Produktbewertung des Autors:
| Pro: |
Lecker, man kann auch ausgefallene Sorten selber machen |
| Kontra: |
Vorarbeiten ziemlich aufwändig, laut |
| Kompletter Erfahrungsbericht |
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Bei diesen tollen Temperaturen vor einigen Wochen, blieb es nicht aus, das unser Eisverbrauch sprunghaft in die Höhe geschossen ist und der Inhalt meiner Geldbörse ebenso rasant abgenommen hat (an einem „guten Tag“ habe ich nur für Eis (2 Erwachsene und 2 Enkelkinder) 15 Euro ausgegeben (keine Eisbecher, nur Bällchen).
Um das Ganze wieder etwas in den Griff zu bekommen habe ich mir dann Anfang August die Eismaschine bestron DME 1072 über´s Internet von der Fa. Kama´s Haushaltsgeräte, Berlin, schicken lassen und zwar für Euro 29,99.
Einwandfrei verpackt und ohne Transportschaden ist das Teil auch innerhalb kürzester Zeit bei mir angekommen.
Eine Beschreibung erspare ich mir und Euch, da das Gerät auf dem Bild ganz gut zu erkennen ist.
Ich zähle nur die einzelnen Teile auf:
Deckel für Füllöffnung, Mixerklingen (Plastik), Gefrierzylinder, Motorblock, Ein/Aus Schalter, Motorachse, Mixgerät, Abdeckung.
Vor dem ersten Gebrauch haben wir, wie auch vom Hersteller in der knappen, aber ausreichenden mehrsprachigen Gebrauchsanweisung (siebenseitiger deutscher Teil, mit Rezepten) empfohlen alle Teile in warmem Spülwasser gereinigt, keinesfalls Scheuermittel und/oder harte/spitze Werkzeuge benutzen.
Nun soll der trockene Gefrierzylinder in eine Plastiktüte verpackt werden und dann ab mit ihm in die/den Gefriertruhe/schrank oder ins Eisfach des Kühlschranks (wenn groß genug, das Teil nimmt ganz schön Platz weg) und zwar so lange bis die Flüssigkeit im Gefrierzylinder durchgefroren ist (Schütteltest). Dies kann je nach Gefrierleistung zwischen 6 und 12 Stunden dauern.
Ist er endlich durchgefroren, kann sofort mit der Eisherstellung begonnen werden, wenn man denn schon eine Rezeptur vorbereitet hat. Achten sollte man darauf, dass die Gesamtzutatenmenge 946 ml (also knapp 1 Liter) nicht überschreitet.
Nunmehr wird die zusammengestellte und vor her gut gekühlte und nochmals gut durchgerührte Rezeptur in die Eismaschine geschüttet. Selbstverständlich haben wir vorher die Mixerklingen eingesetzt, die Abdeckung aufgesetzt, sowie den Stecker in die Steckdose gesteckt und die Maschine eingeschaltet. Veranstaltet einen ganz schönen Radau das Teil.
Jetzt lassen wir die Maschine ca. 30 – 40 Minuten laufen und haben dann ein fertiges (hoffentlich leckeres) Eis.
Hier noch ein paar Hinweise:
Die Rezeptur am besten schon am Vortag herstellen und über Nacht gut kühlen.
Auch das Mixergefäß mindestens 6 Stunden vorher gut kühlen.
Eiskrem mit rohen Eiern höchstens 1 Woche aufbewahren.
Eier verbessern die Struktur des Eises ungemein.
Desto höher der Fettgehalt der Milch, desto sahniger das Eis.
Aufgetautes Eis NIE wieder einfrieren.
Will man dem Eis Alkohol zugeben, so sollte dieses erst kurz bevor die Eiskrem ganz gefroren geschehen.
Folgende 4 Basisrezepte gibt es, sie können alle mit dieser Maschine hergestellt werden:
Eiskrem auf Custard Basis
(Eidotter, Sahne, Zucker, Milch, Geschmacksstoffe)
Eiskrem auf Sahne Basis
(Sahne, Geschmacksstoffe)
Eiskrem auf Joghurt Basis
(Eidotter, Joghurt, Zucker, Milch, Geschmacksstoffe)
Sorbet Basis
(Zuckersirup Lösung, Geschmacksstoffe)
Als Geschmacksstoffe werden alle Zutaten wie Obst, Nüsse, Schokolade, Aromen, Marzipan, Nougat etc. bezeichnet.
Bisher haben wir folgende Sorten hergestellt und verputzt:
Vanille, Schoko, Kokos-Schoko, Nougat, Marzipan, Apfel-Vanille, Birne, Sahne Creme, Joghurt, Haselnuss, Erdnuss, Stracciatella, Banane-Kokos, Erdbeere, Malaga, Vanille-Müsli.
Meine absoluten Favoriten sind:
Erdnuss, Marzipan und Nougat.
Passt zwar alles nicht direkt in meinen Diätplan, is aber superlecker.
Wenn man www.bestron.de eingibt, wird man an den Niederländischen Importeur Beska weitergeleitet, dort gibt´s weitere Info´s.
Verkühlt Euch nicht,
Peter
(08.09.2003)
(Produktvorschlag wurde Ruck Zuck angenommen)