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Motoguzzi,
fahren die Jungs bei "Biker Boyz" zwar nicht - aber einige japanische "Reisschleudern" werden in diesem Bikerfilm schon verheizt!
Doch bis auf die zweirädrigen Untersätze gibts nicht mehr allzuviel Unterschiede zwischen den vierrädrigen Gefährten der "2Fast2Furious" Reihe - vor allem nicht in der Story!
RIDE OUT
Denn die ist zwar ganz ordentlich umgesetzt - aber bietet nichts wirklich neues. Kurz gesagt - Manuel Galloway kurzgenannt "Smoke" ist Anführer der Black Knights - der führenden Motorradgang Kaliforniens. Smoke ist nicht nur ein sehr guter Motorradfahrer sondern hat auch noch einige andere Geschäfte laufen - wo er sich und seine Gang mit finanzieren kann.
Natürlich gibt es genügend andere Widersacher - die an die "Krone" des "King of Cali" wollen - wie z.B. Dogg, ein langhaariger Harleyfahrender Rocker. Aber auch die Jungspunde stehen an um ihre Chance zu erhaschen - ganz vorne dabei ist Kid - welcher erst kürzlich seinen Vater, den Mechaniker Smokes, verloren hat - mit Talent ausgestattet macht er sich daran die Rennwettbewerbe aufzumischen und seine eigene Crew die "Biker Boyz" zu gründen.
Schnell wird "Kid" dem alten Hasen "Smoke" ein Dorn im Auge - erst Recht, als er von "Kid`s" Mutter erfährt, wer "Kid" wirklich ist...
... doch da ist es bereits zu spät - und Kid fordert den endgültigen Showdown - das Rennen um die Krone!
WENN DU VERLIERST, GIBST DU DEINEN HELM AB
Die Story wäre in diesem Film nichts ohne Ihre Schauspieler - so ist Laurence Fishburne in der Rolle des "Smoke" der Veteran hier. Wie einst Clint Eastwood mimt er den tragischen Westernhelden - welcher weis, daß seine Stunde geschlagen hat.
"Kid" wird von Derek Luke gespielt - welcher erst in "Antwone Fisher" zu sehen war. Er spielt seine Rolle etwas zu quirlig und übertrieben. Da ist man froh, daß Leute wie Lisa Bonet und Kid Rock auch noch Rollen erhalten haben - während erstere die Sexy Freundin Kids spielt und zweiterer den Haudegenbiker "Dogg", wird auf alle Fälle Abweschlung geboten - ja, von Kid Rock`s Leistung ist man gar positiv erstaunt.
Auch Vanessa Bell Calloway sollte erwähnt werden - in Ihrer Rolle als Kid`s Mutter bringt Sie reichlich Energie und Dramatik in den Film ein.
Etwas Humor bringt der Komiker Orlando Jones als "Soul train" ein - als Anheizer der Rennen klopft er aber eh nur markige - mies synchronisierte - Sprüche.
ES GEHT HIER UM TRICKS
Was wäre solch ein Actionfilm ohne die Stunts - da wird bei Höchstgeschwindigkeit mal schnell ein Rückwärtssalto auf dem Bike gemacht oder ein paar Wheelies hingelegt - irgendwann wird aber auch das langweilig. Mit netten Effekten wie "Tunnelblicksequenzen" oder der Inszenierung von "Undergroundrennen" wird der Film aber lebendig gehalten.
Sicherlich ein weiterer Pluspunkt des Films ist der Soundtrack welcher HipHoplastig rockend durch die Boxen bollert ( Meinung hierzu findet ihr auch bei mir ).
DU BIST JETZT DER KÖNIG...
Reggie Rock Bythewood ist mit diesem Film eine gelungene Portierung der "Fast and Furious" Actionfilme auf Zwei-Räder gelungen.
Seine Schauspielerauswahl ist gut gelungen - Laurence Fishburne überzeugt vollends - und auch die Nebenrollen sind abwechslungsreich besetzt. Einzig Derek Luke schwächelt etwas. Die Bikes sehen grandios aus und spiegeln sich im Chrom und Metallglanz - die Stunts erstaunen und auch die Szenerien stimmen fast immer - z.B. das Rennen auf der stillgelegten Autobahnbrücke.
Somit ein gelungener Actionstreifen - welcher zwar sicherlich nicht das große Kino ist, aber kurzweilige Unterhaltung bietet - und für Freunde schneller Reisschüsseln und aufgemotzter Bikes sowieso ein Muß ist.
26.03.2004 15:51
Da sind mir 4 Räder dann doch lieber - auch als Film... lg Thomas
26.03.2004 15:25
Den sehe ich mir nicht an...
26.03.2004 14:00
never gonna ride that freakin bike... #g#