Ein Forschungslabor mitten in der Wüste von Nevada: Hier werden mit Hilfe der Nanotechnologie Miniaturkameras für die Kriegsführung entwickelt, die auf der Struktur von Bakterien... mehr
Erfahrungsbericht von jansdarling2002 über Beute - (Prey) - Roman / Michael Crichton 10.04.2007
Produktbewertung des Autors:
Unterhaltungswert
sehr hoch
Spannung
ziemlich spannend
Wie ergreifend ist die Story?
berührt kaum
Pro:
Ort, Thematik, Beschreibungen, Formulierungen . . . in meinem Augen stimmt hier alles
Kontra:
. . . gibt nichts zu meckern . . .
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Hallo Leute, da sich bei mir der Stress nun gelegt hat, kam ich dann endlich mal wieder dazu, mich meinem Hobby - dem lesen - zu widmen, und von daher gibt es heute wieder ein Buchbericht. Diesmal geht es um Michael Crichtons Werk "Prey (Beute)"
Viel Spaß beim lesen!
Eckdaten zum Buch °°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°° Originaltitel: Prey (erschienen bei Harper Collins, New York) Titel: Beute (erschienen 2002 beim Karl Blessing Verlag, München) Übersetzer: Ulrike Wasel und Klaus Timmermann Seitenzahl: 445 Preis: 9,95€ (Taschenbuch) ISBN: 3-89667-209-6
Der Autor °°°°°°°°°°°° Michael Crichton wurde am 23. Oktober 1942 in Chicago geboren, er ist nicht nur Schriftsteller sondern auch Drehbuchautor und Regisseur. Nach seinem Studium am Harvard College und an der Harvard Medical School arbeitete er als Dozent an Salk Institut im kalifornischen La Jolla. Bereits als Student veröffentliche Crichton unter dem Pseudonym John Lange die ersten Romane zu veröffentlichen. Viele seiner Bücher wurden auch verfilmt und wahre Kassenschlager, unter anderem der Film Jurassic Park.
Weitere Werke (kleine Auswahl) Andromeda , Endstation , Der große Eisenbahnraub , Expedition Kongo , Die Gedanken des Bösen, Jurassic Park , Enthüllung , Die vergessene Welt , Airframe , Timeline , Welt in Angst
[Dies ist nur eine kleine Auswahl, weitere Infos zum Autor und seine Werke gibt es unter http://de.wikipedia.org/wiki/Michael_Crichton ]
Zur Story °°°°°°°°°°° Vorweg muss ich sagen, dass die Geschichte insgesamt in vier Kapitel eingeteilt ist, ich aber diese inhaltlich zusammenfassen werde, ohne zuviel zu verraten…
Jack Forman, derzeit arbeitsloser Programmierer, kümmert sich neben der Arbeitssuche um den Haushalt aber auch um die Kinder, welcher er mit seiner Frau Julia hat. Julia Forman arbeitet als Managerin in dem Technologieunternehmen Xymos, welches unter Zuhilfenahme der Nanotechnologie ein filigranes Kamerasystem geschaffen hat, welches in der Medizin eingesetzt werden soll, um die Erforschung des menschlichen Körpers voran zu treiben. Dieses Projekt verschlingt Unmengen an Bargeld, daher ist es einer der Bestimmungen Julias, mithilfe von Präsentationen Geld bei Investoren locker zu machen. Dieses kostet Ihr Zeit, da sie nebenher auch noch zwischen Ihrem Wohnort und dem Produktionswerk in Nevada pendelt. Was sich natürlich auch ein bisschen auf das Eheleben zwischen Julia und Jack auswirkt. Jack beschleicht eh so ein leichtes Unwohlsein, denn das Verhalten seiner Frau ihm gegenüber kommt ihm schon ein wenig merkwürdig vor.
Dann tritt ein neues Ereignis in das Leben von Jack, sein ehemaliger Arbeitgeber - welcher mittlerweile bei Xymos arbeitet - drängt ihn auch bei Xymos anzufangen, denn sie brauchen seine Hilfe bei der Problemen in der Programmierung. Denn Ihnen ist bei einer Entwicklungsphase ein Fehler unterlaufen, den nur Jack wieder bereinigen kann. Jack nimmt dieses Angebot argwöhnisch an und macht sich auf den Weg zum Produktionswerk nach Nevada, und das ohne genaueres über sein neues Aufgabengebiet zu wissen. Im Werk angekommen, kristallisiert sich so langsam das Desaster heraus, welches er beseitigen soll. Dem Werk ist bei einer Programmierung eines gewissen Codes - welcher einst mal von Jack geschaffen wurde - ein gravierender Fehler unterlaufen, und Jacks Aufgabe wird es nun, diesen Fehler auszumerzen.
Der fabrizierte Fehler hatte zur Folge, dass sich trotz ausgereiften Sicherheitssystems ein paar Nanopartikel - welche für die kleinen Kameras zur Erforschung eingesetzt werden sollen - durch das Filtersystem den Weg nach draußen gefunden haben und nun ein Eigenleben führen. Sie haben sich zu lernfähigen Schwärmen entwickelt und ein Ende der Lernfähigkeit scheint nicht in Sicht. Eine recht kniffelige Aufgabe für den passionierten Programmierer Jack Forman. Erschwerend hinzu kommt, dass die Angestellten des Werkes selbiges nicht verlassen könne, sorgen doch ein paar fein säuberlich abgenagte Tierkadaver für Skrupel und Ängste, denn die Schwärme von Nanopartikeln sind schnell als andere Aasvernichter!
Schon eine harte Angelegenheit, so bleibt den Mitarbeitern nichts anderes übrig, als die Weiternetwicklung dieser Schwärme zu beobachten und zu versuchen, Jack zu helfen, diese wieder unter Kontrolle zu bekommen. Leicht wird es nicht, denn die Entwicklung der Schwärme geht mit großen Schritten voran, so nehmen diese schnell mal die Gestalt einer Person an, die dann auch noch aussieht wie eine Techniker aus dem Werke…
Jack arbeitet auf Hochtouren um den Fehler in der Programmierung zu finden, aber auch die Schwärme entwickeln sich in einem rasanten Tempo… ein letzter Versuch seitens der Mitarbeiter des Werkes lässt Hoffung aufkeimen… hat Jack eine Lösung gefunden und übersteht er den waghalsigen Einsatz im Rahmen seins Versuches außerhalb der schützenden Mauern? Oder wird er vielleicht auch ein Opfer dieser aufdringlichen Schwarmpartikel, die jedes Lebewesen mit vier Beinen fein säuberlich in die einzelnen Bestandteile zerlegt haben?
Hier gilt dann wieder, wer das erfahren möchte, sollte sich das Buch besorgen und anfangen zu lesen.
Meinung °°°°°°°°°°° Kurzkritik für ungeduldige: ein unglaubliches aber auch gelungenes Werk des Meisters Michael Crichton. Ausnahmsweise muss ich meine Kritik nach einigen Gesichtspunkten aufteilen, ich hoffe, mir gelingt das:
Charaktere: M. Crichton hat es geschafft, jede handelnde Person so gut zu beschreiben, mit seinen Gedanken aber auch den Bedenken, dass sich der Leser sofort in die jeweilige Person hinein versetzen kann - es kommt einem so vor, als ob man die jeweilige Persönlichkeit gerade gesprochen hat. Manchmal empfindet man es aber auch so, als ob man neben der handelnden Person steht und das mit der zusammen erlebt.
Orte des Geschehens: Auch hier hat der Autor eine wahre Meisterleitung im Beschreiben geleistet, alle Orte, ob nun Jack Formans Zuhause, das Xymos Werk in Nevada oder auch die kleinen Krankenhausszenen, sowie die Szenen und Plätze aus dem atemberaubenden Finale sind so real, obwohl die Geschichte rein fiktiv ist. Beim Lesen bekommt man das Gefühl, man spürt den Sand und die sengende Hitze der Wüste, auch die vor Spannung knisternde Atmosphäre im Werk ist so real beschrieben. Hier kann man nicht anders als einfach weiter lesen, egal wie spät das ist. Alle Orte sind so prägnant beschrieben, dass man sich selbige gut vor dem inneren Auge vorstellen kann, dieses gelingt nicht jedem Autor. Diese genialen Darstellungen tragen hervorragend zur Steigerung der Spannung bei.
Handlung / Thematik Ganz klar, hier darf man dem Autor hoch anrechnen, dass er sich vor dem Schreiben dieses Buches wirklich in die Materie "Nanotechnologie" eingelesen hat, aber auch entsprechende Recherchen angestellt hat, um die Thematik so real wie möglich darzustellen. Meinem Erachten nach, kann man sich so die Entwicklung der Nanotechnologie vorstellen. Welcher Fachliteratur sich M. Crichton zum recherchieren bedient hat, ist im Anhang an die Geschichte aufgelistet, so dass der Leser, der sich ebenso zu dieser Thematik informieren möchte, gleich sieht, welche Literatur lesenswert ist. Die auftretenden Probleme mit den Nanopartikeln sind so detailliert beschrieben, dass man meint, nun gehen diese den Leser an.
Stil / Ausdruck Gekonnt ist gekonnt, M. Crichton ist ja bekannt dafür, dass er einen klaren Stil hat, er bedient sich einer wohl formulierten aber auch direkten Schreibweise, ohne zu oberflächlich oder ausschmückend zu werden. Die Kapitel / Absätze sind ausdrucksstark und prägnant aufgebaut, so dass man keine Probleme hat, der Thematik zu folgen, ein durchgehend spannender Lesefluss ist gewährleistet. Man könnte meinen, dass sich in die Geschichte zu viele Fachausdrücke eingeschlichen haben, wo der Leser die wahre Bedeutung nicht erfährt. Hier hat M. Crichton es sich einfach gemacht - auch zugunsten des Leser - jeder Fachausdruck wird im Dialog zwischen den Personen erklärt, so hatte ich hier keine Probleme mir unter dem jeweiligen Fachbegriff etwas vorzustellen. Auch so was trägt natürlich zum Lesefluss bei.
Gesamteindruck: Man weiß ja, dass der Hauptteil der Geschichte reine Fiktion ist, aber durch galante und ausdrucksstarke Schreibweise kann der Leser denken, dass dies eine wahre Begebenheit ist. Es bleibt auch nicht ganz verborgen bzw. unbemerkt, dass M. Crichton Kritik an der Nanotechnologie und den damit verbundenen Sicherheitsrisiken übt, dazu muss man zwar stellenweise zwischen den Zeilen lesen. Aber wer sich nach den ersten knapp 50 Seiten eingelesen hat, der kann sich sicher sein, dass ihm das zwischen den Zeilen lesen auch gelingt. Meines Erachtens ist Crichtons Kritik auch begründet, denn auch in anderen Bereichen kommt es immer wieder zu sicherheitsrelevanten Zwischenfällen, welche leider meist aber von den Unternehmen und der Politik herunter gespielt werden. Wer schon das eine oder andere Werk von m. Crichton gelesen hat, der weiß, dass der Autor nicht unbegründet Kritiken ausspricht, bzw. diese Kritik auch in seine Werke einbaut.
Abschließende Bewertung: °°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°° Ganz klar verdient "Beute (Prey)" hier die Höchstnote von 5 Sternen und eine aufregende Empfehlung. Man sollte aber aufpassen, wenn man am nächsten Tag früh aus dem Federn raus muss, die Nacht könnte kürzer als gedacht werden.
Pro: Spannend, hohes Tempo, trotz Technik nachvollziehbar und nicht langweilig Kontra: nichts
Hallo Ihr Lieben,
Heute möchte ich Euch folgenden Roman vorstellen: "Beute" geschrieben wurde er von Michael Crichton.
Warum gekauft
Einen besonderen Kaufgrund für dieses Buch gab es nicht, ich ersteigerte es bei eBay. Gezielt habe ich dana ...
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Anlässlich meines Geburtstages erhielt ich den Thriller Beute[Prey] von Michael Crichton. Nachdem mich dieses Buch doch sehr bewegt hat, möchte ich heute die Gelegenheit nutzen und Euch diesen Thriller etwas näher vorstellen…
KURZBESCHREIBUNG
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... haben ein ungutes Gefühl, wenn sie an die Folgen dieser Technologie für die Zukunft denken. Das Ausmass der möglichen Veränderungen ist gewaltig, und es besteht die große Gefahr, dass die Gesellschaft ohne ausreichende Vorbereitung nur s ...
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Pro: leicht zu lesen Kontra: wenig kreativ und ideenreich
Wer an Emergency Room oder auch den Jurassic Park denkt, begibt sich schnell in eine Welt, die von dem Schriftsteller Michael Crichton erdacht wurde. Ob sein Roman „Beute“ ein ebenso spannendes und einfallsreiches Material liefert, will ich nachfolgend da ...
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Pro: hochinteressantes Thema Kontra: schwaches Ende
Normalerweise bevorzuge ich ja die Bücher im Original zu lesen, aber da ich Crichtons neuestes Werk bei einer Verlosung gewonnen hatte sagte ich natürlich auch nicht nein. Crichton nimmt sich ja immer aktuelle Themen rund um die Wissenschaft vor, zumindes ...
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