem Hund scheint es bei Melvin zu gefallen, denn als sein Herrchen aus dem Krankenhaus zurückkehrt, will er in seinem neuen Zuhause bleiben.

Viel wichtiger ist jedoch Melvin das Fehlen Carols. Er spürt sie auf und finanziert einen sehr guten Arzt, der ihren Sohn zu heilen vermag, nur um das Ziel zu erreichen, dass Carol wieder als Kellnerin arbeitet und ihm das Mittagessen servieren kann.

Wovon lebt nun der Film? Carol und Melvin nähern sich immer mehr. Es ist wie eine „Schöne und das Biest“, wo das Biest immer zahmer wird. Aber immer, wenn man als Zuschauer erwartet, dass Melvin ein anständigerer Mensch wird, kommen wieder Rückschläge, so dass man einerseits geschockt andererseits enttäuscht ist. Immer wenn Melvin jemanden durch Lieblichkeit und nette Worte beeindruckt, folgt ein abschließender Hammer, wo man nur noch den Kopf schütteln kann.

Wie weit sich die beiden noch näher kommen, verrate ich natürlich nicht, denn der Film ist wirklich sehenswert. Die beiden Hauptdarsteller Jack Nicholson und Helen Hunt erhielten zurecht jeweils einen Oskar für ihre Rolle, denn beide spielten äußerst schwere Rollen bravourös. Vor allem Jack Nicholson musste zwei völlig verschiedene Charaktere verkörpern und blitzschnell zwischen beiden wechseln, das ist schauspielerische Kunst.

Obwohl der Film weit über zwei Stunden dauert, ist er sehr kurzweilig und unterhaltsam. Der Film beinhaltet nicht nur viel Handlung, sondern auch nette, witzige, harte und nachdenkliche Szenen. Es ist ein richtiges Vergnügen, den beiden Hauptdarstellern beim Schauspielern zuzuschauen und der Spannungsbogen weitet sich bis zur allerletzten Minute des Filmes. So muss ein Film gedreht werden! Besser geht’s nicht – so heißt der Film, so ist er!
Ihre Bewertung dieses Erfahrungsberichtes

Wie hilfreich ist dieser Erfahrungsbericht für Ihre (Kauf-)Entscheidung?

Bewertungsrichtlinien

Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
lauraloreen

lauraloreen

13.02.2003 16:47

habe ich noch garnicht gesehen :-)lg tanja

abutilon

abutilon

13.01.2003 11:32

Habe ich schon zweimal gesehen - wird nicht langweilig. Eine der besten Rollen von N. Liebe Grüße Claudia

tecno-rules

tecno-rules

28.12.2002 21:09

Sehr informativer ebricht. den film habe ich auch schon gesehen und kann dir nur zustimmen! guten rutsch! mfg tecru

Eigenen Kommentar schreiben

max. 2000 Zeichen

  Kommentar abschicken


Ähnliche Angebote
Besser geht's nicht (DVD) Besser geht's nicht (DVD) Besser geht's nicht (J.Nicholson) - DVD
Besser geht's nicht ​(DVD) Besser geht's nicht ​(DVD) Besser geht's nicht ​(J.​Nichols​on)​ -​ DVD
Weltbild Amazon.de DVD techcityshop.at
€ 9,99 *

Händler kann Preis
erhöht haben

€ 9,51 *

Händler kann Preis
erhöht haben

€ 8,57 *

Händler kann Preis
erhöht haben

Versandkosten: 3.​99
mehr
Versandkosten: 3.​00
mehr
Versandkosten: Vorkasse: 0,00 Nachnahme: 0,00
mehr
 zum Shop  zum Shop  zum Shop
Weltbild Amazon.​de DVD techcityshop.​at
* Alle Preise inkl. gesetzl. MwSt.; Alle Angaben ohne Gewähr.
Bewertungen
Dieser Erfahrungsbericht wurde bislang 1039 mal gelesen und von Mitgliedern wie folgt bewertet:

"sehr hilfreich" von (99%):
  1. ac_mofa
  2. fizz54
  3. lauraloreen
und weiteren 90 Mitgliedern

"hilfreich" von (1%):
  1. HIMSweety

Informationen zur Berechnung der Gesamtbewertung.