Produktbewertung des Autors:
| Pro: |
Freiheit bei der Organisation des Hauptstudiums |
| Kontra: |
erfordert sehr viel Eigeninitiative |
| Kompletter Erfahrungsbericht |
|
Wer sich entschliesst, Biochemie zu studieren, der sollte das Cliche' des faulen Studentendasein schleunigst vergessen.
An der FU-Berlin macht man im Grundstudium sehr viel Chemie, anorganische organische, physikalische... und auf jedem Gebiet Praktika. Zudem lernt man Physik, Mathe, Biologie und natuerlich auch Biochemie.
Im Hauptstudium kann man weitgehend frei bestimmen, welche Praktika man wo macht. Und man macht eigentlich nur Praktika, in allen Forschungsbereichen und Richtungen, an der Uni selber oder an ausseruniversitaeren Instituten. Sinn ist, die praktische Forschungsarbeit von der Pike auf zu lernen.
Biochemie kann man an einigen Unis studieren, was spricht fuer, was gegen Berlin ?
Pro:
Man ist im Hauptstudium relativ frei, Mitarbeiten und Praktika kann man sich aussuchen, sofern man alle Themengebiete absteckt. Es ist durchaus ueblich, auch an Forschungeinrichtungen ausserhalb der Uni Praktika zu machen, die dann auch problemlos anerkannt werden.
Die Profs, die einen pruefen, sind weitgehend total ok.
Und Berlin ist eine klasse STadt !!!
Contra:
Im Vorteil liegt auch gleich der Nachteil. Praktika, die von der Uni aus sind, werden verlost, man hat nur Anspruch auf zwei Praktika. Die ergeben aber hoechstens 6 Wochen im Semester.
Fuer die restliche Zeit muss man sich selber Mitarbeiten bei Arbeitsgruppen organisieren. Das ist zwar in der Regel ueberhaupt kein Problem, erfordert aber Eigeninitiative.
Demgegenueber ist an anderen Unis ein festgeschriebener Lehrplan vorhanden, man laeuft die STationen ab, kriegt alles vorgesetzt und vorgeschrieben...das ist halt bequemer.
Ich wuerde meinen Studienplatz hier aber gegen keinen anderen an einer anderen Uni austauschen !!!!