Dieser Erfahrungsbericht wurde von 118 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Prooost liebe Ciaois *g*
Um mich auf dieses Thema einzustimmen genehmige ich mir doch gleich mal ein kühles Blondes. Ich möchte euch heute mal einige Möglichkeiten aufzeigen, wie man sein Bierchen auch ohne Flaschenöffner aufkriegt. Zu den Zeiten in denen ich noch nicht offiziell Bier trinken durfte (pssst … nicht weiter sagen :P) habe ich mich oft mit meinen Freunden und einem Konti (10er Pack Bier) getroffen. Leider hatte irgendwie nie einer einen Flaschenöffner dabei und so mussten wir uns anderweitig behelfen. Auch auf Partys ist oft der einzige Flaschenöffner irgendwie nicht da und man steht da und kommt nicht an sein kühles Gerstensäftchen.
Die Tipps gelten natürlich für alle, mit einem Kronkorken verschlossenen, Flaschen.
-= Die Hebelmethoden =-
FEUERZEUG, ZOLLSTOCK ODER ÄHNLICHES ***********************************
Diese Methode hat wahrscheinlich jeder schon einmal gesehen, aber wie geht das eigentlich? Das ganze ist ziemlich einfach. Ich werde hier beschreiben wie es mit einem Feuerzeug geht, da es bei allen Hilfsmitteln mit dieser Methode gleichermaßen geht. Also, man setzt das Feuerzeug mit der Unterseite, also nicht da wo die Flamme ist, unterhalb des Kronkorkens an. Dann umschließt man den Flachenhals so mit der Hand, dass etwa der halbe Zeigefinger über den Kronkorken ragt, damit man mit dem Feuerzeug nicht abrutscht. Nun einfach noch die Hand fest zudrücken und den Kronkorken abhebeln. Wie gesagt, mit einem Zollstock oder anderen gleichförmigen festen Gegenständen geht dies genauso. Einziger Nachteil dieser Methode ist, dass bei den Feuerzeugen meist etwas Plastik absplittert. Also nicht zu oft das gleiche Feuerzeug benutzen, nicht das es noch explodiert und ihr nen Finger weniger habt.
MIT DEN ZÄHNEN **************
AUA! Ich hab es einmal ausprobiert und das hat sau weh getan. Ich würde es jedenfalls nicht wieder machen. Wer auf Schmerzen steht dem sei gesagt das man einfach mit den spitzen Eckzähnen unter den Kronkorken hackt und ihn dann abhebelt. Euer Zahnarzt wird sich freuen *lach*
MESSER, SCHRAUBENZIEHER, SCHLÜSSEL UND CO *****************************************
Auch diese Methode ist sehr erfolgreich. Man hackt einen Flachen schmalen Gegenstand unter den Kronkorken und hebelt ihn auf. Manchmal muss man dann noch ein Stücken weiter links oder rechts noch mal ansetzen, bis sich der Kronkorken löst. Hier muss man nur aufpassen, dass der Gegenstand sich nicht verbiegt, denn dann ist er krumm und die Flasche immer noch zu. Wenn man ein Messer oder einen anderen scharfen oder spitzen Gegenstand benutzt sollte man aufpassen. Schnell rutscht man auf und wusch läuft das Blut.
ZWEI AUF EINMAL ***************
Bei dieser Methode braucht man außer zwei Flaschen keine Hilfsmittel. Man verhackt die Kronkorken zweier Flaschen in einander und hebelt dann beide Flaschen gegeneinander auf. Dies sollte aber auf jeden Fall mit den Flaschenhälsen nach oben passieren, damit nicht die Hälfte raus läuft. Wenn man natürlich nur eine Flasche hat bringt einem diese Methode nicht wirklich weiter.
DER HERR DER RINGE ******************
Nein, der Herr der Ringe hilft euch hier nicht *g* ich meinte damit die Methode, die Flasche mit einem Ring zu öffnen. Man verhackt Kronkorken und Ring und drückt dann einfach die Hand nach oben weg. Schwups ist die Pulle auf. Mit Gold, Silber oder anderen teuren Ringen würde ich dies allerdings nicht machen, denn es bleiben immer kleine Kratzer zurück.-= Die „Haudrauf“ Methode =-NIMMST DU TISCHKANTE ********************
Hier darf man mal gepflegt draufhauen. Man setzt den Kronkorken auf die Kante einer ebenen, harten Fläche und haut dann einmal kräftig oben auf den Kronkoren. Normalerweise sollte die Flasche beim ersten Mal auf sein, wenn nicht noch mal kräftig draufprügeln. Nachteile sind hier, dass fast immer das Getränk (bei Bier ist es am schlimmsten) aufsprudelt und ein Teil raus läuft. Weiterhin hinterlässt der Kronkorken Spuren. Also nicht Omas teuren Eichentisch missbrauchen. Lieber den Bierkasten oder eine Wand (die kann das ab).
-= FAZIT =- ***********
Alle diese Methoden funktionieren 1A und außer einem kleinen Teil des Inhalts geht nicht wirklich etwas kaputt. Die Feuerzeugmethode ist jedoch meiner Meinung nach am besten, da dies eh nach einiger Zeit weggeschmissen wird und somit keine bleibenden Schäden, wie z.B. an der Tischplatte, vorhanden sind.
Gröööhl! Netter "Bericht" ;-) ... fehlt noch die "Hals-Abschlagen-Methode" und die "Flaschenboden-Zertrümmer-Technik" ... auch gerne genommen die "Ich-Dremel-Dir-Ein-Loch-Ins-Glas-Technik" ;-)
23.04.2003 14:06
Gröööhl! Netter "Bericht" ;-) ... fehlt noch die "Hals-Abschlagen-Methode" und die "Flaschenboden-Zertrümmer-Technik" ... auch gerne genommen die "Ich-Dremel-Dir-Ein-Loch-Ins-Glas-Technik" ;-)
25.02.2003 17:23
Die Elektriker haben doch immer diese feinen Schlüssel für die Hochspannungskästen. *g* Mit dem geht es auch hervorragend! Gruß Matthias
23.02.2003 17:43
geniale Methoden die du da hast*g*...gruß Matthias