Besuch des Oktoberfestes in München 2011

Besuch des Oktoberfestes in München 2011

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... 6,9 Millionen Besucher haben vom 17.09.-03.10.2011 unter anderem 7,5 Millionen Maß Bier getrunken, 118 Ochsen verspeist, 53 Kälber aufgegessen und das mit großem Eifer. Dabei kostete die Maß Bier heuer zwischen 8,70 und 9,20 Euro. Für ein Liter Wasser musste man 7 Euro bezahlen und für ein ... Bericht lesen





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zünftig und urig und reich geschmückt war heuer das Oktoberfest
Erfahrungsbericht von kerstin1303 über Besuch des Oktoberfestes in München 2011
20.10.2011


Produktbewertung des Autors:   


Pro: Richtig tolle Stimmung mit schön geschmückten Buden und feschen Bayern und Nicht Bayern
Kontra: die Preise waren gewöhnungsbedürftig  .  .  .  .  .  .  .  .

Empfehlenswert? ja 

Kompletter Erfahrungsbericht
Oktoberfest in München

Am Mittwoch, vor dem letzten Wochenende des Oktoberfestes machten wir uns auf, das Oktoberfest zu beschnuppern und eine zünftige Maß uns zu genehmigen. Unser Schulleiter hat angekündigt- er kommt mit und gibt eine Maß aus, darauf freuen wir uns schon. Für mich ist es das erste Mal, dass ich das kennenlernen darf. Ich bin schon sehr gespannt darauf. Ein bisschen flau ist mir schon, denn ich habe gehört, die vielen Menschenmassen schieben sich durch die engen Wege und man wird nur mitgezogen. Auf meine Tasche soll ich auch gut aufpassen, wird mir noch von einem Mitschüler gesagt, der selber Münchener ist.

Der Mittwoch

Der 28.09.2011 war nun herangerückt. Wir alle kamen in die Schule in Trachtenkleidung. Wir sind in der Klasse mit mir 11 Umschüler. Wir alle lernen Bürokauffrau, teilweise im Auftrag des Arbeitsamtes und teilweise wie ich von der Rentenkasse aus. So sind wir altersmäßig und berufsmäßig ziemlich bunt gewürfelt. Ein Klasse Team sind wir, wenn einer nicht mitkommt, hilft ihm der andere, der es weiß. Und alle kommen wir aus allen vier Himmelsrichtungen. Aber wir haben auch einige Münchener dabei, die geben uns Tipps, wenn wir in München etwas suchen. So brachten sie uns auch zu Fuß zum Oktoberfest, auf Wegen, die ich allein nie finden würde.
Eingangskontrolle

Bevor wir Wies´n Lustige überhaupt auf das Gelände durften, mussten wir durch eine Kontrolle. Die kontrollierenden Kräfte waren leicht zu erkennen, denn sie hielten die Arme weit auseinandergestreckt, damit wir nicht weitergehen konnten. Sie waren außerdem ganz in blau gekleidet und hatten Security Embleme auf den Ärmeln. Mich haben sie übrigens nicht kontrolliert, nur die mit Rucksäcken. Ich habe mir dann sagen lassen, es wird nach Waffen und Sprengsätzen alles durchsucht, was verdächtig ausschaut. Mein weißer Beutel war dann also unscheinbar und ungefährlich.

Mein Eindruck

War überwältigend von dem vielen bunten Schmuck. Herrliches Wetter hatten wir und unsere Stimmung war auf dem Höchststand. Die Stände, Essbuden, Bierzelte und Jahrmarkteinrichtungen ( Riesenrad, Loopingzüge, Kinder- Karussell und Geisterbahn ) waren allesamt herrlich geschmückt. Da war die Liebe zum Detail zu sehen. Überall sah man bayerische Trachten ; mal Dirndl ; mal Lederhosen. Da es in der Woche am Nachmittag so gegen 15 war, sind uns nicht so viele Menschen Massen begegnet, also man konnte durchaus noch seine Richtung selbst bestimmen und auch beibehalten. Ich wusste wirklich nicht, wo ich zuerst hinschauen sollte- die Attraktionen bestaunen, oder meine Leute suchen, dass ich sie nicht verliere. Wir wollten ja in ein bestimmtes Bierzelt, dessen Namen kannte nur unser Schulleiter, der uns anführte und wir ihm hinterher. Leider hatte ich dadurch keine Zeit irgendwo etwas anzuschauen, aber auf dem Rückweg wollte ich unbedingt meine Aufträge erfüllen. Ich sollte für meinen bayerischen Freund Käse ( ungewürzt ) und eine Brezen mitbringen und für seine Tochter Magenbrot ( eine wie Lebkuchen schmeckende Gebäckart ).
Nach kurzer Zeit waren wir am Ziel : das Festzelt der Brauerei „Pschorr“. Es war gefüllt bis auf den letzten Platz, nur da, wo wir hinsteuerten waren Plätze frei. Die waren unter freiem Himmel und die Sonne meinte es besonders gut an diesem Nachmittag. Bald legten wir unsere Jacken und einige Hemmungen ab. Es gab keine Apfelschorle, die Kellnerin war leicht genervt- sie blieb aber freundlich. Dann eben eine Spezi für sage und schreibe 4 Euro 50, also ein halber Liter ist das. Unsere beiden männlichen Mitschüler bestellten sich eine Maß für stolze 8 Euro 90 der Humpen. Aber die erste Maß Bier gab es von unserem Schulleiter auf Gutschein, aber leider nur das Bier.
Es war zwar heiß, eng und laut, aber wir konnten uns ein wenig besser kennenlernen. So ganz privat hat man mal nicht nur über Schule und Züge und die Fächer geredet. Auch unser netter Schulleiter hat aus seinem Leben geplaudert und es war recht lustig in unserer Runde.
Der Abschluss

Dann war die Zeit heran, ich wollte meine letzte günstige Zugverbindung nach Ingolstadt noch erwischen. Ich musste dann ja noch in einen anderen Zug umsteigen, um nach Hause zu kommen. Es war gegen 17 Uhr und ich wollte zu Fuß zum Bahnhof. Auf dem Weg dorthin schaute ich mich erstmal noch nach dem Käse um. Den gab es für 2 Euro 50 das halbe Pfund und eine große Breze für 2 Euro. Das Magenbrot gab es für 3 Euro 50 das Pfund. Nun noch ein paar Fotos für Euch und dann aber ab zum Bahnhof, habe mich durchgefragt. Die Münchener sind ja nett und erklärten mir den Weg. Ich habe auch pünktlich meinen Zug erwischt gegen 18 Uhr und war ca. 20 Uhr dann daheim. Es war ein sehr schöner Ausflug. Die Veranstalter des Festes haben sich viel Mühe gegeben und das muss man finde ich honorieren. Ich werde allerdings nicht noch einmal hingehen. Man muss , um das zu mögen gern unter Menschenmassen sein. Das ist nicht so mein Ding. Aber ich finde, das ist es wert , es sich einmal anzuschauen, wenn man die Gelegenheit hat.

Allgemeines zum Oktoberfest

Am 17.09.2011 war der große Anstich und das Oktoberfest wurde eröffnet. Es war heuer das 201. te Mal. Am 18.09.2011 fand der Trachten- und Schützenumzug statt. Der Höhepunkt war am 25.09.2011 das Standkonzert der Wiesnkapellen unter der Bavaria Figur. Unter Leitung prominenter Dirigenten spielten 300 Musiker aller anwesenden Kapellen zusammen.
6,9 Millionen Besucher haben vom 17.09.-03.10.2011 unter anderem 7,5 Millionen Maß Bier getrunken, 118 Ochsen verspeist, 53 Kälber aufgegessen und das mit großem Eifer. Dabei kostete die Maß Bier heuer zwischen 8,70 und 9,20 Euro. Für ein Liter Wasser musste man 7 Euro bezahlen und für ein Liter Spezi 8,21 Euro.

Alle sachlichen Informationen habe ich von Google und der Rest ist mein Erlebnis.
Vielen Dank für das Lesen und Bewerten
Eure Kerstin


   

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