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Nach der Kriegsberichterstattung zum USA-Aggressionskrieg habe ich mich entschlossen die " Bild am Sonntag" zurückzustufen.
Kürzlich war ich wieder einmal bei meinem Friseur und da ich nicht gleich dran kam, blätterte ich in den ausliegenden bunten Blättern u.a. in der „ Bild ... Bericht lesen
Thriller-Autoren der letzten Jahre und Jahrzehnte. Von Simon Beckett über Henning Mankell bis zu Sebastian Fitzek hier vereinen sich klug konstruierte Geschichten mit der Schreibkunst versierter Krimi-Spezialisten ... Die spektakuläre Gestaltung der Einzelbände und des Sammelschubers machen diese BamS-Thriller-Box zu einem echten Schmuckstück Ihres Bücherregals. Freuen Sie sich auf viele Stunden spannenden und entspannenden Lesevergnügens mit: - Jo Nesbø / Rotkehlchen - Cody McFadyen/ Der Todeskünstler - Sebastian Fitzek / Die Therapie - Jilliane Hoffman / Cupido - Simon Beckett / Tiere. - Henning Mankell / Die Brandmauer.2012, 2384 Seiten, Maße: 21 x 22,4 cm, Kart. im Schuber, Deutsch
meisterhaft und absolut fesselnd aufgebaut von den erfolgreichsten Thriller-Autoren der letzten Jahre und Jahrzehnte. Von Simon Beckett über Henning Mankell bis zu Sebastian Fitzek hier vereinen sich klug konstruierte Geschichten mit der Schreibkunst versierter Krimi-Spezialisten ... Die spektakuläre Gestaltung der Einzelbände und des Sammelschubers machen diese BamS-Thriller-Box zu einem echten Schmuckstück Ihres Bücherregals. Freuen Sie sich auf viele Stunden spannenden und entspannenden Lesevergnügens mit: - Jo Nesbø / Rotkehlchen - Cody McFadyen/ Der Todeskünstler - Sebastian Fitzek / Die Therapie - Jilliane Hoffman / Cupido - Simon Beckett / Tiere. - Henning Mankell / Die Brandmauer.
Frederick Starks durchtelefonieren müssen, dann endlich hat er Glück. Danach hat der New Yorker Psychiater den Mann seiner verstorbenen Schwester an der Strippe, in dessen Familie etwas Schreckliches geschehen ist. An ihrem 14. Geburtstag hat dessen Tochter eine kitschige Glückwunschkarte in ihrem Spind gefunden, die neben der Ankündigung Das werde ich mit dir machen, sobald ich dich alleine erwische höchst obszöne Pornobilder enthält. Genauso hatte es jener Psycho-Killer, der sich Rumpelstilzchen nennt, in einem Brief an Starks angekündigt. Die Aktion an seinem 53. Geburtstag soll eine Warnung sein, dass er es ernst meint mit seiner eigentlichen Drohung. Denn der Brief, den der Psychiater neben der Liste seiner Verwandten erhält, steht nach einer Glückwunschfloskel der Satz Willkommen am ersten Tag ihres Todes. In seinem Schreiben schlägt Rumpelstilzchen Stark einen Deal vor. 15 Tage habe der Psychiater Zeit, um die wahre Identität des Absenders herauszufinden. Danach müsse er Selbstmord begehen, um weiteres Unheil von seiner Verwandtschaft fern zu halten. Nach dem Besuch einer ebenso mysteriösen wie schönen Dame namens Vergil heftet sich Stark auf die Spur von Rumpelstilzchen. Als alles nichts nützt, fingiert er seinen Freitod, legt sich ein neues Leben zu und macht nun seinerseits Jagd auf den Killer, der offenbar über alle nur erdenklichen Möglichkeiten verfügt, ihm das Leben zur Hölle zu machen -- und kommt am Ende einem Vergehen auf die Spur, das weit in seiner eigenen Vergangenheit verborge liegt. Zuvor aber nimmt ein atemberaubendes Katz-und-Maus-Spiel seinen Lauf .... Wir haben Angst davor, getötet zu werden, heißt es im packenden Thriller Der Patient des US-amerikanischen Krimiautors John Katzenbach. Dabei ist es viel schlimmer, vernichtet zu werden. Das Schlimmste aber ist, innerhalb von wenigen Tagen seine Identität zu verlieren. Genau das passiert Starks. Und genau das beschreibt Katzenbach mit einer für Bücher dieses Genres erstaunlich geschmeidigen, dabei aber immer auch unbarmherzigen Sprache. Beste Unterhaltung bis zum packenden Finale. --Stefan Kellerer
eines Hauses in Philadelphia finden seine Männer sechszehn quadratisch angeordnete Gräber, von denen neun bereits belegt sind. Drapiert sind die Opfer in der Art mittelalterlicher Grabfiguren oder aber sie sind auf grausamste Art und Weise mit Folterinstrumenten und -methoden der Inquisition hingerichtet worden. Manche haben den Mund noch zu einem letzten Todesschrei geöffnet und darauf, auf den Todesschrei, so wird sich später herausstellen, kommt es dem Täter unter anderem besonders an. Vito Ciccotelli steht vor einem Rätsel. Wie gut, dass eine Freundin ihm die archäologisch versierte und extrem attraktive Kunstexpertin Sophie Johannsen empfiehlt, die ihn über das Mittelalter und seine grausamen Eigenheiten aufklärt und in die er sich hals über Kopf verliebt. Der Weg führt zu einem zwielichtigen, aber äußerst erfolgreichen Software-Unternehmen, dass mit einem Computerspiel aus dem Zweiten Weltkrieg Furore gemacht hat. Zwar sind die Spielszenen öde, aber die Zwischensequenzen, in denen Morde und Hinrichtungen dargestellt werden, zeichnen sich durch erhöhten Realismus aus. Und als nächstes plant das Unternehmen, ein Game aus den Kerkern des Mittelalters herauszugeben. Besteht da ein Zusammenhang? Als Ciccotelli es herausfindet, gerät Sophie Johannsen in tödliche Gefahr... Es ist schon erstaunlich, wie es Karen Rose in Todesschrei gelingt, die Spannung weit über 600 Seiten lang auf konstantem Niveau zu halten. Eigentlich aber ist Spannung viel zu wenig gesagt: Nervenkitzel, Thrill, das wären wohl die richtigen Worte. Selbst in der im Übrigen brillanten deutschen Übersetzung ist Todesschrei trotz der ja eigentlich abstrusen Handlung derart realitätsnah, dass es dem Leser bei der Lektüre fast den Atem raubt. - Stefan Kellerer
er begehrt, ein schönes Haus mit Garten in der Nähe von London und einen Job, um den ihn viele beneiden. Aber die Idylle trügt. Denn der Job hat unter der Rezession zu leiden. Seine Frau ist Ebay-süchtig und hat ein Alkoholproblem. Ein Schuldenberg bringt Dissonanzen in die Harmonie. Das schöne Haus wird Bryce vielleicht bald aufgeben müssen. Und jetzt wird auch noch sein Leben und das seiner Familie massiv bedroht. Angefangen hatte alles bei einer harmlosen Zugfahrt von London nach Brighton. Brice hatte neben einem dicken unsympathischen Handy-Brüller gesessen, der eine CD-Rom im Abteil vergaß. Bryce hat sie sich angeschaut und den bestialischen Mord an einer jungen Frau mit angesehen, der offenbar für ein perverses Publikum gefilmt worden war. Nun bekommt er eine Drohung von einer obskuren Firma namens Scarab Productions per Email, die ihn auffordert, nicht zur Polizei zu gehen. Danach wird seine Festplatte gelöscht, die CD-Rom gestohlen. Die Polizei aber hat die Frauenleiche längst entdeckt. Oder besser: das, was von ihr übrig blieb -- den Torso, ohne Kopf und Arme. Dafür aber steckt ein präparierter Skarabäus in der Toten. Ein kniffliger Fall für Inspektor Roy Grace, auch wenn Bryce sich doch noch entschließt, zur Polizei zu gehen. Wer hat die junge Jurastudentin, die nebenbei als Callgirl arbeitete, auf dem Gewissen? Und was hat es mit der merkwürdigen Warnung eines Hellsehers auf sich, der Grace prophezeit, dass er in höchster Lebensgefahr schwebe? Ein paar Sätze in Peter James packendem Thriller Stirb schön sind leider ein wenig ärgerlich, etwa da, wo Grace das Städtische Leichenschauhaus Brighton and Hove besucht. Zweifellos gab es schlimmere Orte auf der Welt, steht da zu lesen, aber dieser war schlimm genug. Jemand hatte einmal von der Banalität des Bösen gesprochen. Und dies hier war ein banaler Ort. Natürlich war es nicht irgend jemand, der von der Banalität des Bösen gesprochen hat, und jeder, der das Zitat und seine Zielrichtung kennt, wird ob der falschen Verwendung nur den Kopf schütteln können. Aber solche Sätze sind glücklicherweise selten. Und vielleicht braucht man derartige Sequenzen auch, um wieder zu Atem zu kommen. Denn eigentlich fesselt Stirb schön seinen Leser bis zur letzten Seite auf fast unerträgliche Art und Weise. --Stefan Kellerer
Routinetätigkeiten stets dann zu Rate gezogen, wenn Opfer von Gewaltverbrechen nun beim besten Willen nicht mehr zu identifizieren sind. Und wenn der Leser dann den sicheren Eindruck gewinnt, dass die Heldin vor diversen Knochenhaufen und Gewebefetzen kapitulieren muss, kriegt sie doch wieder die Kurve. Die couragierte Brennan hat sich diesen zuweilen recht unappetitlichen Job selbst zuzuschreiben, war ihr doch vor Jahren ihre rein archäologische Arbeit ein wenig fad geworden. Auch in ihrem neuen Fall steht die "Knochenbeschwörerin" zunächst vor einem schier unlösbaren Problem. Ein kleines Mädchen wurde unschuldiges Opfer eines Bandenkampfes von kriminellen Bikern. Zwei Mitglieder einer Biker-Gang wurden außerdem von rivalisierenden Genossen in die Luft gejagt -- an Tempe Brennan liegt es nun, die Teile korrekt zu sortieren. Doch damit beginnen erst die dramatischen Ermittlungen in einem Krieg verfeindeter Motorradgangs, die um die Kontrolle des Drogenhandels in Montreal kämpfen. Zudem ist Brennan nervlich stark angekratzt. Ihr Freund Ryan, selbst Polizist, scheint ins kriminelle Milieu abgedriftet zu sein und wurde bereits von der Arbeit suspendiert. Ihre zugeteilten Kollegen Claudel und Quickwater scheinen sie alles andere als ernst zu nehmen. Richtig haarig wird es dann, als Tempes Neffe Kit, auf Besuch in Montreal und selbst Motorradfan, in den Dunstkreis der Biker und damit in höchste Lebensgefahr gerät. Die Anthropologin sieht sich zum Handeln außerhalb ihres Labors gezwungen. Kathy Reichs schlägt in ihrem neuen Roman zunächst eine ruhige Gangart an, vermag jedoch Spannung und Tempo bis zu einem fulminanten Showdown stetig zu steigern. Dabei werden die meisten Leser über die zuweilen arg akademisch anmutenden Dialoge und die Selbstverständlichkeit, mit der wieder einmal eine Ermittlerin persönlich in einen Fall involviert ist, wohlwollend hinweglesen. --Ulrich Deurer
ist Symbologe mit einem Faible für christliche Zeichenkunst -- da sollte man eigentlich nicht in tödliche Intrigen verstrickt werden. Allerdings ist Langdon vor allem der Held des Bestsellerautors Dan Brown, und der hat sich auf die undurchdringlichen Machenschaften der Kirche im Umfeld des Vatikans (und auf eine ganz besondere Deutung christlicher Kunst im Sinne komplexer Verschwörungstheorien) spezialisiert. In Illuminati wird Langdon in eine hoch explosive Geschichte verwickelt, die eng mit dem als ausgestorben geltenden Wissenschafts-Geheimbund der Illuminati aus der Zeit der Renaissance verknüpft zu sein scheint. Der Papst ist gestorben. Nun sind alle Kardinäle nach Rom gekommen, um einen neuen Stellvertreter Gottes zu wählen. Aber ein wahnsinniger Fanatiker entführt vier der aussichtsreichen Kandidaten, um sie nach und nach in vier Kirchen mit Hilfe der vier Elemente Erde, Luft, Feuer und Wasser umzubringen -- nicht, ohne ihnen ein entsprechendes Brandsymbol der Illuminati auf die Brust zu brennen. Langdon ist der einzige, der den Mörder stoppen kann -- und der gemeinsam mit dem Camerlengo, dem Kammerdiener des verstorbenen Papstes, in der Lage ist, eine Antimaterie-Bombe mit ungeheuerlicher Sprengkraft aufzustöbern, die den Vatikan in Staub verwandeln soll. Gemeinsam mit der Tochter eines ermordeten Physikers macht sich Langdon auf die Suche nach Zeichen der Illuminati an den Kunstwerken im Stadtraum Roms -- bis zum für alle überraschenden Finale ... Dan Brown arbeitet immer mit ganz ähnlichen Mitteln: Etwas Weltverschwörung, gemischt mit okkulter Magie und (hier äußerst verhaltener) Kritik an der katholischen Kirche, ein bisschen Liebe, überraschenden Wendungen und einem in Atem beraubenden Tempo erzählten Plot. Dabei es ist schon unglaublich, wie glaubwürdig Brown die Erzählstränge miteinander verknüpft und selbst Unwahrscheinliches wie seine aus der Distanz vielleicht etwas abstrus anmutenden kunstgeschichtlichen Theorien zu einem schlüssigen Ganzen zusammen zu fügen vermag. Da kann man als Leser selbst vermeintliche (und innerhalb der Handlung als Taschenspielertricks entlarvte) Wunder wie der Sprung Langdons aus einem mehrere tausend Meter hoch aufgestiegenen Helikopter -- ohne Fallschirm, aber mit einem anderen Hilfsmittel! -- getrost verkraften. Denn der Verstand wird bei der Lektüre sowieso ausgesetzt. Auch die lange Anlaufphase vieler Thriller, die erst ab Seite 50 zu fesseln verstehen, fällt hier flach: Hochspannung von der ersten bis zur letzten Seite ist da garantiert. Und wenn man Illuminati ausgelesen hat, will man sich sowieso gleich auf den Nachfolgeband Sakrileg stürzen. Wenn man ihn nicht dummerweise schon gelesen hat. --Stefan Kellerer
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Erfahrungsbericht von straus07 über Bild am Sonntag 11.01.2003
Produktbewertung des Autors:
Informationsgehalt
wenig
Layout:
Durchschnitt
Berichterstattung Politik:
sehr schlecht
Berichterstattung Wirtschaft:
schlecht
Berichterstattung Feuilleton:
mittelmäßig
Berichterstattung Zeitgeschehen:
sehr schlecht
Pro:
wenig
Kontra:
der ganze Stil paßt mir nicht
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Es bleibt bei dem Bericht und seinen Wertungen auch wenn es neue Themen gibt. Interessant, der Bericht stand 6 Jahre mit einer falschen Überschrift hier und erst jetzt hat es jemand bemerkt. Der " Hund" wurde in das richtige " Huhn" verwundelt.
Nach der Kriegsberichterstattung zum USA-Aggressionskrieg habe ich mich entschlossen die " Bild am Sonntag" zurückzustufen.
Kürzlich war ich wieder einmal bei meinem Friseur und da ich nicht gleich dran kam, blätterte ich in den ausliegenden bunten Blättern u.a. in der „ Bild am Sonntag“ vom 05.01.2003. Die Titelseite ist wie gewohnt mit Schlagzeilen über „wichtige Ereignisse“, die eigentlich niemand braucht und wenigstens mich nicht interessieren gespickt. Bayern-Star: Tochter ertrank im Pool, Tragödie um Sammy Kuffour- sicher ein trauriges Ereignis und die Eltern haben mein volles Mitgefühl. Heidi Klum läßt sich für ihren Rocker scheiden, ist das toll oder traurig, ist mir eigentlich egal und so habe ich den richtungsweisenden Beitrag gar nicht erst gelesen. Nun war ja unser Hanni gestürzt bei der Vierschanzentournee, ein erschütterndes Ereignis, nachdem er und die deutschen Flieger eigentlich schon vor Beginn der Tournee nach den deutschen Medien gewonnen hatten. Aber wie es eben so ist, „ wenn der Hund nicht... hätte er den Hasen gekriegt“ und so macht „ Bild und die ganze Nation sich einen Kopp woran es wohl liegen könnte und erkennt „ Hanni braucht eine Frau, dann würde er noch weiter springen“. Und dann noch ein „ Drama bei Superstar“, Judith stieg aus, das arme Waisenkind aus Indien, ist das nicht herzergreifend. Ein besonderer Leckerbissen die neue Serie „ Mensch, bleib gesund“ mit der Grundaussage „ auf unser krankes Gesundheitswesen ist kein Verlaß mehr. Wir müssen unsere Gesundheit selbst in die Hand nehmen“. Eine tolle Erkenntnis, aber testen sie erst einmal ihre Gesundheit von Punkt 1- 10 und wenn sie dabei ehrlich waren und „5 x ja hatten, gehen sie zum Arzt, weil ja auf unser Gesundheitswesen kein Verlaß mehr ist. Ist das nicht einmal toll- weitere Folgen werden angekündigt. Auch die Rückseite ist sehr hilfreich, da wurde bei der Lufthansa ein Pilot gefeuert, weil er im Cockpit einen zur Brust nahm und 0,9 Promille im Blut hatte, eine Katze rettete ihre Leute vor den Feuer, in Bolivien gibt es Hamsteralarm und man stelle sich vor , Halle Berry schnappt sich jetzt Warren Beatty, aber ich bin ungeBILDet ,ich kenne die beiden nicht, aber sie müssen schon sehr wichtig sein.
Und da komme ich eigentlich zu meinem Thema „ Auch ein blindes Huhn findet ab und an einmal ein Korn „ Links unten wird auf den Seiten 30/31 im Großen BamS-Interview Gisela May angekündigt. Zuerst habe ich gedacht, na hast Du das nötig, Dich hier zu produzieren, aber da ich seit Jahrzehnten die Schauspielerin und Sängerin mag, begann ich dann zu lesen und wurde nicht enttäuscht. Ausgangspunkt für das Interview ist ihre Autobiographie „ Es wechseln die Zeiten“, nach einem Liedtitel von Bert Brecht, erschienen im Militzke- Verlag Leipzig, ein Renner im Buchhandel der Neuen Bundesländer. Im Osten und bei Kennern im Westen ist Gisela May die „ weltweit erfolgreichste, bekannteste Diseuse Deutschlands“, die Masse im Westen kennt sie nur als die „Mutter von Evelyn Hammann „ in „Adelheid und ihre Mörder“. Es wird gefragt, warum sie heute keine Rollenangebote mehr bekommt und sie sagt klar und deutlich das man sie und andere Ostkünstler eigentlich gar nicht kennt und auch nicht braucht, sie aber nicht mehr so vom Erfolgszwang zerfressen wird, um sich anzubiedern. Gisela May fühlt sich als Wendeopfer und so titelt auch der Beitrag, aber sie sagt auch deutlich und das ist auch meine Meinung „ sie kann das Ost-Gejammer nicht ausstehen“.
Der Kampf um die Leserschaft ist hart, das scheint sogar „ Bild“ zu merken:
Journalist Hauck versucht nun mit weiteren Fragen die Frau aufs Glatteis zu führen, die Künstlerin pariert aber glänzend und ich glaube auch, wenn man andere Teile noch heranzieht, das sie das Interview autorisiert hat und „ Bild“ nicht anders konnte, der Kampf um Käufer der Zeitungen ist hart und das scheint sogar „ Bild“ begriffen zu haben.
Los geht’s mit einigen Fragen und Antworten:
-Haben Sie wenigstens privat von der Wende profitiert? Antwort: Das Problem, dass die Leute in der DDR nicht reisen konnten, gab es für mich nicht. Durch meine Tourneen habe ich die Welt gesehen... und deshalb konnte ich die Euphorie der Wende-Monate nicht teilen.
-Es ging ja nicht nur um Reiseerleichterungen? Ich weiß- die jungen Leute haben alle geglaubt, der Westen sei das reine Paradies. Ich habe gewußt, was auf uns zukommt.
-Nämlich? Auf der einen Seite gibt es mehrfache Millionäre und auf der anderen Seite Suppenküchen für die Armen und Menschen, die auf Parkbänken übernachten müssen. Die Schere zwischen Arm und Reich klafft so weit auseinander wie nie. Und das gefällt mir nicht.
-Wohlfeile Kritik. Haben Sie sich früher auch so deutlich geäußert? Mir wird von Westjournalisten oft vorgeworfen, das ich in der Partei war. Und das ich damals diesen Staat nicht verlassen habe.
-Warum haben Sie`s nicht getan? Ich habe auf jeden Fall meinen Mund aufgemacht. Aber ich wollte das Prinzipielle dieses Systems nicht unbedingt verändern.
Wieso auch? Ihnen ging es ja prima in diesem System... Ich komme aus einem linken Elternhaus und bin eine Linke geblieben. Schließlich ist es nicht verboten, an den Sozialismus zu glauben. Und irgendwann wird sich zeigen, dass die Welt unsere unglaublichen Wohlstandsansprüche nicht mehr verkraftet.
Ihr ganz persönlicher Wohlstand kann sich immerhin sehen lassen... Ich bitte Sie- eine 3 ½ Zimmer-Mietwohnung, in der ich seit 40 Jahren lebe und eine Limousine, die 16 Jahre alt ist.
Sie könnten sich ein neues Auto leisten, eine größere Wohnung in einem anderen Viertel? Warum? Ich fühle mich wohl in diesem Kiez, und an dem Auto hänge ich irgendwie.
Diese Passage des Interviews ist meiner Meinung nach eine journalistische Meisterleistung. Hauck versucht die Dame aufs politische Glatteis zu führen und ihre Meinung herauszukitzeln und sie antwortet kurz, brillant und überzeugend. Natürlich ist das für beide alles nicht neu liegt doch das Buch vor und darin hat Gisela May aus ihren Herzen keine Mördergrube gemacht. Das Interview hat mich dazu angeregt auch einmal über BILD zu schreiben.
Etwas Persönliches: Gisela May ist am 31. Mai 1924 in Wetzlar als Tochter einer Schauspielerin und eines Schriftstellers geboren worden. Von 1961 bis 1992 gehörte sie dem „Berliner Ensemble“ an. Sie ist weltberühmt als Chansonsängerin und Brechtinterpretin und gehört sicher zu den erfolgreichsten deutschen Schauspielerinnen des Jahrhunderts.
In dem Interview wird natürlich auch nach ihren Männern gefragt und sie gibt ohne um Schweife zu, das da nicht alles ohne Probleme war. Jetzt lebt sie allein, macht ihre Tourneen und Leserreisen, hat einen „ Kurt Weill-Abend“ 1 x Monat im „ Berliner Ensemble“, der 16 x hintereinander ausverkauft war und weiterläuft.
„Es wechseln die Zeiten“ heißt das Buch und Reporter Hauck fragt ob sie Hoffnung hat, dass sie selbst noch einmal einen Wechsel miterleben wird. Sie antwortet, das sie kein sentimentaler Mensch ist und die Tatsachen sieht, wie sie sind. „ Die Menschen werden immer bequemer, die Konsumangebote sind verführerisch. Die Medien überfordern durch die Informationsflut, die man nicht nachvollziehen kann. Und die Politik vollführt Eiertänze im Dickicht demokratischer Gremien“ und letztendlich „... solange wir in dieser Gesellschaft leben, wird sich da wohl nicht allzuviel ändern“
Abgesang: Als Erstes bitte ich alle Leser des Beitrages zu entschuldigen, das ich auf alle die anderen „ bedeutsamen Artikel der Zeitung“ nicht eingegangen bin und Gisela May in den Mittelpunkt stelle- das war Absicht. Um die Kritik zu minimieren, die Standardangaben zu „ Bild am Sonntag“
Verlag: Axel Springer Verlag AG Axel Springer Platz 1 20350 Hamburg
Redaktion: Axel Springer Verlag AG Brieffach 2220 20350 Hamburg T: 040/347 00 F: 040/724898
Preis 1,30 €
Ich persönlich mag die Bildzeitung und ähnliche Blätter nicht, aber die Geschmäcker sind verschieden und die hohen Leserzahlen zeigen ja, das solche Blätter einen Markt haben und mir haben schon eigentlich ernst zunehmende Unternehmer gesagt, „das die Zeitung für sie unverzichtbar ist, weil sie es ihnen ermöglicht, in wenigen Minuten die ganze Tagespolitik zu erfassen“na, ja. Es ist ja nicht zu leugnen, dass diese Zeitung wesentlich zur Herausbildung der allseitig „ geBILDeten deutschen Nation „ beigetragen hat und deshalb ist sie unverzichtbar.
Pro: nichts gefunden Kontra: Aufmachung, Information zu wenig
...Der Zeitungszusteller wollte mir wohl heute, am Sonntag, etwas Gutes tun und schenkte mir ein Exemplar der Bild am Sonntag.
Grund genug sich dieses Blatt einmal näher anzusehen.
Die Titelseite:
Schön bunt, in großen Lettern. So wie man es von der t ...
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Pro: viel Leistung für den Preis Kontra: manchmal mangelnde Seriösität
...Hallo liebe Leser,
Diese Frage stellt man sich, wenn man die doch fast allseits bekannte Sonntagszeitung Bild am Sonntag in einer Tankstelle oder bei einem Straßenverkäufer sieht.
Wer verlegt die Zeitung:
Die Bild am Sonntag wird vom Axel-Springe ...
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Pro: aktuelle Berichterstattung, Sportteil Kontra: oftmals oberhalb der geistigen Schmerzgrenze
„Bild am Sonntag“ ist Deutschlands wohl mit Abstand berühmteste Sonntagszeitung. Über 90 Prozent der volljährigen Bundesbürger dürften sie in ihrem Leben bereits mindestens einmal gelesen haben, weit weniger allerdings würden dies wohl zugeben ...
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Ihr kennt das sicherlich, es gibt Momente, da schlägt die Langeweile erbarmungslos zu. So ging es mir am Sonntag. Ich beschloss, spazieren zu gehen. Ich besuchte die Tante, die eine Wirtschaft (Gaststätte) gepachtet hat. Sie verkauft dort auch die BamS. I ...
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Pro: Sportteil, TV-Programm, umfangreich... Kontra: ...jedoch vollgepackt mit unwichtigen Berichten
Hallo Leser!
In meinem ersten Bericht beschäftige ich mich mit „Deutschlands schnellstem Magazin“, der „Bild am Sonntag“, oder kurz: „BamS“.
Ich habe meinen Bericht in folgende Teilbereiche gegliedert:
I. Allgemeines
II. Design
III. Inhalt + ...
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...Bild am Sonntag verarschung
Hatte mitte 1999 die Bild am Sonntag aboniert und bekam sie auch bis zum 31.12.1999 pünktlich geliefert. Ab dem 1.1.2000 kam keine mehr nach mehrmaligen anrufen bei der kostenpflichtigen Hotline keine reaktion Erst nach bitter böse Faxe an die Geschäftsleitung mal ein schreiben das der örtiliche zusteller mich nicht mehr beliefern kann
(anscheinend 2000 Problem) dachte ich aber bis zum heutigen Tage erfolgte keine lieferung mehr obwohl ich nur ca 25 km von Regensburg entfernt wohne / der örtliche zusteller auch 2 Tankstelle in meiner nähe 2km und 5 km beliefert
So was nenne ich verarschung weil es ja 1999 geklapt hat und nun nicht mehr ich würde es mir eingehen lassen wenn ich am a.... der Welt leben würde aber das ......
ein sehr enttäuschter bild am sonntag (nicht mehr )leser
mfg...
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...Bild am Sonntag ist für mich in der Frühe gleich das erste, was ich sonntags lese. In der Woche komme ich nicht oft dazu, eine Zeitung zu lesen. Vor allem interessiert mich da der Sportteil. Danach werden erst einmal die Kreuzworträtsel gemacht. Dann schaue ich mir auch den Rest an. Ich finde es klasse, daß die Bild am Sonntag mir immer pünktlich zugestellt wird. Wenn ich keine will, oder nicht da bin, brauch ich auch keine zu zahlen. Hiermit auch Dank an alle Sonntagshändler, welche meist schon unterwegs sind, wenn andere noch schlafen.
Auf jeden Fall ist die Bild am Sonntag eine Pflichtlektüre für mich....
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Pro: Schöne Bilder von Hübschen DarstellerInnen Kontra: Horrorstorys
...Die Coupè ist eine der grössten Sexzeitschriften in Deutschland. Das hat aber nichts bezüglich der Qualität zu sagen, denn Die Berichte, die nichts mit Sex und co zu tun haben sind unter jedem Niveau. Da wird über tödliche Lippenstifte und Hundemüllcontainer berichtet, und kein grausames Thema wird ausgelassen. Alles wird mit schrecklichen Bildern geschmückt, und fast jedem wird schlecht dabei. Die andere Seite sind schöne Frauen und Männer zu hauf, in Hochwertigen Fotos, die nicht so obszön sind, das man sie als Verwerflich bezeichnen könnte. Die Restlichen Rubriken sind Schrott, aber als "Wichsvorlage" ist die Coupè gut zu gebrauchen, wenn man die Horrorstorys weglässt....
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