Es ist doch erst um 10, schlaf weiter!
15.08.2001
Pro:
Lustige Familienkomödie
Kontra:
#
Empfehlenswert:
Ja
 bladeworker
Über sich:
Mitglied seit:07.08.2001
Erfahrungsberichte:33
Vertrauende:5
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 60 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Sonny ( Adam Sandler ) ist ein 32 jähriger Junge, der noch nicht bereit ist erwachsen zu werden. Seit ihm vor einem Jahr nach einem Autounfall ein Schmerzensgeld von 200.000 Dollar zugesprochen wurde, lebt er in seinem New Yorker Appartement in den Tag hinein und arbeitet nebenbei an einer Mautstelle. Nachdem Sonny seiner Freundin, die sich mit seiner Lebensweise überhaupt nicht anfreunden kann, mal wieder den Wecker ausstellt und diese verschläft, sitzt er auf einmal solo da und braucht einen überzeugenden Beweis für die glaubhafte Änderung seines Lebensstils. Er glaubt sie durch einen solchen Beweis zurück zu bekommen.
Dieser Beweis steht nächsten Tag vor seiner Tür. Der fünfjährige Julian, der in seiner Hand einen Brief seiner Mutter hat, in dem steht, dass er der Sohn von Sonnys Mitbewohner ist. Dieser Mitbewohner ist auf Geschäftsreise und vertraut, vollkommen perplex, den Jungen Sonny an. Dieser wiederum nutzt die Gunst der Stunde und adoptiert, mit einigen gefälschten Unterschriften, den Jungen kurzerhand. Glücklich seiner Freundin seine neue Seriosität zeigen zu können, macht er sich auf den Weg zu ihr, um Julian vorzustellen. Allerdings muss er feststellen, dass seine Freundin schon eine neue Beziehung mit dem ‚Herbst des Lebens’, Sonnys Charakterisierung ihres etwas älteren Partners, eingegangen ist. Frustriert unternimmt er nun Anstrengungen den jungen Julian wieder los zu werden und ihn ins Waisenhaus abzuschieben. Während diese Bemühungen einige Zeit in Anspruch nehmen ist Sonny gezwungen sich mit dem Jungen näher aus einander zu setzen. Und da geschieht es: Sonny beginnt einen Narren an dem frechen Julian zu fressen. Julian, dessen Mutter ihn zu ihrem Vater geschickt hatte, weil sie im sterben liegt, stürzt Sonnys Leben anfangs ins Chaos und verlangt dessen ganze Aufmerksamkeit für sich. Sonny, als cooler New Yorker, lässt sich natürlich nicht schrecken und greift zu etwas unorthodoxen Erziehungsmethoden.
Julian darf alles selbst entscheiden, außerdem zeigt Sonny ihm allerhand nützliche Tricks, wie man zum Beispiel billiger Einkaufen geht oder Geld mit fingierten Autounfällen verdienen kann. Julian hilft ihm im Gegenzug Bräute kennen zu lernen, wo Sonny bei einer Gelegenheit auch die hübsche Schwester der Freundin von Sonnys Mitbewohner trifft und sich in sie verliebt. Unterstützung bei ihren Ausschweifungen haben Sonny und Julian durch den italienischen Pizzaboten oder Sonnys schwule Freunde. Als Julian endlich zum Schulbesuch angemeldet wird kommen die mangelnden Verhaltensweisen des Jungen schnell ans Tageslicht und Sonny wird von der Lehrerin hart ins Gericht genommen. Da er seine Fehler einsieht, beschließt er sich von nun an ordentlich um den Jungen zu kümmern und bestens für dessen Erziehung und Ausbildung zu sorgen. Doch schon bald ziehen neue Gewitterwolken am Firmament auf und drohen die kleine Familie auseinander zu reißen. Das Jugendamt, durch Sonnys anfängliches hin und her mit dem Jungen, ist auf die beiden aufmerksam geworden und stellt fest, dass Sonny gar nicht der rechtmäßige Vater ist, sondern erst durch die Fälschung seines Namens die Adoption möglich gemacht hat.
Da der geläuterte Sonny den Jungen nicht ohne Kampf hergeben will, kommt es zu einer Gerichtsverhandlung, die eine glückliche Lösung findet, ein Paar zusammen bringt und ein langjähriges Zerwürfnis beendet. „Big Daddy“ ist ein urkomischer Film für die ganze Familie, der durch den genialen Komiker Adam Sandler, eine schöne Story und erfrischende Gags alle zum lachen bringt. Gleichzeitig werden in lockerer Form einige Erziehungsfragen aufgegriffen und Methoden angesprochen ohne über sie zu urteilen oder eine moralische Wertung abzugeben. Abgesehen davon, dass auch die unkonventionellen Methoden Sonnys nicht alle falsch sein müssen. Als kleine Zugabe ist Steve Buscemi in einer kleinen Nebenrolle als Bettler zu bewundern. Die DVD kommt in sehr gutem Bild und Sound daher und geizt auch nicht mit Zusatzmaterial. Gesehen werden kann der Film von klein auf.
Features: Laufzeit: 89 Minuten
Bildformat: 4 : 3 16 : 9 Sprachen: Deutsch Englisch
Untertitel: 15 verschiedene Sprachen Sound: Dolby Digital 5.1
Regionalcode: 2 Regie: Dennis Dugan
Zusatzmaterial: Filmografien, Dokumentation, Trailer, Musik-Videos Firma: Columbia Tristar Home Video
FSK: ohne Danke und Tschüß
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Wollte ich mir immer schon mal anschauen doch leider ist immer was dazwischen gekommen!
26.03.2005 07:48
Wollte ich mir immer schon mal ansehen doch leider ist immer was dazwischen grkommen!
16.08.2001 12:18
hi! Klingt nach guten Film, aber ich denke mal, daß ich mir den nicht auf DVD kaufen sondern bestenfalls ausleihen würde, zumal man sich sowas ja doch nicht öfter als einmal ansieht. Grüße - Poldipold.