Produktbewertung des Autors:
| Pro: |
NICHTS |
| Kontra: |
definitiv alles ! |
| Kompletter Erfahrungsbericht |
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Das Meiste was man in dieser Kategorie findet, ist irgendwie witzig ausgelegt, sarkastisch geschrieben, ironisch gemeint. Ich kann seit neustem nichts witziges mehr an betrunkenen Männern finden. Doch, an denen mit denen ich nicht zusammen bin schon, aber was interessieren die mich auch schon...
Wenn ich zurückdenke sehe ich erst jetzt ein, daß ich schon immer an Kerlen hängen geblieben bin, die mehr oder wenigr stark am Alkohol hängen. Und es wurde, um genau zu sein, mit den Jahren immer schlimmer.
Schon mein erster Freund, damals war ich gerade mal 16, trank gerne mal einen Whisky. Als wir uns trennten und er nicht einsehen konnte, daß ich ihn nicht mehr zurücknehmen werde, hat er sich permanent betrunken und ich musste mir ständig Sorgen um ihn machen. Heute sind wir gute Freunde und helfen uns in vielen Lebenslagen. Und auch heute ist es nicht anders als früher: wenn er ein Problem hat bekomme ich eine SMS, ob ich Lust auf Whisky habe.
Meinen nächsten Freund lernte ich zu allem Überfluß am Ballermann kennen, habe ihn aber wirklich gerne gemocht und wir haben -man höre und staune- sogar ein halbes Jahr miteinander ausgehalten, ab vom schönen Urlaub. Natürlich habe ich ihn betrunken kennengelernt und ihn in unserem Urlaub auch kaum mal anders erlebt. Aber auch zurück in Münster hat sich nichts geändert und diesmal habe ich sogar mitgezogen und wir haben uns gemeinsam permanent betrunken. Eigentlich war er immer mein Ausweg wenn ich Probleme hatte: schnell rüber nach Münster, raus aus meinem Alltag, und gemeinsam was trinken.
Das ging soweit, daß ich mich selber wirklich einige Male derbe vergessen habe, wenn ich betrunken war, und einen Tag fast gar nicht mehr klarkam ohne Alkohol. Die Beziehung wurde beendet und wir beide haben uns recht schnell aus den Augen verloren.
Danach folgte mein dritter Freund, der zu der Zeit bei der Marine war. Allein das verhieß schon nichts Gutes, und die Männer unter uns die beim Bund oder eben besonders bei der Marine waren, die wissen was ich meine. Auch er war permanent betrunken, nicht nur am Wochenende, jeden Abend wurde im hohen Norden gebechert und man musste ja mithalten um als etwas zu gelten an Bord. Es ging einmal so weit, daß er fast zu meinem Abiball nicht erscheinen konnte (und mal ehrlich, welche Frau wünscht sich schon, bei sowas alleine aufzutauchen!), weil er so besoffen war an einem Donnerstag, daß er nicht aus dem Bett kam am Freitag und das Wochenende keinen Heimgang bekam. Zum Glück hat er es irgendwie noch geschafft.
Mit ihm hatte ich zum ersten Mal viele, nervige, leidige Gespräche über das Trinken. Natürlich trinke ich auch, sehr gerne sogar, aber nur am Wochenende und auch nicht jedes Wochenende. Und ich würde auch nie auf die Idee kommen, alleine zu Hause zu sitzen und zu trinken. Mehrmals habe ich überlegt, ihn deswegen zu verlassen, bin jedes Mal durchgedreht wenn ich wußte, daß er mit seinen Kameraden wieder ausgeht. Seine Erzählungen von Seereisen waren dominiert von Erinnerungen an die Abende, tagsüber scheinen sie kaum etwas unternommen zu haben, sein Leben war eine einzige Party, womit ich klarkommen musste -zu Hause sitzend und auf meinen Soldaten wartend. Er hat irgendwann zurückgesteckt, hat verstanden wie weh er mir getan hat, und hat Fahrdienste übernommen, damit er nicht trinkt.
Aber Marine ging vorbei und jetzt verbringt er wieder seine Zeit in Bielefeld. Am liebsten mit Fußball, den er selber spielt oder sich anschaut, live auf unserer schönen Alm. Und das geht natürlich nicht ohne Bier, weder das Eine noch das Andere. Beim Zuschauen besäuft man sich, nach dem selber spielen auch. Einmal war er so betrunken, daß mein Hund ihn gebissen hat, weil sie betrunkene Menschen nicht ausstehen kann. Und wie oft wurde ich enttäuscht, weil der Alkohol mal wieder gesiegt hat, wie oft habe ich Stunden gewartet, daß er sich meldet, endlich vorbeikommt etc.
Mittlerweile lasse ich ihn gehen, lasse ihn machen, habe keine andere Wahl, habe keine Kraft mehr dazu, er muss wissen was er tut.
Und mittlerweile kenne ich noch einen Menschen, an dem mir so viel liegt, der mir so viel bedeutet und den ich nicht hängen lassen kann, aber der der einzige wirkliche Trinker von allen ist. Ich dachte immer, was sie mir angetan haben, das war schon ziemlich schlimm. Die vielen Stunden die ich mir Sorgen gemacht habe, die vielen Streitereien nur weil er wieder einen Abschnitt des Abends nicht mehr wußte. Aber was ich jetzt erlebe, dieser wirkliche, reelle Alkoholismus, das übersteigt alles, was ich mir je hätte vorstellen können.
Man liebt den Menschen und man weiß, er liebt einen auch, und er braucht einen sogar mehr als alles andere. Und an einem Tag sagt er Dir das und alles ist wundervoll. Aber am nächsten Tag hat er getrunken, wird verletztend, aggressiv, offensichtlich schizophren, ein Mensch mit zwei Gesichtern, so verschieden wie man es im Film nicht besser hätte darstellen können.
Und er hört nicht auf, er ist schon total betrunken und trinkt immer weiter. Hat kein Geld aber muss sich sein Bier kaufen. Alle Rückschläge, jedes noch so kleine Problem nimmt er als Anlaß, zu trinken.
Ich weiß nie, was auf mich zukommt, weiß nie, in welcher Verfassung er ist, wenn ich hinfahre.
Ich kann mich nicht auf ihn verlassen. Doch ich kann, vielleicht dreimal die Woche, wenn er nicht getrunken hat, und das sind gute Tage, die besonders im Moment, kaum vorkommen.
Ich weiß nicht wer er ist, wenn er getrunken hat. Na klar, es gibt Tage, da hat er getrunken und alles ist ok. Aber meistens trinkt er, wenn es ihm schlecht geht, und er versteht nicht, daß es ihm dadurch nur noch schlechter geht. Daß er Menschen verletzt an denen ihm etwas liegt und daß er Dinge tut, die er nüchtern nie (mehr) machen würde.
Aber wie macht man einem Betrunkenen das klar?
Wenn er nüchtern ist versteht er, daß er ein Problem hat, und will es nicht mehr, will das alles nicht mehr, will in sein altes Leben zurück und endlich wieder etwas auf die Beine stellen.
Aber wenn er nüchtern ist macht er sich auch Gedanken, und sein Kopf scheint voll davon. Gedanken über sich selber, die er selber nicht ausstehen kann. Also betrinkt er sich, trinkt seine Probleme weg, und will einfach nicht verstehen, daß dies nicht der richtige Ausweg ist.
Er sammelt die falschen Leute um sich. Die, die es nicht interessiert ob er getrunken hat oder nicht, die nur ihr Zeug an ihn loswerden wollen und sich nicht für den Menschen interessieren, der hinter dieser aggressiven Fassade steckt. Die selber in ihrem Leben nicht mehr klarkommen werden und keine Ahnung vom wirklichen Leben haben -und meinen, diese Ahnung hätten WIR nicht, denn WIR sind schließlich nicht abhängig, und DAS sei das wahre Leben.
Die verblendeter sind als er, und ihn damit noch weiter runterziehen und ihn nicht rauskommen lassen.
Und am schlimmsten ist, daß man immer denkt, man könnte helfen. Er liebt Dich doch, er wird es einsehen, er wird einsehen, daß er Dich braucht und Dich nicht verlieren will. Aber das kann er nicht einsehen, er kann es nicht sehen. Und wenn er drüber nachdenkt macht ihn das traurig und wütend und er greift zur Flasche.
Und doch werde ich immer wieder hingehen, immer wieder anrufen, immer wieder weinen, mir immer wieder Sorgen machen, weil ich einfach weiß, wie er wirklich ist. Aber das könnt ihr nicht verstehen!
In Liebe,
Eure Monique
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Wish Dir was! - Dein Wunsch ist mir Befehl! Teil 5
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The-Wishmaster
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sehr hilfreich
27.01.2003
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Eins - Zwei - Suffa
Bewertung für Betrunkene Männer von
familienduell
Pro: alles ok, wenn lustig
Kontra: gewalttätige Männer
Was haben Männer und Alkohol gemeinsam? Man kann genießen oder wegschütten – und beides ist irgendwie immer richtig.
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sehr hilfreich
02.12.2002
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Männer .. Ihr seid super …
Bewertung für Betrunkene Männer von
Irias
Pro: am Morgen danach sind sie so herrlich friedlich, weil sie wegen Kopfweh kaum die Augen aufkriegen
Kontra: schnarchen und sabbern das Kissen voll
Immer wieder kommt es vor, dass bei gewissen Anlässen der Alkohol in Strömen fließt und manche Männer durch den Alkoholkonsum merkwürdige Verhaltensweisen an den Tag legen. Hin- und wieder bemerkt man doch mit Erstaunen, wie sich ein eigentlich recht ne ...
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sehr hilfreich
06.02.2003
(07.02.2003)
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*HICKS*
Bewertung für Betrunkene Männer von
HombreV
Pro: Kann Spassig sein...
Kontra: Gibt auch weniger Lustige Betrunkene....
Betrunkene Männer gibt es ja in vielen Lebenslagen, ich möchte jedoch eher die Entwicklungsstufen näher betrachten. Wie kommt es dazu, dass friedvolle Männer plötzlich einen über den Durst nehmen? Ich möchte ein bisschen in meiner Geschichte kramen und di ...
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sehr hilfreich
26.11.2002
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Wollewiiiireinensssaufeen?*lall*
Bewertung für Betrunkene Männer von
Tussi1901
Pro: man kann sich drüber totlachen
Kontra: peinlich, oft gibts ne Sauerei....
Tatort: Weinfest in Esslingen-Mettingen
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sehr hilfreich
21.11.2003
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